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5.0 von 5 Sternen
Sony Alpha 350 Kit DSLR, 25. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Sony A 350 K SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, LifeView, Bildstabilisator) Kit inkl. 18-70mm Objektiv (Elektronik)
Um sich auf dem Markt für digitale Spiegelreflexkameras zu positionieren verfolgt Sony offenbar eine andere Strategie als die etablierten Hersteller. Nach dem kurzen Intermezzo der Alpha 100 und deren Ablösung durch die nahezu identische A 200 ist die 300er Serie wohl dazu gedacht, dem abitionierten Einsteiger nun auch mit längerer Typentreue praktikables Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen. Zu wünschen wäre ein längeres Marktleben der gelugenen Reihe, besonders der Alpha 350. Was unterscheidet die Alpha 350 von den Platzhirschen von Canon und Nikon? Zunächst bietet die Alpha haptisch einen weniger ansprechenden Eindruck. Mit Ausnahme des gummierten Griffüberzugs ist sie komplett aus glattem Kunststoff gefertigt und insbesondere die Abdeckung des Speicherkartenfaches und des Objektivgehäuses wirken wenig wertig - berührt man etwa die Objektivhausung mit den Fingernägeln der rechten Hand (und das geschieht unvermeidlich beim Fotografieren), klingt es hohl und billig. Anzunehmen natürlich, dass sie nicht aus dünnem Plastikprofil gefertigt wurde, es macht aber den Anschein - wie bei japanischen Autos der 1980er Jahre. Gleichzeitig liegt die Alpha gut ausbalanciert in der Hand und der gummierte Bereich lässt sich auch mit feuchten Händen sicher festhalten. Fazit: Anwendung einwandfrei - affektiver Eindruck etwas dürftig. Mehr wirkliche Nachteile kann man ernstlich nicht anführen. Dass der Live-View-Modus mehr Strom kostet und der Akku daher nicht solange hält wie bei älteren DSRL-Kameras, ist kein Nachteil. Den Modus kann man deaktivieren und in den meisten Fällen wird man das auch tun - trotzdem gut, ihn zu haben. Ein dickes Plus ist der Autostart, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. So kann man die Kamera immer anlassen: Sie schaltet sich nach zu definierender Zeit selbstständig ab - sie springt von selbst wieder an. Prima! Der Verwacklungsschutz (SuperSteadyShot) arbeitet tadellos und ist im Gehäuse integriert. Letztlich sind die meisten Objektive ohne Stabilisator auch nicht billiger, aber gerade im unteren Preissegment bringt das noch einige Vorteile. Das Klappdisplay braucht man wohl auch eher selten, die Qualität und Brillanz der Bildwiedergabe sind jedoch zum Betrachten einwandfrei. Und wenn einmal geklappt werden muss, dann geht das eben auch. Etwas schade ist, dass Sony nach dem Übergang nun hauseigene Objektive montiert. Ob hier Zeiss-Linsen ohne Logo angebracht werden, nur damit Sony diese als Zubehör im Topsegment positioniert, ist fraglich. Als Standard taugt das Objektiv gut, zumal sein Bereich größer ist als bei Konkurrenzprodukten. Wer die Preise für ein Zeiss Vario Tessar und ein Sigma/Tamron vergleicht, versteht, dass es aus Marketinggründen nicht geht, ein Kamerakit zu verkaufen, bei dem Gehäuse und Objektiv wenigstens gleichpreisig sind. Wer das wirklich gute Kitobjektiv aber nicht mag, kann ja das bloße Gehäuse kaufen. Die öfters geschmähte Langsamkeit der Alpha 350 ist zu vernachlässigen. Hobbyfotograf: Wann schießen Sie jemals ellenlange Serienbildreihen, besonders im RAW-Format, bei der dann statt 3 "nur" 2,x Bilder Ihnen die Leistungsfähigkeit der Kamera verderben? Das ist Unfug. Wer zur Presse will, braucht eine andere Ausstattung. Zumal man auch Einiges wettmacht, wenn man eine neue IV-Compact Flash Karte nimmt: Also auch hier lieber 2GB schnell, statt 4GB langsam. Auf Memory Stick Pro Duo sollte man aus diesem Grund ganz verzichten, der ist für Handys etc. Resümee: Eine wirklich gelungene Kamera, die eigentlich in vielen Bereichen (semi)professionelle Leistung mit "Point-and-shoot"-Ansprüchen vereint. Ein AMG-Mercedes taugt doch auch gut für den Wocheneinkauf und bei Bedarf hat er Reserven - ein Verhalten, das der Ferrari nicht bietet und der Astra Caravan aus anderen Gründen eben auch nicht. Einziges Manko: Ein Magnesiumgehäuse - und dann ¤50,- mehr verlangen...
