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Sounds of a Playground Fading
 
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Sounds of a Playground Fading

In Flames Audio CD
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Musik

Bild des Albums von In Flames

Fotos

Abbildung von In Flames

Biografie

In Flames was formed by Jesper Strömblad back in 1990. The band as it was at the time consisted of Jesper, Johan Larsson and Glenn Ljungström. A demo was recorded and soon after the band got a record deal and released “Lunar Strain” and it did not take long before the album was a classic in the fast growing Scandinavian death metal scene.

With a new line up consisting of Jesper, Johan & Glenn along… Lesen Sie mehr im In Flames-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (17. Juni 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B004YMYQBE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.206 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Sounds Of A Playground Fading 4:43EUR 0,99
Anhören  2. Deliver Us 3:30EUR 0,99
Anhören  3. All For Me 4:31EUR 0,99
Anhören  4. The Puzzle 4:34EUR 0,99
Anhören  5. Fear Is The Weakness 4:03EUR 0,99
Anhören  6. Where The Dead Ships Dwell 4:27EUR 0,99
Anhören  7. The Attic 3:16EUR 0,99
Anhören  8. Darker Times 3:25EUR 0,99
Anhören  9. Ropes 3:42EUR 0,99
Anhören10. Enter Tragedy 3:59EUR 0,99
Anhören11. Jester's Door 2:37EUR 0,99
Anhören12. A New Dawn 5:53EUR 0,99
Anhören13. Liberation 5:12EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn In Flames an diesem Punkt ihrer Karriere ein neues Album veröffentlichen, geht es nicht mehr um die Frage, ob sie zum melodischen Death Metal, der sie vor fast 20 Jahren berühmt gemacht hat, zurückkehren. Im Gegenteil: Mit mittlerweile über zweieinhalb Millionen verkaufter Alben und einer zehn Werke umfassenden Vita warten ihre Fans fasziniert auf das, was wohl als Nächstes kommt.

Wie erwartet, ist Sounds Of A Playground Fading auch für den Hörer eine gewisse Herausforderung: Immer noch völlig kompromisslos bezüglich ihrer Modern-Metal-Note, überschreiten In Flames mit einem Teil ihrer neuen Songs einmal mehr ihre eigenen Grenzen. Zugleich berufen sie sich aber auch wieder auf die „Whoracle“-Ära von 1997. Der Gitarrist Björn Gelotte und Sänger Anders Fridén sorgen definitiv dafür, dass Songs Of A Playground Fading die Fans, die sich darauf einlassen, vor Spannung förmlich vom Hocker reißen wird.

Produktbeschreibungen

IN FLAMES, Sounds of a playground fading - CD

Schwedisch, melodisch, modern - IN FLAMES sind zurück! Jetzt in der METAL FOR THE MASSES 2012 Aktion zum Hammerpreis!

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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Starke
Format:Audio CD
Meine Erwartungen waren hoch, auch wenn ich wusste, dass mich In Flames so oder so kaum enttäuschen konnten. Vorweg: ich bin kein felsenfester Verteidiger der alten In Flames Alben, sondern höre hauptsächlich die "neueren" Sachen seit 'Reroute to Remain' und 'Clayman'. Dennoch sind viele der älteren melodischen Songs aus 'Colony' und 'Whoracle' auf meiner Favoritenliste. D.h. ich liebe es, wenn es ordentlich aufs Kerbholz gibt und mich dazu eine "catchende" Melodie mitzieht.

Beides findet man auf 'Sounds of a Playground fading' auf jedenfall wieder, auch wenn die Härte vergangener Alben einen Tick in den Hintergrund gerät und Platz für herrliche Melodien macht, die meiner Meinung nach bei 'A Sense of Purpose' zu kurz kamen. Den einen mag das etwas stören, der andere (wie ich) genießt es einfach und macht einen der 'Come Clarity' Songs an, wenn er Lust auf Härteres verspührt, was allerdings nicht heißen soll, dass 'Sounds of a Playground fading' ein Weichspühlalbum darstellt, es fällt lediglich auf, dass öfter Cleanvocals zum Einsatz kommen, die, wie sämtliche anderen Vocals, jedoch in fast allen Fällen sehr schön ausgeführt werden, und weniger "raufholz"-Songs vorhanden sind.

