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Kundenrezensionen

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Vor gut zehn Jahren verfasste der amerikanische Psychologe und Journalist den Weltbestseller "EQ - Emotionale Intelligenz" und wurde über Nacht berühmt. Begründet hatten die Theorie der emotionalen Intelligenz zwar David R. Caruso und Peter Salovey, doch Goleman machte sie bekannt und vermarktete sie so clever, dass die Vaterschaft heute ihm zugeschrieben wird. Ich bin neugierig, ob ihm dieses Kunststück auch mit seinem neusten Buch gelingt. Zweifellos wird es nicht mehr so einfach sein, gibt es doch bereits mehrere gute Bücher, die neurologisches Wissen über soziales Verhalten in eine attraktive Alltagssprache übersetzen. Und unter den Autoren sind diesmal Forscher wie Antonio Damasio, Joseph LeDoux oder Gerhard Roth. Alles Neurologen, die auch verständlich schreiben können.

Daniel Goleman wird die Bücherwelt diesmal nicht mit Neuigkeiten überraschen, keinen "SQ" etablieren können und kaum eine neue Vaterschaft zugesprochen bekommen. Dennoch bin ich froh, dass er wieder in die Tasten griff. Denn nur dank der Deutungsmacht von so populären Autoren wie Daniel Goleman wird sich die Erkenntnis langsam durchsetzen, dass der Mensch kein rationales Wesen und soziale Intelligenz keine angenehme Zutat ist.

Wie schwierig es ist, den eigenen Theorien selber gerecht zu werden, führt Goleman mit seinem dicken Wälzer ironischerweise gleich selber vor. Denn er kann sich offenbar schlecht in eine Leserschaft einfühlen, die auch noch anderes zu tun hat, als Bücher lesen. 500 Seiten Text und 50 Seiten Anhang sind einfach zu viel, wenn man die gleiche Message auch kürzer, prägnanter und strukturierter verbreiten könnte. Und sich gleichzeitig an ein Fach- und Laienpublikum zu wenden, bedingt eine hohe Konzentration beim Schreiben. Doch genau die vermisse ich bei Golemans neustem Werk. Einerseits prägt er zur Veranschaulichung umgangssprachliche Begriffe wie "oberer Pfad" bzw. "unterer Pfad", fährt andererseits dann aber munter weiter, dass "die Dichotomie zwischen oben und unten eine heuristische Funktion" habe. Gemeint ist, ein Begriffspaar wie "Bewusstes" und "Unbewusstes" diene zum Einordnen einer Erkenntnis. Dieses Wechselbad von verständlichem und fachspezifischem Vokabular zieht sich durch das ganze Buch. Ebenso mäanderhaft handhabt er den formalen Aufbau. Zusammenfassungen wissenschaftlicher Studien, medizinisch-neurologische Detailbeschreibungen, persönliche Erlebnisse und praktische Anwendungen sind so ineinander verwoben, dass der Lesegenuss nur erhalten bleibt, wenn man unverständliche Stellen ohne schlechtes Gewissen überlesen kann. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass schulische Prägungen solches Verhalten oft mit Schuldgefühlen aufladen und zum Abhängen verleiten.

Gekauft werden wird der neuen Goleman trotz dieser Verdauungsschwierigkeiten. Noch lieber wäre mir allerdings, er würde auch Seite für Seite gelesen. Daran zweifle ich. Von Goleman hätte ich erwartet, dass er seine Verantwortung als Bestsellerautor und Wortführer besser wahrnimmt, dass er Pflicht- und Kürteil sorgsamer kennzeichnet, mehr Verständnishilfen bietet und mehr auf die knappen Zeitbudgets interessierter Leser Rücksicht nimmt. Was uns die Neurologen zum sozialen Zusammenleben zu sagen haben, ist einfach zu wichtig, um im fahrigen Plauderton eines so bekannten Autors unterzugehen.

