Ist das wirklich Ian Pooley?
o.k., mit den Dutzenden von Samplern ala "Beach House", "Naked Music" und "Miguel Migs" kann es der geniale Ian Pooley immernoch jederzeit aufnehmen. Aber scheinbar ist er mental - wie schon ansatzweise auf dem Vorgänger-Album - nicht mehr vom Copacabana-Urlaub zurückgekehrt. Wo bleiben die Wahnsinns-Rhythmen, die uns erst die Gänsehaut auf den Rücken und dann das Tanzblut in die Beine treiben? Wo bleiben die innovativen Geniestreiche, für die Ian Pooley bekannt ist? Wo bleibt das Knallen, der "JJJJJA! Das ist es" -Effekt, den wir verwöhnten Ian Pooley-Fans schon als selbstverständlich ansehen?
Hier scheint ein Überflieger (hoffentlich nur kurzfristig) in der weit unter seinem Niveau befindlichen oberen Mittelklasse Platz genommen zu haben. Trotzdem: Besser als all die sich wiederholenden Compilations, die den Markt überschwemmen.
2 Sterne für die Musik, 1 Stern für den Überflieger-Bonus.