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am 27. Januar 2015
SLT-Prinzip:
Bevor es an konkrete Erfahrung, Vor- und Nachteile geht, noch kurz etwas zum SLT-Prinzip:
Im Gegensatz zu herkömmlichen DSLR-Kameras (Spiegelreflexkameras) steht bei der a77 II (und den andern Sony SLT's) der Spiegel fest, ist aber im Wesentlichen transparent. Ein kleiner Teil des Lichts wird umgelenkt um die Autofokus-Sensoren (DSLR-typisches, sehr schnelles, Phasenverschiebungs-System) zu bedienen. Der größte Teil geht durch den transparenten Spiegel hindurch auf den Bildaufnahmesensor.
Das hat mehrere Vorteile:
1. Da kein mechanischer Spiegel geklappt werden muss können sehr schnelle Serienbildfolgen realisiert werden.
2. Da die AF-Sensoren ständig mit Signal versorgt werden (und nicht nur wenn der Spiegel unten ist) ist der AF auch bei Serienbildern sehr schnell.
3. Bei einer herkömmlichen Spiegelreflex verdeckt der Spiegel im Ruhezustand (also vorm Auslösen) den Bildaufnahmesensor. Die Elektronik bekommt also lediglich die Informationen des AF-Systems und des Belichtungsmessers. Bei einem transparenten Spiegel bekommt der Bildaufnahmesensor ständig das Bild, kann also Personen, Gesichter, Szenen, Bewegung etc erkennen und für eine bessere Belichtung etc. nutzen.
4. Um bei einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera LiveView zu nutzen (also das Display als Sucher zu nutzen), muss der Spiegel hochgeklappt werden. D.h. das AF-System ist außer Gefecht gesetzt, die Kamera nutzt dann nur den deutlich langsameren Konstrastautofocus.
Bei einer SLT steht die volle AF-Funktionalitär sowohl im LiveView als auch im Sucherbetrieb zur Verfügung.
Weitere Details folgen unten im Laufe der Rezension.

Bildqualität:
Sehr beeindruckend. Super Auflösung, sehr rauscharm, hoher Dynamikumfang.
Die EOS70D ist in den meisten Situationen vergleichbar. Jedoch lag die Belichtungsmessung bei der 70D öfter daneben als die a77 II. Ich denke das liegt vor allem daran das die a77 II durch den transparenten Spiegel ja immer die Gesichtserkennung aktiv hat und dementsprechend die Belichtung besser auf Gesichter abstimmt.
In Tests werden die Sensoren von Sony (die ja auch in den Nikon-DSLRs verbaut sind) immer für den deutlich höheren Dynamikumfang gelobt. Das merkt man in Alltagssituationen nicht unbedingt so deutlich, wenn man aber per RAW die Belichtung korrigiert merkt man das die Sony hier deutlich mehr Reserven hat als die EOS70D. (Tip: Sony-User bekommen CaptureOne kostenlos bzw. die Pro-Version für 20€. CO ist ein sehr guter RAW-Converter der m.E. noch besser ist als Lightroom. Aber mehr dazu würde hier den Rahmen sprengen.)
UPDATE: 23.05.2015: Nach erneuter Vergleichsmöglichkeit muss ich sagen: Doch, man merkt es auch in Alltagssituationen! Dynamikumfang und Belichtung der a77 II ist tatsächlich spürbar besser als bei der EOS70D!

Display / Live-View (Display als Sucher nutzen wie bei einer Kompaktkamera):
Beide haben ein klappbaren Bildschirm, für mich ein ganz wichtiges Feature da ich gerne Bilder über/unter Kopf oder anderen ungewöhnlichen Perspektiven mache.
Das Display selbst ist bei beiden angenehm groß und gut aufgelöst, die Sony ist durch die zusätzlichen weissen Pixel etwas besser bei Sonnenlicht ablesbar. Je nach Umgebungslicht stellt die Sony (im Gegensatz zu Canon) die Display-Helligkeit autom. nach, das könnte sie aber gerne noch agressiver tun. Daher kleines Plus für die a77II gegenüber der 70D, aber der große Vorteil der a77II liegt natürlich in dem SLT-Prinzip: Durch den transparenten Spiegel stehen im LiveView genau dieselben Funktionen wie im Sucher-Betrieb zur Verfügung. Also der schnelle AF inkl. Tracking, Video-Aufnahme usw. Die Bedienung ist komplett identisch ' egal ob man Sucher oder Display verwendet, die Umschaltung erfolgt autom. durch einen kleinen Sensor am Sucher. Das ist technisch bei einer DSLR wie der EOS70D natürlich unmöglich.

Sucher:
Bedingt durch das SLT-Konzept hat die a77 II einen elektronischen Sucher (EVF), also keinen optischen Sucher (OVF) wie eine herkömmliche DSLR, z.B. der EOS70D.
Es handelt sich um einen OLED-Sucher mit 2.3 Mio Pixeln, angeblich nochmal besser als der in der alten a77, auf jeden Fall aber besser als in der a55, a57 oder a58.
Nachteil: Es ist einfach nicht so direkt und unmittelbar wie ein optischer Sucher, sondern halt ein Display.
Vorteil:
- 100% Bildabdeckung
- Größe etwa wie Vollvormat-DSLR
- Der Sucher zeigt das Bild unter Berücksichtigung der der gewählten Belichtung, Weissabgleich; Effekte (z.B. schwarz/weiss) etc.
- Es können zusätzliche Informationen eingeblendet werden (AF-Punkte, Gesichts-/Augenerkennung, Histogramm, etc.)
- Man kann ihn nicht nur als Sucher verwenden, sondern auch zur Wiedergabe der Bilder, d.h. man muss nicht immer die Kamera runternehmen um das Bild zu betrachten. Auch bei starker Sonneneinstrahlung kann man Bilder viel besser beurteilen, da die Auflösung und Farbwiedergabe des OLED-Displays sehr gut ist und kein Fremdlicht stört.
Wenn man (wie ich auch) optische Spiegelreflexsucher gewohnt war, wird man sich daran gewöhnen müssen. Das geht allerdings recht fix und ich möchte auf keinen Fall zurück. Die Vorteile überwiegen einfach total.

