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Sorry [Gebundene Ausgabe]

Zoran Drvenkar
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (169 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2009
Ihr Angebot rüttelt die Geschäftswelt auf, denn sie entschuldigen sich für die Vergehen von Unternehmen. Sie bieten den Schuldigen Unterstützung an und helfen den Opfern. Sie selbst verdienen viel Geld damit, die vier jungen Berliner, die diese clevere Geschäftsidee hatten, irgendwann, bevor alles anfing. Immer mehr Menschen erleichtern über sie ihr Gewissen - als ihnen eines Tages jemand den Auftrag erteilt, eine Tote um Verzeihung zu bitten für die unvorstellbaren Qualen, unter denen sie starb. Hier schnappt die Falle zu. Die Lektion, die der Auftraggeber ihnen ab jetzt erteilt, ist voller Dunkelheit: Wie Schachfiguren werden sie auf eine Spur der Grausamkeit gesetzt, auf der es keine Vergebung gibt, kein Schwarzweiß mehr zwischen Opfer und Täter. Zoran Drvenkars verstörender neuer Roman erzählt auf zwingende Weise von einer Welt, in der wir der Gewalt nicht mehr ausweichen können. Weitere Informationen über Zoran Drvenkar und 'Sorry' finden Sie hier. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu 'Sorry'. 'Sorry' von Zoran Drvenkar ist Gewinner des Friedrich-Glauser-Preises 2010 in der Kategorie Roman. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [1.16mb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Ullstein; Auflage: 3. (2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087721
  • ISBN-13: 978-3550087721
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (169 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Am Anfang stand ein Traum. Autor Zoran Drvenkar träumte eines Nachts, er würde gemeinsam mit Freunden eine Agentur gründen; eine ganz besondere Agentur – eine Agentur für Entschuldigungen. Aus diesem seltsamen Traum entstand bei ihm die Idee zu einem spannenden Thriller. Doch das Schreiben desselben wurde für Drvenkar selbst zu einer Art Albtraum...

„Das Buch kam mir bedrohlich vor, sodass ich fast ein Jahr mit dem Schreiben ins Stocken geriet. Ein Schriftsteller sollte sich nicht vor seinem Buch fürchten, und wenn er sich fürchtet, muss er sich den Dämonen stellen. Und das wurde dann die härteste Arbeit...“, so bekennt der insbesondere für zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher bekannte Autor in einem Interview. Die Mühe seines Schöpfers merkt man dem Buch nicht an – wohl aber die außergewöhnliche Intensität, eine Art Sog des untergründigen Grauens, der diese unheimliche Geschichte durchzieht.

Tamara, Kris, Wolf und Frauke sind seit ihren gemeinsamen Berliner Schultagen befreundet. Obwohl alle schon um die dreißig sind, leben sie immer noch mehr oder weniger erfolglos in den Tag hinein; bis Kris eines bekifften Abends eine ziemlich verrückte Idee hat: Wie wäre es, eine Agentur zu gründen, die sich für andere Leute entschuldigt? Die Freunde setzen die Idee in die Tat um – zu ihrem eigenen Erstaunen mit größtem Erfolg.

Ob zu Unrecht gekündigte Mitarbeiter oder schmachvoll verlassene Geliebte: Die Agentur „Sorry“ entschuldigt sich im Auftrag ihrer Kunden bei ihnen allen. Mit der Erlösung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen lässt sich eine Menge Geld verdienen. Alles läuft gut - bis Wolf eines Tages vor einer grausam zugerichteten Leiche steht, mit dem Auftrag, sich bei dieser zu entschuldigen. Der Mörder beginnt ein beklemmendes Spiel mit den Freunden, in dessen Verlauf diese nicht zuletzt mit ihren eigenen Abgründen konfrontiert werden… - Ulrike Künnecke, Literaturtest

Pressestimmen

»Ein intelligent verschachtelter und äußerst spannender Roman« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.09, Tilman Spreckelsen »... schert aus dem Einerlei der Genre-Produktion aus und baut einen komplexen Plot, der bis zur letzten Seite in Atem hält ... Vielschichtig inszeniert Drvenkar ein verwirrend spannendes, mit drastischen Gewaltakten ausstaffiertes Szenario, das die Täter- und Opferrollen in Frage stellt.« DER SPIEGEL, 06.04.09 »Dieser Thriller bricht mit Erwartungen und Konventionen, dass es eine Kunst ist. Eine große Lesefreude sowieso.« DIE WELT, 28.03.09

