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Die Soziallüge. Fabeln, Mythen und Märchen, die uns die Politik erzählt
 
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Die Soziallüge. Fabeln, Mythen und Märchen, die uns die Politik erzählt [Gebundene Ausgabe]

Hanno Beck , Aloys Prinz
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 203 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch; Auflage: 2., Aufl. (Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899810333
  • ISBN-13: 978-3899810332
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 838.430 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Nase vom Pinocchio der deutschen Sozialpolitik wird länger und länger, die Märchen der Politiker phantasievoller und fabulöser. Ist ein Mensch arm, wenn er keinen Fernseher hat? Sind Studiengebühren unsozial? Kann man Menschen dafür bezahlen, daß sie Kinder bekommen?

Bei näherem Hinsehen erweisen sich die Argumente und Feststellungen deutscher Politiker in der Mehrheit als nicht stichhaltig. Der F.A.Z.-Wirtschaftsredakteur Hanno Beck und der Wirtschaftsprofessor Aloys Prinz schnitzen daher Pinocchios Nase auf eine erträgliche Größe zurecht. Und rücken so schiefe Bilder und Urteile über ökonomische Zusammenhänge gerade.

Frei von Fachjargon und Zahlenfriedhöfen enthüllen die Autoren humorvoll politische Halb- und Unwahrheiten. Ein ungeahntes Lesevergnügen. Beck und Prinz gelingt es, eine nur scheinbar komplizierte Materie ins rechte Licht zu setzen.

Über den Autor

Hanno Beck, Diplom-Volkswirt, Dr. rer. pol., ist seit 1998 Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bestreitet zudem regelmäßig zusammen mit anderen Autoren für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung den „Sonntagsökonom“.

Aloys Prinz, Professor Dr., war von 1993 bis 2000 Professor für Wirtschaftspolitik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit April 2000 hat er den Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster inne. Seine Schwerpunkte liegen auf den Gebieten der Sozialpolitik, der Gesundheitsökonomik, der Theorie und Politik der Besteuerung sowie der Ökonomik des Internet.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Da..Ko
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man ein Buch kauft, dass von Journalisten der FAZ empfohlen wurde stellt man gewisse Ansprüche an das Buch, wenn man dann noch liest, dass die beiden Autoren den Wirrwarr in der Presse um den Sozialstaat auflösen und Probleme beleuchten wollen so stellt man gewiss Ansprüche an das Buch.
Doch diesen Ansprüchen werden die Autoren nicht gerecht!

Zwar stellen die Verfasser den Anspruch an sich, den Leser aufzuklären und ihm neue Informationen über den Sozialstaat zukommen zu lassen, doch genau das tun sie nicht. Die Informationen die man dem Buch entnehmen kann, kann man auch jeder Tageszeitung entnehmen. Das System des Sozialstaates wird durch dieses Buch nicht klarer, sondern eher unklar. Denn durch die ständige Polemisierung der Autoren (die doch stark an das BILD Niveau erinnert) wird das Bild des Sozialstaates verfälscht.
Außerdem heißt es doch so schön "meckern kann jeder". Das beweisen die Autoren in diesem Buch, denn Lösungsansätze bieten sie nicht.

Alles in allem ist das Buch nicht zu empfehlen. Wer sich einen Überblick über den Sozialstaat verschaffen will, sollte auf andere Quellen zurückgreifen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr geleungenes Buch.
Rundum verständlich geschrieben ohne mit Diagrammen und Fach Bla Bla um sich zu schmeissen!
Wer es ließt dem wird ganz schnell klar in wellcher lage und vorallem warum wir uns in der lage befinden in der sich der Sozialstaat- Deutschland momentan befindet.
Hier wird keine Meinung gemacht (Von wegen BILD Niveau) sondern Objektiv und verständlich Analysiert.

Vielen Dank

Flochinger
War diese Rezension für Sie hilfreich?
0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bolle
Format:Gebundene Ausgabe
Rechte (bzw. neoliberale) "BWL-Propaganda" at its best!

"Die Nase vom Pinocchio der deutschen Sozialpolitik wird länger und länger, die Märchen der Politiker phantasievoller und fabulöser." behauptet der Autor wenigstens.
Wenn man aber die deutsche Politik seit der Kohl-Ära sich näher betrachtet, kann niemand ernsthaft auf den Gedanken kommen, daß den meisten Politikern - von FDP über CDU zu der SPD und den Grünen - etwas an Sozialpolitk läge (oder gelegen hat). Daher möchte ich gerne dieser "Soziallüge" die "Reformlüge" (Albrecht Müller, Droemer/Knaur) entgegenhalten.

"Ist ein Mensch arm, wenn er keinen Fernseher hat?"
Nein, im Vergleich zu den Verhungernden Afrikas ist er nicht arm, aber ist es für ein Land, eine Gesellschaft, eine Gemeinschaft, die zu den reichsten der Welt zählt nicht eine Schande, wenn immer mehr Menschen sich noch nicht einmal einen billigen Fernseher leisten können, während andere es als unzumutbar empfinden im Jahr mit einem Einkommen von "nur" 500.000 ¤ auskommen zu müssen?

Wofür brauchen wir eigentlich überhaupt noch die "Gemeinschaft Deutschland", wenn wir in einer Gesellschaft leben (sollen), in der es kein Gemeinschaftsgefühl - und damit einhergehend keine gemeinschaftlichen sozialen Absicherungssysteme - mehr gibt?

Fairerweise muß man aber sagen, daß dieses Buch all jenen, die genau diese gesellschaftlichen Umstrukturierungen befürworten und wollen, eine "nette Unterhaltung" bietet.
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