Autofokus:
Hier bietet die a77 II natürlich um Welten mehr als die 70D bzw. jeden anderen Mitbewerber dieser Klasse:
- 79-AF-Felder, davon 15 Kreuzsensoren: Dadurch sitzen die Punkte sehr eng aneinander was u.a. auch Augenerkennung ermöglicht, s.u. (70D: 19-AF-Felder, alle Kreuz)
- Umfangreiche Tracking-Möglichkeiten: Durch den transp. Spiegel ist einerseits das AF-System immer im Betrieb, andererseits wird auch das Bild ausgewertet, d.h. zur Verfolgung können nicht nur die AF-Sensoren herangezogen werden sondern auch Kontrast- und Farbinformationen des Bildaufnahmesensors.
Die Tracking-Optionen um wikrlich gezielt ein Objekt zu verfolgen sind allerindins ziemlich umfangreich und verwirrend.
(70D: AF-Tracking ist hier eher rudimentär implementiert, ohne die Intelligenz das Bild auszuwerten)
- Gesichtserkennung: Wenn die Kamera ein Gesicht erkennt, wählt die Kamera ein in diesem Bereich liegenden AF-Punkt und stellt darauf scharf. Es können bis zu 8 Gesichter angelernt werden die dann mit Priorität scharfgestellt werden. Das benutze ich nicht, die Gesichtserkennung selbst jedoch ist genial da somit nicht irgendein Baum o.ä. im Fokus liegt sondern das Gesicht.
Das klappt sehr zuverlässig, auch ein Gesicht zu verfolgen etc.
(70D: Gesichtserkennung nicht mit Sucher nutzbar, nur im LV und dann langsam)
- Augenerkennung: Das Prinzip hierbei ist ähnlich der Gesichtserkennung: Die Kamera analysiert das Bild und verwendet für die Fokussierung einen AF-Punkt der auf der zur Kamera nächsten Pupille liegt. Falls sie das nicht schafft nutzt sie die normale Gesichtserkennung.
Das klappt an sich gut, jedoch nicht so vollautomatisch wie die Gesichtserkennung. Stattdessen muss man immer einen (benutzerdefinierbaren) Knopf drücken. Wünschenswert wäre wenn die Kamera immer auf das vordere Auge fokussiert , wenn nicht möglich das Gesicht.
(70D: nicht vorhanden)
- Neu ist auch der AF-Range Limiter: Hier kann man einfach über das vordere und hintere Drehrad den AF-Arbeitsbereich einschränken. Somit kann man sehr einfach vermeiden das der AF zwischendurch von Dingen im Vordergrund oder Hintergrund abgelenkt wird. Bei Sportevents sehr nützlich und sehr einfach und gut umgesetzt.
(70D: nicht vorhanden)
- Alle AF-Funktionen stehen gleichermaßen im Sucher-Betrieb und im Live-View uneingeschränkt zur Verfügung, das ist natürlich genial und mit einer herkömmlichen DSLR (so auch 70D) undenkbar.
- Lächelerkennung gibt's auch, aber das ist unnütz, da mach ich lieber 10 Serienbilder und such mir das schönste raus...

Apropos Serienbilder:
Sony prahlt mit 12 Bildern/sec, aber das ist aber ein spezielles Programm ohne manuelle Einstellmöglichkeiten. Die Blende scheint hier immer auf 3.5 festgelegt zu sein da sie Mechanik so schnell nicht mitkommt.
Der normale, voll manuell einstellbare Serienbildmodus schafft in der höchsten Stufe 8 Bilder/sec, das ist natürlich auch noch sehr schnell und macht richtig Spaß, zumal im Gegensatz zu älteren Modellen der Puffer richtig groß ist (57 JPGs).
Die AF-Nachführung funktioniert in allen Serienbildmodi, auch im LiveView gibt es keine Einschränkungen.
Um wieder mit der 70D zu vergleichen: Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 7 Bildern/sec auch völlig ausreichend, der Puffer fasst ca. 30 Bilder (JPG). Allerdings ist der AF nur im Sucherbetrieb für Serienbilder zu gebrauchen und die Möglichkeiten bezügl. AF-Tracking, AF-Range-Limiter etc sind auch weniger gut bzw. nicht vorhanden.

Video:
Wie oben schon erwähnt kann die a77 II auch im Sucherbetrieb filmen, bei heller Umgebung oder wenn man ein schweres Objektiv drauf hat hilfreich. Auch hier hat die a77 II den vollen AF inkl. Gesichtserkennung, Motiverfolgung etc zur Verfügung. Wie schnell der AF nachstellt usw. kann man im Menü einstellen. Den Audio-Pegel ebenfalls, Mikrofoneingang ist vorhanden.
Seit dem letzten Firmwareupdate ist auch die Aufnahme im XAVC-Format möglich.
Da ich die Video-Funktion aber kaum nutze, kann ich hier nicht viel zu sagen.
Bei der 70D kann man für Video zwar nicht den Sucher nutzen, aber durch den verbesserten AF im LiveView klappt das fokussieren für Videos inzwischen ebenso gut wie bei den SLTs.

Bildstabilisator:
Die a77 II hat - wie alle Sony SLTs - den Bildstabilisator im Kameragehäuse.
Vorteil ist das auch Objektive ohne eingebauten Stabi (z.B. Festbrennweiten oder günstigere Objektive) stabilisiert werden.
Im Gegensatz zu den älteren Modellen wird der Stabi schon beim halbdurchdrücken des Auslösers aktiv. Das macht natürlich Sinn.

Bedienung / Handhabung:
Sowohl die a77 II als auch die 70D liegen sehr gut in der Hand, die Größe ist praktisch identisch, die Sony ist etwas leichter.
Sehr gut: Das Fn-Menü kann benutzerdefiniert zusammengestellt werden. Damit sind die am häufigsten genutzten Befehle schnell erreichbar. Viele Knöpfe können anders belegt werden, auch auf dem Moduswahlrad kann man 3 benutzerdefinierte Programme ablegen.
Die EOS 70D hat hier weniger zu bieten, punktet aber mit einem Touchscreen der insbesondere für Einsteiger intuitiv sein dürfte.

Einsteiger-Freundlichkeit:
Diverse Motiv-Programme (Portrait, Landschaft etc) bringen beide Kameras mit, die a77 II geht aber noch einen Schritt weiter und erkennt im Auto+ - Modus die Szene automatisch.
(Das liegt halt wieder an dem transparenten Spiegel der den Bildaufnahmesensor ständig mit dem Bild versorgt und dadurch kann die Kamera das komplette Bild auswerten.)
Wie zuverlässig das funktioniert kann ich allerdings nicht sagen da ich meist A, S, M oder P benutze.
Weiterhin an Board ist der autom. Bildzuschnitt, d.h. die Kamera beschneidet (in bestimmten Situationen) das Bild autom. um eine gute Komposition (Drittelregel etc) zu erhalten. Gespeichert werden aber immer beide Bilder, also Original und von der Kamera zugeschnittenes Bild.
Das mag man als Spielerei belächeln aber es bringt oft erstaunlich gute Ergebnisse. Ist nach wie vor nue im JPG-Modus verfügbar, also deaktiv wenn RAW aktiv ist.

