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Sophie - Alles für ein Pferd (Bd. 1) [Gebundene Ausgabe]

Christiane Gohl
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

4. September 2003
Die zwölfjährige Sophie verschlingt Pferdebücher wie andere Mädchen Liebesromane. Reitstunden oder gar ein eigenes Pferd stehen ganz oben auf ihrer Wunschliste. Plötzlich ist dieser Traum zum Greifen nahe: Der Vater verspricht Sophie ein eigenes Pony, wenn sie zu ihm aufs Land zieht. Sophie willigt ein und tatsächlich hält ihr Vater Wort. Sahne, die Fjordstute, ist eine Schönheit und Sophie verliebt sich auf den ersten Blick in sie.

Doch ein Pony allein macht noch keinen Reiter. Sophie fehlt jede Erfahrung, sie muss alles über Pferde von Grund auf lernen. Doch wie? Nach dem teuren Kauf von Sahne hält ihr Vater Reitstunden für überflüssig. Sophie wird sich das Reiten schon selbst beibringen, meint er lapidar. Aber Sahne ist kein leicht zu bändigendes Pony, gerade für eine blutige Anfängerin ...



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: cbj (4. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570127834
  • ISBN-13: 978-3570127834
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 372.026 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Christiane Gohl wurde 1958 in Bochum geboren. Die promovierte Pädagogin arbeitet als freie Fachjournalistin und Werbetexterin. Seit ihrem zehnten Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Pferden und reitet in verschiedenen Disziplinen. Pferdefreundliches Reiten und artgerechte Haltung sind ihr dabei besonders wichtig. Mit ihren Sachbüchern und Romanen avancierte sie in kurzer Zeit zu einer Bestseller-Autorin der Pferdebuchszene. Sie lebt in Spanien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Stall nebenan

