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Was passiert wenn sich Science Fiction und Kriegsdrama auf eindrucksvollste Weise verbinden? Na klar, dann entsteht eben eine erstklassige Fernsehserie. Aber Space 2063 ist mehr als das. Wer auf Streifen a la Transformers, Krieg der Welten oder Starship Troopers kann hier schon mal auf seine Kosten kommen. Doch dazu gibt es eben noch eine weitere Komponente, hier gibt es noch eine düstere Prise Aliens und NAM-Dienst in Vietnam inklusive. Denn die legendären Macher dieser 23-teiligen US-Serie aus dem Jahre 1995, die sogar für einen der wichtigsten Fernsehpreise der Welt namens Emmy nominiert wurde, wollten mehr als ein einfache SciFi-Show mit Rumgeballer und fiesen Außerirdischen. Und das ist James Wong und Glen Morgan (Akte X, 21 Jump Street, Millenium) wirklich meisterhaft geglückt.
In Space 2063 verteidigt nämlich eine Gruppe junger Rekruten, die sogenannten Space Marines, aus dem 58. Schwadron die Erde. Denn im Jahr 2063 haben die Menschen begonnen, den Weltraum zu besiedeln und diese Kolonialisierung führt unweigerlich zu feindlichen Auseinandersetzungen und Krieg mit den ursprünglichen Bewohnern. Und so muss eben die junge Einheit um Lieutenant Nathan West (Morgan Weisser), Captain Shane Vansen (Kristen Cloke, Final Destination, The Rage), Lieutenant Cooper Hawkes (Rodney Rowland, The 6th day, Ich weiß, wer mich getötet hat), Lieutenant Vanessa Damphousse (Lanei Chapman) und Lieutenant Paul Wang (Joel de la Fuente, The Happening, Zeit der Trauer) ran, die unter ihrem altgedienten Vorgesetzten auf dem intergalaktischen Flugzeugträger Saratoga ihren Dienst verrichtet. Und dieser Lieutenant Colonel T. C. McQueen (James Morrison, Jarhead, Catch me if you can) schweißt diese Truppe junger Marines zu einer echten Einheit zusammen, denen Werte wie Vertrauen, Aufopferung und Ehre noch etwas bedeuten. Gar nicht leicht, denn in der Zukunft haben Konzerne wie Aero-Tech das Ruder übernommen, die sich nicht um die Rechte der Bewohner anderer Planeten scheren und somit einen Krieg gegen die hier als Chigs bezeichneten Außerirdischen vom Zaun bricht. Und mit dieser kriegerischen Situation startet Space 2063 mitten hinein als eine Raumkolonie der Menschen überfallen wird. Aber nicht nur gegen die Chigs gilt es zu bestehen. Auch die Sikilianten machen den Space-Soldiers das Leben schwer. Diese Androiden waren zunächst reine Arbeitsmaschinen bis ein Computervirus ihres Erfinders sie dazu brachte gegen die Menschen zu rebellieren. Und diese künstlichen Intelligenzen sind alles andere als leicht zu besiegen. Und so haben sich weitere schlaue Forscher etwas Neues überlegt: Eigens zu deren Bekämpfung wurden als Tanks bezeichnete Retortenmenschen, die in vitro gezüchtet werden und bis zu ihrem 18. Lebensjahr in Fabriken aufbewahrt werden, erschaffen. Und diese Tanks kämpfen immer noch mit den rassistischen Vorurteilen der richtigen Menschen. Eine weitere spannende Facette von Space 2063, die sich eben nicht nur dem reinen Action-Spektakel verschrieben hat...wovon es aber trotzdem jede Menge zu sehen gibt. Keine Angst! Und so ziehen unsere Helden immer wieder in den Krieg, bis sie irgendwann entdecken, dass der eigentliche Feind wohl doch eher auf der heimischen Erde zu suchen ist...
Space 2063 ist in jeder Hinsicht eine ganz besondere Science-Fiction Serie. Neben den genreüblichen Action-Zutaten und den Kriegsszenen mit Opfern und Blut geht es hier aber auch um Werte wie Loyalität und Freundschaft und um den Versuch Verständnis für andere Lebensformen zu entwickeln. Stichwort Toleranz. Und zudem gibt es auch noch Gesellschaftskritisches und Nachdenkliches in Sachen künstlicher Zeugung von Menschen. So sollte gute Science-Fiction immer aussehen!
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2063 auf der Erde. Fast 160 Jahre lang haben die Menschen vergeblich den Weltraum nach außerirdischem Leben abgesucht, jetzt wird mit der Besiedlung fremder Planeten begonnen. Doch schon das erste Siedlerschiff wird von einer gewaltigen Alien-Armada angegriffen, die sich bald in Richtung Erde aufmacht. Ein Weltraumkrieg bricht aus, bei dem die Menschen zunächst den kürzeren ziehen. Einzige Rettung scheint eine Gruppe junger Marines, die zwar völlig unerfahren, aber mit großem Teamgeist den Kampf aufnehmen.
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Spannende SF-TV-Serie der "Akte X"-Autoren und späteren "Final Destination"-Filmreihen-Erfinger Morgan & Wong, die sich im Gegensatz zu "Star Trek" weniger philosophischen als militärischen Fragen widmet. Das soll aber nicht des Genrefans Schaden sein, denn die Action-Sequenzen sind mit beeindruckenden Computeranimationen angereichert, so daß sich der Betrachter faszinierenden Weltraumschlachten hingeben kann. Die Space-Marines werden von sympathischen Jungmimen dargestellt.
Kurzbeschreibung
Wir dachten, wir wären allein, glaubten, das Universum gehöre uns. Bis eines Nachts im Jahre 2063 eine unserer Raumkolonien angegriffen wurde. Seitdem haben wir Krieg! Ich bin Lt.Col. T.C. McQueen. Ich bin ein INVITRO. Das sind Menschen, die in Brutkästen heranwachsen. Ich habe das Kommando über eine Einheit des Marine Corps, das 58. Man nennt uns die Wildcards. Wir kämpfen auf Abruf. Im Weltraum, an Land... und zu Wasser. Diesen Krieg zu verlieren wäre schlimmer als eine Niederlage. Zu kapitulieren hieße nie wieder heimkehren! Wir alle müssen unsere Aufgabe erfüllen. Bedingungslos! Lt. Col. TC McQueen Wir schreiben das Jahr 2063. Die Menschheit hat die dunklen Weiten des Universums erforscht ohne dabei auf intelligentes Leben zu stoßen. Die Regierung beginnt den Weltraum zu kolonisieren, als völlig unerwartet zwei ihrer Außenposten von einer weit entwickelten außerirdischen Lebensform brutal angegriffen werden. Auch die Erde selbst ist plötzlich in großer Gefahr Die jungen Rekruten des US Marine Corps stehen plötzlich an vorderster Front, in einer Schlacht gegen einen übermächtigen Gegner. Ein erbitterter Krieg entbrennt und die jungen Soldaten kämpfen nicht nur um das eigene Überleben, sondern gegen die totale Vernichtung der Menschheit
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