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am 29. November 2013
Diese Rezension ist nicht der Hauptausdruck technischer Fachbegriffe und die Bewertung der technischen Fähigkeiten, sondern richtet sich vielmehr an Umsteiger, die ein ähnliches Verhalten zur Fotografie haben wie ich…

Nach nunmehr 7 Jahren mit meiner guten alten Sony DSC H2 habe ich mich Kameratechnisch auf zu neuen Ufern begeben. Somit kann man sich hier bereits ein Bild meines Profils in Sachen Fotografie machen. Ich bin bestimmt keiner, der die optimalen Bildeinstellungen erst einstellen möchte, sondern vielmehr möchte ich einfach drauf drücken und am Ende kommt ein tolles Bild heraus. Soll heißen: ich bin ein „Automatik-Modus-Fotograf“, der nur dann und wann manuelle Einstellungen macht.

Mein Budget hierfür hat ca. 1100 Euro für ein „rundum Sorglos-Paket“ vorgesehen.

Mit diesem Hintergrund bin ich auf die Suche nach einer neuen Kamera gegangen und bin mit mir eins, folgende Kernentscheidungen gemacht zu haben:
• Spiegelreflex ist für mich ausgefallen, da ich „Angst“ davor habe, dass eine SLR auf Grund der Größe zu oft zu Hause bleibt, zudem ist je nach Sensor (zumeist APS-C in diesem Segment) eine 18er Brennweite des Standard Kits ein recht hoher Wert von 27 – 29 mm auf Kleinbild – also für Innenaufnahmen zu weit
• Mein gestecktes Budget wäre mit einem Weitwinkelobjektiv für Innenaufnahmen gestiegen
• Bridge Kameras haben einen zu „kleinen“ Sensor, wo gleich auch deren Bildqualität mittlerweile top ist (Ich war hier ein geprägtes Kind, da ich einen Ausflug zwischenzeitlich zur Canon SX10 gemacht hatte und mich über die Bildqualität schwarz geärgert habe – sprichwörtlich für die Mülltonne – so schnell habe ich sie wieder veräußert)
• Mein Budget mit Bridge wäre deutlich günstiger
• Somit bin ich bei Systemkameras hängengeblieben

Folgende Dinge sind mir dennoch bewusst und ich habe das aktiv in meine Entscheidung einfließen lassen:
• Bridges haben Brennweiten umgerechnet auf Kleinbild, die alles abbilden können
• Auf SLR’s bzw auch immer mehr Bridges ist ein Blitzschuh zu finden, und man kann getrost einen netten Blitz aufstecken, der stabil sitzt
• Die Brennweite einer Systemkamera mit einem Tele 210mm (ca 310mm auf Kleinbild) ist mit Nichten vergleichbar zu einer SX50HS oder ähnlichem (das wiederum wird zum größten Teil negiert durch die allgemein bedingte Nutzbarkeit von Brennweiten oberhalb 500mm)
• Der spärliche Lieferumfang der Kamera (das gilt für jede Art von Kamera!) war mir vorher bekannt – daher mussten natürlich weitere Dinge mit in meine Kalkulation aufgenommen werden
• Bei SLR sollte auf jeden Fall ein 300er Objektiv mit drin sein, bei Systemkamera ein Tele
• Wenn SLR dann Canon EOS700D oder Nikon 5200 (5300) – EOS600 schied aus, wollte ich nicht
• Die Optik muss gut & lichtstark sein, das hat Besonders im Bridgesegment die Auswahl drastisch reduziert – bei SLR & System so oder so fast Standard
• In Betracht Nahme auf weiteres Zubehör

Recherchen über ca. 3 Monate hinweg in Medien und die Abwägung meiner eigenen Wünsche und Vorstellungen sowie das physische Testen der Kandidaten brachten mich zu einem Ergebnis: SONY NEX 5T.

Nebst Aller Rezensionen für NEX 5R hier und anderswo, die sehr gut die technischen Details und Feinheiten sowie Schwächen beleuchten, möchte ich und kann die auch nicht alle so wiedergeben – nur mein flaches Urteil: Top!

Die Bilder sind super. Selbst wenn ich mich als Pixelsucher anstellen möchte, wird mir das nicht gelingen. Die Bilder sind einfach großartig … im Vergleich besonders zu den Bridges fängt es an, dass sich Spreu von Weizen trennt – das fällt mir deutlich auf …. Ob sie sich in der Qualität deutlich zu DSLR unterscheiden, vermag ich nicht wirklich zu belegen. Das überlasse ich Profis. Die Bilder meiner DSC H2 nach 7 Jahren technischer Evolution braucht man nicht ansatzweise zum Vergleich hinzuziehen – das sind Äpfel & Birnen.

Die Kamera liegt super in der Hand und kann ganz klar mit dem Standardobjektiv als Einhandkamera durchgehen. Die Haptik ist OK. Der Touchscreen ist OK. Die Bedienung nach etwas Einarbeitung und Handhabung super. Die WIFI und NFC Funktionen waren zugegebener Weise ein wichtiger Punkt und sind es auch für mich. Das klappt alles wunderbar und ist ebenso leicht zu bedienen. Der mitgelieferte Aufsteckblitz tut seine Zwecke. Nach einem Ausflug in einen Wildpark bei kaltem Wetter und relativ diesiger Sicht ohne Sonnenschein im Wald, konnte sich das 210er Objektiv super schlagen und hat wirklich tolle Fotos gemacht. Es gab keine Verwackler, die Scharfstellung war flott - die Brennweite reicht allemal aus selbst für weit entfernte Objekte. Beim Anschauen auf PC auf mal vergrößert oder einfach Ausschnitte aus dem Bild genommen habe ich für meine Begriffe gestaunt, wie ich bewegte und stehende Objekte festhalten konnte.

Der dann und wann bemängelte Lieferumfang der NEX5 ist für mich kein Kriterium. Auspacken und sich dann wundern, dass benötigte Dinge oder nützliches nicht dabei sind? Da kann ich nur sagen: vorher informieren! Jedoch kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass der Lieferumfang aller Kameras sehr knausrig ist.

Nach vorheriger Beschäftigung habe ich mir weiteres (aus meiner Sicht sinnvolles) Zubehör zugelegt:
• Eine schnelle Speicherkarte mit 45MB Schreiben / 90MB Lesen
• Einen hier angebotenen Lader mit 2 Ersatzakkus
• Den Sony HVL20S Aufsteckblitz (ich meine: MUST HAVE)
• Zusätzliche Objektivdeckel mit Band und Schlaufe
• Zusätzlich Objektivrück- und Kameradeckel
• Filter
• Tasche

Mein persönliches Empfinden und meine persönliche Wertung drückt sich in Sternen folgendermaßen aus: 5 Sterne – nach einigen Einsätzen der Kamera in unterschiedlichen Umgebungen kann ich das bestätigen.

