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Soylent Green - Jahr 2022 ... die überleben wollen [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Charlton Heston, Leigh Taylor-Young, Chuck Connors, Edward G. Robinson, Joseph Cotten
  • Regisseur(e): Richard Fleischer
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (DTS HD 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Französisch, Spanisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 8. April 2011
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004JRLPHC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.700 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

New York im Jahr 2022. Die Stadt hat 40 Millionen Einwohner, die meisten sind ohne Arbeit. Ihre Nahrung besteht aus einer grünen Masse, von der keiner weiß, was es ist. Bis jemand das schreckliche Geheimnis erfährt. Es ist der Polizist Thorn, der mit der Wahrheit über die Soylent Company konfrontiert wird. Die realistische Vision einer überbevölkerten Welt.

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In den späten 60er-Jahren und den frühen 70ern schien Charlton Heston eine ausgesprochene Vorliebe für apokalyptische Stoffe zu entwickeln. Da gab es natürlich Planet der Affen und Der Omega Mann. Aber 1973 kam auch mit Soylent Green ein seltsamer Detektivfilm in die Kinos, in dem Heston einen hartgesottenen Polizisten in Manhattan spielt, der in der völlig übervölkerten und überhitzten Stadt einem Mord auf der Spur ist. Sein Mitbewohner (eine Selbstverständlichkeit im Zeichen von Überbevölkerung), gespielt von Edward G. Robinson, versucht ihm die Zeiten näherzubringen, als es auf der Erde noch ausreichend Ressourcen und Raum für jeden gab, doch Heston schenkt ihm kein Gehör.

Insziniert von Richard Fleischer (Die Wikinger) erinnert Soylent Green in seiner ungewöhnlichen, über weite Strecken aber durchaus funktionierenden Mixtur aus Mystery und defätistischer Zukunftsvision an Blade Runner, auch wenn dem Film die künstlerische Geschlossenheit fehlen mag. Es ist Robinsons letzter Auftritt vor der Kamera und ein Glücksfall für den Film. Seine letzte Szene gewinnt im Rückblick erschreckend an Bedeutung. Joseph Cotton spielt den Mann, dessen Ermordung zur Aufdeckung eines schockierenden Geheimnisses führt. --Tom Keogh -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. Oktober 2014
Format: DVD
[Achtung, starke Spoiler!]

Dieser Wortwechsel zwischen dem zynischen und doch so naiven Polizisten Thorn (Charlton Heston) und seinem alten Mentor und Freund Sol Roth (Edward G. Robinson) bringt das Problem der conditio humana ziemlich genau auf den Punkt: In ihrer grenzenlosen Gier und Kurzsichtigkeit scheuen die Menschen weder davor zurück, die Ressourcen ihres Planeten rücksichtslos auszubeuten, noch, andere Menschen zur verfügbaren Ware zu verdinglichen. Richard Fleischer war sicherlich einer derjenigen Regisseure, die in beinahe jedem Genre ihre unverwechselbaren Spuren hinterlassen haben und die dabei aus der oftmals vorherrschenden Not eines knapp bemessenen Budgets eine Tugend machten, indem sie sich um neue filmische Ausdrucksformen bemühten. „Soylent Green“, eine ausgesprochen pessimistische Dystopie, die Fleischer im Jahre 1973 drehte, zählt dabei sicherlich zu den herausragenden Werken dieses Regisseurs, der seit Mitte der 40er Jahre Filmgeschichte schrieb.