Mein Fazit: Glücklich, dass der populäre Autor von "EQ - Emotionale Intelligenz" nun auch zur Verbreitung neurologischer Kenntnisse beiträgt, bedaure ich es, dass er dies nicht leserfreundlicher auf die Reihe kriegt. Wer die Geduld aufbringt, sich auch durch ungeglättete Wissenschaftssprache durchzubeissen, wird mit einer Fülle von überzeugenden Beispielen und guten Geschichten entschädigt.
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am 3. April 2007
"Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben" - mit diesen Worten auf dem Buchcover beginnt Daniel Goleman eine Reise durch das menschliche Gehirn, die Psyche und vor allem das zwischenmenschliche Miteinander. "Soziale Intelligenz" ist der Nachfolger des Bestsellers "EQ - Emotionale Intelligenz". Wo es in diesem Buch noch um die Fähigkeiten des Einzelnen ging, wird in diesem neuen Werk vor allem die Beziehung zwischen zwei Menschen thematisiert.
Daniel Goleman verknüpft geschickt Wissen aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, darunter Psychologie, Biologie, Genetik, Neurologie, Sexual- und Verhaltensforschung, mit seiner langjährigen Erfahrung als Psychologe und Journalist. Damit ist es ihm gelungen, wieder einen Meilenstein der sozialen Neurowissenschaft einem breiten Publikum verständlich zu machen.

Laut Goleman beeinflusst das Verhalten jedes einzelnen Menschen seine Mitmenschen - in Körper, Seele und Persönlichkeit. Begegnet man anderen Menschen mit einem Lächeln, so werden diese ebenfalls mit einem Lächeln antworten. Bringt man ihnen aber giftige Gefühle entgegen, so wird dies ähnliche Emotionen beim Gegenüber hervorrufen.
Kommunikation läuft stets auch auf einer unbewussten, emotionalen Ebene ab: Wir reagieren auf die Emotionen unseres Gegenübers, deuten dessen Signale und senden umgekehrt selbst Signale aus, die auch kleinste Gefühlsregungen verraten können. Lernt man diese Signale besser zu verstehen, zu interpretieren und anzuwenden, so lernt man gleichzeitig, seine Beziehungen zu stärken - sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Indem der Mensch sich dem emotionalen Zusammenspiel bewusst wird, lernt er, eigene Verhaltensmuster zu analysieren und seine Mitmenschen emotional zu beeinflussen.
Unser eigenes Verhalten wird schon in frühester Kindheit durch Eltern und nächste Verwandte geprägt. Diese Persönlichkeitsbildung setzt sich später im Zusammenleben mit Partnern, Freunden, Bekannten und Kollegen fort. Viele Faktoren der sozialen Intelligenz sind genetisch veranlagt. Dennoch kann praktisch jeder seine Beziehungsfähigkeit verbessern und lernen, sich in den verschiedensten Situationen des täglichen Lebens klug zu verhalten.

Goleman belässt es aber nicht bei der grauen Theorie, sondern zeigt im weiteren Verlauf des Buches an verschiedensten Beispielen und Szenarien, wie sich diese These in unser tägliches Leben einfügt. Er zeigt die Folgen des sozialen Verfalls durch fortschreitende Technisierung und thematisiert Zivilcourage und Mutter-Kind-Verhältnis. In den beiden folgenden Kapiteln erfährt der Leser Hilfreiches zu Kindererziehung und Partnerschaft, zu Sexualität und den verschiedenen Arten der Liebe.
Die zweite Hälfte des Buches widmet Goleman dann ausführlich der beruflichen Ausprägung der sozialen Intelligenz: Wie entsteht Stress? Wie gehe ich mit Stress am besten um? Welche Folgen hat übermäßiger Stress auf den menschlichen Körper? Wie motiviere ich andere? Unter welchen Voraussetzungen lerne ich am besten? Welche sozialen Fähigkeiten benötigen Führungspersönlichkeiten?

