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Sorge dich nicht um morgen: Die Bergpredigt buddhistisch gelesen [Gebundene Ausgabe]

Katharina Ceming
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. Juli 2009
Die Aktualität der Bergpredigt – eine christlich-buddhistische Begegnung

Sorge dich nicht um morgen – lebe in der Gegenwart! In überraschender Ähnlichkeit haben Jesus und Buddha diese Ermutigung und Herausforderung formuliert. Gerade in der Bergpredigt, dem christlichen Grunddokument, geht es um die Überwindung von Egozentrik und Konkurrenzdenken. Vertrauen und Zuversicht sind das Ergebnis, ein Leben in allumfassender Liebe und friedfertiger Gelassenheit. Buddhismus und Christentum sind sich in ihrer Lebenshaltung nahe.




Die Aktualität der Bergpredigt – eine christlich-buddhistische Begegnung
Die Bergpredigt, neu verstanden
Zwei Religionen – eine Botschaft


Wird oft zusammen gekauft

Sorge dich nicht um morgen: Die Bergpredigt buddhistisch gelesen + Spiritualität im 21. Jahrhundert + Ab in die Wüste!: Mut zur Selbsterkenntnis - den Wüstenvätern abgeschaut
Preis für alle drei: EUR 48,84

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag (20. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346636860X
  • ISBN-13: 978-3466368600
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.762 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Katharina Ceming, geb. 1970, promovierte und habilitierte Theologin, arbeitet als freiberufliche Publizistin, Dozentin und Beraterin. Gefragte Referentin. Mehrere Bücher zu spirituellen Themen. Vereint hohe fachliche Kenntnis mit der Fähigkeit, Themen lebensnah und klug anzupacken. Sie lebt in Augsburg.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Christlich-buddhistische Begegnung

Keine andere Religion erfreut sich seit einigen Jahren im Westen so großer Sympathien wie der Buddhismus. Sicherlich hat dies auch mit einem seiner charismatischsten Vertreter, dem XIV. Dalai Lama, zu tun. Dennoch ist es mehr als nur der Dalai Lama, was viele Menschen an dieser Religion fasziniert. So wird der Buddhismus oftmals als eine Religion ohne Dogmen oder Zwang empfunden, in der persönliche Einsicht statt blinder Gehorsam gefordert ist. Es ist hier nicht der Ort, das Glaubensverständnis des Buddhismus zu erläutern oder darüber zu entscheiden, ob diese Wahrnehmung tatsächlich den Fakten entspricht. Entscheidend ist vielmehr, dass vielen Menschen im Westen der Buddhismus
eine positive, ja sogar heitere Religion zu sein scheint, die einen Weg zu innerer Gelassenheit und damit zu Harmonie und Frieden zu vermitteln weiß. Das Christentum hingegen, das sich stets auf die jesuanische Lehre von Nächstenliebe und Friedfertigkeit als seine Grundfeste beruft, bietet heute in den Augen vieler Menschen zur Verwirklichung dieses Anspruchs keinen verständlichen Zugang. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die jesuanische Lehre sehr stark in ein sittliches Normkonzept gepresst wurde, durch das man das Leben der Gläubigen in eine bestimmte Richtung zu lenken versuchte. Leider wurde bei diesem Vorgehen nicht selten der Wortlaut über den inneren Sinn gestellt, sodass aus dem, was als Anleitung zu einem glückseligen Leben gedacht war, ein rigides Strafsystem wurde.
Um den heilsamen Sinn der jesuanischen Botschaft wieder zu entdecken, kann es hilfreich sein, die Lehre Jesu einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Auf diese Weise kann ihre ursprüngliche Heiterkeit sowie befreiende und transformierende Wirkung, wie sie besonders in der Bergpredigt zutage tritt, erkennbar werden. Aus diesem Grund wollen wir im Folgenden die Bergpredigt einmal aus einer buddhistischen Perspektive betrachten. Vielleicht wird sich der eine oder andere fragen, ob dieser Ansatz sinnvoll und wirklich hilfreich ist, wo doch die Lehren des Christentums und des Buddhismus fundamental verschieden zu sein scheinen. Unbestritten, es gibt große Unterschiede in den Lehrgehalten der beiden Religionssysteme. Wenn wir jedoch die Intention Jesu und Buddhas betrachten, dann stehen sich beide sehr viel näher, als es die Entwicklungen ihrer Religionen vermuten lassen. Es sei an den oft zitierten Satz des großen katholischen Theologen Romano Guardini erinnert, der schon 1937 erklärte: "Vielleicht hat Christus nicht nur einen Vorläufer aus dem Alten Testament gehabt, Johannes, den letzten Propheten, sondern auch einen aus dem Herzen der antiken Kultur, Sokrates, und einen dritten, der das letzte Wort östlich-religiöser Erkenntnis und Überwindung gesprochen hat, Buddha."
Bei einer >buddhistischen Betrachtung< der Bergpredigt geht es nicht darum, gängige Interpretationen, insbesondere der historisch-kritischen Exegese, für überholt oder gar für falsch zu erklären. Dass die Bergpredigt auch ganz unbuddhistisch verstanden und interpretiert werden kann, soll durch die hier vorliegende Interpretation nicht bestritten werden.