Sicherlich gibt es im Allgemeinen in diesem Preissegment keine wirklich schlechten Kameras – ich habe die NEX für mich entdeckt. Wenn die Technik nicht gleich übermorgen kaputt geht, dann wird sich die Wertung sicher nicht ändern.

Gruss

+++
Edit: Lunte gerochen

nach nunmehr intensiver Auseinandersetzung mit der Kamera, bin ich immer mehr am Fotografieren mit manuellen Einstellungen, was mir tierisch Spaß macht immer dann, wenn ich nicht nur eben nen Schnappschuß machen möchte. Die Bildqualität kann ich somit noch verbessern... Das herumexperimentieren mit Blitz (Sony HVL20 und ein Youngnou 560III) kitzelt noch mehr aus der Kamera. Die Bedienung geht von der Hand und ist blind bedienbar.
Videos mit 50 Vollbildern / Sekunde bei Full HD (sowohl mit dem 16-50 als auch mit dem 55-210er) sind phänomenal. Gestochen scharf, die Objekte werden schnell und zuverlässig fokusiert. Geräusche durch Fokussierung oder Zoom sind nicht hörbar (beim Tele ist Totenstille).

Zusätzlich habe ich mir nochmal das Cullmann Fresstyler Kit geholt, was egal in welcher Kombination man es anwendet, ein Knaller ist. Besonders macht sich das Handstativ in Verbindung mit einem Fernauslöser als ein super Gadget - das jedoch hat am Ende nichts mit der Kamera oder mit dieser Wertung zu tun.

+++
33 Kommentare|63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2013
Stil: schwarz - inkl. SEL-P1650|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit Jahren verwende ich digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) für meine Fotografie
und seit meiner Canon EOS 600D, die auch Full-HD-Videos aufnehmen kann, auch
für Videoaufnahmen.

Trotz der Größe und Unflexibilität der Spiegelreflexkameras konnte mich bisher keine
Bridge- oder Systemkamera durch eine bessere Bildqualität überzeugen.
Bisher, denn die "Sony NEX-5TLB" zeigt was kompakte Systemkameras mittlerweile
in der Lage sind zu leisten.

Die Sony schafft es aufgrund ihres großen Bildsensors eine identische Bildqualität
zu erreichen wie meine DSLR-Kamera, hinzu kommt der gigantische Vorteil der
geringen und dadurch praktischen Größe der Kamera.
Kurz um, die Sony Systemkamera übernimmt mittlerweile 90% meiner Fotos, da sie
einfach und praktisch immer dabei ist.
Die Fotos sind gestochen scharf und selbst bei geringem Licht ohne merkliches
Bildrauschen.

In Verwendung mit einer schnellen Class-10 Speicherkarte funktionieren auch Video-
aufnhamen in Full-HD wunderbar.
Die Aufnahmen erreichen eine Auflösung von 1920*1080 Bildpunkten, außerdem ist
im Gegensatz zu den meisten Spiegelreflexkameras ein Autofokus mit an Bord,
das heißt manuelles Fokussieren ist nicht notwendig.

Genial ist auch der Funktionsumfang der Kamera.
Hier überzeugt mich vor allem die praktische WLAN Funktion. So können Fotos oder
Videos direkt aufs Tablet, Smartphone, PC oder TV gestreamt werden oder die Cam
gar per Smartphone gesteuert werden.
Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Geräte NFC-fähig sind, ansonsten ist
die WLAN Nutzung nicht möglich. Hier fällt das beliebte iPhone 5S bereits aus der
Rolle da nicht NFC-fähig.

Insgesamt ist die Sony Systemkamera eine durch und durch gelungene Systemkamera
mit einer Bildqualität wie eine Mittelklasse-DSLR-Kamera.
Dank der kompakten Erscheinung und des schwenkbaren Displays ist sie praktisch
und einfach überall hin mit zu nehmen.
Eine wirkliche Alternative zur Spiegelreflexkamera.
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TOP 50 REZENSENTam 19. Januar 2014
Stil: schwarz - inkl. SEL-P1650|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
-- ERSTER EINDRUCK --
Der erste Eindruck macht sich ja normalerweise doch irgendwie an der Packung fest: Bei Sony ist das generell mit einigem Understatement verbunden, denn wenn man sich die Packungen der NEX-Serie, der Experia-Handies und anderer Geräte von Sony so ansieht, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass hier jemand einen High-Tech-Boliden in einem schlichten Karton versteckt, weil ... ja, warum? Wenn Sie mich fragen, stellt das Sony's generelle Linie dar: Hochwertig(ste) Produkte herstellen, das ist das Ziel. Man legt den Fokus auf die Funktionalität des Gerätes und nicht das Design der Verpackung. In meinen Augen: Vorbildlich.
Diese Rezension zog sich etwas, weil ich über all dem Fotografieren gar nicht dazu kam, das Gerät mal adäquat zu beschreiben. Das für sich genommen ist doch schon einmal ein sehr gutes Zeichen.
Zum Ersteindruck zu zählen ist die Überraschung über den "schrecklich kleinen" Korpus (wie meine Frau es so schön sagte). Wer früher mal den Eindruck hatte, dass Spiegelreflexkameras nach Gewicht und Größe gehandelt werden, der bekommt mit diesem (zugegebenermaßen) "Einsteiger"-Modell in die Oberklasse ein Gerät, das sich an dieses Klischee einfach nicht halten will.

-- LIEFERUMFANG --
Im Lieferumfang ist der Kamera-Korpus, das zugehörige SEL-P1650-Objektiv, Bedienungsanleitung (& Co) und ein Ladekabel. Der Netzadapter fehlt - die Kamera kann also nur über einen eigenen bzw. dazu zu kaufenden Netzadapter aufgeladen werden. Die Ladezeiten sind dabei relativ lang, weshalb ich eher zu einem Akku-Ladegerät und/oder einem Netzadapter mit entsprechender Leistung raten würde. Außerdem dabei: Ein Aufsteck-Blitz und eine Packung für den Aufsteck-Blitz, die man an dem ebenfalls mitgelieferten Schulterriemen festmachen kann. Vom Umfang her wird man nicht erschlagen, aber es ist alles enthalten, was man so für den Anfang braucht.

