Valerie Baronin von Viethoff wuchs als Findelkind bei Nonnen auf. Als die Obernonne sie ungerechterweise wegen eines Vergehens bestraft, dass Valerie nicht begangen hat, läuft Valerie davon. Sie träumt sowieso von einem ganz anderen Leben. Eines Tages will sie ganz oben stehen. Doch das ist alles gar nicht so einfach. Auf ihrer Flucht, glaubt sie einen Mann mit der Mistgabel erstochen zu haben, der ihr vorher auf die Pelle rücken wollte. Danach begegnet ihr Madame Roeder, die, man ahnt es schon, auch nichts Gutes im Schilde führt. Die naive Valerie glaubt ihr aber zunächst, dass die gute Madame sie einfach so bei sich wohnen lässt, bis sie herausfindet, dass Madame sie versteigern wollte. Wieder Flucht. Wieder Elend. Diesmal ist der brave rechtschaffene Hausmeister eines Mädchenpensionats ihr Retter. Valerie darf bei ihm wohnen und hilft bei den Hausarbeiten mit. Dann endlich lernt sie einen echten Adligen kennen und denkt, sie hätte es geschafft. Doch wieder nix. Er nutzt zwar die Gelegenheit, um mit Valerie zu schlafen, aber dann will er nichts mehr von ihr wissen. Außerdem ist er schon mit einer anderen verlobt. Valerie schäumt vor Wut. Und so geht es immer weiter. Valerie landet in Paris, wo sie Friedrich Hartenstein begegnet und sich in ihn verliebt. Dort trifft sie auch Madame Roeder wieder und es immer noch ist es ein langer Weg bis sie schließlich ihr Ziel erreicht und einen Adligen heiratet, den guten Botho, den man aus der Serie kennt.
Eine super spannende Geschichte. Seitdem ich sie gelesen habe, sehe ich Valerie in der Serie aus einem ganz anderen Licht. Amüsant und sehr unterhaltsam geschrieben. Absolut empfehlenswert!