Das Buch enthält dreiundzwanzig doppelseitige Fotographien von Bäumen, Baumteilen und von geschlagenem Holz. Die Bilder füllen die ganze Seite aus. Der knappe Text auf jeder Doppelseite ist im Bild untergebracht. Er ist gut lesbar und stört den Eindruck des jeweiligen Bildes nicht.
Die Bilder wirken beruhigend, sind teilweise farbenprächtige Eindrücke der puren Kraft der Natur. So ist zum Beispiel gleich auf dem ersten Bild eine aufplatzende Kastine zu sehen, die noch am Baum hängt. Der Betrachter wird von dieser Fotographie angezogen, entdeckt nach längeren Betrachten Nuancen. So enthält jedes Bild einen kleinen Schatz, der vom Betrachter erschaut werden will. Zwei Bilder gegen Ende des Buches zeigen geschlagenes und vom Menschen bearbeitetes Holz. Zunächst irritiert dies, tut dem Betrachter weh. Aber auch dieses Holz vermittelt noch immer das, was vorher den Bäumen innewohnte. Die Mächtigkeit der Natur und die Erkenntnis mit ihr verbunden zu sein. Wo Natur ist, da ist der Mensch zu hause.
Die Texte sind mit ebensolchem Fingerspitzengefühl aufgewählt, wie die Bilder. Sie wirken nicht aufdringlich. Die gewählten Aussagen wirken wie Lebensweisheiten, die der auf dem jeweiligen Bild gezeigte Baum, den Menschen lehren möchte.
Das Buch vermittelt dem Betrachter Wärme und Ruhe. Es wirkt wie eine Oase in der Welt des Lärms.