Sonstiges:
- GPS:- Im Gegensatz zur a77 hat die a77 II leider keinen integrierten GPS-Empfänger mehr. Dafür gibt es jetzt WLAN + NFC um Bilder direkt auf's Handy zu übertragen und die Kamera per Handy fernzusteuern. Sucher ist dann quasi das Handy.
- Schwenkpanorama - Das macht einfach Spass und gibt erstaunlich tolle Ergebnisse: Einfach den Auslöser gedrückt halten und schwenken. Die Kamera macht sehr schnell, sehr viele Bilder hintereinander (während man schwenkt) und verrechnet die autom. Das nachträgliche Zusammenfügen per Stich-Software entfällt. Funktioniert extrem einfach und sehr gut.
- HDR - Hier nimmt die Kamera 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf und verrechnet sie zu einem HDR-Bild. Im erweiterten Auto-Modus erkennt die Kamera autom. wenn HDR sinnvoll wäre, kann man aber natürlich auch manuell wählen. Braucht man allerdings fast nie.
(Die 70D hat inzwischen übrigens auch einen HDR-Modus, ist allerdings recht unausgereift...)
- DRO - Hier hellt die Kamera (bei Bedarf) dunkle Bereiche auf um ihnen mehr Zeichnung zu geben. Nützlich, immer auf 'Auto' lassen.
- Multi-Frame-Noise-Reducion: Hier macht die Kamera 6 bzw. 10 (neu) Bilder schnell hintereinander und verrechnet sie zu einem Bild um das Rauschen zu reduzieren. Bringt 1-2 ISO-Stufen, also ein Bild mit Multi-Frame-NR bei ISO 6400 ist vom Rauschen her wie ca. ISO 2000 ohne MFNR.
Auch wenn die Kamera die Bilder extrem schnell hintereinander aufnimmt, darf sich das Motiv natürlich nicht bewegen. Also für 'ohne-Blitz-im-Museum' optimal, für spielende Kinder natürlich nicht. Kann einem hier und da das Stativ ersparen.
- Objektivkorrektur: Viele Sony-Objektive werden bzgl. Verzeichnung, Vignettierung, CA etc Kamera-intern korrigiert. Nur komisch das Verzeichnung standardmäßig aus ist, sollte man ruhig anschalten. Funktioniert sehr gut.
- Fokus Peaking: Die Funktion liebe ich inzwischen: Um das manuelle Scharfstellen (bei Macroaufnahmen nützlich) zu erleichtern werden die scharfen Bereiche farbig hervorgehoben. Damit kann man sehr präzise Fokussieren. (geht auch im Video-Modus)
- Zebra: Damit werden überbelichtete Stellen (Schwelle einstellbar) schon vor dem Auslösen bzw. auch im Videomodus markiert um auf eine evtl. Überbelichtung hinzuweisen.
- Im M-Modus ist nach wie vor Auto-ISO verfügbar. D.h. man kann Blende und Zeit vorgeben und die Kamera wählt die passende ISO. Der Bereich für die autom. ISO-Einstellung kann sehr einfach eingestellt werden. Kann die EOS 70D auch.
- Eingebaute Drahtlos-Blitz-Funktion für entfesseltes Blitzen

Kritikpunkte:
- Der transparente Spiegel kostet bis zu einer drittel Blendenstufe Licht. D.h. bei gleicher Belichtung würde die a77 II bei ISO 640 so rauschen wie eine Kamera mit identischem Bildaufnahmesensor aber ohne SLT bei 800 ISO. Vor einigen Jahren (bevor ich meine erste SLT gekauft habe), hatte ich das auch einmal genauer untersucht und mit entsprechenden Nikon bzw. Sony NEX - Modellen verglichen (nutzen ja identische Sony-Sensoren, aber ohne Spiegel bzw. Klappspiegel).
Die Unterschiede sind nur marginal und in der Praxis völlig irrelevant.
- Der Body ist schon recht groß, ein etwas kleineres Schwestermodell (a66?) wäre durchaus interessant, aber bitte A Mount...

Und warum nicht die a7 II oder a6000?
- E-Mount: a7 bzw. a6000 haben als Objektiv-System E Mount. Bei vergleichbarer Größe, Preis und Gewicht ist ein E-Mount Objetiv ca. 1 Blende schlechter. Klar, Vorteil ist das durch das kurze Auflagemaß Objektive von Canon, Leica etc genutzt werden können (per Adapter) und das Internet ist in der Tat voll mit Leuten die sich auf die a7 stürzen und ihre hochwertigen bestehenden Objektive damit zu nutzen. Aber das trifft für mich nicht zu. Daher bleib ich bei A-Mount.
- Größe/Gewicht: Die a7 II bzw. a6000 ist natürlich viel kleiner als die a77 II. Das ist schon toll, nur muss ich sagen: Schon mit einem Universalzoom ist auch eine a7 nicht mehr leicht und mir liegt die a77 II einfach besser in der Hand von der Gesamtkombi Body+Objektiv. Wie gesagt, eine a66 wäre optimal, aber die kleinen E-Mount-Kameras mit dem großen Objektiv drauf sind's für mich nicht.
Und solange große Bildaufnahmesensoren verbaut sind (und das ist ja Sinn der Sache), sind auch die Objektive groß. Daher ist der 'Verkleinerungsdrang' beim Body nicht mein Fall - zumindest wenn der Body dann so klein ist wie die a7 oder a6000.
- Autofokus: Hier ist die a6000 natürlich auch schon enorm (vor allem für eine Spiegellose), aber die a77 II legt nochmal einen drauf, sowohl bezügl. Motivverfolgung, durch AF-Punkte abgedeckte Bildfläche als auch bei den sonstigen AF-Optionen.
Kleines Beispiel: Wenn bei der 77 II der AF-Modus auf AF-C steht (also kontinuierlich) und man drückt den Joystick stellt die Kamera sofort auf den Mittelpunkt-AF-Sensor scharf und hält den Fokus solange man den Joystick gedrückt hält. Ungemein praktisch, geht bei der a6000 oder a7 Serie nicht. Also wieder Vorteil a77 II.
- Die Bedienung der Menüs etc über das Drehrad mit Knopf in der Mitte ist nicht schlecht gemacht aber ich finde es trotzdem umständlicher und fummeliger als der Joystick der a77 II.
- OK, eins muss ich der a7 II allerdings lassen: Der Vollvormatsensor ist einem APS-C-Format wie der a77 II natürlich bei hoher ISO klar überlegen ... hier muss man halt abwägen ...

Fazit:
Einfach ein geiles Teil.
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am 25. August 2015
Bisher habe ich mit einer Sony a 58 fotografiert und glaubte ( war ) zufrieden zu sein. Ich habe lange gezögert ob ich mir die Sony a 77 II kaufe oder nicht. Meine Gedanken das so ein großer Unterschied zwischen a 58 und Sony a 77 II nicht sein wird war ein totaler Irrtum. Da liegen Welten zwischen den beiden in allen Disiplinen. Nun mache ich mir Vorwürfe warum ich mir diese hammergeile Kamera nicht schon früher gekauft habe.
Dabei war es eigendlich Zufall das ich sie zum jetzigen Zeitpunkt kaufte. Ich war im Planetenmarkt unterwegs und schaute mich in der Fotoabteilung um. Da entdeckte ich die Sony a77 II als Vitrinenausteller für sage und schreibe 777 Euro. Da habe ich keinen Augenblick gezögert und sie gleich gekauft. Sonst hätte ich im nächsten Jahr sie mir ( vielleicht ) gekauft. Meine Unentschlossenheit hat den Kauf immer wieder hinausgezögert und nun hat dieser glückliche Umstand mir ganz schnell die a 77 II beschert. Bin total Happy.