Nach dem Kick-Ass-Opener 'Sounds of a Playground fading', welches mit den besten Refrain des Albums hat, folgt der bekannte Ohrwurm 'Deliver us' und das langsamere 'All for me'.
Dann nimmt es mit 'The Puzzle' schnellere und härtere Fahrt auf. 'Fear is the Weakness' ist ein Beispiel dafür, wie super In Flames mit dezenten Synthies umgehen und keinesfalls erstklassige Gitarrenparts vernachlässigen.
Ebenso sieht es mit 'Where the dead Ships dwell' aus, wo einzig das langgezogene "miles" im Refrain stark an 'Deliver us' erinnert.
'The Attic' ist eher ein Song, der zur Atmosphäre des Ganzen beiträgt und wohl mehr Wert auf die mal wieder interessanten Lyrics legt.
Danach wird es Zeit wieder etwas Kohle in den Ofen zu schieben, was in 'Darker Times' auch getan wird.
In 'Ropes' habe ich mal wieder ein Lieblingslied der Band gefunden, einfach weil die Gitarrenhooks und der frische Chorus den Song zu einen der kurzweiligsten der Platte machen.
"So, jetzt könntet ihr aber mal ordentlich abgehen!", dachte ich mir nach den bisher 9 Titeln und prompt fing 'Enter Tragedy' aus den Boxen zu knattern, was nur durch Chorus und Solo wieder etwas abgeschwächt wird.
'Jesters Door' sehe ich eher als kleines Zwischenspiel und Message an den ExGitarristen Jesper an. Etwas schade, weil ich vorher allein vom Titel her einen "oldschool" In Flames-Song erwartet habe.
Doch sofort entschädigt mich 'A new Dawn' mit tieferen Vocals und dem besten Zwischenpart aller Alben, der durch den Zusammenspiel von Streicher und Gitarre an frühe Zeiten erinnert und wie ein Mix aus den Zwischenparts von 'Zombie Inc.' und 'Ordinary Story' wirkt und damit einen weiteren Höhepunkt des Longplayers darstellt.
Für mich die wahre Perle des Albums ist 'Liberation'. Es zeigt sich mal wieder, dass Metal-Bands die besten Balladen herausbringen, was auch In Flames immer wieder bewiesen haben. Es passiert nicht oft, dass mir Songs eine Gänsehaut verleihen. Dieser Track bringt damit die gesamten 54 Minuten perfekt zum ausklingen und hinterlässt mich mit einem verdammt zufriedenen Gefühl.

So reiht sich 'Sounds of a Playground fading' in eine der vielseitigsten Albumsammlung einer einzigen Band ein, die ich kenne. Es bildet für sich wieder ein neues, kurzweiliges und ganz einfach spaßiges Hörerlebnis. Die Fans werden es eh tun, also empfehle ich jedem, der auch nur entfernt Freude an Melodic Metal findet, sich hiermit auszutoben.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Omega
Format:Audio CD
In Flames...
Keine andere Band aus nordischen Gefilden im Metalbereich war im letzten Jahrzehnt so umstritten wie sie. Während einige meinten, sie würden in den Mainstream abdriften und sich verkaufen, behaupteten andere, sie würden sich weiterentwickeln. Überzeugende Argumente sind von jeder Seite vorhanden und von objektiver Sicht aus bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar.
Während "Come Clarity" zum schwedischen Albums des Jahrzehnts gewählt wurde und als teilweise Rückbesinnung auf ältere Sachen bezeichnet wurde, wurden Experimente, wie auf "A Sense Of Purpose" oder gerade "The Soundtrack To Your Escape" von anderen Fans gerade zu gehasst.
Ich stehe zu keiner der beiden Seiten, kann jedoch beide nachvollziehen, da iF ihren Stil definitiv verändert haben und ältere Fans das durchaus als "Verrat" ansehen, jedoch kann man ihnen nicht den totalen Ausverkauf anhängen, da sie Musik für sich machen und sich nicht nach dem Mainstream richten, da sie ihren Sound ständig verändern und auf die Gefahr heraus laufen, dass der Allgemeinheit der neuste Stil so gar nicht gefallen kann. Ich denke also, ich kann das Album relativ objektiv bewerten, da ich ziemlig unvoreingenommen an die Sache ran gehe.