Dass der Autor schon seit Jahren für die New York Times schreibt, merkt man sofort an der flüssigen und kurzweiligen Sprache. Nahezu jedes Kapitel beginnt Goleman mit einer Anekdote und erklärt danach die psychologischen Hintergründe. Sein erzählender Stil, gepaart mit den vielen Geschichten, lockert das anspruchsvolle Thema enorm auf und hilft dem Leser, sein Verständnis zu vertiefen.
Am Ende des Buches ist man gewappnet mit den neuesten Erkenntnissen der sozialen Neurowissenschaft und kann sein Wissen überall anwenden - als Vorgesetzter, Mitarbeiter, Ehepartner, Elternteil, oder im Alltag mit anderen Menschen. Man lernt sein eigenes Verhalten zu analysieren und sich so in Beziehungen jeder Art intelligent zu verhalten.
Fazit: ein weiterer Bestseller von Goleman.
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am 25. November 2009
Ich habe mir vor kurzem das Buch "Soziale Intelligenz - Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben" gekauft und auch in recht kurzer Zeit gelesen.
Das Buch gibt einen guten Einblick, in die verschiedenen Verhaltensmuster und -ursachen von Menschen. Belegt mit sehr vielen Studien und Arbeiten von bekannten Persönlichkeiten diese Theorien und ist doch recht einfach und leicht verständlich geschrieben. Durch das lesen, der höchst interessanten Arbeiten und Berichte, wird es einem auch manchmal einfacher, den ein oder anderen seiner Mitmenschen zu verstehen. Leider hat sich dann das letzte Kapitel ein wenig gezogen, da es für mich dann doch den Eindruck der Wiederholung gehabt hat. Es waren nochmals Dinge zusammengefasst, auf die schon in den vorherigen Kapitel eingegangen wurde. Auch hätte ich mir noch ein bisschen mehr Einblick in Verhaltensregeln oder Tipps für eine bessere "Soziale Intelligenz" gewünscht. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der Interesse an Neurologie, Hirnforschung, den Zusammenhang mit zwischenmenschliche Kommunikation, Einfühlungsvermögen und Fürsorglichkeit hat.
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am 21. Januar 2007
Das Konzept der sozialen Intelligenz tauchte erstmals in den 1920er Jahren auf. Doch erst in den letzten Jahren können wir auch die neurophysiologischen Grundlagen zwischenmenschlicher Beziehungen darstellen. Gehirnforscher beginnen zu verstehen, wie sich menschliche Gehirne gegenseitig beeinflussen und stellen fest, dass soziale Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen und Fürsorglichkeit eine körperliche Grundlage haben, die teilweise veranlagt ist, zum großen Teil aber im Umgang miteinander geprägt wird. Goleman, der sich in seinem Bestseller EQ: Emotionale Intelligenz' (1996) noch überwiegend mit Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement beschäftigte, rückt jetzt zur Erläuterung der sozialen Intelligenz Begriffe wie Empathie und Beziehungsmanagement in den Fokus. Neu ist, dass die Verlagerung des Interesses von einzelnen Menschen hin zu zwischenmenschlichen Interaktionen sich heute nicht mehr nur in den Geisteswissenschaften abspielt, sondern auch die Neurowissenschaften erfasst hat. Goleman beschreibt Entdeckung des "sozialen Gehirns", eines Netzwerks von Gehirnstrukturen, das aktiviert wird, wenn wir mit anderen Menschen zusammentreffen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei sog. "Spiegelneuronen", spezielle Nervenzellen, die uns die Gefühle, Aktivitäten und Absichten unserer Gegenüber unmittelbar miterleben lassen 'und Menschen auf eine 'gemeinsame Wellenlänge' einstimmen. Goleman stellt diese wissenschaftliche Revolution anhand vieler Forschungsergebnisse und Anekdoten aus dem Alltag sehr spannend und anschaulich dar. Ohne den Boden der Naturwissenschaft zu verlassen, vermag Goleman sogar eine neue Überzeugung vom '"Guten im Menschen"' zu begründen. Denn Eigenschaften wie Empathie und Hilfsbereitschaft haben eine neurologische Grundlage und einen evolutiven Hintergrund. Zugleich macht er deutlich, welche tief greifenden Konsequenzen diese Entdeckungen für ein neues Verständnis von Elternschaft, Bildung, Gesundheit und Management haben.
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Ist das harmonische Zusammenleben der Menschen eine Utopie? Kein Streit, kein Mobbing, kein Krieg, weniger gesundheitliche Probleme und dafür ein langes, glückliches Leben ' wer dieses Buch liest, könnte glatt auf die Idee kommen, daran zu glauben! Der Schlüssel liegt in der von Goleman populär gemachten 'emotionalen Intelligenz' bzw. in deren Pendant auf gesellschaftlicher Ebene, der 'sozialen Intelligenz'. Auch die ist dem Autor zufolge erlernbar und nicht etwa angeboren. Mit ihr können wir auf die Schaltkreise unseres Gehirns Einfluss nehmen und negative Emotionen ' auch die anderer! ' ins Positive drehen. Wie das funktionieren soll und welche aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnisse dem zugrunde liegen, erklärt Goleman in gewohnt lockerem Stil, ohne Fachchinesisch und gestelzte Formulierungen. Alltagsepisoden sorgen für Bodenhaftung und zeigen, wie pragmatisch Wissenschaft sein kann. getAbstract empfiehlt das Buch allen Führungskräften und jedem, der zwischenmenschliche Begegnungen nicht als notwendiges Übel ansieht, sondern als Chance für persönlichen und unternehmerischen Erfolg.
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am 17. Oktober 2014
Daniel Golemans Buch ist verständlich trotz des wissenschaftlichen Hintergrunds. Seine fast romanhafte Ausdrucksweise (und die gute Übersetzung) sowie die Beispiele schaffen sehr einprägsame Fakten. Klare Kaufempfehlung an alle, die nur ansatzweise an dem Thema interessiert sind.
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am 17. November 2014
bin erst bei der hälfte, liest sich aber leider wie klebriges Kaugummi. Einfach zu wenige beispiele zur veranschaulichung, dabei wäre das wirklich ein schönes thema
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am 30. März 2009
Goleman schreibt kompetent und ausführlich über die Funktion der sozialen Intelligenz. Unsere Gesellschaft wäre ein wenig liebens- und lebenswerter, würden dieses Werk zum Standardwerk an allen Schulen werden!
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am 6. März 2007
Vor gut zehn Jahren produzierte der Autor mit „Emotionale Intelligenz“ einen fulminanten Bestseller. Jetzt legt er nach. Mit seinem Buch, das er ausdrücklich als Fortsetzung des ersten versteht, will er den Vorhang der Neurowissenschaften für ein breites Publikum lüften. Aus diesem Wissenschaftsgebiet kommen dank neuer Untersuchungsverfahren in letzter Zeit ganz erstaunliche Erkenntnisse. Auf den mehr als 500 Seiten geht es letztlich immer darum, wie man diese Erkenntnisse für die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen nutzbar macht. Dabei hat Goleman alle Formen sozialer Interaktion sowohl privat als auch im Berufsleben im Blick.