Die Kamera ist meiner Meinung nach jeden Cent wer. Sie währe mir auch 1200 Euro wert gewesen aus jetziger Sichtweise. Toll die hervorragende Qualität des Gehäuses welches spritz und staubgeschütz ist. Der eletronische Suche geil, geil, geil. Groß und brillant. Ich habe mir die Nikon D 7200 angeschaut der Sucher in dieser Preisklasse ein Witz im Vergleich winzig klein. Die Ausstattung der a77 II läst kaum Wünsche offen. ( Überragend ) Die Bildqualität ( ich wollt es nicht wahr haben ) sichtbar besser als bei der a58. und das soll was heißen. Die ersten Bilder mit meiner neuen die ich mir zu Hause am großen Monitor anschaute waren einfach Wow. ( dabei übertreibe ich nicht bei meiner Beschreibung ) Ich habe als Objektiv das Sony 18- 135 mm auf der A77 II ( war erst auf der a58 ), dies ist eine geniale Kombination. Angst hatte ich was das Rauschen betrifft denn da bin ich so sehr empfindlich. Aber bis ISO 800 nicht schlechter als die a 58. Höhere ISO Werte habe ich noch nicht getestet. Ich möchte jetzt nicht alle technischen Details dieser Kamera beschreiben denn das habe andere ausführlich getan wie hier zu lesen. Mich hat die Sony a77 II mehr als nur überzeugt Das Ziel meiner Rezension ist anderen die vielleicht noch zögern oder unentschlossen sind wie ich es war zu überzeugen ( ohne die Kamera schön zu reden ) diese bedenkenlos zu kaufen. Allerdings Anfängern auf dem Gebiet der Fotografie würde ich nachwievor die Sony a 58 empfehlen. Wer aber schon eine weile fotografiert Erfahrungen hat und mehr möchte als nur einige Urlaubsbilder im Jahr den kann ich die Sony a77 II sehr empfehlen.

Diese Kundenrezension beruht auf meine persönlichen Eindrücke zu dieser Kamera. Ich bin kein Mitarbeiter von Sony.
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11 Kommentar|52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2014
Ich habe die A77II nun seit etwa drei Wochen in Gebrauch und möchte daher gerne über meine Erfahrungen berichten.
Außer dem Sony "Kit" Objektiv 16-50 habe ich die Kamera noch mit einem Tamron 70-200 2.8 und einem Sony 18-250 getestet.
Als Vergleichskameras dienten die a6000 mit dem "besseren" Sony 18-55 Objektiv sowie dem Tamron 18-200 (und auch eine RX100M2).

Natürlich habe ich keine Labortests durchgeführt, sondern berichte nur von meinen Erfahrungen. Allerdings habe ich nicht gleich nach zwei Tagen eine Bewertung verfasst, sondern mir drei Wochen ausgiebige Testzeit gegönnt und sicherlich >1000 Bilder geschossen.
Da ich jetzt keinen weiteren großen Text schreiben will, habe ich meine bisherigen Eindrücke als Fakten zusammengetragen - ich hoffe das hilft.

Bei Fragen (und Anmerkungen) gerne via Kommentar melden!

Erstmal zum Negativen:

- Kein GPS mehr
- Keine Apps installierbar wie z.B. bei der a6000
- Kein Laden des Akkus in der Kamera via Micro-USB (geht auch bei der a6000/RX100M2)
- 12fps Modus nur per Moduswahlrad, die restlichen Serienoptionen dann aber wiederum nur per Menü
- Bildrauschen aufgrund der SLT Technik etwas höher als bei APS-C üblich
- bei Low Light deshalb auch nicht besonders stark, die a6000 rauscht bei ISO 1600 so wie die A77II bei ISO 800 - aber trotzdem noch gut (wer LowLight will greift zu VF)
- der Stick ist nicht präzise zu bedienen bzw. etwas fummelig/gewöhnungsbedürftig
- leider kein 4K Video (wäre eigentlich möglich, siehe RX100M3 vs. Panasonic Lumix FZ1000)
- Modusrad hat einen Verdrehschutz - erst Knopf drücken, dann drehen. Bei einer solchen Kamera eher unnötig (bei der RX100 wäre das viel sinnvoller!)
- scheint von schnellen Speicherkarten nicht zu profitieren - der Speicherbus ist wohl langsam, allerdings ist der Puffer selbst recht groß

Nun zum Positiven:

- der OLED Sucher - wirklich ein Killerfeature, das ich nicht mehr missen möchte. Da kann kein optischer Sucher mithalten!
- der AF ist wirklich sehr schnell und präzise, die AF Verfolgung in 5 Stufen einstellbar und funktioniert anscheinend wirklich
- ausgezeichnete Detailwiedergabe (natürlich nur mit ordentlichen Objektiven)
- Haptik (für größere Hände super!)
- sehr wertiges, spritzwassergeschütztes Gehäuse
- viele konfigurierbare Knöpfe sowie Front- und Reardrehrad
- ausklappbarer, drehbarer Monitor mit ausgezeichneter Bildqualität
- WiFi zur Übertragung von Bildern und (eingeschränkte) Steuerung mit Smartphone
- LCD an der Oberseite (beleuchtbar) - schnell alle wichtigen Infos auf einen Blick und Oldschool Feeling ;-)
- sehr hohe Serienbildrate
- ausgezeichnetes "Kit" Objektiv
- elektronische Wasserwaage (2 Achsen)
- da SLT "echtes" LiveView auf LCD und im Sucher (inkl. Stabilisierung)

sonstige Infos:

- zum AF Hilfslicht: ja, es ist weg. Aber es kann durch den Blitz ersetzt werden - und funktioniert dann meiner Meinung nach besser als z.B. das rote Hilfslicht der RX100M2. Allerdings unter Umständen etwas Störend ("Stroboskop")
- die "alten" Akkus passen ebenso wie der Batteriegriff und weiteres Zubehör (Fernbedienung etc.) weiterhin
- 1/8000 Shutter mit angegebenen (hohen) 150.000 Auslösungen
- es passt jetzt nicht nur Sony-Multiinterface wie bei der A77 sondern auch ein Standard ISO Blitz
- auch vermeintlich "langsame" Objektive fokussieren überraschend schnell an der A77II

So ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Ich denke, mit dieser Kamera kann jeder glücklich werden, der nicht unbedingt auf Low Light Fotografie angewiesen ist. Wer das ist, bekommt dann vermutlich mit der A99II die eierlegende Wollmilchsau :-)
Ich selbst bin begeistert und freue mich auf die nächsten Events, um die Kamera noch praxisnäher testen zu können (Urlaubsreise sowie eine Hochzeit).
Eigentlich würde ich gerne 4,5 Punkte geben, da 4 zu wenig und 5 eigentlich zu viel sind. Da natürlich auch noch der große "neues Spielzeug"-Spaß mitschwingt und doch einige Punkte auf der Negativliste stehen, vergebe ich gute 4 Sterne. Es muss ja noch Möglichkeit zur Steigerung für die A77 III bleiben ;-)

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Update 10.7.2014
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Angeregt durch die Frage in einem Forum nach der Geschwindigkeit der A77II bei verschiedenen Speicherkarten, habe ich ein paar Karten getestet. Diese Informationen habe ich daher auch hier hinzugefügt:

Ich habe drei Karten im 12fps "Burst" Modus verglichen und gestoppt wie lange es dauert, bis die rote "Schreiblampe" ausgeht nachdem der Puffer voll ist (also der "Burst" aufhört). Das Ganze im RAW Modus, also etwa 25 MB pro Bild.