War Jesus in Indien?

Anliegen dieses Unterfangens ist es, eine spirituelle Betrachtungsweise der wichtigsten Lehren des Neuen Testaments zu ermöglichen und ein Werkzeug zu bieten, um diese Lehren im Leben anzuwenden und umzusetzen. Schöne Worte, die nicht gelebt werden können, verlieren irgendwann einmal ihren Glanz. Dazu muss Jesus auch nicht zu einem heimlichen Buddhisten oder Yogi gemacht werden, der in der Bergpredigt ein verborgenes yogisches Wissen verkündet, das er während eines vermeintlichen Indienaufenthaltes erwarb, wie dies in verschiedenen esoterischen Publikationen immer wieder zu lesen ist.
Die Überzeugung, dass Jesus eine Zeit lang in Indien gelebt hat, gründet vornehmlich auf der Darstellung Nicolas Notowitchs, eines russischen Abenteurers, der 1890 durch Indien und Tibet reiste und dort, seiner Aussage zufolge, in einem Kloster ein Buch fand, in dem auf Päli über das Leben Jesu in Indien berichtet wurde. Demnach habe Jesus 18 Jahre in Indien gelebt und gewirkt, sei aber wegen seiner Popularität mit der dortigen Priesterkaste in Konflikt geraten und deshalb im Alter von 30 Jahren nach Palästina zurückgekehrt. Als wenige Jahre später die ersten Wissenschaftler diese Aussagen Notowitchs zu überprüfen versuchten, zeigte sich, dass viele davon nicht stimmten. Zudem versicherte der Abt jenes Klosters, in dem Notowitch angeblich das Buch gelesen hatte, eidesstattlich, dass ein solches Werk nicht existieren würde und er einen Nicolas Notowitch noch nie gesehen habe.
Es soll an dieser Stelle auch nicht entschieden werden, aus welcher Richtung Erzählungen beeinflusst wurden, die sowohl in den Evangelien als auch in der buddhistischen Tradition zu finden sind und offensichtlich das gleiche Thema behandeln. Beide Religionen kennen beispielsweise die Geschichte von der Versuchung des jeweiligen Religionsstifters durch das Böse zu Beginn des öffentlichen Wirkens, die Geschichte von der Sünderin, die mit Jesus bzw. Buddha Umgang hat, die vom Opfer der armen Witwe oder die vom >Verlorenen Sohn<, um nur einige zu nennen. Auch die Erzählung vom Jünger, der über den See läuft und plötzlich unterzugehen droht, weil er Angst bekommt, kennen beide Traditionen. Ist es in der christlichen Version Petrus, der auf dem See Gennesaret zu Jesus läuft und unterzugehen droht, so ist es im Buddhismus ein Schüler Buddhas, der über den Ganges läuft, um zum Meister zu kommen. Als er sich dessen bewusst wird, erschrickt er so, dass er zu versinken droht. In seiner Not wendet er sich in Gedanken an Buddha, der ihn auf diese Weise rettet. Obwohl der Buddhismus die ältere Religion ist, so sind dennoch nicht alle buddhistischen Paralleltexte in ihrer verschriftlichten Form älter als die entsprechenden Evangelientexte.
Lassen wir Jesus und Buddha einfach sein, was sie sind, Brüder im Geist, denen es um das Heil des Menschen ging, das sie beide in einer tieferen Daseinsweise sahen. Um eine >buddhistische< Betrachtung der Bergpredigt verständlich und nachvollziehbar werden zu lassen, ist es notwendig, einige Aspekte im Vorfeld zu klären, die für das Verständnis dieses zentralen Textes der christlichen Tradition wichtig sein können. Dazu zählen die in beiden Religionen zentralen Gedanken von Heil und Heilwerdung des Menschen sowie die Analyse des alltäglichen Daseins als unheilvoll. Das Unheilvolle des alltäglichen Daseins gründet für beide Traditionen darin, dass sich der Mensch gänzlich mit seinem wandelbaren Ego identifiziert und darüber vergisst, dass es eine tiefe Dimension im Leben gibt, die ihn trägt. Doch zunächst soll ein Blick auf das Leben der beiden großen Religionsstifter geworfen werden.



