Aus der Amazon.de Redaktion
Diese Komödie, die Amerika von einer Seite zeigt, wie es sich selbst gerne sieht, ist so lustig, dass Sie versucht sein werden, aufzustehen und zu salutieren. Regisseur und Darsteller Clint Eastwood schafft es, eine Thematik, die leicht ins Absurde hätte abrutschen können, in einen triumphierenden Tribut an das Alter und an die damit verbundene Erfahrung zu verwirklichen.
Space Cowboys gelingt es, zwei Filme in einem zu sein. Zum einen ist der Film eine Komödie über sich bereits im Ruhestand befindliche Astronauten, die eine letzte Chance bekommen, Ruhm und Ehre zu erhalten. Zum anderen ist Space Cowboys ein Thriller à la Apollo 13 mit all seinen zwingend vorgeschriebenen Helden.
Mit einer Traumbesetzung von Hollywood Veteranen, die die Art von Charakteren spielen, die die Boulevardzeitungen als "überreife Helden" bezeichnen, springt der Film von einem Prolog, der 1958 spielt und zeigt, warum es damals mit der Reise in den Weltraum nicht geklappt hat, in die Gegenwart des Jahres 2000. Die bereits pensionierten Asse der Air Force (Clint Eastwood, James Garner, Donald Sutherland und Tommy Lee Jones) melden sich freiwillig, um einen russischen Satelliten zu retten, der abzustürzen droht und den nur der von Eastwood dargestellte Charakter reparieren kann. Wie sich im Lauf der Handlung herausstellt, ist dieser russische Satellit ein Überbleibsel aus der Zeit des Kalten Krieges, der mit aktiven nuklearen Sprengköpfen versehen ist.
Space Cowboys schwingt sich zu einem energiegeladenen Höhepunkt, in dem die Helden ihr Können unter Beweis stellen. Aber zunächst zur Komödie: Es ist Vergnügen pur, diese alten Käuze dabei zu beobachten, wie sie sich durch die Tests der NASA kämpfen. Immer wiederkehrende Gags sind dabei natürlich Themen wie Falten, künstliche Gebisse und Austern gegen eine nachlassende Libido (Sutherland stiehlt jedem die Show, aber alle anderen Schauspieler haben offensichtlich auch ihren Spaß). Von dem Zeitpunkt an, als sich die Crew im Weltraum befindet, zeigt sich eine weitere Qualität des Films: Die Zauberer der Spezialeffekte bei Industrial Light and Magic (dahinter verbirgt sich natürlich nichts Geringeres als das George Lucas Imperium) sorgen für wunderbare Ausblicke aus der Umlaufbahn der Erde, wobei besonders der Blick auf Italien gelungen ist.
Eine zweite Handlungsebene, die von einem nicht ganz astreinen NASA-Beamten erzählt, ist ziemlich oberflächlich, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Space Cowboys verdient seine Schwingen und demonstriert wieder einmal, dass Eastwood sich in jedem Genre heimisch fühlt. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
1958:Die vier besten Piloten der Air Force waren auserwählt, das Weltall zu erobern. Als Team Daedalus sollten sie Geschichte schreiben. Doch in letzter Sekunde tauschte die NASA sie aus - gegen einen Schimpansen. Vierzig Jahre später: Russische Behörden melden ein Problem. Einer ihrer Satelliten droht auf die Erde zu fallen. Um die Katastrophe zu verhindern, bietet die NASA ihre Hilfe an. Doch es gibt nur noch einen Menschen, der die alte Technik beherrscht: Ex Daedalus-Astronaut und Systementwickler Frank Corvin. Corvin erklärt sich bereit zu helfen, wenn ihn seine alte Truppe von 1958 begleitet: Hawk Hawkins, Jerry O'Neil und Tank Sullivan. Das Team Daedalus meldet sich zurück. Und diesmal gibt es nichts, was sie aufhalten kann...
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Klasse Bild und Ton und ein richtig gutes und umfangreiches Zusatzmaterial, daß zusammen genommen nochmal gut eine Stunde Spaß bietet. Auf Wunsch selbstverständlich in zig Sprachen untertitelt. Sehr zu empfehlen ist die 12 Minuten Featurette mit dem kompletten Auftritt bei Jay Leno.
Bild: Das Gesamtbild ist weitgehend rauschfrei, knackig scharf und kontraststark. Der Weltraum ist so richtig satt schwarz und der Satellit schimmert matt in der Umlaufbahn. Die Farben sind gut, gelegentlich etwas rotstichig, aber nur leicht. Die Schärfe geht so richtig ins Detail (01.24.41 Beschriftung des Masterschalters) Prima gemacht. Artefakte treten nur gelegentlich wie ein Wischeffekt auf, wenn helle Shuttleteile schnell an schwarzem Weltraum vorbeiziehen. Die rotierenden Flügel des Satelliten gleiten jedoch geschmeidig und ruckelfrei im Kreise.