SanDisk Extreme 64GB SDXC: ca. 17 Sekunden // 27-28 RAWs im 12fps Burst
SanDisk Ultra 32GB SDHC: ca. 45 Sekunden // 25-26 RAWs im 12fps Burst
Transcend 64GB 300x SDXC: ca. 15 Sekunden // 27-28 RAWs im 12fps Burst
SanDisk 2GB SD: ca 180 Sekunden // 25 RAWs im 12fps Burst

Schnelle SDXC Karten bringen also bzgl. der Schreibdauer durchaus einen Vorteil. Dadurch, dass der Puffer auch anscheinend während des Burst auf die Karte geschrieben wird schafft man auch nochmal 2 Bilder mehr in Serie.
Randnotiz: Anhand der Daten lässt sich ableiten, dass die Kamera wohl etwa 600MB Pufferspeicher hat.

Weiterhin habe ich die großen Karten noch am PC gebencht als Vergleichswert (via USB 3.0). Die Lesewerte habe ich rein informativ hinzugefügt, da sie bei diesem Test wohl keinen Einfluss haben:

SanDisk Extreme 64GB SDXC: 44mb/sec read, 43mb/sec write
SanDisk Ultra 32GB - 44mb/sec read, 14,5mb/sec write
Transcend 64GB - 85mb/sec read, 62mb/sec write

Was auffällt: die Transcend ist beim Schreiben deutlich schneller als die SanDisk Extreme, bringt aber an der A77II nur wenig Vorteil. Denke daher der Speicherbus der A77 liegt bei etwa 40-45mb/sec und kann daher von den höheren Geschwindigkeiten nicht mehr profitieren.

Update 11.12.2014
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Es gibt jetzt das Firmware Update v2.00 direkt bei Sony zum Download, leider wurde mein Link hier anscheinend entfernt.

Vorteile und Verbesserungen laut Sony:

- Verbesserte AF-Geschwindigkeit
- Ermöglicht Filmaufnahmen mit 50p/25p (PAL-Modus) und 60p/30p/24p (NTSC-Modus) im Format XAVC S, das hohe Bitraten unterstützt

Das Update gab es ein paar Tage zuvor bereits auf der chinesischen Sony Seite. XAVC-S funktioniert wohl nur, wenn eine SDXC Karte eingelegt ist. Die Bildqualität sollte aber aufgrund der höheren Bitrate sichtbar besser sein (analog RX100M2 vs. M3).
Der AF soll besonders in LowLight besser werden und angeblich auch 4D-AF bieten (verbessertes Motiontracking.

Update 15.12.2014
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So Firmware installiert, ging problemlos. Der Fokus sitzt bei normalen Lichtverhältnissen gefühlt auch schneller, XAVC-S funktioniert (mit SDXC Karte).
Was Sony aber nicht aufgeführt hat war die Einschalttzeit: die ist auch verkürzt. Hebel rum und quasi direkt danach ist das Display an. Zwar dauerts dann noch kurz bis auch die OnScreen Einblendungen erscheinen je nach Displaymodi aber ein Foto schiessen kann man trotzdem schon.
Laut ersten Tests ist der Fokus auch messbar deutlich schneller geworden, ebenso wie die Zeit zwischen zwei Bildern!

Großes Lob an Sony für eine solche Modellpflege!
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am 21. Januar 2016
Ich benutze die Alpha 77II nun seit etwa einem halben Jahr und bin nach einem Brand von Canon auf Sony umgestiegen und bereue es bisalng kein bisschen.

Die fünf Sterne hat sie von mir bekommen, weil dies bedeutet dass das Produkt mir sehr gefällt und nicht dass es perfekt wäre. Ich benutze die A77II mit Objektiven der Marke Sigma (10-20mm F3.5, 24-70 mm f2.8, 70-200mm f2,8, Teleconverter 2x, 50 mm f1,4 und 105mm f 1.4).

Ich fange mal mit den Kritikpunkten an:
- Stromverbrauch (ich habe inzwischen vier Akkus, damit ich sicher durch den Tag komme. Eine Canon braucht maximal zwei am Tag). Durch den elektr. Sucher und die häufige Benutzung des rückwärtigen Displays istd er Verbrauch logischer weise höher ... leider hat die Sony nur einen normal starken Akku (wohl aus Platzgründen)
- keinen Kopfhörerausgang (schade weil das doch recht easy sein muss)
- unlogische Menueführung (da gibt wohl Canon die Messlatte vor ... auch Nikon ist da unübersichtlicher)
- Staubempfindlich (warum der Sensor beim ausschalten der Kamera nicht durch den Verschluß geschützt wird ist mir ein Rätsel)
- recht lautes Verschlussgeräusch und das obwohl kein Spiegel bewegt wird (ich wünschte mir einen Silentmodus wie bei der 7RII
- merkt sich leider die AF-Feinjustierung der Sigma-Objektive nicht
- Einschaltverzögerung etwas lange
- zweiter Kartenslot fehlt
- kein Touchscreen (muss erst Apple anfangen DSLTs zu bauen?)
- etwas kleineres Zubehörprogramm als Canon und Nikon)

Mehr Kritik fällt mir irgendwie nicht mehr ein

Pluspunkte:
- sehr hohe Dynamik und Auflösung im RAW die ich dem Chip gar nicht zugetraut hätte
- gutes Rauschverhalten für APS-C
- spitzen AF (wenn man die Fremdherstellerobjektive feinjustiert hat). Sehr geil auch, dass der Fokusbereich begrenzt werden kann.
- Focus Peaking (genial, da macht es echt Spaß manuel zu fokussieren)
- der elektronische Sucher (erst muss man sich etwas daran gewöhnen, danach will man nie mehr etwas anderes)
- Ausstattung (bis auf den fehlenden Kopfhörerausgang und GPS hat die Kamera eigentlich alles)
- Handling und Verarbeitung auf hohem Niveau (aber das ist bei anderen auch nicht schlechter)
- Konfigurierbarkeit (ich liebe es viele Funktionen direkt mit einem Knopf zu errreichen)
- Schwenkdisplay
- eingebauter Bildstabilisator
- AF bei Video und Serienbilder bleibt in voller Funktion

Fazit: ich halte die A77II für die zur Zeit beste APS-C Kamera (und etwas besser als die Nikon 7200 oder die Canon 7DII), da sie durch den elektronischen Sucher, das schwenkbare Display und dem eingebauten Stabi wirklich gute Features voraus hat. Ich bereue es nicht
auf Sony umgestiegen zu sein, da ich Sony inzwischen als innovativste Kamera-Marke ansehe. Daher trotz der Kritikpunkte meine fünf Sterne.
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am 16. Juni 2015
Vor einem Jahr kaufte ich mir eine Sony Alpha 65V beeindruckt von deren Fähigkeiten wechselte ich nur kurze Zeit später auf die 77 MK2 - ausschlaggebend war für mich der 79 Punkt Autofocus da ich mir erhoffte in Nachtclubs so schneller und treffsicherer zu sein GPS hatte ich nicht vermisst da dies ein großer Akkufresser ist und man beim Upload auf Plattformen ungefähr den Ort angeben kann, desweiteren gibt es Handy Apps die das geotagging erlauben. Ein weiteres Argument war für mich der Batteriegriff - mittlerweile glaube ich aber das man diesen wenn man ihn leicht modifiziert auch so in der A65 verwenden könnte ( als reiner Akku Griff) Ich kaufte die Kamera für 969 EUR und war schon wirklich erstaunt die Verarbeitung ist sehr gut zudem fühlt sich diese Kamera im Vergleich zur A65 viel leichter an.