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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schuldfrage 12. Februar 2009
Von Stephanie Philipp VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Schuld ist ein Thema, mit dem jeder Mensch früher oder später in Berührung kommt. Nicht wenige Menschen brechen unter der Last der Schuld zusammen und einige von ihnen sehen schließlich nur noch Auswege, die sich nur schwer bis gar nicht mit den Interessen anderer Menschen vereinen lassen.

Ein solcher Fall wird dem Leser in "Sorry" von Zoran Drvenkar präsentiert. In einem ersten Kapitel, was auch dem thrillererprobten Leser den Angstschweiß auf die Stirn treibt, wird ein brutaler Mord an einer Frau in allen Einzelheiten und sehr bildlich beschrieben.
Im weiteren Verlauf des Buches baut der Autor dann eine Geschichte um vier Freunde auf, die mit einer besonderen Geschäftsidee erfolgreich in die Selbständigkeit starten - einer Agentur, die sich stellvertretend für den Auftraggeber bei gewünschten Personen entschuldigt. Alles läuft reibungslos, bis sie den Auftrag erhalten, sich bei einer Toten zu entschuldigen. Von diesem Moment an befinden sie sich in einem Strudel aus Gewalt, Angst, Drohungen und Pflichtbewusstsein.

Dies allein wäre schon spannend genug, wenn nicht die ständig stattfindenden Wechsel der Erzählperspektive verdeutlichen würden, dass die Identität des Mörders mehr als fragwürdig ist und er eigentlich gar nicht mehr existieren dürfte.
Drvenkar erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Freunde, aus der Sicht des Mörders und aus der Sicht einer dritten Person, deren Identität erst ziemlich weit am Ende deutlich wird. Durch die Perspektiv- und damit verbunden auch die Zeitwechsel (und Rückblicke), erlebt der Leser die gleiche Szene unter Umständen mehrmals aus verschiedenen Blickwinkeln.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kreativ, fesselnd, hart: Sehr gut erzählter Thriller 24. September 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Spiegel-Bestseller? Ausgezeichnet mit dem Friedirch-Glauser-Preis 2010? Das ist alles ein bißchen an mir vorbei gegangen, deshalb fiel mir "Sorry" von Zoran Drevenkar erst durch Empfehlung in die Hände. Ich war anfangs etwas skeptisch, ob es sich nicht um die 0815-Massenthrillerware handelt, mit welcher der Markt derzeit überflutet wird. Doch glücklicherweise macht das Buch schon auf den ersten Seiten klar, dass es ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Zum Setting:

Die vier Berliner Freunde Kris, Wolf, Frauke und Tamara beschließen aus gemeinsamer Perspektivlosigkeit heraus, eine "Agentur für Entschuldigungen" zu gründen. Der Klient bezahlt und das Team übernimmt die Entschuldigung, die der Auftraggeber ausgesprochen haben möchte. Das auf den ersten Blick merkwürdig anmutende Geschäftsmodell entpuppt sich als Geniestreich und schon bald haben die Freunde alle finanziellen Sorgen hinter sich gelassen. Doch das süße Leben findet ein abruptes Ende, als Wolf bei einem Routineauftrag eine grausig zugerichtete Leiche vorfindet. Und es kommt noch schlimmer: Die Agentur soll sich im Auftrag des Mörders bei der Leiche entschuldigen... Und damit beginnt ein mörderisches Katz- und Mausspiel, welches sowohl unsere Protagonisten als auch den Leser in Atem hält.

Was einem bei der Lektüre von "Sorry" schon sehr früh auffällt, ist der ungewöhnliche Stil mit den Drvenkar diese Geschichte erzählt. Dabei wechselt er nicht nur zwischen verschiedenen Zeitsträngen (Die er aber freundlicherweise kennzeichnet), sondern auch die Perspektiven.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schuld und Sühne im 21. Jahrhundert 24. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
In Zoran Drvenkars neustem Roman geht es vorwiegend um Schuld und die Sühne. Können Außenstehende Schuld anderer übernehmen, ist moderner Ablasshandel möglich? Ist es mit einem lapidaren "Sorry" getan? Inwiefern kann Schuld überhaupt gesühnt werden?