-- AUSSTATTUNG UND EIGENSCHAFTEN --
Die NEX-5 kommt mit einem schnellen 99-Punkt-Autofokus, den man manuell beeinflussen kann (z.B. über den Touchdisplay), gleichzeitig liefert diese Kamera aber auch eine hohe Dynamik bei kontrastreichen Aufnahmen, kann mit vielen Helligkeitsabstufungen aufwarten und das alles dann noch bei einer generell (sehr) kurzen Reaktionszeit. Zählt man Features wie den BIONZ-Prozessor (für die Farbkorrektur) und einen hohen erreichbaren ISO-Wert (26k) ein, so ist man schon erstmal etwas baff, guckt man dann noch darauf, dass die Kamera dankt der schnellen Reaktions- und Auslösezeiten bis zu 10 (!) Bilder pro Sekunde machen kann, so kann man nur noch ungläubig gucken. Ging mir jedenfalls so, nachdem ich jetzt einige Jahre mal keine Kamera gekauft hatte. Die Preis-Leistung ist hier im Vergleich zu "früher" einfach brutal. Vor einigen Jahren hätte man Geräte mit diesen Merkmalen aber sowieso noch nicht gefunden.
Interessant: Die an anderer Stelle noch diskutierte App. Auch Full-HD-Filmchen finde ich interessant, aber eben nur als Beiwerk - auch wenn die NEX-5 z.B. das Herausfiltern von Windgeräuschen aus den Filmen verspricht. Für mich sind diese Features eher randwärtig, weil sie über meinen eigenen "Tellerrand" hinaus gehen. Aber schön, dass sie dabei sind :-)

-- INBETRIEBNAHME UND INSTALLATION --
Objektiv und Korpus zusammenstecken, Akku einlegen, SD-Karte einlegen (liegt nicht bei!). Uhrzeit etc. einstellen. Fertig. Kein Hexenwerk. Dank der automatischen Modi kann man dann auch sofort loslegen, wenn man möchte.

-- FOTOS --
Auch wenn ich mich etwas mit Kameras auskenne, so ist mein Bestreben stets, eine Kamera zu haben, bei der ich auch mal "einfach so abdrücken" kann und trotzdem gute Fotos bekomme. Bei der NEX-5 bekomme ich sogar hervorragende Fotos ... auch unter eher widrigen Bedingungen. Insofern kann man sich hier als Hobby-Fotograf nicht beschweren. Wer mit dem Bedienkonzept erst einmal warm geworden ist, der kann auch schnell genug zwischen Modi hin und her schalten, um sogar in "guck mal da!"-Situationen "mal eben schnell" Fotos zu machen, für die man später beneidet wird.
Dennoch: Bildstabilisation (allerdings anscheinend vom Objektiv ausgehend), schneller, zielgenauer Autofokus, Personen/Gesichtsverfolgung etc. wirken sich auf den Bildern zwar stets positiv aus, aber sie zeigen in den automatischen Modi nur, wozu die Kamera "mindestens" fähig ist. Ich hatte dabei jedoch immer das Gefühl, dass sie bei den Automatismen trotz der hervorragenden Ergebnisse hinter den eigenen Fähigkeiten bleibt - wenn man dann mal anfängt mit den entsprechenden Modi zu experimentieren, dann merkt man schnell: Genau so ist es. Gerade das Bildrauschen bei hohen ISO-Werten hält sich erschränkend gut in Grenzen, so dass auch Aufnahmen "im Dunkeln" durchaus unproblematisch sind. Klar muss man dann allerdings mit der Konzession leben, dass man das rote Autofokus-Hilfslicht anschalten muss - der Autofokus mag nämlich Dunkelheit nicht so gerne; aber das wirkt sich nur insofern aus, als dass Leute/Wild/...was-auch-immer weiß, dass man gerade fotografiert. Durch die netten Korrekturmechanismen der Kamera kommen jedenfalls trotz widrigen Umständen beste Bilder zustande.

-- BEDIENBARKEIT UND ERGONOMIE --
Das Bedienkonzept von Sony fühlt sich etwas "anders" an als das, was ich von z.B. Nikon gewöhnt bin. Aber man erreicht nach einem kurzen Stirnrunzeln über die entsprechenden (im Display angezeigten) Tasten alles, was man finden möchte. So richtig dumm kann man sich dabei eigentlich nicht anstellen, weshalb ich die NEX-5 durchaus im positiven Sinne als "Einsteigermodell" bewerten möchte. Nett gemacht, auf jeden Fall.

-- WARTUNG UND PFLEGE --
Die Kamera selber ist vergleichsweise wartungsfrei bisher. Sie vergibt einem auch solche Sachen wie "mal runterfallen lassen" oder "gegen etwas gegen kommen". Ist mir beides direkt am Anfang passiert und ich hatte mich schon emotional darauf eingestellt, die Kamera geschrottet zu haben. Nichts da: Das wertige, griffige Gehäuse schützt das Innenleben anscheinend sehr gut.
Anders sieht das bei dem mitgelieferten Objektiv aus. Hier hat mich im Vergleich mit dem Zeiss-Objektiv der QX-100/RX-100 irritiert, dass es keine automatische Abdeckung für das Objektiv gibt. Wer hier Kratzern vorbeugen will, der sollte - da der Objektivdeckel eher locker sitzt - über einen UV-Filter oder dergleichen nachdenken. Ein billiger 40,5mm Filter reicht in der Regel als Schutz schon aus.

-- BESONDERHEITEN und TIPPS --
Als Tipp sei hier auf die Rezension von "Thomas" ("Umstieg hat sich gelohnt") aus November 2013 verwiesen. Hier wurde das Objektiv SEL-55210 zusätzlich gekauft, was ich für eine wirklich gute Entscheidung halte, weil das "SEL-P1650" eben nicht absolut wunschlos glücklich macht. Der Zukauf des SEL-55210 macht hier also Sinn, wenngleich es andere Hersteller gibt, die ebenfalls E-Mount-Objektive liefern können. Man ist also nicht zwangsläufig auf Sony festgelegt.
Eine Besonderheit der gesamten Sony-Kameras heutezutage (also kein Alleinstellungsmerkmal der NEX-5) ist die von Sony entwickelte Kamera-App "Play Memories". Sie eignet sich auch dafür, um z.B. per mittels WLAN angebundenem Handy die NEX-5 wie eine QX-100 zu benutzen und über die App Einstellungen vorzunehmen. Bisher sind das ziemliche Spielereien, weil der Funktionsumfang noch begrenzt ist, aber Sony arbeitet beständig an der App, so dass hier noch deutliche Verbesserungen zu sehen sein werden; außerdem ist die benutzte Schnittstelle dem Vernehmen nach quellfrei, so dass durchaus andere Apps mit spezielleren Features hierfür entwickelt werden könnten. Insgesamt wiederum vorbildlich.
Ebenfalls eine Besonderheit, aber eher eine "negative" (wenn auch nur leicht): Fotografien in "ruhigen Umgebungen" wie z.B. beim Krippenspiel in der Kirche, sind für die NEX-5 nicht unbedingt die Parade-Disziplin. Warum? Weil der Verschluss wirklich laut ist. Er erreicht zwar kein "Ohrenschmerzen"-Niveau, aber ein deutliches "Tschak" kommt schon. Wenn man jetzt - wie ich - beim Krippenspiel mal den Schnellauslöser nutzt, dann klingt es eher nach einem Mini-Maschinengewehr: "Tschak-Tschak-Tschak..." ;-)