Die Verpackung ist mittlerweile in Schwarz gehalten, fand ich das knallige orange ja wirklich cool aber wen interessiert schon die Verpackung. In der Verpackung befindet sich

- Der Body A77 II
- eine Bibel zumindest so dick ist aber die Anleitung
- Ein AKKU welcher auch in A 57 A65 passt
- Ein Ladegerät für besagten Akku (220/115V)
- ein UK Kabel ( für Reisen ins Ausland)
- Broschüre mit Objektiven Garantiekarte usw

Der Body benutzt wie die meisten Alphas den a Mount von Konika/Minolta das ermöglicht auch deren Objektive zu benutzen zahlreiche Adapter darunter auch für M42 gibt es ebenfalls im handel, das erweitert den Objektivpark ungemein - zumal man mit einem M42 Adapter ein Teleskop an der Kamera befestigen kann!

Die Technischen Daten der Kamera sprechen für sich Iso 50 - 25000, A-Mount, 24,3MP 79 Punkt Autofokus, 15 Kreuzsensoren, Magnesium Body, Klappdisplay und XAVC-S Videoformat, gleiche Bedingungen für Liveview und 2,4MP OLED Digital Sucher, 12 Bilder die Sekunde, sowie WLAN und NFC - Na wenn das keine Highlights sind?

in der Praxis ist der Body angenehm leicht -das ändert sich aber wenn man den optionalen Batteriegriff nutzt und einen Blitz aufsteckt - apropos Blitz ein interner ist vorhanden Leitzahl ist wohl 12 bei längeren Objektiven sieht man aber die Gegenlichtblende im Bild weshalb ich den Nissin I40 benutze.

Die Bildqualität ist ausgesprochen gut bis Iso 3200 im Hellen fast ohne Rauschen im Dunklen bis ISO 1600. im Dunkeln bei wechselndem Licht ist der Autofokus schon sehr zäh und trifft im Schnitt nach dem zweiten mal anfokusieren im Hellen trifft die Kamera beim ersten mal in cirka einer Sekunde - vermutlich sogar darunter! wer Probleme mit Front oder Backfokus hat der kann im Menü der Kamera den AF fein justieren von -20 bis +20 und so einen Ausgleich schaffen. wem die Treffsicherheit am wichtigsten ist der kann zudem die Priorität festlegen ( AF, normal, auslösen) Wer kreativ sein will dem stehen Optionen wie der Kreativ Modus zur Verfügung dieser hält Presets wie satte Farben Schwarz weis usw bereit oder man nutzt den Weisabgleich z.B Glühlampe kalt um einen Blaustich in das Bild zu bringen - alle Einstellungen kann man sich bequem auf die FN Taste legen und so schnell Einstellungen tätigen - die Hardcore user können sich zudem Einstellungen (Blende Modus usw auf ) auf bis zu 3 Speicherbänke verteilen und diese über das Modus Wahlrad auswählen getätigte Einstellungen Weisabgleich Blende usw können Live im Live View oder Sucher verfolgt werden, bedeutet wenn ich die Blendenzahl erhöhe wird as Bild im Sucher dunkler - Wo wir gerade beim Sucher sind, dieser ist Digital was folgende Vorteile bietet

- mehr licht im Sucher man sieht im Dunkeln was man anfokusiert
- Sicht der Einstellungen z.B. Histogram Wasserwaage usw
- Vorschau der getätigten Einstellungen

Sucher und Live View bieten also die selben Settings und Ansichten wobei der Sucher mehr Strom verbraucht das liegt daran das dieser aus OLEDs besteht der Live View aber von hinten beleuchtet wird.

Vorhin hatte ich ja erwähnt das man analoge bzw Objektive per Adapter von anderen Herstellern verwenden kann, nun kann nicht jeder perfekt manuell fokussieren doch Sony hat eine schöne Funktion integriert diese nennt sich Kantenanhebung in der Canon Welt aber auch als FOkus Peeking bekannt - bedeutet wen man manuell fokussiert die Bereiche Rot, Gelb oder Weis ( je nach Vorauswahl) markiert werden die gerade im Fokus liegen das erleichtert auch das Filmen da hier das störende Objektiv Motor Geräusch weg fällt

Wo wir gerade beim Filmen sind! Das Aufnehmen ist in FULL HD möglich - obwohl die Technik locker 4K schaffen könnte als Format stehen Mp4, AVCHD XAVCS zur Verfügung von 25 FPS Halbbilder bis 50 FPS Vollbilder für das letztere Format wird eine SDXC U3 Karte benötigt da hier mindestens eine Schreibgeschwindigkeit von 50 MB/s benötigt werden, dieses Format ist ab Firmware 2.0 verfügbar die man jederzeit updaten kann.

Die Kamera selbst bietet viele Bedienelemente darunter ein Modusrad mit Lock Funktion so das dieses nicht versehentlich verstellt werden kann dieses bietet einen Panorama Modus, Serienbild Funktion M Modus, Automatik Modus, Motivautomatik Automatik ohne Blitz Nachtportrait Modus usw auch sehr schön ist das zweite Rad für die Blende neben dem Standard Rädchen für die Blendenzeit - Wer die kamera quasi blind steuern möchte für den gibt es oben ein beleuchtetes LCD Display und die Wichtigsten Knöpfe für ISO Weisabgleich usw

Blitzen mit dieser Kamera ist ebenfalls eine tolle Sache, ist der interne Blitz gerade so zu gebrauchen bietet diese Kamera einen ISO Blitzschuh sowie diverse Blitz Modi im Kameramenü z.B Slow Automatik 2 Synch usw leider ist der größte Kritikpunkt dieser Kamera jener Schuh dieser hat vorne an der Innenseite Kontakte z.B für Mikrofone usw leider lässt diese Bauweise keine Blitze zu deren Fuß aus Metal sind, in der Folge bricht einem ein Blitz nach dem anderen herunter, Durch Verschleiß oder Leute die dagegen kommen - der Steg ist dazu halt leider sehr dünn ausgearbeitet. kurzum ist dieser Schuh MIST!