Sylvie radelte an einem Bahndamm entlang zur Schule, als ihr ein Pferd entgegengaloppierte. Zerrissene Zügel, schlenkernde Steigbügel - offensichtlich hatte der graue Hengst seinen Reiter abgeworfen. Sie stellte das Fahrrad quer über den Weg, griff nach den Zügeln und streichelte über die weiche Nase des Grauen. Der Hengst beruhigte sich schnell unter ihrer sanften Liebkosung...Sophie ließ ihren Finger als Lesezeichen zwischen die Buchseiten gleiten und geriet ins Träumen. Diese Stelle war zu schön, um schnell darüber hinwegzulesen. So was sollte ihr mal passieren! Einfach ein Pferd finden, einfangen und mit nach Hause nehmen! Es müsste toll sein, den schnaubenden, aufgeregten Hengst an der Hand zu haben und zu spüren, wie er langsam Vertrauen zu ihr gewann. Sie stellte sich bebende Nüstern vor, rollende, ängstliche Augen, die dann aber ruhig und vertrauensvoll wurden. Als das Pferd erkannte, dass sie ihm nichts Böses wollte, legte es ihr den Kopf auf die Schulter, und sie schmiegte ihre Wange an sein samtweiches Fell. Sie meinte fast, die Berührung seiner Nüstern an ihrem Ohr zu spüren und seinen haferduftenden Atem in ihrem Haar...Aber solche Sachen passierten natürlich nur in Büchern. Hier in der Stadt kam einem jedenfalls nie ein Pferd entgegengaloppiert. Bei dem Verkehr würde es das kaum überleben. Und falls sich doch mal ein Durchgänger in diese Gegend verirren sollte: Würde sie sich dann wirklich trauen, so furchtlos einzugreifen wie das Mädchen in dem Buch? Sophie sah sich beherzt nach den Zügeln angeln, während ein großer grauer Hengst vor ihr auf den Hinterbeinen stand. Wenn sie ehrlich sein sollte, verursachte ihr schon die Vorstellung ziemliches Herzklopfen.
Die Türklingel riss Sophie aus ihren Träumen.
Ach ja, heute war »Papa-Nachmittag«. Das hatte sie über dem neuen Pferdebuch ganz vergessen. Dabei freute sie sich auf das Wiedersehen. Nur das eisige Schweigen zwischen ihren Eltern tat ihr jetzt schon weh und Papas bohrende Fragen nach der Schule machten ihr bereits im Vorfeld Bauchschmerzen. Zumal sie schulisch nichts Besonderes vorzuweisen hatte. Eine Drei im Deutschaufsatz und eine Fünf in Mathe. Nicht gerade ein Ergebnis, das einen frisch ernannten Gesamtschulrektor begeistern dürfte. Aber vielleicht fragte er heute ja gar nicht. Hatte er am Telefon nicht etwas von Überraschung gesagt?
Sophie griff nach ihrem selbst genähten Rucksack mit Pony-Motiv, hängte ihn lässig über ihre Schulter und begutachtete die Wirkung im Spiegel. Cool sah das aus! Ansonsten befriedigte ihr Spiegelbild sie allerdings nicht so sehr. Sophie fand ihr Gesicht viel zu rund und zu nichts sagend und Sommerbräune hatte sie dieses Jahr auch nicht aufzuweisen. Wie auch, wenn die Eltern nur Umzüge organisierten und sich um jedes Möbelstück einzeln stritten, statt wie sonst mit ihr nach Spanien zu fahren? Sophies langes Haar war nicht üppig und goldblond wie das von Sylvie aus der Pferdegeschichte, sondern langweilig strohgelb und oft etwas strähnig. Ihre Augen waren einfach nur blau. Nicht tiefblau oder azurblau oder so was, sondern schlicht blau. Sophie kämmte ihre Ponyfransen tief ins Gesicht. Zwar bildeten sie keinen sonderlich dichten Vorhang, aber ein bisschen sicherer fühlte sie sich schon, wenn sie sich dahinter verstecken konnte. Jetzt noch der Pulli mit dem Pferdebild und die Jeansjacke mit Pony-Sticker, dann konnte sie gehen.
»Kommst du endlich, Sophie?« Ihr Vater wartete bereits ungeduldig im Flur.Sophie öffnete ihre Zimmertür und ging hinaus. Sie wusste nicht recht, was jetzt von ihr erwartet wurde. Begrüßte man geschiedene Väter mit Handgeben oder hatte man sie stürmisch zu umarmen? Schließlich entschied sie sich für einen Kompromiss, stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihrem Vater ein Küsschen auf die Wange. Das war wohl richtig, denn er strahlte.
»Grüß dich, Sophie, schön, dich zu sehen! Ich hab dich vermisst.«
Sophie nickte. »Ich dich auch«, versicherte sie.
»Heute zeige ich dir, wo ich jetzt wohne«, redete ihr Vater weiter. »Es wird dir gefallen! Du wolltest doch schon immer auf dem Land leben. Und der Bauer nebenan hat sogar Pferde.«
Pferde? Sophies Aufmerksamkeit war geweckt. Aber sonst stimmte doch hier etwas nicht... »Wo ist Mama?«, fragte sie mit einem Blick über den leeren Flur und die geöffneten Küchen- und Wohnzimmertüren. Die neue Wohnung war nicht gerade so riesig, dass man sich darin verstecken konnte. Ihr Vater zuckte die Schultern. »Sie ist weggegangen, als ich kam. Du sollst die Tür abschließen und sicherheitshalber die Schlüssel mitnehmen.«
Sophie griff nach ihrem Schlüsselbund. Eigentlich ganz ungewöhnlich für ihre Mutter, sich nicht zu verabschieden. Aber vielleicht war es besser so. Kein eisiges Schweigen und auch kein Streit. Irgendein Problem, über das sie verschiedener Meinung sein konnten, fanden Sophies Eltern schließlich immer seit der Scheidung. In der letzten Zeit ging es meist darum, wo Sophie demnächst wohnen sollte. Beide Eltern hatten deshalb schon ausführliche Gespräche mit dem Jugendamt geführt, und nun war sogar ein Termin bei Gericht anberaumt worden, bei dem Sophie gehört werden sollte. Sophie wollte natürlich bei ihrer Mutter bleiben. Aber ihr war schon ganz schwummerig bei dem Gedanken an die Begegnung mit dem Richter.
Sophies Vater lenkte seinen großen Wagen hinaus aus der Stadt. Es war fast eine Stunde Fahrt bis zu dem kleinen Ort, in dem er gerade seine neue Stelle angetreten hatte. Bisher war er Realschullehrer gewesen und jetzt leitete er eine neue Gesamtschule in Burghausen.
»Eine kleine Stadt«, erklärte er auf der Fahrt, während Sophie angestrengt versuchte, einen Blick auf die Pferde zu werfen, die auf den Weiden neben der Schnellstraße standen. »Und unser Haus liegt in einem richtigen Dorf. Rietstein heißt es. Eine neue Wohnsiedlung, ein paar Einfamilienhäuser und fünf oder sechs Bauernhöfe. Einer liegt direkt nebenan.«
»Unser Haus?«, fragte Sophie und spielte mit der Fransenmähne ihres Rucksackponys. »Ja... äh... Gott, Sophie, du weißt doch, dass ich eine Freundin habe. Corinna und ich wohnen jetzt zusammen. Sie ist Lehrerin an meiner Schule, da bot es sich doch an...«
Sophie kaute am Nagel ihres linken Zeigefingers. Das war ihr persönlicher »Nagelkau-Kompromiss«; alle anderen Finger ließ sie ungeschoren. Und links mussten die Nägel sowieso kurz bleiben, weil sie Gitarre spielte.
»Das heißt, sie ist heute auch da? Corinna, meine ich...«
Ihr Vater nickte. »Ja, Corinna und ihr Sohn Jannes. Sie freuen sich schon auf dich.«
Das konnte Sophie von sich selber nicht behaupten. Eigentlich hatte sie überhaupt keine Lust, Papas neue Familie kennen zu lernen. Zumindest hätte er sie rechtzeitig auf das Treffen vorbereiten können, statt sie einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen. Aber jetzt war es sowieso zu spät. Sophie konzentrierte sich lieber auf den Gedanken an die Pferde des Bauern nebenan. Ob sie dort wohl reiten dürfte? Sie hatte in unzähligen Büchern gelesen, wie man das machte und wie man mit Pferden umging. Aber einmal ein richtiges Pferd umarmen, streicheln, riechen...
»Hier ist es«, sagte ihr Vater, als sie sich gerade einen langmähnigen kleinen Rappen vorstellte, der sich sofort in sie verliebte.
Klaus Kessler parkte sein Auto vor einem weißen Einfamilienhaus mit frisch geschnittenem Rasen im Vorgarten und zwei akkuraten Blumenbeeten links und rechts der Haustür. Angrenzend lag tatsächlich eine mit Stacheldraht begrenzte Weide. Ob da die Ponys standen? Sophie linste neugierig hinüber, aber kein Pferd war zu sehen.
Eine schlanke junge Frau öffnete die Haustür. Das musste Corinna sein. Sie trug eine helle Hose und einen Baumwollpulli in Pastellfarben. Ihr kurzes dunkles Haar war perfekt gestylt und hinter einer bunten Designerbrille musterten Sophie wache braune Augen.
Ganz anders als Mama, dachte Sophie und wusste nicht, ob sie sich darüber freuen sollte....