„Soylent Green“ fußt auf dem Roman „Make Room! Make Room!“ des Autors Harry Harrison, doch führte Fleischer zu Harrisons Leidwesen das Kannibalismus-Motiv in die Geschichte ein, das die Story in den Augen des Autors trivialisierte, rückblickend nach Meinung des Rezensenten jedoch dem Film einen geradezu genialen Twist verpaßt. Die Geschichte spielt in der von Überbevölkerung, Raubbau an der Natur, ökologischem Zusammenbruch und Quasi-Diktatur gezeichneten Welt des Jahres 2022.
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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Piel am 8. August 2003
Format: DVD Verifizierter Kauf
Nun ist es soweit - einer der aussagekräftigsten und
zukunftsnächsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten
wird auf DVD veröffentlicht - Soylent Green!
Die Menschheit hat es endlich gechafft:
Überbevölkerung, Massenarbeitslosigkeit- und armut,
Verknappung der natürlichen Ressourcen (Wasser, Nahrungsmittel,
Wohnraum), Gewalttaten außer Kontrolle, Globaler
Temperaturanstieg durch Umweltverschmutzung (die letzten
Bäume werden wie Heiligtümer gehütet), die geplante
Zwei-Klassen-Gesellschaft ist verwirklicht worden, das
einzelne Individuum zählt nichts mehr und der Wert eines
Menschenlebens liegt unter dem eines Liters Wasser.
In dieser Apokalypse geschieht nun ein Mord, an einem hohen
Kontrollfunktionär eines Nahrungsmittelkonzerns (Soylent), der
die Hälfte der Menschheit versorgt. Beauftragt mit der Klärung
des Falls, wird der einfache Detective Thron. Bei seinen Ermittlungen
rückt er einer unfaßbaren Tatsache immer näher...
Die Sterbeszene von Edward G. Robinson (alte oder kranke
Menschen können sich einschläfern lassen, und sehen noch
ein letztes Mal, wie schön diese Welt einst war) gehört sicherlich
zu eindrucksvollsten in der gesamten Filmgeschichte... Robinson
starb, kurze Zeit nach Abschluß der Dreharbeiten.
Gedreht wurde „Soylent Green" 1973.
Manche Dinge wirken heute also überholt (Kleidung,
Musik, Computer...). Aber die zeitlos wichtige Aussage ist
erhalten geblieben: Der Mensch ist des Menschen ärgster Feind,
und das wir trotz unserer Intelligenz, nur ein großer
Organismus sind, der sich allmählich selbst auffrist.
Je älter dieser Film wird, um so aktueller und brisanter
wird sein Inhalt.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FireFox am 16. Januar 2007
Format: DVD Verifizierter Kauf
Nach 20 Jahren habe ich mir diesen Film jetzt erneut angesehen, und ich
muß sagen, er hat mich inhaltlich noch mehr beeindruckt als damals schon.
Mir fällt auf, daß so etwas gesellschaftskritisches heute sicherlich
keinen mehr ins Kino locken würde...
Für mich ist dieser Film der beste "Sci-Fi" der 70-iger, und einer der
besten überhaupt neben "Blade-Runner". Für Leute die Filme "mit Hirn"
mögen ein MUSS. Man bedenke "Treibhauseffekt" - DAMALS !

09/2008: Heute wieder angesehen. Einfach Klasse...
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58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jan Ruths VINE-PRODUKTTESTER am 20. Mai 2004
Format: DVD
Manchmal möchte man sich noch ein paar Sterne vom Himmel holen, um einem Film eine angemessene Bewertung zuteil werden zu lassen - Soylent Green ist so ein Fall. Nicht dass der Film von der Machart an sich herausragend wäre - solide Handwerksarbeit. Aber oft ist es allein die Idee oder das Anliegen, das zählt. Wenn ein Film nach Jahrzehnten noch aktueller denn je erscheint und einen immer wieder tief zu berühren vermag, dann war es ein wichtiges Anliegen, überzeugend umgesetzt.
Da war mal die Rede von einem Filmkanon, der zum Unterrichtsstoff in Schulen werden sollte - Soylent Green sollte dort Aufnahme finden als einer der großen Science Fiction Klassiker, ein Film, der in Teilen bereits von der Realität überholt worden ist und darum mehr denn je eine Mahnung an die Lebenden von heute darstellt.
Lange habe ich auf diese DVD gewartet - und ich wurde nicht enttäuscht: zwar konnte man Soylent Green mehrfach auch auf den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern im Originalformat bewundern, aber das Erlebnis des Films auf DVD ist noch besser - das anamorphe Bild ist mit einem Seitenverhältnis von 2.40:1 breiter als das breiteste Grinsen und die Bildqualität lässt für einen mehr als 30 Jahre alten Film kaum etwas zu wünschen übrig. Der Ton kommt ohnehin nur in Mono, was man verschmerzen kann, dafür in 4 verschiedenen Audiospuren, u.a. Deutsch und Englisch. Fazit: Ein absolutes Kauf-Muss!!!
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