An Anschlüssen mangelt es der Alpha 77II jedoch nicht

- Blitz Synchro Buchse
- Mikrofoneingang ( kein XLR)
- Externe Stromversorgung
- Micro HDMI
- Micro USB
- Remote Port ( irgendwie dämlich da dies mit Micro USB hätte realisiert werden können)
- Speicherkarten Slot ( SDXC kompatibel bis 4TB in der Theorie)
- Wlan und NFC Intern

Die Wlan Funktion kann in Form des Flugzeug Modus deaktiviert werden, das wurde vermutlich bei den CIPA Messungen nicht berücksichtigt schaltet man sie ab erreicht man bis zu 30 Prozent mehr an Bilder Ausbeute - so meine Erfahrung - aber so unpraktisch ist diese Funktion nicht dank der Play Memories App kann man die Kamera per Funk bedienen und sieht das Live View Bild direkt im Smartphone - leider kann man Blende usw nicht einstellen sondern lediglich das Filme starten und den Auslöser betätigen. Bilder können von der Kamera auf das Handy übertragen werden, die Bilder verbleiben als Kopie auf der Speicherkarte. - im Grunde aber mehr Spielerei weswegen ich den Flugzeugmodus nur bei Bedarf deaktiviere um jemanden ein Bild per BT zu senden.

Fazit:

Kann ich die Kamera empfehlen? JA trotz kleiner Schwächen kann ich dies uneingeschränkt tun. Ist die Kamera ein Upgrade zur A65 A77 MK1? Ja definitiv alleine das AF System ist ein Grund
wäre eine A77 ein Upgrade zur A65 da billiger? NEIN eine A65 ist im Prinzip eine A77 nur marginal abgespeckter

Ich hoffe dem ein oder anderen gefällt meine Bewertung trotz kleiner Rechtschreibfehler
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am 21. September 2014
Ich habe die SLT-A77 und wollte Updaten da alle die SLT-A77 ii so hoch loben und sie ja so viel besser ist als die SLT-A77.
Leider wurde ich enttäuscht und hab die SLT-A77 ii wieder zurück geschickt. Der Mehrwert ist das Geld dann doch nicht wert.

Die SLT-A77 ii ist schon eine bemerkenswerte Kamera, ich habe selten so wenig unscharfe Bilder gehabt und der Fokus ist echt flott aber im großen und ganzen ist es damit dann auch schon gewesen.

Pro:
- Fokusfelder
- Geschwindigkeit
- Treffsicherheit
- Schärfe
- Rauschverhalten bis ISO 3200 noch gut, bei der A77 nur bis ISO 800 aber immer noch ausreichend!
- Einstellmöglichkeiten, kann aber auch ein Nachteil und fand ich an der A77 etwas besser.
- NFC Möglichkeit der Übertragung von Bildern auf das Handy

Kontra:
- Arretierung am Einstellrad - für andere ein Vorteil
- Akku Ausdauer - ist leider viel schneller erschöpft als bei der A77 aber immer noch ausreichend.
- AF-Hilfslicht, an sich braucht man es nicht oft, aber wenn dann fehlt es dann doch. Ok, der Blitz kann helfen, aber nicht in jeder Einstellung. Warum auch immer?

Neutral:
- fehlendes GPS Modul.... Hab ich an der A77 nur selten benutzt
- Wifi Funktion zum übertragen von Bilder auf den PC viel zu langsam
- Wifi Fernsteuerung mit dem Smartphone noch im Anfangsstadium, man sollte zumindest auswählen können welcher Punkt scharf gestellt wird und es nicht der Kamera überlassen. Kann jedes Smartphone, aber die Steuerung der A77 ii unterstützt dieses nicht.

Wer schon eine Sony SLT-A77 hat wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein da der Mehrwert sich arg in Grenzen hält. Die SLT-A77 ii ist schon besser als die Vorgängerin SLT-A77 aber es reicht meiner Meinung nach nicht aus um auf die Nachfolgerin zu wechseln.
Wer aber eine Neue Kamera sucht und sich zwischen den beiden entscheiden soll, ganz klar die SLT-A77 ii. In dem Fall ist der Mehrwert sein Geld wert. Wer einfach nur eine noch bessere SLT haben möchte als es die SLT-A77 schon ist, der kann natürlich auch zur SLT-A77 ii greifen und wird auch zufrieden sein, denn was besseres bekommt man derzeit, so finde ich nicht auf dem Markt.

Diese SLT Technik ist schon was feines und bietet viele Vorteile gegenüber einer DSLR Kamera. Ich hatte die Canon 700D, Nikon D7000 und jetzt Sony und muss sagen das Sony mir am besten gefällt. Der elektronische Sucher und das Live Bild ist schon was feines, zu sehen wie das Bild wird bevor es gemacht wurde, die Anzeigemöglichkeiten im Sucher und auf dem Monitor und die Geschwindigkeit sind einfach TOP. Bei Canon und Nikon geht das leider nur über ein Umweg und ist da dann noch lange nicht so schnell und genau was den Fokus angeht.

Der SLT-A77 ii gebe ich 5 Sterne da sie derzeit eine der besten Kameras auf dem Markt ist.
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am 29. Juni 2014
Genau so stelle ich mir eine "Mark II" vor: Gutes wird beibehalten, was verbesserungswürdig ist wird verbessert, was sich als überflüssig herausgestellt hat, wird weggelassen.

Gehäuse und Bedienelemente sind exakt gleich geblieben, auch der bisherige Vertikalgriff passt, somit ist für mich auch die II nach wie vor DIE Kamera mit der besten Haptik. Zum Glück widersteht Sony standhaft der Versuchung, ein beknacktes Touchdisplay zu verbauen. Ein bißchen geändert hat sich scheinbar der Druckpunkt vom Joystick, jedenfalls vertue ich mich (noch?) des öfteren, was mir bei der I nicht passiert. Das Menü hat sich auch leicht gewandelt, ist aber nach wie vor, Sony typisch, selbst erklärend und intuitiv zu bedienen. Mir kommt es vor als hätten Sucher und Display noch etwas an Brillianz zugelegt.

Wie schon die I reagiert auch die II ausserordentlich schnell, Auslöser drücken und Aufnahme erfolgen ohne spürbare Verzögerung. So zackig macht das ausser 77-I und 77-II nur meine Nikon D3. Diese Schnelligkeit und die Brennweitenverlängerung durch den Halbformatsensor sind für mich der Hauptgrund, warum eine bzw. jetzt zwei A77 unbedingt in meine Ausrüstung gehören. Serienbilder werden natürlich auch, wie bei der I, rasant abgefeuert, persönlich brauche ich die aber sehr selten. Wie bei allen SLTs ist das Auslösegeräusch sehr leise, klingt aber dennoch edel.