Der Begriff „soziale Intelligenz“ beschreibt hier zwei thematische Komplexe. Da ist zum einen das soziale Bewußtsein. Das ist unter anderem die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und emotionale Signale richtig zu deuten. Die sozialen Fertigkeiten wiederum bilden die Voraussetzung für eine erfolgreiche Interaktion. Vieles davon wird vererbt, ist also Begabung. Die gute Nachricht aber ist: Auch soziale Intelligenz lässt sich trainieren. Darin liegt der Hauptnutzen dieses Buches für das Berufsleben. Profitieren kann letztlich jeder, der mit anderen Menschen zu tun hat, am meisten aber wohl Führungskräfte mit Mitarbeiterverantwortung.

Goleman schreibt wissenschaftlich. Aber er pflegt einen Stil, der die Materie auch dem Laien nahe bringt. Dabei helfen unzählige Anekdoten und Beispiele. So geht der Text zwar in die Breite, gewinnt aber an Verständlichkeit
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am 13. Mai 2014
Daniel Goleman schafft es wie nur wenige andere, Verständlichkeit, Spannung und Wissen in einm Werk zu vermitteln. Ein MUSS für alle Menschen, die saich beruflich mit diesem Thema beschäftigen und für alle anderen, die sich gerne weiterentwickeln möchten!
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