-- NACH EINER WOCHE --
Die NEX-5 ist inzwischen so etwas wie ein täglicher Begleiter geworden, wenn ich Dinge unternehme, bei denen ich damit rechne, gute Fotos machen zu können. Bei Familienausflügen, längeren Autofahrten etc. ist sie stets dabei und liefert durch und durch hervorragende Ergebnisse. Sie hat sich damit zu meiner Lieblingskamera gemausert - um das Einordnen zu können, muss man wissen, dass ich mal irgendwann mit einer Minolta 4000 gestartet bin und mich seither nie so richtig aus dem Spiegelreflex-Segment verabschiedet habe. Ich hatte bis vor kurzem noch das Vergnügen, eine QX-100 von Sony testen zu können, die mich ähnlich befriedigt hat (die QX ist das "aufs Handy aufsteck"-Pendant zur RX-100). Die NEX-5 topp das jetzt noch einmal, obwohl bzgl. des Wirkungsgrades des mitgelieferten Objektivs sicherlich noch einiges drin wäre. Wenn man hier ein Objekt mitliefern würde, das z.B. dem der QX/RX-100 entspricht, dann wäre die NEX-5 sicherlich noch einmal attraktiver. Im Vergleichs-Einsatz zeigt sich, dass die beiden Kameras sich perfekt ergänzen, weil die Handy-gestützte QX-100 mit ihrem "Beinahe"-Tele das abdeckt, was die NEX-5 mit dem Kit-Objektiv nicht liefern kann.

-- FAZIT --
Eigentlich ist im "nach einer Woche"-Abschnitt schon irgendwie das Fazit geliefert worden: Die NEX-5 ist mit dem ausgelieferten Kit-Objektiv eine sehr gute, aber keine hervorragende Kamera, jedoch ein perfektes Einsteigermodell mit einer Preis-Leistung, die sich gewaschen hat. Wer über eine Anschaffung nachdenkt, der sollte sich ggf. nach dem auch erhältlichen Korpus der NEX-5 umsehen und das Kit links liegen lassen. Die eingesparten Euros kann man dann in ein für die eigenen Zwecke ausgelegtes Objektiv stecken. Wobei: Das mitgelieferte Objektiv ist gut - es ist nur nicht vergleichbar mit dem, was Sony bei anderen Kameras (z.B. halt der QX-100) so "im Kit" mitliefert. Hier wäre Nachholbedarf. Allerdings steht dennoch außer Frage hier 5 Sterne zu vergeben: Die Kamera selbst ist so gut aufgestellt, dass sie leichte "Schwächen" (das klingt jetzt schon wieder so negativ) des im Kit mitgelieferten Objektivs deutlich kompensiert. Insgesamt also für die Kamera 5 Sterne, für das Kit ggf. eher 4,5 Sterne.

-- ÜBERSICHT --
+ 16,1 Megapixel CMOS-Sensor mit 23,5 x 15,6 Millimeter Größe
+ leicht (ca. 400 Gramm)
+ griffiges, robustes Gehäuse mit kompaktem Formfaktor (ca. 11 x 6 x 4 Zentimeter)
+ sehr gute Automatik-Modi vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten für "Manuell-Modi"-Fans
+ hervorragendes Rauschverhalten, auch in den automatischen Modi
+ hohe Dynamik (auch Licht/Schatten-Kontraste sind kein Problem)
+ viele Helligkeitsabstufungen
+ generell kurze Reaktionszeit
+ Schnellauslöser (10 Bilder/Sekunde)
+ ausführliche Anleitung
+ im Video-Modus 1920x1080 Pixel bei 50 Bildern/Sekunde möglich
+ sehr kurze Verschlusszeiten
+ manueller und automatischer (motorgetriebener) Zoom
+ schneller bis sehr schneller Autofokus (situationsabhängig; mit Hilfslicht stets sehr schnell)
+ kann Datenübertragung per WLAN und NFS
+ sehr günstige Preis-Leistung
+ herausnehmbarer Akku mit langer Laufzeit
o SDXC-Slot (sollte Standard sein)
o netter, aufsetzbarer Blitz mit beschränktem Wirkungsgrad
o nettes, aber nicht hervorragendes Einsteiger-Objekt "SEL-P1650" mit Helligkeitsabfall in den Ecken
o Bildstabilisator kommt über das Objektiv
o kontrastreiches und scharfes 3-Zoll-Klappdisplay mit Touchfunktionalität; gut geeignet für z.B. Selbstporträts, aber leider nicht seitwärts klappbar
- lauter Verschluss
- kein Ladegerät, sondern ein Micro-USB-Kabel

[Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert. Einfach einen entsprechenden Kommentar schreiben. Danke.]

Nachtrag:
Ich nutze die Kamera jetzt seit beinahe einem Jahr und bin insgesamt sehr zufrieden. Der recht niedrige Preis dieser "Sparvariante" der 5R rechtfertigt sich mit dem eher durchschnittlichen Objektiv, das aber bei mir sowieso schnell ersetzt wurde. Mit einem guten Objektiv macht diese Kamera überdurchschnittliche Bilder. Sie ist dabei noch robust genug, um auch bei heikleren Foto-Sessions zu überleben. So ist sie mir z.B. schon mehrfach herunter gefallen, schlug mehrfach gegen Scheiben, Steine, Stühle und ist trotz des ramponierten Äußeren voll einsatzfähig. Ramponiert bezieht sich dabei auf einige Kratzer am Gehäuse und - vor allem - auf dem wenig resistenten Display.
Was das "Freihand"- bzw. Hobby-Fotografieren angeht, so hat sich bei mir inzwischen die Nutzung des sehr guten Monochrom-Modus (im Menü als Farboption auswählbar) eingebürgert. Hier bekomme ich ohne viel Zutun sehr gute Aufnahmen zustande, die sich durchaus sehen lassen können.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Januar 2014
Stil: schwarz - inkl. SEL-P1650|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit der NEX-5T erneuert Sony das gehobene Einsteiger-Modell seiner spiegellosen Systemkamera-Familie. Der Neuzugang liefert beachtliche Bildqualität bei mäßigem Gewicht und Platzbedarf. Das Bedienkonzept ist auf überwiegende Automatik-Nutzung ausgelegt. Die Kamera arbeitet dabei recht zuverlässig und flott.