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Sony Alpha 350 versus Canon D 450, 27. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony A 350 K SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, LifeView, Bildstabilisator) Kit inkl. 18-70mm Objektiv (Elektronik)
Habe mir vor kurzen die Sony alpha 350 gekauft und bin als Neueinsteiger in die DSLR Fotografie sehr zufrieden mit der Kamera (habe vorher allerdings schon 20 Jahre mit Kleinbildkameras fotografiert). Der Unterschied zu den kleinen kompakten Digitalkameras ist mehr als sichtbar. Und entgegen der Aussagen von selbsternannten "Profis" ist das Serienobjektiv 18/70 sehr wohl für den Anfang sehr gut geeignet. Denn wenn ich Ansprüche eines Profifotografen anlege, dann kaufe ich mir nicht eine Kamera mit Objektiv für 500-550 Euro, sondern investiere locker 2000 - 3000 Euro für die Kamera (nur "Body"! ohne irgendwas dran) und dann nochmal ein Mehrfaches davon in lichtstarke Objektive! Nachdem ich alle Testberichte im deutsch- und englischsprachigen Internet gelesen habe und auch mit der Canon 450 verglichen habe war die Entscheidung nach einem Besuch bei Saturn und Testen beider Kameras klar: Sony A 350. Vorteile der Sony gegenüber der Canon D450: - wer von einfach zu handhabenden Kompakt-Digitalkameras umsteigt tut sich mit der Sony leichter. Die Menueführung ist besser und darüber hinaus lassen sich einige Programmpunkte schneller direkt an der Kamera einstellen. Dagegen muss man sich bei der Canon EOS D450 dreimal durchs Menue arbeiten, um einige grundlegende Einstellungen zu ändern. - die Sony hat ein ausklappbares Display und man kann Aufnahmen machen, ohne am Boden rumzukriechen (Makros) bzw. auch überkopf fotografieren (das geht bei der Canon gar nicht). - bei der Sony ist der Bildstabilisator im Gehäuse - und nicht wie bei der Canon im Objektiv. Mit anderen Worten: egal was für ein Objektiv man später auf die Sony draufschraubt - das Bild ist vor dem Verwackeln geschützt. Bei der Canon brauchts da schon ein entsprechendes Objektiv. - die Bilder (und darauf kommt es ja nun mal an) sind einfach genial von der Qualität her - da soll die Canon aber genau so gut sein. In einigen Foren wird bei der Sony von etwas mehr Rauschen bei hohen ISO Werten berichtet (aber wer fotografiert überwiegend Nachts?), die Canon dagegen soll überberlichten (und das gar nicht so selten). Wer unbedingt noch 50-80 Euro sparen möchte ohne auf die Bildqualität zu verzichten, der sollte sich die Sony Alpha 300 und die Canon EOS 1000 D ansehen - die machen genau so gute Bilder - haben allerdings eine etwas abgespeckte Ausstattung im Vergleich zu den beiden oben genannten Kameras. Bei der Sony lassen sich auch preiswert zu erstehende Konica/Minolta Objektive verwenden (Sony hat Konica/Minolta vor ein paar Jahren aufgekauft und verwendet nach wie vor den gleichen Bajonett Anschluss) - bei Canon die entsprechenden Canon Objektive (von denen gibt es auch genug). Alles in allem: Sony ist einfacher zu bedienen und für Amateure, Anfänger in der Digitalfotografie sowie Umsteiger von kompakten Digicams genau das Richtige, um gleich viel Spaß zu haben, ohne 300 Seiten eines Handbuches durchgelesen (und komplett verstanden!) zu haben. Möge mein Beitrag all denen helfen, die eine relativ preiswerte Einsteigerkamera in die Spiegelreflex-Digitalfotografie suchen und genau so wie ich zwischen Sony und Canon schwank(t)en!
