Kurzbeschreibung
Wein, Sein und Schein im kulturellen Leben
Henning Venske gehört zu jenen Satirikern, die unsere gesellschaftlichen Verhältnisse mit politischem Interesse betrachten, dabei schon mal in Zorn geraten und die Zumutungen mit dem gehörigen analytisch-satirischen Biss kommentieren. Dies ist ein wesentlicher Teil seines Kabarettprogramms SPÄTLESE TROCKEN, das abgerundet wird durch bissige Kommentare über die Auswüchse der deutschen Hochkultur. Mit trocken-grimmigem Humor widmet Venske sich dem deutschen Feuilleton, der Buchmesse, den Helden des geschriebenen wie gestammelten Wortes wie Günter Grass, Martin Walser, Walter Kempowski und anderen Großschriftstellern.
Unter allen politischen Kabarettisten war Henning Venske immer der bei weitem bissigste und scharfzüngigste. In diesem Buch, das auf seinem Programm basiert, zeigt der Autor neue Seiten seines überbordenden satirischen Könnens und bietet so schönstes Nach-Lese-Vergnügen. Der Autor macht sich, dem Titel des Buches entsprechend, lustig über die Sprache der echten wie vermeintlichen Weinkenner und nimmt den Leser mit auf eine Tour d'Horizon durch die Idiotien der Hochkultur. Hier bekommen die Heroen des deutschen Literaturbetriebs ihre gerechte Würdigung: Günter Grass als »Kaschuben-Löns« Martin Walser, der genussgesteuerte Bodenseeromancier, Dieter Bohlen, der mittlerweile zum deutschen Weltkulturerbe zählt, Peter Handke, Botho Strauß und der neuerdings unvermeidliche Walter Kempowski. Henning Venske formuliert respektlos und auf höchstem Niveau. Seine SPÄTLESE TROCKEN ist eine Abrechnung mit dem Firlefanz der literarischen Traditionsavantgarde, ist aber auch, es kann bei einem politischen Kabarettisten nicht anders sein, eine satirische Inventur aus aktuellem Anlass, eine böse, aber doch elegante Abrechnung mit denen da oben, die sich nicht zu gut sind für Entgleisungen in den Berichten zur Lage der Situation. Fazit: Beim gefüllten Glas gelingen dem Autor die Pointen jedenfalls trockener, als Spätlesen zu sein pflegen.
Klappentext
"Ohne dem Kult-Kabarettisten Venkse schmeicheln zu wollen: Sein neues Buch 'Spätlese trocken' ist Satire für Fortgeschrittene, ein Volltreffer. Es liest sich gut und macht nachdenklich. Sehr nachdenklich sogar. Das Lachen könnte dem Leser im Halse stecken bleiben - etwa bei Venskes Betrachtungen über die Deutsche Bahn AG, über das Präsidenten Blabla und über die Armen, die Reichen und den Weg aus der Krise. Auf 221 Seiten geht der Autor keinem 'Fettnäpfchen' aus dem Wege. Witzig, hintergründig, direkt und verschlagen ist er. Umwerfend der Wortwitz mit dem das kabarettistische Nordlicht ... seine Leser verblüfft."
Ebersberger Zeitung
"Henning Venske schießt auf alles, was ihm vor den Lauf kommt, er schießt aus der Hüfte, aber er trifft immer."
Mittelbayerische Zeitung
"Nicht nur Literaturpäpste und Philologenluder folgen diesem Mann gern ins Denkdickicht. In Zeiten von aufgesagten Kalauern und berechenbaren Pointen sind sein maliziöser Humor und seine furiose Sprachphantasie eine Lust."
Süddeutsche Zeitung über das gleichnamige Kabarettprogramm