Pressestimmen
"Trauma ist nicht nur individuell. Seine Wirkung ebenso wie seine Lösung sind eingebettet in die großen Lebenszusammenhänge von Gesellschaft, Kultur, Nation, Religion. Beschäftigung mit Trauma wird zunehmend zu einem Thema, das uns herausfordert und zum Umdenken bringt. Dieser inspirierende Erfahrungsbericht regt dazu an, denn die persönliche Erfahrung zählt mehr als alle Techniken und Methoden. Anngwyn St. Just, eine der renommiertesten Trauma-Therapeutinnen, zeigt, wie traumatisierte Menschen (etwa missbrauchte Frauen, Kriegsveteranen, Flüchtlinge) aus der inneren Fixierung herausgeholt und wieder in die Balance zurückgebracht werden können. Dabei spielen die Arbeit in der Natur sowie nonverbale und kinästhetische Erfahrungen eine zentrale Rolle. Ihre kreativen Behandlungskonzepte zeigen: Auch nach einem kollektiven Verlust des Gleichgewichts können traumatische Erschütterungen integriert werden." (
AB 40, Nr. 4/2005 )
Kurzbeschreibung
Seelisches Überleben nach individuellem und sozialem Trauma
Mit der Tsunami-Flutwelle wurde eine ganze Region in Südostasien traumatisiert. Und auch Katastrophen wie die Anschläge vom 11. September haben nicht nur Individuen, sondern ganze Gemeinschaften, ja ganze Nationen erschüttert. Ein soziales Trauma ist die Folge. Anngwyn St. Just, eine der renommiertesten Trauma-Therapeutinnen, zeigt, wie sie traumatisierte Menschen (etwa missbrauchte Frauen, Kriegsveteranen, Flüchtlinge) aus der inneren Fixierung herausholt und sie wieder in die Balance zurückbringt. Dabei spielen die Arbeit in der Natur sowie nonverbale und kinästhetische Erfahrungen eine zentrale Rolle. Ihre kreativen Behandlungskonzepte zeigen: Auch nach einem kollektiven Verlust des Gleichgewichts können traumatische Erschütterungen integriert werden.