2000 wurde Sordid Lives unter der Regie von Del Shores [Ned & Stacey, Queer as folk] gedreht, bevor er als low-budget Film 2001 in die US Kinos kam. Überraschend war der unvorhersehbare Erfolg des Filmes, der auf sämtlichen gay & lesbian Festivals in den Staaten alle Preise abräumte! Shores schrieb auch die Theatervorlage zum Film. Worum geht's? Nun, im großen und ganzen handelt es sich um eine texanische Sippe, die zur Beerdigung ihrer Matriarchin den schwulen Sohn erwartet. Dadurch ergeben sich turbulente Situationen, die immer mehr schräge Figuren zum Vorschein bringen, die sich in nicht immer feiner Weise bekriegen. Für die Musik des Streifens sind hauptsächlich George Clinton und Olivia Newton-John verantwortlich. Letztere übernimmt auch die Rolle der lesbischen Knastdame Bitsy Mae Harling. Del Shores produzierte 2008 für den amerikanischen TV Sender LOGO auch die Serie Sordid Lives, die praktisch da aufhört, wo der Film beginnt! Wer den schwarzen Humor mag, macht bei Sordid Lives auf keinen Fall etwas falsch. Neben Newton-John [Grease, Xanadu], spielen hier auch Bonnie Bedelia [Die Hard], Leslie Jordan [Ally McBeal], Beau Bridges [Fabulous Baker Boys] und Delta Burke [What women want] beschaulich verottete Charaktere im tiefsten Texas! Der Film ist im Grunde eine homàge an Tammy Wynette. Warum? Selber reinschauen!