Aus der Amazon.de-Redaktion
Dass Sarah Connor schon immer von Soulmusik der 60er und 70er Jahre fasziniert war, ist kein Geheimnis. Nach ihrer zweiten Babypause präsentiert sie jetzt ein Album, auf dem sie sich auf sehr behutsame Weise den Klassikern dieses Genres annähert. Sarah Connor, die Sängerinnen und Künstler wie Aretha Franklin, Gladys Knight und Marvin Gaye zu ihren Vorbildern zählt, unternimmt auf Soulicious eine geschmackvoll inszenierte und aufwendig arrangierte Zeitreise zu den Wurzeln der Soulmusik. Wo andere Kolleginnen nur sanft an der Oberfläche kratzen, das betreibt sie einen viel größeren Aufwand. Mit mehr als überzeugenden Ergebnissen. Eingespielt wurden die 14 Songs mit tatkräftiger Unterstützung renommierter Musiker, die bereits mit James Brown, Lionel Richie, Erykah Badu und Joy Denalane zusammenarbeiteten, sowie einem 48-köpfigen Symphonie-Orchester in einem ehemaligen Studio des Berliner Rundfunks. Sarah Connor möchte nach eigenem Bekunden ihre Fans "mit diesen wunderbaren alten Songs bekannt machen, die mich seit meiner Kindheit so sehr geprägt haben". Und das ist ihr absolut gelungen. Bereits der Opener, das mit einer gehörigen Portion Pathos aufgeladene "The Impossible Dream", zeigt die Sängerin in bestechender Form. Nicht weniger gelungen sind auch Stücke wie "I Never Loved A Man (The Way That I Love You)", "Part Time Love" oder "Your Precious Love", die sie alle mit dem nötigen Respekt vor den unerreichbaren Originalen interpretiert. Sarah Connor geht es in erster Linie darum, unsterbliche Klassiker wie "Marvin Gaye's "Sexual Healing" oder "Son Of A Preacher Man", einem neuen Publikum zu vermitteln. Und das ist ihr mit Soulicious eindrucksvoll gelungen. --Norbert Schiegl
Stern
Neulich erreichte uns per E-Mail eine Art Morddrohung, weil wir uns hier ziemlich böse über das Album der Sängerin Sandra geäußert hatten. Mist!??Und jetzt Sarah Connor! Was passiert als Nächstes? Droht nun wer mit Giftgasanschlägen???Beim Namen Sarah Connor dachten wir ja bisher reflexartig an ein zu durchsichtiges Kleid, an zu viel Make-up, zu viel Zucker in der Stimme und an den leider zu falsch gesungenen Text der deutschen Nationalhymne. Woran wir nie dachten ist: Seele. Nun hat Connor ein Album aufgenommen, auf dem sie Soul- Klassiker neu interpretiert. Mit 48-köpfigem Sinfonieorchester und angeblich ohne Computerschnickschnack.??Sogar an ein zusammengeschnittenes Duett mit dem großen Marvin Gaye hat sich Connor herangetraut.??Richtig unheimlich ist, dass das Album weitenteils funktioniert. Es klingt. Das Seelchen hat Seele. Wir müssen umdenken. Applaus! PS:??Den Titelsong hat angeblich Frau Connor höchstselbst komponiert.??Vielleicht hat sie direkt vorher Bobby Womacks "Across 110th Street" gehört?--Tobias Schmitz
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SOULICIOUS