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Soundcultures: Über elektronische und digitale Musik (edition suhrkamp)
 
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Soundcultures: Über elektronische und digitale Musik (edition suhrkamp) [Taschenbuch]

Marcus S. Kleiner , Achim Szepanski
1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (28. April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518123033
  • ISBN-13: 978-3518123034
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 445.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Soundcultures diskutiert zentrale Aspekte elektronischer und digitaler Musik, die in den letzten Jahren an den Rändern von Techno, Neuer Musik und Kunstmusik entstanden ist. In der Vielzahl von Veröffentlichungen zu den Themen Neue Medien, Medientechnologie und -theorie ist das Feld des Musikalischen fast vollständig ausgespart worden. Die Autoren aus den Bereichen Soziologie, Medientheorie, Musikwissenschaft, Philosophie, Informatik und Kunstwissenschaft schließen diese Lücke und bringen elektronische und digitale Musik in einen Dialog mit aktuellen Theorieansätzen.
Dem Buch ist eine CD mit Kompositionen der Künstler des Frankfurter Electronic Labels Mille Plateaux beigefügt, die die Diskurse in Klangwelten überführt.

Über den Autor

Marcus S. Kleiner (Dr. phil.) lehrt Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fachhochschule Dortmund. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medien- und Kulturwissenschaft, Kommunikationsguerilla, Widerstandskulturen, Popkultur und Poststrukturalismus.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Baecker erhebt den Anspruch, eine neue Theorie des Hörens anzuregen; sagt gleich zu Anfang, dass er von Musik keinen Schimmer hat, schreibt dann aber trotzdem weiter. Ist in der Tat gut strukturiert und liest sich vom sprachästhetischen Standpunkt aus schön. Inhaltlich ist es aber nichts weiter als ein sprachliches Äquivalent zu einem ausgefuchst geometrischen Tapetenmuster im Auge des Betrachters. Man gießt es sich durch die Hirnwindungen und es hinterläßt nur Reiz ohne intellektuellen (kommt von Verstehen und nicht von Verschlüsseln) Mehrwert. Ich konnte nicht so recht abschätzen, ob es Unsinn (Wort- und Syntaxleichen) ist, oder ob ich es eventuell nicht peile. Aber immer da wo es konkret wurde ("diese Musik enthält die Biotechnologie" oder so) konnte ich mir beruhigt sagen: DER Baum ist NICHT für die Wissenschaft gestorben. Übers Hören sagt er hingegen nichts. Mein persönlicher Umgang mit diesem Material entspricht einer Methode Nabokovs bei der privaten Literaturauswahl. Ich finde leider das wörtliche Zitat nicht mehr, aber es ging um Grenzen hinnehmbaren Schwachsinns oder schlechten Stils. Bis zu einem gewissen Maß erträgt man es, um eventuell dem folgenden Rest etwas abgewinnen zu können. Wird die rote Linie einmal überschritten, ein "point of no return" erreicht, kann das Buch getrost zugeklappt und beiseite gelegt werden. So ist das mit diesem Aufsatz. Beispiele für den Grenzübertritt in die Demenz ließen sich dutzende anführen. Hier fühle ich mich kompetent genug, pars pro toto Baeckers generelle wissenschaftliche Inkompetenz und Irrelevanz zu erkennen und weite das Urteil für mich in stalinistischer Konsequenz auf sein gesamtes Schaffen aus. Ich selbst werde das Zeug nicht mehr lesen. Es kann nichts von Belang sagen. Ist natürlich etwas drastisch formuliert, aber man wird nicht jünger und Zeit ist zu wertvoll, um sie aus dem Fenster zu werfen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr Baecker 21. Januar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ja, der Aufsatz ist so eine Sache. Seine These ist, bei einer bestimmten Sorte von Musik höre man das Hören gleich mit. Da es ihm nicht um eine "Gattungsbestimmung" gehe, schleicht er sich um die Abgrenzung, ob diese These nun tatsächlich nur für betreffende Sorte gelten soll, oder ob es etwa Musik geben soll, bei der man im Gegensatz das Hören nicht mithört etc.


Dann gibt es fragwürdige Analogien, etwa die vom Hörfeld zum Sehfeld. Aber ist das räumlich umfassende "Hörfeld" dem gerichteten, räumlich begrenzten Sehfeld überhaupt vergleichbar?
Was die These selbst angeht, wird auch ihre letztendliche Banalität ignoriert: Hören ist ein Wandlungsprozess mit bestimmten Charaketeristiken, die sich im Gehörten natürlich wiederfinden - dem wäre nur NICHT so, wenn Schallereignis und Höreindruck identisch wären. Und letztendlich, wer einer Musik wie der Alec Empires die Absicht zu unterstellen, sie hätte eine Intention psychoakustischen Zuschnitts, verkennt schlichtweg deren Entstehungshintergrund.


Aber da kann man sich ja wieder mit dem "Laien" herausreden.

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