Im 7. Bd. planen die Reitschüler für ein Turnier eine Springquadrillie ein. Dabei gibt es wieder viel Zündstoff: Welche Pferde und Reiter dürfen daran teilnehmen, wer reitet mit wem als Partner? Sophie dagegen hat Pech, sie stürzt beim Springunterricht von Kirk und hat seitdem Angst vor dem Springen. Sie will es aber niemandem gestehen, weil sie sich für diese Furcht schämt und schwänzt daher den Springunterricht. Klemme, die Reitlehrerin, merkt natürlich was mit Sophie los ist, schafft es aber, ihr wieder Mut zu machen. Sophie gelingt es schließlich ihre Furcht zu überwinden und wieder Freude am Reiten zu haben.
Ebenfalls für Wirbel sorgen die neuen Einsteller Brandmann im Stall, sie bringen 2 Isländer und 1 Tennesee Walking Horse mit, haben aber panische Angst vor dem Reiten. Mit ihren zum Teil sonderbaren Ansichten und umständlichen Reiterei machen sie sich im Stall keine Freunde. Ein neuer, aber beliebter Reitschüler von Klemme wird Sophies Stiefbruder Jannes, der sich in Jana verliebt hat und ihr zuliebe Reitunterricht nimmt. Als die Reitschüler von Klemme zu einem Fest mit Reiterspielen in den Nachbarort reiten, kommt es zu einigen Problemen...
Das Buch ist witzig und realistisch geschrieben, es läuft nicht immer alles rund im Leben wie in vielen anderen Pferdbüchern, wo die Helden jedes Problem sofort lösen und immer und überall erfolgreich sind. Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen, aber das macht die Sophie-Serie echt. Auch der Umgang mit den Pferden wird realistisch beschrieben, der Leser lernt dabei noch einiges dazu, es sind keine "Wundertiere", sondern eben "nur" Tiere.
Die Sophie-Reihe ist unbedingt zu empfehlen!
Die Reihenfolge sollte dabei aber eingehalten werden, damit man die Pferde und Charaktere richtig kennenlernt und eventuelle Rückblicke auf vergangene Ereignisse besser nachvollziehen kann.