Abstriche muss man bei der optischen Qualität des Kit-Objektivs machen. Das galt aber auch schon bei der Vorgängerin NEX-5R, obwohl deren (ursprüngliches) Kit-Objektiv größer und schwerer war. Ansonsten hat die 5T noch NFC neu an Bord (für Besitzer aktueller Android-Smartphones interessant) sowie einen Hybrid-Autofokus, der bei bewegten Motiven hilft.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die NEX-5T kommt mit aufgesetztem Objektiv in einem kompakten Karton, der das übliche Pflicht-Zubehör, einen kleinen Aufsteckblitz und eine kurze gedruckte Anleitung enthält (viele Sprachen in einem kleinen, dicken Buch). Eine ausführlichere Anleitung (263 Seiten) findet man auf der mitgelieferten CD, ebenso wie Sonys Software zur RAW-Konvertierung ("Image Data Converter").

Die Verarbeitung der Kamera ist tadellos. Die Oberfläche ist sehr griffig und rutschfest und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Im Vergleich zur günstigeren NEX-3N wirkt die 5T etwas solider (Magnesium-Front), und sie hat ein zusätzliches Einstellrad sowie einen Zubehöranschluss. Das seit der Vorgängerin 5R vorhandene, gut mit dem Daumen zu erreichende Einstellrad ist ein deutliches Plus gegenüber den älteren NEX-5ern oder auch der NEX-3N.

Wenn man von Canon oder Nikon kommt, ist die Menüführung ziemlich gewöhnungsbedürftig. Einige Einstellungen muss man in den Menüs erstmal regelrecht suchen. Dafür reagiert die Kamera sehr zügig auf Eingaben. Nicht so toll finde ich die überall und vor allem viel zu schnell hochpoppenden Hilfetexte. Auch Anfänger dürften das eher störend finden und sie bald abschalten. Foto-Neulingen kommt Sony ansonsten entgegen, indem man eine kleine Foto-Anleitung eingebaut hat ("Aufnahmetipps"). Als erfahrener Nutzer wird man in den umfangreichen Menüs erst einmal ein paar Anpassungen vornehmen, um sich wohler zu fühlen und die Chancen auf gute Ergebnisse zu erhöhen.

Das Display hat eine gute Auflösung, ist kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Farbwiedergabe ist tadellos. Die Touchbedienung klappt gut, schöpft die Möglichkeiten aber nicht aus. Wenig nützlich finde ich den ab Werk aktivierten Touch-Auslöser, da damit (im Gegensatz etwa zu Canons EOS 100D) das Festlegen eines Schärfepunkts nicht möglich ist. Möchte man das, muss man den Touch-Auslöser abschalten und nach der Scharfstellung herkömmlich auslösen. Schade ist auch, dass Spreiz- und Wischgesten in der Bildwiedergabe nicht funktionieren. Statt dessen tippt man eine zu vergrößernde Stelle an und verschiebt dann den Ausschnitt per Button oder Symbol auf der Touch-Oberfläche. Hier weicht Sony von üblichen Bedienkonzepten ab, die jedem Smartphone-Nutzer inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Mechanisch einfach, aber sinnvoll gelöst ist der Klappmechanismus des Displays. Mit einem Scharnier am oberen Rand lässt es sich bis zur Senkrechten hochklappen. Der Bildinhalt wird dann gedreht, um von der Objektivseite aus gut ablesbar zu sein ("Selbstportrait").

Der Akku NP-FW50 ist ein alter Bekannter aus anderen NEX-Modellen. Daher gibt es bereits kostengünstige Ersatzakkus und Ladegeräte von Drittanbietern. Ein Akku-Ladegerät wird leider nicht mitgeliefert, dafür ein sehr kleines, quadratisches USB-Netzteil mit Buchsen für die mitgelieferten Strom- und USB-Kabel (USB: Typ A auf Micro B, Strom: Euro 8). Es hat die typische USB-Spezifikation: 5V, 500 mA. Das bedeutet, dass man es auch zum Laden vieler Smartphones verwenden kann. Umgekehrt funktioniert das nicht (habe jedenfalls noch kein Smartphone-Ladegerät gefunden, mit dem es ging), man ist also auf das Original-Netzteil angewiesen. Die Akku-Reichweite hat sich gegenüber älteren Modellen verbessert, ist aber noch nicht so groß, dass man auf einen Reserveakku verzichten könnte. Um diesen außerhalb der Kamera aufladen zu können, wird dann auch gleich ein externes Ladegerät fällig.

Fotoqualität und -funktion

Obwohl die Kamera nach dem Einschalten erst einmal den Objektivtubus ausfahren muss, kann sie bereits nach zwei Sekunden das erste Foto schießen. Das Auslösegeräusch ist übrigens relativ laut.

Die Bildqualität von Fotos aus der NEX-5N ist im Ganzen ausgezeichnet und liegt auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. Kontrastverhalten und Farbbalance sind tadellos. Das Rauschverhalten des Sensors ist gut: Bis ISO 800 sind die Aufnahmen uneingeschränkt verwendbar. Ab ISO 1600 erscheint fleckiges Farbrauschen, bis ISO 3200 leiden die Details aber noch nicht allzu sehr. Höhere Empfindlichkeiten sollte man nur im "Notfall" einsetzen. Während die NEX-3N als Basis-Empfindlichkeit mit ISO 200 beginnt, bietet die 5T auch ISO 100 an. Damit kommen Aufnahmen bei guter Beleuchtung noch einen Tick sauberer heraus. Zudem generiert die 5T ihre JPEGs mit etwas geringerer, natürlicherer Farbsättigung.

