Zugegeben, Sarah Connor hat eine überdurchschnittlich gute und markante Stimme, aber mit diesem zuckersüssen Album ohne eigener Kreativität hat sie sich absolut keinen Gefallen erwiesen. Wahre Soulklassiker zu covern, das kann eigentlich nur ein Schuss nach hinten werden. Der schlimmste Ausrutscher ist dabei die Single 'Sexual Healing', schade, dass sich Marvin Gaye nicht mehr wehren kann, gut, dass er sich das Grauen nicht anhören muss. Sarah hat's wohl selbst gemerkt und hofft auf gute Verkäufe mittels 'supersexy' Videoclip. Leider wird das Album auch noch durch die schmierig-kitschige Maske-Hymne 'The Impossible Dream' eröffnet. Das reizt zum Abschalten beim ersten Song! Tipp an die Künstlerin: mit eigenen, neuen und innovativen Songs klappt es sicher auch wieder mit dem Erfolg. Das Zeug dazu hat Frau Connor. Zwei Sterne für die Stimme, null für die Songauswahl.