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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr empfehlenswerte Buch 13. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch "Sorge dich nicht um morgen" ist ein Kleinod für all diejenigen, die eine klare Einsicht in das Wesentliche der beiden Religionen, des Buddhismus und des Christentums gewinnen wollen. Als solches arbeitet die, wie gewohnt präzise und sehr verständlich schreibende Autorin, die Transformation des Menschen zu einem freien und selbst bestimmten Wesen, heraus. Beide Religionsstifter haben dazu aufgefordert, jeder auf seine eigene Weise. Katharina Ceming zeigt, wie der christliche Weg einer solchen persönlichen Bewusstwerdung der eigenen "Gotteskindschaft" mit Hilfe der Erkenntnisse der jahrhundertelangen spirituell-praktischen buddhistischen Tradition für uns heute gangbar wird. Ihre sehr schlüssige und erhellende Interpretation der Worte Jesu ist durch die zahlreichen, höchst informativen und für das Verstehen der christlichen Tradition und des christlichen Glaubens unabdingbaren Exkurse in die Kirchengeschichte durchsetzt. Ebenso werden die wichtigen Begriffe und Konzepte aus der buddhistischen Tradition aufgegriffen, wodurch manche Missverständnisse geklärt und Vorurteile ausgeräumt werden.
Das Buch ist einerseits ein Dokument der modernen, integralen Spiritualität und andererseits ist es eine Bereicherung für das wissenschaftliche Feld des interreligiösen Dialogs.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selig sind die Sanftmütigen 4. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Der interreligiöse Dialog besteht meistens aus dem Aufeinanderprallen verschiedener Ideologien, die ihre jeweils eigenen Sprachspiele treiben und versuchen, den jeweils Anderen" in diese einzuordnen. Man kann dabei beobachten, dass Probleme, die in der eigenen Religion existieren, auf die fremde Religion projiziert werden. So führt der dem Christentum immanente Streit um göttliche Gnade und menschliche Freiheit (Augustinus-Pelagius) dazu, dass Buddhismus als Religion der Eigenerlösung, Christentum als Religion der Fremderlösung definiert wird - oder man setzt die werktätige Nächstenliebe" gegen die fatalistische Beschaulichkeit der östlichen Religionen usw. Neben solchen Versuchen, das eigene Profil zu schärfen", steht die ungehemmte Idealisierung der fremden Religion, von der man sich einen positiven Einfluss auf die eigene erhofft, was oft damit begründet wird, dass doch alle Religionen letztlich dasselbe" wollten oder zumindest in ihrer Mystik geradezu identisch seien.
Beide Positionen sind problematisch. Meiner Meinung nach existieren zwar Grundformen des religiösen Erlebens, die in der Natur des Menschen angelegt sind und in allen existierenden Religionen vorkommen (etwa messianische Erwartung, Endzeitprophezeiungen, transpersonale Einheits-Erlebnisse, Gebet und Meditation), dennoch gibt es in der konkreten Ausgestaltung genug Unterschiede, die nicht ohne weiteres zu überwinden sind. Insbesondere zwischen den monotheistischen und den nicht-monotheistischen Religionen scheint mir eine letztlich unüberbrückbare Kluft zu klaffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant 15. Juni 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Bin gerade am Lesen und der Vergleich Buddhismus - Christentum finde ich echt spannend. Die Lehren Jesu kann man sehr wohl buddhistisch betrachten, was ich schon immer getan habe. Wie z. B. die Aussage im Buddhismus: lebe im hier und jetzt und die Aussage Jesus: was sorgt ihr euch um morgen, der morgige Tag wird für das seine sorgen. Daher kaufte ich mir das Buch und bin nicht enttäuscht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch 20. August 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Sorge dich nicht um morgen - das Einzige, was ich bei dem Buch weniger geglückt finde, ist der Titel. Man bekommt den Eindruck eines Dünnbrett-Bohrer Buches und dabei ist es ein so formidables Buch, wie ich es selten gelesen habe. Der Untertitel "Die Bergpredigt buddhistisch gelesen" gibt schon mehr Aufschluss über dieses Buch, kann aber leicht übersehen werden.
Die Kombination von ungeheurem Wissen und sprachlicher Leichtigkeit, den Mut Dinge neu zu denken und Neues auszusprechen, all das bietet dieses Buch. Für mich persönlich ist eine Standardliteratur für alle, die sich mit Buddha und Jesus beschäftigen - insb. auch für die vielen Führungskräfte, die gerne zu Buddha blicken und/oder ihn zitieren. Auch wer sich die Frage stellt, wie können wir manches dieser alten Lehren heute leben, muss sie zuerst einmal durchdenken - Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen und erkennen.
Ein Buch, dass ich uneningeschränkt allen - insb. Unternehmern, Führungskräften, Trainern, Beratern, Coaches - empfehle.
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