Die Abbildungsleistungen des Kit-Objektivs SELP1650 sind sehr ähnlich wie die des älteren SEL1855. Das heißt, sie sind gerade noch akzeptabel. Im Weitwinkel gibt es bei Offenblende deutliche Randunschärfen, die erst mit Abblenden auf mindestens 5,6 unauffällig werden. Im Telebereich ist das neue 16-50er sogar etwas besser, denn es produziert bereits mit maximaler Öffnung weitgehend vollflächig scharfe Bilder. Haptisch wirkt das neue Objektiv um einiges billiger, ist aber dafür wesentlich kompakter und leichter. Leider - und das ist für ambitionierte Fotografen ein kleiner Pferdefuß - kommt es im Weitwinkel zu Randabschattungen (schwarze Ecken). Wohl aus diesem Grunde erlaubt die NEX-5T (wie die 3N) mit dem 16-50 auch nicht die Deaktivierung der Verzeichnungskorrektur für die JPEG-Ausgabe (mit dem 18-55er geht es). Durch die Korrektur werden die schwarzen Ecken aus dem Bild "geschoben". Ohne Korrektur zeigt sich im Weitwinkel aber eine so starke tonnenförmige Verzeichnung ("Fisheye-Effekt"), dass man in der Regel sowieso korrigieren möchte. Man kann Filter aufschrauben, ohne dass sich die Abschattungen verstärken. Positiv ist, dass die CA im gesamten Brennweitenbereich gering ausfällt.

JPEGs in höchster Auflösung (4912x3264) und Qualität belegen je nach Bildinhalt 3-8 MB, typisch ca. 4 MB, RAWs (Sonys ARW) ca. 16 MB. Per USB überträgt die Kamera etwa 12 MB pro Sekunde, was noch akzeptabel ist.

Die NEX-5T hat eine sehr geringe Auslöseverzögerung und ist damit absolut schnappschusstauglich. Auch wird das Live-Bild auf dem Display nahezu verzögerungsfrei wiedergegeben.

Der verbesserte Autofokus arbeitet noch etwas zuverlässiger und flotter. Für meine Ansprüche war der Autofokus aber auch schon bei der NEX-5N (zwei Generationen vorher) im grünen Bereich.

Wie bei Kompaktkameras funktioniert der Zoom elektrisch. Es gibt zwei Möglichkeiten, ihn zu steuern: mit einem kleinen Schieber links am Objektiv (feste Geschwindigkeit) sowie bei aktivem Autofokus mit dem digitalen Drehring vorn am Objektiv. Mit Letzterem geht das Zoomen bei Bedarf auch sehr schnell, fast wie bei einer mechanischen Übertragung - Bildkontrolle hat man allerdings nur, wenn die Kamera nicht gerade mit anderen Aufgaben beschäftigt ist. In hektischen Situationen ist das ein klarer Nachteil gegenüber einer DSLR.

Alternativ wird der Drehring am Objektiv für die manuelle Fokussierung verwendet. Praktischweise schaltet sich dabei automatisch eine Bildschirmlupe ein. Nützlich finde ich auch den dritten Modus (DMF = "Direkt-Manuell-Fokus") - damit kann man ohne Druck auf den Auslöser den Objektiv-Ring zum Zoomen verwenden und mit angetipptem Auslöser dann zum Korrigieren des Fokus.

Die automatische Kopplung an ein Smartphone mit NFC klappt prima. Leider kann man mit Sonys App "Playmemories Mobile" lediglich eine Belichtungskorrektur einstellen und auslösen. Es wäre klasse, wenn man (wie bei der DSC-QX100) einen Schärfepunkt am Smartphone festlegen, zoomen oder auch eine Videoaufnahme starten könnte.

Videoaufnahmen

In Sachen Videoqualität sind die NEXen seit Jahren Spitze. Wenn man großen Wert auf Video legt, hat man gegenüber der kleinen Schwester NEX-3N mit der 5T den Vorteil, dass sie 1080p50 anbietet und auch 1080i50 wirklich funktioniert. Ich selbst filme meist in der platzsparenderen 1080i50-Variante (in der Kamera 17M / FH genannt), denn einen Unterschied zur höheren Qualitätsstufe (24M / FX) sieht man eigentlich nur an der Dateigröße. Insgesamt kann die NEX-5T in der Videoqualität locker mit (guten) Consumer-Camcordern mithalten und ist ihnen bei schwachem Licht überlegen. (Natürlich haben Camcorder größere Zoombereiche, zoomen geschmeidiger, und manche - gerade die aktuellen Modelle von Sony - bieten eine bessere Bildstabilisierung.)

Die Tonqualität ist ebenfalls exzellent, kaum Hintergrundrauschen. Der Autofokus stellt gebremst scharf und ist praktisch nicht zu hören. Beim Zoomen hört man aber ein leises Surren und Rumpeln. Ansonsten erzeugt natürlich unvorsichtiges Hantieren mit der Kamera auf den Videos schabende oder raschelnde Geräusche.

Die Videos werden zeitgemäß enkodiert (Video: AVC High Profile, CABAC / 2 Reference Frames, Audio: Stereo AC3) und belegen je nach Qualitätsstufe ca. 2 bis 3 MB pro Sekunde.

Vergleich mit NEX-3N

Trotz der etwas unterschiedlich konstruierten Gehäuses sind die Abmessungen der beiden Kameras gleich. Gegenüber ihrer kleinen Schwester bietet die NEX-5T das zusätzliche Einstellrad, einen feiner auflösenden Bildschirm, Touch-Funktion, Hybrid-Autofokus, WLAN-Funktion mit NFC, einen Zubehöranschluss sowie ein (etwas) höherwertiges Gehäuse. Dafür der Blitz nicht integriert, sondern muss bei Bedarf aufgesteckt werden. Kit-Objektiv und Leistung des Sensors sind gleich. Foto-Enthusiasten werden Wert auf die zusätzliche 100er ISO-Stufe der NEX-5T legen. Angesichts der exzellenten Videoqualität finde ich aber wichtiger, dass sie im Gegensatz zur NEX-3N alle wichtigen Video-Modi anbietet. Die NEX-3N ist zudem etwas langsamer bei Serienfotos.

Fazit

Die Neuerungen der NEX-5T gegenüber der Vorgängerin NEX-5R sind überschaubar. Das neue Kit-Objektiv ist leichter und kompakter, man ist damit aber auf eine Verzeichnungskorrektur angewiesen.

Der derzeit kräftige Aufpreis gegenüber der kleinen Schwester NEX-3N lohnt sich für anspruchsvolle Anwender, die aus jeder Aufnahme-Situation das Maximum herausholen möchten. In alltäglichen Situationen und bei Nutzung der Automatiken werden die Ergebnisse sehr ähnlich sein. Ein weiteres Argument für die 5T sind die zusätzlichen Videofunktionen. Ist beides nicht von großem Belang, kann man guten Gewissens zur NEX-3N greifen (die man derzeit als Preis-Leistungs-Hammer bezeichnen kann).

