Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alkohol konserviert eben...., 9. Februar 2006
...scheinbar nicht nur die Stimmbänder, sondern auch das Feeling für den Blues und all seine verschidenen Spielarten, Das beweist Eric Burdon mit diesem sensationellen neuen Album. Nach einer nicht immer glücklichen Hand für Eigenproduktionen in seiner Solokarriere (die 70er zwar mit einigen Highights versehen ["WAR"], aber doch durchwachsen, die 80er eine mittlere Katastrophe) bemerkte man ab Anfang der 90er wieder langsam einen 'return to form' bei Herrn Burdon. Herauszuheben dabei natürlich die Live Kollaberation mit der Brian Auger Band (warum hat SPV dieses Album eigentlich gestrichen?) und die wundervolle Interpretation von 'Sixteen Tons' auf dem Sampler 'The Night'. Nun hat er auch im Studio wieder seine Stärken - auf Albumlänge ausgedehnt - erkannt. Was er 2004 mit 'My Secret Life' schon angdeutet hat, blüht nun im neuesten Werk zu voller Pracht auf:geniale Interpretationen von nahezu vergessenen Blues-Klassikern mit einer hinreissend schwarz groovenden backing Band (Johnny Lee Schell (guitar), Mike Finnigan (organ), Tony Braunagel (Drums), James "Hutch" Hutchinson (bass)), und Guest-Stars wie Lenny Castro (Tower Of Power), und dem wieder einmal einizgen deutschen Studiomusiker der in der Oberklasse des Blues derzeit nicht nur mithalten kann, sondern spätestens seit seinen Aufnahmen mit Robert Palmer ('Drive') als der Blues-Gitarrist des neuen Jahrtausend gelten muß, Carl Carlton (Danke Carl). Aber auch Eric Burdon selbst beweist, daß er stimmlich immer noch in Höchstform ist, und erweist seiner musikalischen Vergangenheit mit WAR, bei Stücken wie 'Kingsize Jones' oder 'Como Se Llama Mama' tolle und funkige Referenzen. Es sind eben im Blues die Veteranen die die besten Produktionen abliefern und im höheren Alter noch zur Höchstform auflaufen. Auf jeden Fall ist es jetzt schon eines DER Alben 2006 und Burdon's bestes Soloalbum dazu. Wer Burdons Solowerk nicht kennt, für den ist 'Soul Of A Man' der ideale Startpunkt, denn abwechslungsreicher, unterhaltsamer und perfekter war der Blues in den letzten 10 Jahren selten, und noch seltener so perfekt gespielt. Ja, ja.....Alkohol konserviert eben.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eric währt am längsten, 5. Februar 2006
Mit Soul of Man ist Eric Burdon auf seine alten Tage ein kleines Meisterwerk gelungen. Nicht nur, daß er sich auf dieser CD endlich wieder am Blues orientiert, nein auch und gerade weil diese CD so hervorragend produziert ist. Denn stimmlich hat man ihn schon lange nicht mehr mit so viel Verve und Power erlebt und die musikalischen Arrangements sind absolut stimmig und nicht so grähmlich, wie man es bei vergangenen Comback-Versuchen von Eric leider auch schon erlebt hat. Das, was sich schon auf der letzten Live-CD angedeutet hat, kommt auch hier zum Tragen, eine unbändige Spielfreude und ein musikalischer Abwechslungsreichtum, der seinesgleichen sucht. Da findet man denn auch richtig groovende und krachende Bässe, wie etwa bei "Kingsize Jones" und pluggernde Konga-Rythmen (wie in den alten Tagen mit War), wie etwa im Titelstück "Soul of a Man" oder knackige Gitarrenintros, wie bei "Red Cross Store". Überhaupt ist die Songauswahl rundum gelungen. Neben Klassikern, wie Howling Wolfs "Forty Four-Blues" findet sich u. a. auch "Slow Moving Train", in dem die Überführung von Robert Kennedys Leichnam in einem Zug von der West- an die Ostküste der USA geschildert wird. Hier werden präzise die Gefühle der Menschen geschildert, an denen dieser Zug vorbeifährt, hier ist Gänsehaut-Feeling angesagt... Aufgrund der hervorragenden Songauswahl, der gelungenen musikalischen Umsetzung und der erstklassigen Arbeit von Produzent Tony Braunagel absolut 5 Sterne und ein Muß für Eric Burdon Fans!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein starker Eric Burdon singt starke Bluesnummern, 1. März 2006
Ein sehr abwechslungsreiches und gelungenes Bluesalbum.Eric Burdon hat auf die lautstarken Forderungen seiner Fans reagiert und ein Album aufgenommen, das nur Bluesnummern enthält. Zusammen mit Schlagzeuger und Produzent Tony Braunagel ist Burdon ein abwechslungsreicher Mix aus Bluessongs der 40er und 50er Jahre und Songs von aufstrebenden jungen Bluesmusikern von heute (wie Eric Bibb) gelungen. Burdon brilliert mit einer tollen Gesangsleistung und seine Stimme klingt sehr kraftvoll. Unterstützt wird er oftmals von einem Backgroundchor. Der Sound und die Abmischung der Platte ist perfekt. Die Instrumente klingt sehr rein, aber dennoch authentisch. Der Gitarrist Johnny Lee Schell vollbringt eine Glanzleistung mit einprägsamen, zurückhaltenden Riffs und ausgefeilten Solos. Auch die immer wieder virtuos eingesetzte Hammondorgel verfeinert die Songs. Mein absoluter Lieblingssong ist Slow Moving Train. Ein so gefühlvoller Song mit einer herausragenden Melodie. Der Aufbau mit Klavier, dann Hammondorgel und zuletzt Slidegitarre bringt einem fast schon zum Weinen. Musikalisch und auch textlich hervoragend ist auch Feeling Blue. Doch ich muss sagen, dass für mich jeder Song auf der Platte gut anzuhören ist und kein Fehltritt darauf enthalten ist. Ich freue mich schon auf sein nächstes Album.
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