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89 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Nobody is perfect !, 19. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Sony A 350 K SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, LifeView, Bildstabilisator) Kit inkl. 18-70mm Objektiv (Elektronik)
Beginnen möchte ich mit dem Negativen: Die A 350 ist in billigem Kunststoff gehalten; sieht nicht schön aus, das stört mich weniger, aber für einen harten und auch mal feuchten Outdoor - Einsatz kann man das Teil vergessen. Wem EUR 1.100,-- für ein Gehäuse nicht zuviel sind, der sollte sich die Pentax K 20 D leisten mit seiner vorzüglichen spritzwassergeschützten Verarbeitung. Die Sony ist recht handlich. Des einen Freud, des andern Leid: Menschen mit großen Händen sollten die Finger davon lassen. Die Gummierung des Haltegriffs ist von minderer Qualität und die Kamera kann einem leicht abrutschen. Eine Bemerkung zum grundsätzlichen Stand der Technik: in diesem Preissegment sind wohl sämtlichen DSLR's mit etlichen Mängeln behaftet, die ja in der Fachpresse und anderen Rezensionen hinlänglich beschrieben sind: verbesserungswürdige Verarbeitung, Mängel in der Ausstattung (ich vermisse z. B. die Abblendtaste aus den anlogen Zeiten), zu kleine Chips für zuviel Megapixel: Bildrauschen usw. Da bleibt noch viel zu tun. Nun zum Positiven an der A350: das Preis-Leistungsverhältnis. Gehäuse um EUR 600, mit 18-70 mm Sony-Objektiv ca. EUR 50 mehr, dazu die Sony Cash-Back-Aktion von Sony mit Rückerstattung von EUR 60. Dafür erhält man eine, für die meisten Leute, einschließlich mir, handliche Kamera, mit viel Ausstattung in dieser Preisklasse (super-life-view - natürlich per Taste abschaltbar und nicht, wie bei Canon als Gefummel in der Menüstruktur, super steady-shot, einen schnellen Autofocus, gute Bildschärfe, etliche Kreativmodi, Dynamikbereich-Optimierer, dazu natürlich die üblichen Motivprogramme und der Einstellungen von Vollautomatik, bis komplett manueller Bedienung. Die Menüs sind weitgehend selbsterklärend. Separate ISO-Taste ist vorhanden, bis ISO 800 ist das Bildrauschen eigentlich erträglich. Für die meisten Aufnahmesituationen ist das ausreichend. Natürlich geht die Empfinmdlichkeit bis ISO 3200 mit deutlich verminderter Auflösung. Mit dieser Funktion fehlen mir bisher praktische Erfahrungen. Das nach oben und unten schwenkbare Display ist sehr praktisch. Man sollte es Bei Nichtgebrauch nach innen kippen können, um Kratzer und Beschädigungen zu vermeiden. Fazit: für diesen Preis, trotz mancher Schwächen, ein klarer Kauf. Zwei Grundsätzliche Alternativen sollte man mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen: einige Hundert Euro mehr berappen und was Stabileres kaufen, oder mit einer SLR noch ein/zwei Jährchen warten. Ich selbst konnte nicht warten und bin mit dem Kauf sehr zufrieden, ohne in Euphorie verfallen zu sein.
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