Vier junge Menschen, Frauke und Tamara, sowie die beiden Brüder Kris und Wolf, haben eine vermeintlich geniale Geschäftsidee. Gegen Bezahlung wollen sie sich für andere Menschen entschuldigen. Schnell hat ihre Agentur einen gut zahlenden Kundenkreis. Manager, die ein schlechtes Gewissen gegenüber entsorgten Mitarbeitern, verlassenen Expartnerinnen usw. haben und sich mit diesen "Problemen" nicht mehr selbst beschäftigen möchten. Alles scheint bestens zu laufen, bis sie sich eines Tages bei einer brutal ermordeten Frau entschuldigen sollen...

"Sorry" ist keine einfache Lektüre, weder sprachlich noch inhaltlich. Häufige Perspektivwechsel und Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend, die Brutalität mancher Szenen erschreckend und für meinen Geschmack allzu detailliert beschrieben. Ohne diese Szenen hätte ich "Sorry" vermutlich in einem Zug durchgelesen, so fesselnd ist es geschrieben.
Drvenkars präzise und knappe Schilderungen ließen Bilder in meinem Kopf entstehen, die Figuren lebendig werden. Sehr ungewohnt ist, dass der Leser mit "du" angesprochen wird und in die Position des Mörders versetzt wird. In anderen Kapiteln ist der Leser dann mit dem Erzähler Beobachter und bleibt so stets Beteiligter der Geschichte.

In diesem ungewöhnlichen Psychothriller spielt die Polizei nur eine Nebenrolle.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen NUR ZU EMPFEHLEN!!!
das buch ist einfach der hammer. es lässt sich sehr gut lesen, und man kann es schwer aus der hand legen ;)
Vor 22 Tagen von Antonino L. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz gut.
Der Preis der Ware ist unschlagbar. Klar, das Buch ist gelesen aber noch absolut in Ordnung. Bisschen ärgerlich, dass nicht angegeben war, dass es sich um ein gestempeltes... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von O. Ebert veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Verstörender Thrill - aber weniger wäre mehr gewesen
Sorry ist ein verstörender Thriller für Bücherfans, die das Ungewöhnliche lieben und mit Krimis nach Schema F nicht (mehr) so viel anfangen können. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Carsten Thöne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen spannend, grausam, lebendig, tödlich...
Da ich von Zoran Drvenkars Thriller "DU" begeistert war bestellte ich "Sorry" und wurde nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Stefan Voggesser veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Absolut klasse
Der Autor erzählt in Sorry über eine Clique von vier Leuten, Tamara, Frauke, Kris und Wolf, die eine Geschäftsidee haben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Nikky veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen "Vier Freunde" auf Horrortrip
Der Plot klang ja recht spannend: Eine Agentur für Entschuldigungen muss sich bei einem Mordopfer entschuldigen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bette Davis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannungsgeladener Thriller
INHALT

Sie sind seine Opfer. Er macht sie zu Tätern. Vier Freunde folgen einem scheinbar harmlosen Auftrag und stehen plötzlich einer grauenvoll zugerichteten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jayzed veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow, das wohl beste Buch.
Das Buch ist wirklich unglaublich gut. Ich habe bereits Du bist zu schnell und Sag mir was du siehst, von ihm gelesen und war begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. Richter veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Sorry - langatmiger Beginn
Das Buch beginnt sehr zäh! Ich kann mir vorstellen, dass viele Leser bereits nach dem ersten Drittel das Buch wieder aus der Hand legen. Danach kommt Spannung auf!
Vor 4 Monaten von Gerd Karl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend
Zoran Drvenkar kann ich nur empfehlen! Sehr spannend geschrieben !!!!! Und der Thriller spielt nicht irgendwo im Ausland, sondern vor der deutschen Haustür!
Vor 6 Monaten von Evelin Vogl veröffentlicht
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