Für sich betrachtet und im Vergleich zur Konkurrenz liefert die NEX-5T eine solide Leistung ab. Die Bildqualität liegt bei wesentlich geringeren Abmessungen auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. In puncto Videoqualität deklassiert die NEX-5T praktisch die gesamte Konkurrenz. Insgesamt gebe ich eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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am 25. August 2014
Meine NEX F3K hat leider das zeitliche gesegnet, da offensichtlich nicht sturztauglich :-) Da ich einige e-mount Wechselobjektive habe und generell vom NEX Prinzip begeistert bin, wollte ich in dem System bleiben. Zur Auswahl standen für mich daher der direkte Nachfolger, die NEX 3 NLB oder die NEX 5 TLB. Auf den ersten Blick hat mich die 3 NLB angesprochen, da preisgünstiger und noch handlicher. Auf den zweiten Blick habe ich jedoch bemerkt, dass am Display gespart wurde: dieser löst nicht mehr so hoch auf und lässt sich auch "nur mehr" 180° nach oben schwenken (die Vorgängerin hatte auch noch einen kleinen Schwenkbereich nach unten für Bilder über Kopf).

Die 5 TLB hat beim Display die gewohnt hohe Auflösung und kommt außerdem mit Touchscreen und einem Schwenkbereich von 180° nach oben und ca. 45° nach unten. Außerdem hat sie WIFI/NFSC und App Unterstützung an Board, was letztendlich den Ausschlag gegeben hat, doch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen. Einziger, kleiner Wermutstropfen ist der Blitz, der nun separat aufgeschraubt werden muss und nicht mehr fix im Gehäuse integriert ist. Aber das bietet natürlich auch den Vorteil, dass noch andere Peripheriegeräte angeschlossen werden können.
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am 27. Juni 2014
Unglaublich, was dieses unscheinbare Teil leistet. Ich habe sie gekauft, wollte an der Menüführung herummäkeln (kann man aber nicht, bis man sie nach ca. 2 Tagen genauer kennt) und bin seitdem begeistert. Klein, aber nicht zu sehr (richtige Männerhände kommen auch klar) wertig verarbeitet und genau mit dem richtigen Gewicht. Die gebe ich nicht mehr so schnell her. Hatte vorher eine Samsung EX2F (fantastische Bilder, lichtstark und sowohl für Anfänger und Profis (und das meine ich auch) hervorragend, obwohl immer unterschätzt. Habe diese EX2F ungern hergegeben, aber durch den großen Sensor der NEX ist die Lichtstärke des 16-50er Objektives gleichwertig. Sagenhafte Bilder auch auf Vergrößerungen. Man braucht nicht teurere Kameras. Diese in Verbindung mit dem Touch-Screen und nach 2 Tagen Probieren aller Möglichkeiten und man will keine andere. Ich bin froh, dass ich die vorher favorisierte Olympus PEN E-PL5 nicht gekauft habe. Man sollte. nicht nur auf Testberichte von Redaktionen wie CHIP o.a. achten.
Alles in allem nochmals: Das ist meine Kamera, die ich öfter mit mir trage als die vorherige und die mir wieder so richtig Spaß macht.
Nachtrag vom 29.06.: Ergänzung nach einem sonnigen Tag mit wunderschönen Fotos, die sich auch in der Vergrösserung super ansehen lassen: Ein "Muss" ist unbedingt der elektronische Sucher, wenn man Makro-Aufnahmen bei Sonne machen will. Mit dem Display auf hellster Einstellung geht es gerade so eben noch bei Normalfotos, aber nicht, wenn es um die Beurteilung von Details vor der Aufnahme geht. Ich werde den hohen Preis aber gern bezahlen, weil ich diese Kamera behalten will.
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am 9. Dezember 2014
Ich habe diese Kamera nun seit einem dreiviertel Jahr im Einsatz und dabei spiegellose Kameras im allgemeinen und auch speziell diese Kamera lieben gelernt. Für einen ausführlichen und vollständigen Test, sollte man sicherlich lieber entsprechende Magazine suchen, statt auf amazon-Rezensionen zu setzen, deswegen erwähne ich hier nur die Punkte, die mir besonders aufgefallen sind und die den Stern Abzug geben (vor allem Punkt 4). Meiner Meinung nach gibt es für den Preis dennoch keine bessere Kamera - wer fünf Sterne will muss zu teureren Spiegellosen greifen...

(Für den Kontext: Ich bin Laie, der die Kamera überwiegend für Urlaube und Parties nutzt, aber als Physiker immerhin genau weiß, wie die Optik funktioniert und wie man mit Blenden und Brennweiten umgeht)

1.) Der große Sensor (APS-C) in einer derart kleinen Kamera ist ein Seegen. Wenn man dazu noch eine Festbrennweite mit großer Blende einsetzt (in meinem Fall z.B. das SEL-35F18), hat man auf einmal einen noch recht kleinen Kasten in der Hand, mit dem man auch bei Party-Beleuchtung gut ohne Blitz fotografieren kann. Natürlich kann man dies im Vollformat noch steigern, aber für den Preis bin ich von der Lichtstärke begeistert.

2.) Die Menüführung ist gut, aber ungewohnt. Im Vergleich zu den teureren Modellen hat die NEX-5T eher wenige Tasten für den direkten Zugang zu Einstellungen und die Menüführung passt sich kaum der gängigen Bedienkonzepte von DSLRs an. Ich finde die Menüs weitestgehend gelungen, aber man muss sich daran gewöhnen.

3.) Ein digitaler Sucher wäre nicht schlecht. Generell mag ich den Bildschirm, aber wenn es in der Sonne mal richtig hell ist, wird es sehr schwer, die korrekte Belichtung zu beurteilen. Dann wäre auch mir ein digitaler Sucher lieber. Den kann man zwar nachrüsten, aber das teurere Modell mit Sucher ist dann auch interessant.

4.) Der Anschluss für den optionalen Sucher wird leider auch für den Blitz verwendet. Viele kritisieren, dass kein Blitz integriert ist und nur ein kleiner Aufsteck-Blitz beiliegt, was ich aber super finde. Die Kamera ist sehr lichtstark und in der Regel möchte ich den Miniblitz nichteinmal herumtragen. Das ist in meinen Augen also gut so. Blöd ist nur, dass ich in den Situationen, in denen ich einen guten Blitz brauche, nicht viele Optionen habe, da es nur den proprietären Anschluss gibt. Wenn das verfügbare Licht nicht reicht, möchte ich nämlich auch nicht den Miniblitz nutzen, sondern vorzugsweise einen starken Blitz bouncen (auf die Decke gerichtet statt auf das Motiv, um den Raum auszuleuchten, statt das Motiv platt anzustrahlen) und den dann mittels TTL steuern (die Kamera misst über einen kaum wahrnehmbaren Vorblitz die korrekte Helligkeit und steuert die Stärke des Blitzes selbst). Einen fremden Blitz kann man aber nur über dubiose Adapter anbringen und TTL geht dann gar nicht. Also bleibt nur der ungewöhnliche Sony-Blitz HVL-F20S, welcher auf dieser Kamera tatsächlich bouncen und TTL kann. Nur leider hat Sony inzwischen den proprietären Anschluss wieder aufgegeben und dieser Blitz ist kaum noch zu bekommen (Achtung! Nicht HVL-F20M!). Ich habe noch einen über ebay gefunden und komme gut damit zurecht, aber ich halte dies dennoch für das größte Problem dieser Kamera!

