Die westlich erzogene Soraya, Tochter des iranischen Botschafters in Deutschland, verliebt sich in den Schah von Persien - Mohammad Reza Pahlavi. Die Hochzeit und ihr Leben ist traumhaft wie im Bilderbuch, bis bald die Schattenseiten und Wolken über Sorayas Leben aufziehen: Sie kann dem Schah keinen Sohn schenken, wird von seiner Familie verschmäht und politische Probleme breiten sich ebenfalls im Lande aus.
Der Film ist authentisch nachgestellt, wenn auch etwas langgezogen und kitschig, darum 4 Sterne in der Bewertung. Die Fakten sind jedoch historisch korrekt, die damaligen Aufstände im Land gut verfilmt und Anna Valle und Erol Sander sind für ihre Rollen gut auserkoren worden, sie spielen leidenschaftlich und propagieren nahezu die echten Personen, durch ihre verblüffende Ähnlichkeit. Man spürt als Zuschauer die Qualen der Soraya förmlich mit und empfindet die Kälte ebenfalls, die sie von den Verwandten ihres Mannes geerntet hat, man entwickelt also tiefste Empathie für diese Persönlichkeit. Manchmal ist der Film ein Hin- und her und wirkt wie eine langatmige Rosamunde-Pilcher-Folge, in der Erol Sander auch ab und an mitspielt, oder wie eine unwichtige Telenovela-Folge, doch alles in allem ist es ein sehr eindringliches und anschauliches Porträt der Prinzessin und auch Königin (da sie beide Titel trug) von Persien.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.