Kommen wir also zu den Songs:

1. Sounds Of A Playground Fading
Der Song wird von einem düsteren, wenn auch melodischen cleanen Gitarren-Intro eröffnet und mündet dann in einem eher schnelleren, treibendem Riff. Man darf sich das ganze ungefähr wie in Metallicas "Battery" vorstellen. Das Mainriff wechselt geschickt zwischen Melodie und Härte ab, wobei der Refrain eher poppig und weitaus mehr melodisch daher kommt. Der Gesangstil von Anders Friden ist hier noch sehr dem von "A Sense Of Purpose" entsprechend: irgendetwas zwischen Screams und cleanem Gesang. Der Song endet dann in einem moshendem Riff.
4/5

2. Deliver Us
Die Vorab-Single, die mich ein wenig enttäuscht hat. Die doppelstimmigen Leads wissen zwar zu überzeugenden, aber der Refrain ist dann doch zu poppig. Elektronische Effekte, die verstärkt im Intro auftauchen, ziehen sich den ganzen Song hindurch. Das Solo weiß jedoch zu überzeugen, hier kommen dann auch wieder doppelstimmige Sologitarren zum Vorschein, wie man sie auch aus der In Flames Frühzeit kennt.
3/5

3. All For Me
Das Intro lässt sich mit dem des Titeltracks vergleichen und erinnert eindeutig an den melodischen Mittelteil des Songs "Zombie Inc." des Albums "Colony". Die Riffs sind hauptsächlich im Midtempo gehalten und bieten teilweise eine recht gute Lead, die jedoch zu sehr in den Hintergrund rückt. Der Refrain hingegen ist mir hingegen zu unspektakulär geraten, hier hätte Anders wesentlich bessere Leistungen zeigen können. Gegen Schluss kommt dann noch ein genialer ruhigerer, fast schon melancholischer Part, der auch wieder an das eben erwähnte "Zombie Inc." erinnert, bevor dann noch einmal der Refrain einsetzt.
4/5

4. The Puzzle
Rockt! Eine Uptempo-Nummer, die passend mit Blastbeats unterlegt ist und das Tempo um einiges anzieht. Hier sind die Gesangsleistungen von Anders komplett umgekehrt, als im vorherigen Song: der Refrain ist überragend, während der Gesang in den Strophen so gar nicht passt. Die Tonlage der Stimme passt einfach nicht zu der, der Gitarren. Das Outro harmoniert auch sehr gut zum Rest des Songs, hier setzt man auf harmonische und langsame, mehrstimmige Leads. Bisher bester Song, könnte auch auf Come Clarity passen!
5/5

5. Fear Is The Weakness
Wieder einmal eine Melodie, die zu überzeugen weiß. In Flames haben nach wie vor ein Geschick für ohrwurmverursachende Melodien, die einem im Kopf bleiben. Zudem wechselt man hier zwischen eher imposanten Riffs und eher etwas ruhigeren Riffs in den Strophen. Allerdings könnten die Gesangsleistungen auch wieder besser sein, denn ich bin der Meinung, dass, wenn man schon ankündigt, weniger Growls und Screams zu verwenden, man die anderen Gesangsleistungen doch top hinbekommt!
4/5

6. Where The Dead Ship Dwells
Sehr viele elektronische Einflüsse, sehr gute, vom Bass getragene Strophen, die teilweise an industriellen Metal erinnern und endlich mal ein clean gesungener Refrain, der mitreißt! So muss Weiterentwicklung klingen! Zwar wird auch hier fast ganz auf gutturalen Gesang verzichtet, aber auch der cleane Gesang weiß zu überzeugen! Ein typisches In Flames Solo, teilweise einstimmig, teilweise zweistimmig gespielt, dass trotzdem ein wenig unspektakulär im Vergleich zum Rest des Songs wirkt. Auch die höhere Tonlage im zweiten und dritten Refrain bekommt Anders ausgezeichnet hin.
5/5