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von alocin
Format:Gebundene Ausgabe
Nun scheint Christiane Gohl die Julia-Serie also abgeschlossen zu haben, denn mit Sophie beginnt eine neue Serie wiederum mit einer zu Beginn 11-jährigen Protagonistin.
Wenn die Geschichte auch zunächst hanebüchen klingt, so gibt es sie leider wirklich: die Eltern, die ohne einen Anflug von Ahnung ihrem Kind ein Pferd kaufen und es dann damit alleine lassen. Häufig ist es dann noch ein Mitleidskauf, was die Tiere im Regelfall im Umgang noch schwieriger macht - insofern hat Sophie mit Sahne noch Glück gehabt. Christiane Gohl zeigt unterhaltsam und realistisch, dass es trotzdem so nicht klappen kann.
Sophie ist eine sympathische Hauptperson, die nicht völlig einseitig auf Pferde fixiert ist, sondern in der Musik ein weiteres intensives Hobby hat. Ihr fliegt nicht alles zu, sie kämpft mit den Problemen eines Scheidungskindes.
Obwohl auch Julia zu Beginn ihrer Serie 11 Jahre alt war habe ich doch den Eindruck, dass Sophie auf ein etwas jüngeres Leserpublikum abzielt. Julia wurde zwar auch von meiner anfangs 11jährigen Nichte gerne gelesen, begeistert aber nach meiner Einschätzung eher jugendliche und auch erwachsene Leser. Die Sophie-Geschichten wirken auf mich etwas einfacher und geradliniger, obwohl die Seitenzahl ähnlich ist. Ich würde zumindest die ersten beiden bisher gelesenen Bände wirklich als Kinderbücher ab 10 einordnen. Sie haben mir als erwachsenem Leser zwar gefallen, aber aus der Distanz, die Geschichte hat mich nicht gefühlsmäßig angesprochen, dazu ist sie zu sehr auf die Altersgruppe zugeschnitten. Als Kinder-/Jugendbuch ist es aber sehr gelungen, den fünften Stern vergebe ich nur im Vergleich zur für mich noch besseren Julia-Serie nicht. Andere gängige Jugendpferdebuch-Serien schlägt aber auch Sophie noch um Längen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen öffnet einem die Augen 1. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde dass, das Buch sehr gelungen ist, weil es sich manchen Vorstellungen, dass man einfach so ein Pferd kaufen kann widersetzt. Noch dazu lernt man sehr viel über die korrekte Pferdehaltung und ich empfehle es allen Eltern, die ihrem Kind bewusst machen wollen, dass das mit dem Pferdekauf doch nicht so einfach ist und man schon sehr gut reiten muss und viel Erfahrung haben muss, wenn man sich ein eigenes Pferd zulegt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch! 24. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich lese total gern Pferdebücher. Die beiden "Sophie"-Bücher von Christiane Gohl gehören zu meinen neuen Lieblingsbüchern, weil ich auch so gern ein Pferd hätte und man in dem Buch lernt, was da so alles schief gehen kann.
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