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Spaceman 85

Ammer & Console Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Mai 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Code
  • ASIN: B0009S4VV2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.536 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Bis zu dem Moment, wo die Rakete die Erde verlässt.
2. Nobody is there anymore
3. Dass es ernst wird, merkt man nur an der Einsamkeit.
4. Start der Raumfähre "Challenger" STS-61a 30.10.198512:00 EST
5. "Silver machine"
6. Absolut. Weltraumschwarz.
7. Dann ist elektronische Musik an meinem Ohr.
8. The colour of space
9. Noch einmal um die Erde herum.

Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerirdisch! 26. August 2005
Von Ein Kunde
Andreas Ammer und Console haben die Eindrücke, die Astronaut Reinhard Furrer auf seiner Reise ins All in ein Diktafon gesprochen hat, in ein Hörspiel umgesetzt. Erfolgreich! - Es ist Hörspiel des Monats April geworden.

Am 20. Oktober 1985, Punkt 12 Uhr mittags, startet Reinhard Furrer als Wissenschaftsastronaut an Bord der US-Raumfähre "Challenger" ins All. Der Flug dauert 7 Tage, 44 Minuten und 51 Sekunden. Vor und während des Fluges, sogar während des Starts spricht Furrer auf eigene Gefahr seine Eindrücke in ein privates Diktafon. Andreas Ammer und Console haben das Originaltonmaterial in ein rhythmisch musikalisches Hörspiel umgesetzt. Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt hat die Koproduktion von WDR und Radiobremen als Hörspiel des Monats April 2005 prämiert.

Die Begründung der Jury:

Der Autor Andreas Ammer
"Radio sei - neben dem Popsong - der schnellste Weg zu den Gefühlen des Hörers und Intensität der letzte Luxus heutzutage. Die Worte stammen von Hörspielmacher Andreas Ammer, und tatsächlich gelingt es ihm (zusammen mit dem Musikerkollektiv Console) hier wieder einmal, in einer Wort/ Musik-Komposition beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das Thema ist klassisch: ein Forscher (Wissenschaftsastronaut Reinhard Furrer) betritt Neuland (1985, die Erdumlaufbahn), führt ein akustisches Tagebuch auf seiner Reise mit der Raumfähre 'Challenger' und macht seine Mitmenschen so zu potentiellen Ohrenzeugen. Dass Ammer diese O-Tonaufnahmen für seine Arbeit entdeckte, ist ein Glücksfall, das Thema per se spannend....

Zwischen Cocktailstimmung und Anthropologie

Gemeinsam schaffen Ammer und Console einen emotionalen Bewusstseinstrack, in dem der Bericht des, sich zur 'professionellen' Sachlichkeit zwingenden Furrer, mal rhythmisiert wird, mal durch Hall und Pausen erhöht oder unter die Musik versenkt. Die ebenso spannende wie entspannende Komposition übersetzt Furrers Eindrücke in einen nicht-konkreten, fast sprachlosen Bereich. So dass man mit diesem Hörspiel auf verschiedene Weise spielen kann: man kann einfach so hinein tauchen, beim Cocktail oder mit ihm um die Erde düsen. Man kann es aber auch mit eigenen Bildern anreichern und dabei, wenn einem danach ist, kleine anthropologische Studien treiben. Interessant etwa, wie der nüchterne Naturwissenschaftler vor der Größe des Gesehenen um Ausdruck ringt und ausgerechnet zu einer elementaren, minimalen Lyrik findet. In ihrer schlichten Ehrlichkeit werden diese Sätze zu Wahrheiten, die dann - von Miriam Osterrieder in der englischen Übersetzung gesungen - im 'Kult' Allgemeingut werden. In solchen Momenten der Überwältigung sagt Furrer vielleicht einfach nur emphatisch: 'Das ist so schön!'. Dann erscheint einem der vom Bodenpersonal total überwachte, doch über den "Nebeln aus Licht" schwebende Mensch wie die heutige Verkörperung von Caspar David Friedrichs versunkenem 'Wanderer über dem Felsenmeer'.

Dass es Ammer und Console gelingt, dieses Sprach/Musik-Duett vom großen Gefühl ganz unpathetisch und mit schwebender Leichtigkeit zu gestalten, ist eine große Leistung." Lesen Sie weiter... ›

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