7. The Attic
Klingt nach Überbleibseln von "The Chosen Pessimist" des letzten Albums, die zu einer Art Interlude zusammengebastelt wurden. Ich glaube, dass man "The Attic" nicht als vollwertigen Song nehmen sollte, sondern eher als Interlude oder Zwischenspiel, wie es sehr wahrscheinlich gedacht war, denn wenn das ein vollwertiger Song sein soll, ist er sehr schwach.
2/5

8.Darker Times
Schlägt in dieselbe Sparte, in die auch "the Puzzle" schlägt. Schnelle Riffs, ein wenig mehr Double-Bass Attacken und eine Härte, die wieder einmal auch zum Album "Come Clarity" gepasst hätte. Auch der Rfrein ist eher schnell und regt zum mitgröhlen an. Zudem noch ein paar Uptempo Soli und kleine elektronische Spielereien mit dem Synthesizer und fertig ist ein Kontrast Song, zu den eher im Midtempo gehaltenen, melodischen Songs.
5/5

9. Ropes
Fängt vielsversprechend an, denn das anfängliche Riff klingt ziemlich episch und erinnert an "Swim" vom Album "Clayman". Leider fällt der Song danach zu sehr ab und rauscht an einem vorbei, mir auch ein wenig zu "soft", man hätte hinter die Gitarren wesentlich mehr Druck bringen können und am Härtegrad mehr variieren können, denn das eben erwähnte Riff hätte etwas Besseres verdient.
3/5

10. Enter Tragedy
Sehr schöne Geschwindigkeitswechsel zwischen den sehr schnell gehaltenen Strophen, die passend mit schnellen Blastbeats unterlegt sind und dem epischen Refrain, der meiner Meinung nach einer der besten Refrains des Albums ist! Anders legt hier im gutturalen Bereich seine Glanzleistung hin! So gut und so aggressiv hat man ihn auf dem letzten Album bei weitem nicht schreien hören und es übertrifft auch teilweise andere Alben.
4/5

11. Jester's Door
Ähnlich wie "The Attic", auch wenn hier nahezu ganz auf Instrumente verzichtet wird. Den ganzen Song über werden einige wenige Noten auf dem Keyboard (?) gespielt, während Anders irgendetwas darüber nuschelt und gegen Ende kommen dann noch ein paar elektronische Drums dazu, was die Qualität jedoch nicht anhebt. Hier kann man getrost die Skiptatse drücken und sich den Song auch einfach als Interlude behalten.
1/5

12. A New Dawn
Genialität pur! Das extrem melodische und mitreißende Riff des Intros, das mehrmals vorkommt, ist ganz klar eine Hommage an ältere Zeiten, wie die Colony-Ära! Treibende, moshende Riffs wechseln sich mit melodischeren ab, ein Refrain, der einfach nur bombastisch ist und eine gelungene Abwechslung an Screams und einem ausgezeichnetem cleanen Gesang! In der Mitte des Songs befindet sich ein ruhiger, cleaner Gitarrenpart, der mit Streichinstrumenten unterlegt ist und mich an "The Jester's Dance" erinnert! Wieder ein Song, der sich als totale Überraschung entwickelt und das an vorletzter Stelle, eine eher eigenartige Stelle für solch einen Hammersong, auch wenn er teilweise etwas poppig ist.
5/5

13. Liberation
Ich hoffe, dass dieser Song eine Ausnahme bleibt, denn hier herrscht kein Metal mehr, sondern eher Alternative Rock der schlechten Sorte. Einzig und allein das Oldschool-Solo ist hörenswert. Alte Fans werden die Band spätestens mit dem Song den Ausverkauf vorwerfen und das mal wirklich begründet. Hier herrscht kein bisschen Authentizität und Eigenständigkeit und schon gar nicht der typische In Flames Sound, der bei allen Songs vorhanden ist, auch wenn sie ruhiger und poppiger ausgefallen sind. Alles in Allem: Schlechtester In Flames Song meiner Meinung nach.
1/5

Macht alles in allem 3.9, also abgerundet 4 Sterne, wenn man die zwei Interludes weglässt und 3.5 also auch abgerundet 4 Sterne, mit den Interludes.