5.) NFC rockt... Wenn man es nicht zu eilig hat. Eigentlich ist das Aufbauen der WLAN-Verbindung zu einem Smartphone per NFC super. Es löst noch immer Erstaunen bei den Umherstehenden aus und den Sucher für das Gruppen-Selfie einfach mitnehmen zu können ist auch gut. Leider dauert das ganze etwas zu lange und daher klappe ich meistens doch lieber einfach das Display hoch und löse die Kamera mit einer 5€-Infrarot-Fernbedienung aus.

6.) Das Kitobjektiv ist ok und vor allem beeindruckend kompakt. Dabei ist zu betonen, dass letzteres seine Stärke ist. Ich wüsste nicht, dass ich jemals ein Zoomobjektiv für das APS-C-Format gesehen hätte, welches eingefahren so klein ist. Das zahlt man natürlich damit, dass das Ergebnis eben "nur ok" ist. Das Objektiv verzerrt ganz schön, was für Schnappschüsse kein Problem ist und im JPG-Modus von der Kamera selbst korrigiert wird, was aber gelegentlich bei dem einen wichtigen Foto im RAW-Format ordentlich nervt. Ich empfehle jedem, der noch etwas mehr rausholen möchte, auch eine Festbrennweite mit großer Blende auszuprobieren - Es hat einen Grund, dass man bei solchen Kameras das Objektiv tauschen kann...

7.) Die App-Funktion ist eine tolle Idee und funktioniert eigentlich auch ganz gut. Schade nur, dass bei den wenigen wirklich sinnvollen Apps das Gefühl aufkommt, dass man diese Funktion auch kostenlos in der Kamerasoftware hätte integrieren können. Die einzige, die ich ausgiebig Nutze und liebe ist die Zeitraffer-App, welche mit 10€ zu buche schlägt und eben nur als App integriert ist.

8.) Apropos Zeitraffer-App... Der ausschließlich mechanische Shutter ist relativ laut. Wer von kompakten Kameras kommt, wird überrascht sein, da in diesen meines Wissens eher elektronische eingesetzt werden und wer von großen DSLRs kommt wird ebenso überrascht sein, da man das Geräusch in großen Gehäusen besser dämpfen kann. In dieser Hinsicht ist die NEX-5T jedenfalls keinesfalls subtil.

Das alles ist jammern auf hohem Niveau. Ich liebe diese Kamera und gebe sie nie mehr her :)
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am 8. September 2014
Also....eines vorneweg: Bei mir handelt es sich nicht um einen Fotoprofi! Nun, ich war auf der Suche nach einer Kamera, in die ein überzeugenden Bildsensor verbaut ist , die einiges an Einstellmöglichkeiten bietet und eine Wifi und NFC Funktion hat und die nicht zu groß und schwer ist.
Nachdem ich mich durch diverse Portale, Kritiken und Usermeinungen geackert hatte, fiel meine Wahl auf dieses gute Stück.

Die Haptik ist wertig, die Funktionen wirklich recht einfach zu verstehen und zu finden, die Verbindung mit Tablet oder Smartphone funktioniert einfach super. Bearbeiten der Aufnahmen ohne Umweg über den PC sind somit kein Problem.

Nun aber das Wichtigste: Die Qualität der Aufnahmen ist wirklich umwerfend! Hinter meinen aktuellen Bildern vermuteten einige Betrachter eine Spiegelreflexkamera und waren wirklich überrascht, als ich ihnen dieses Kameramodell unter die Nase hielt.

Ich werde bestimmt noch einiges an diesem Gerät entdecken und vieles ausprobieren, aber die intelligente Automatik und die Kameraapps, die man bei SONY runterladen kann, machen es wirklich einfach absolut perfekte Aufnahmen zu schießen.

Da hat SONY mal wieder alles richtig gemacht!
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am 10. April 2015
Reviews / Rezessionen gibt es ja genug deswegen nur ein paar Kommentare von mir.

Konnte die Kamera hier extrem günstig bekommen - Amazon niedrig Preis Aktion + parallele Sony Weihnachtsaktion = Danke Amazon ;-).

Ich besitze die Kamera nun 1,5 Jahre und bin sehr zufrieden mit Ihr. Hatte am Anfang überlegt ob ich das Vorgänger Modell nehmen soll da dies günstiger schien und ich nicht wusste ob ich WLAN wirklich benötige. ABER dann kam die Amazon / Sony Aktion und sie kostet sogar das gleiche wie das Vorgängermodell (bzw. paar Euros sogar günstiger, TOP!).
Die WLAN Funktion liebe ich, denn so kann ich auch im Urlaub mal schnell per WLAN direkt Bilder auf mein Handy kopieren (von der Kamera direkt aufs Handy!) und meinen Freunden und Verwandten Abends aus dem Hotel WLAN via Threema zuschicken. Auch für Selbstportraits prima zu verwenden mit dem Liveview auf dem Handy kann man schön alles sehen, sich positionieren und anschließend auslösen.

Tolle (kompakte) Systemkamera - wir sind sehr zufrieden!
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am 12. Februar 2016
Das beste was ich bisher in diesem Bereich hatte, liefert tolle Bilder, man muss aber am Ball bleiben und üben.
Beim Video fehlt mir der Bildstabilisator, man kann das zwar mit Final Cut oder vermutlich mit anderen Programmen eliminieren geht aber auf Kosten der Qualität. Benötigt viel Strom, somit sollte immer ein zweiter Akku mit dabei haben.
Wer nur in Richtung Fotografie unterwegs ist, dem kann ich die Kamera nur empfehlen, wer nur auf den Knopf drücken möchte, dem prinzipiell auch. Regt auf alle Fälle die Gehirnzellen an, weil man sucht manchmal das passende Menü relativ lang, liegt aber an den vielen Möglichkeiten.
Hätte nie einen Blitz benötigt, macht gute Bilder auch wenn es dunkler ist.
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