Ton: Akustisch geht es spacetypisch kräftig zur Sache. Energische Basswellen schleudern durch das Studio, wenn Team Daedalus im Shuttle abhebt oder sich der gigantische Satellit aktiviert. Für meinen Geschmack etwas zu heftig, aber, wer´s mag. Akustisch wurden die Surroundkanäle intensiv in das Geschehen eingebunden. Endlich mal wieder ein Film, in dem die rückwärtigen Kanäle nicht nur als Jukebox für den Komponisten mißverstanden werden. Effekte finden sich reichlich und über alle Ecken verstreut. Das vordere Stereopanorama könnte aber noch etwas feinfühliger abgestimmt werden, wenn z.B. der Doppeldecker bereits rechts zu hören ist, obwohl er noch mittig ist. --movieman.de
VideoMarkt
Amerika, 1958: Die vier klügsten und tapfersten Testpiloten der Air Force freuen sich darauf, als "Team Daedalus" erstmals das All zu erkunden. Doch plötzlich wird das Projekt der NASA übertragen und die Crew ausgebootet. Vier Jahrzehnte später erreicht die NASA ein Notruf aus dem Osten: Der russische Satellit Ikon droht abzustürzen und die Kommunikationsstruktur des Landes lahm zu legen. Es gibt jedoch nur noch einen lebenden Ingenieur, der die veraltete Technik reparieren könnte - Frank Corvin von der "Daedalus"-Mannschaft...
Video.de
Nachdem der "glorreiche Halunke" Clint Eastwood sich jahrzehntelang mit irdischen Schurken anlegte, startet er nun in bester Sci-Fi-Thriller-Manier durch, um gemeinsam mit den Hollywood-Veteranen James Garner, Donald Sutherland und Tommy Lee Jones im Orbit für das Wohl ihrer Nation zu kämpfen. Als Regisseur gelang ihm dabei durch die Integration von Originalaufnahmen und -schauplätzen eine perfekte Weltraum-Illusion, die dank einer gehörigen Portion Selbstironie und viel Coolness reichlich Anhänger finden dürfte.
Blickpunkt: Film
Ein russischer Satellit droht auf die Erde zu fallen. Der einzige Ingenieur, der die veraltete Technik reparieren könnte, ist der seinerzeit von der NASA mißachtete Frank Corvin. Unter der Bedingung seine drei alten Air-Force-Kumpel mitnehmen zu dürfen, begibt er sich auf Rettungsmission. Clint Eastwoods erster Ausflug ins Science-Fiction-Genre besticht durch eine gehörige Portion Selbstironie.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Clint Eastwoods "Armageddon"-Variante, in der vier rüstige Haudegen auf Mission: Impossible in die Weiten des Alls geschickt werden.
Kurzbeschreibung
1958: Die vier besten Piloten der Air Force waren auserwählt, das Weltall zu erobern. Als Team Daedalus sollten sie Geschichte schreiben. Doch in letzter Sekunde tauschte die NASA sie aus - gegen einen Schimpansen. Vierzig Jahre später: Russische Behörden melden ein Problem. Einer ihrer Satelliten droht auf die Erde zu fallen. Um die Katastrophe zu verhindern, bietet die NASA ihre Hilfe an. Doch es gibt nur noch einen Menschen, der die alte Technik beherrscht: Ex Daedalus-Astronaut und Systementwickler Frank Corvin. Corvin erklärt sich bereit zu helfen, wenn ihn seine alte Truppe von 1958 begleitet: Hawk Hawkins, Jerry O'Neil und Tank Sullivan. Das Team Daedalus meldet sich zurück. Und diesmal gibt es nichts, was sie aufhalten kann...
Produktbeschreibungen
1958: Die vier besten Piloten der Air-Force waren ausgewählt, das Weltall zu erobern. Als "Team Daedalus" sollten sie Geschichten schreiben. Doch in letzter Sekunde tauschte die NASA sie aus - gegen einen Schimpansen. Vierzig Jahre später: Russische Behörden melden ein Problem. Einer ihrer Satelliten droht, auf die Erde zu fallen. Um die Katastrophe zu verhindern, bietet die NASA ihre Hilfe an. Doch es gibt nur noch einen Menschen, der die alte Technik beherrscht: Ex Daedalus-Astronaut uns Systementwickler Frank Corvin (Clint Eastwood). Corvin erklärt sich bereit zu helfen, wenn ihn seine Mannschaft von 1958 begleitet: Hawk Hawkins (Tommy Lee Jones), Jerry O′Neil (Donald Sutherland) und Tank Sullivan (James Garner). Das Team Daedalus meldet sich zurück. Und diesmal gibt es nichts, was sie aufhalten