Fazit:
Auch nach dem Weggang des Gründers und Songwriters Jesper Strömblad haben die Schweden ihr Gespür für gutes Songwriting nicht eingebüßt! Die Texte und Themen sind, wie erwartet, anspruchsvoll und stimmig. Es ist nicht ihr bestes Album, jedoch in gewohnt hohem In Flames Standard und auch wenn das Album eventuell einige Anläufe braucht, lohnt sich die Anschaffung definitiv. Ältere Fans dürfen einen Blick hineinwagen, da doch der ein oder andere Part an die alten Zeiten erinnert, sie müssen die Anforderungen jedoch herunterschrauben. Das letzte Album, welches für mich eher schwach ausgefallen ist, wird definitiv getoppt, in Vielseitigkeit, sowie teilweise in Härte, Melodie und Authentizität. Das Album ist zwar nicht so sauber abgemischt, wie man es sonst gewohnt ist, da auch die vielen elektronischen Spuren die Sache wesentlich erschwerrt haben dürfte, jedoch hätte man die Gitarren lauter und aggressiver gestalten können und die Drums druckvoller.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tragisches Ende 12. Juli 2011
Von MartinW
Format:Audio CD
Tatsächlich besitze ich jedes In Flames Album und habe mich auch immer zu der Sorte Fan gezählt, der das große Gejammere um den Niedergang dieser Band eher zuwider war. Selbst dem Vorgänger "A Sense of Purpose" konnte ich nach anfänglicher Enttäuschung und anschließender Gewöhnungsmühe noch 2-3 gute Songs abgwinnen. Nichtsdestotrotz musste selbst ich dieses Album als ersten Schritt (manche mögen sagen, es sei der 4te) in eine ganz falsche Richtung sehen. Ich halte zwar nichts von Vorurteilen, aber als dann auch noch Jesper Strömblad die Band verließ, war klar dass wohl kein Weg mehr zum alten Glanz zurückführte.
Im Grunde ist nichts mehr vom alten Sound da! Man möge mich nicht falsch verstehen, für manche mag das kein Manko sein (man darf es ja mögen...), ich hingegen möchte hier nur meine tiefe Enttäuschung kundtun. Ebenso, wie beim Vorgänger hört sich jeder Song mehr oder weniger gleich an. Jeder Song die gleiche Radiomusikstruktur mit immer dem gleichen klagendem Wehgesang. Alles hört sich widerwärtig überproduziert an, bishin zu einer Unnatürlichkeit, die jegliche Vorstellung tatsächlich gespielter, materieller Instrumente verblassen lässt. Nichts gegen modernen Metal, aber verdient man heutzutage selbst in solch wertgeschätzen Musikrichtungen schon mehr mit anspruchloser "Plastikmusik", als mit einer Produktion, die Instrumenten noch Raum zum atmen lässt? Denn ich kann mir schwerlich vorstellen, dass talentierte Musiker sich der Musik halber in Richtung mittelmäßigen Einheitsbreis "weiter"entwickeln wollen. Hört Björn Gelotte sich abends sein neues Werk an und klopft sich auf die Schulter, wenn er sich fragt, warum man seine Gitarre gar nicht mehr hört? Oder freut Anders Friden sich, wenn seine Frau ihn fragt, wessen Stimme das denn auf dem neuen In Flames Album ist? Ich kann es mir nur schwerlich Vorstellen!
Ich habe die abwegige Hoffnung, dass sich In Flames nochmal fangen, oder dass zumindest Live der alte Glanz noch ein wenig durch das viele Gejammere hindurchscheint. Aber wahrscheinlich ist eher, dass In Flames sich mit diesem Album aus der aktiven Schaffensphase zurückgezogen haben...zumindest für mein Verständnis.
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