Würde nicht überall darüber geschrieben und lamentiert, mir wäre das Fehlen des GPS wohl gar nicht aufgefallen. Bei der I hatte ich es die ersten paar Tage aus Neugier an, danach ist es seitdem aus, da es nicht unerheblich Akku frisst. Ich jedenfalls weiß selbst, wo ich fotografiert habe :)

Viel Hoffnung hatte ich in die angekündigten Verbesserungen des Autofokus gelegt, denn hier hat die I doch leichte Schwächen. In bestimmten Situationen wie z.B. wenig Licht oder auch "schlechtes" Licht (unvollständiges Farbspektrum bei Leuchtstoff- oder schlimmer noch HQI- Lampen in Sport-/ Reithallen) war der Ausschuss doch deutlich höher als beispielsweise mit der A99 oder der D3. Vor allem bei Motiven, die sich annähernd quer zur Blickachse schnell bewegen (wo sich also die Distanz nur geringfügig ändert) lag der Fokus nicht selten daneben. Auch "Fokus- Irrfahrten" (hin und her rasen des AF ohne Motiverfassung) hatte ich bei wenig Licht recht häufig, vor allem (leider!) in Verbindung mit dem Sony 2,8/70-200 G SSM (I). Mit dem Tamron 2,8/70-200 USD fokussiert die I wesentlich schneller und genauer.
Kurz: die II kann es noch besser. Tracking ("Lock on AF") und "Erweiterter Flexible Spot" sind zwar aus meiner Sicht nach wie vor nur bedingt alltagstauglich. Bei ersterem "beisst" sich der AF immer noch gerne mal an einem kontrastreichen Detail im Hintergrund fest, statt brav dem Motiv zu folgen, beim "Erw. Flexible Spot" "denkt" mir die Kamera zu viel - bei den ersten Versuchen sprang mir der ausgewählte Fokuspunkt immer vom Auge des Tieres zu dessen Nase, weil diese näher an der Kamera war. Aber mit "Spot" (AF Punkt in der Bildmitte, die umliegenden Sensoren unterstützen) und "Flexible Spot" (AF Punkt wählbar, die umliegenden Sensoren unterstützen), in Verbindung mit AF-C, habe ich persönlich genau die Einstellungen die ich brauche. Unspektakulär, schnell und treffsicher. Kaum hat man das Motiv im Sucher ist es auch schon scharf, man bekommt von der ganzen mega- Leistung, die dahinter steckt, gar nichts mit. So wie bei einer Nikon D700 oder D3. Anvisieren, abdrücken, scharf. Man konzentriert sich auf sein Bild, die Kamera erledigt den Rest. In diesem wichtigen Punkt hat die II meine Wünsche erfüllt.

In Sachen Bildqualität werde ich mich hier nicht so auslassen, da gibt es genug Tester und Tests, außerdem kann ich bisher die RAWs nur in Lightroom/ Adobe Camera Raw öffnen wenn ich die Typenbezeichnung in den Exifs auf die 77-I ändere. Bei den JPGs greift der Bildprozessor nun stärker ein als bisher bei Sony gewohnt. So gelingen auch bei höheren ISOs recht rauscharme und ansehnliche Bilder, wobei man in der 100% Ansicht schon sieht dass feine Details glattgebügelt wurden und das Bild anschließend wieder geschärft. JPGs aus der Kamera sind kontrastreicher und weisen gesättigtere Farben auf als bei der I, ich finde sie schon ansprechend und brauchbar. Sie sind, bei gleicher WB Einstellung, irgendwie kühler als bei den bisherigen Sony DSLRs. Die A58 vom letzten Jahr ging bereits einen Schritt in diese Richtung der JPG Verarbeitung, wie gesagt, mir taugt's. Die wenigen RAWs, die ich mit Hilfe der "Exif- Fälschung" genauer betrachtet habe, sind sehr vielversprechend: So gut wie kein Farbrauschen auch bei >2000 ISO, das Helligkeitsrauschen ganz fein und "undigital", ich denke, da lässt sich viel draus machen.

Fazit: Meine Empfehlung für alle, die eine schnelle, Wildlife- oder Sport- taugliche und robuste Kamera suchen, die vor allem auch Wert auf eine professionelle Ausstattung an Bedienelementen legen und denen der Halbformatsensor z.B. wegen der Brennweitenverlängerung entgegenkommt.

In den ersten knapp zwei Wochen habe ich sie mit folgenden Objektiven eingesetzt:

Sigma APO 4,5/500mm: Wie auch die A77-I gibt es mit dieser Kombi keine berauschenden Ergebnisse, leider, denn das wäre mein heimlicher Traum gewesen. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass das uralte Teil nicht genügend hohe Auflösung bringt für 24 Megapixel auf einem Halbformatsensor. An der A99 dagegen performt das alte Monster richtig gut.

Sony 2,8/300 G SSM (I): Hier eine freudige Überraschung, dieses fantastische Objektiv besitzt einen schnellen, aber leider etwas "übernervösen" AF, die 77-II bändigt denselben hervorragend und holt das Beste an Leistung heraus. Auch mit den passenden Telekonvertern (1,4x und 2x) klappt das immer noch recht gut! Wer sich über matschige Bilder bei Konvertereinsatz ärgert, könnte folgendes probieren: Bei mir ist das jedenfalls so, dass das 2,8/300 G solo eine -2 in der AF- Feineinstellung braucht, mit TC aber +3/ +4!

Tamron SP 2,8/70-200 USD: Mein Liebling in der 70-200 Klasse arbeitet erwartungsgemäß einwandfrei an der 77-II.
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am 14. März 2015
Seit ca. einem Jahr habe ich die Sony nun. Hier einige Eindrücke. Die Kamera liegt mir wunderbar in der Hand, fühlt sich sehr wertig an und die Tasten und Räder lassen sich hervorragend bedienen. Absolut klasse dabei ist, dass man jeder Taste die Funktion zuordnen kann, die man sich dort wünscht. Also ich finde die Bedienbarkeit absolut spitze und bin jedes Mal begeistert, wenn ich die Sony in die Hände nehme!! Genauso ist es mit den angezeigten Infos im Sucher und auf dem Monitor. Ich sehe nur das, was ich sehen will. Und irgendwie finde ich diesen Minimalistentrend hin zu Systemkameras, die man nur mit Kinderhänden zufriedenstellend bedienen kann schon irgendwie peinlich. Ich finde es geradezu nervig, die Finger zu verkrampfen, um diese kleinen Bodys bedienen zu können. Zum Monitor der A77II. Es ist einfach klasse, dass ich bei Aufnahmen im Hochformat auch den Monitor auf 'richtiges Hochformat' drehen und klappen kann und so von oben auch das 'zweiäugige Hochformat' zu einem Genuss wird! Nein, nein, dass geht sooo bei anderen nicht!! Deswegen hat die Sony ja auch das doppelt ausklappbare Scharnier! Eine tolle Lösung! Absolut Sahne ist auch die Peaking-Funktion, mit der ich das Motiv vor der Aufnahme mehrfach vergrößern kann, um die Schärfe zu überprüfen!!! Und überhaupt: Elektronischer Sucher hin oder her. Wer diese Sony benutzt, will ihn nicht mehr missen. Wenn optische Sucher schon längst im Bettchen liegen, kann ich mit der Sony jederzeit weiter fotografieren. Unglaublich, mit welcher geringen Menge Licht hier noch Fotos zu machen sind. Über die Qualität der Aufnahmen braucht man an dieser Stelle nichts zu schreiben. Selbst Aufnahmen im hohen ISO Bereich sind für mich als Hobbyfotograf absolut zufriedenstellend. Zum Autofokus: Wow. Es ist einfach toll, die Option in der Kamera zu haben, meine Kinder oder unseren Hund beim 'Vollspeed' auf mich zulaufend knackscharf abzubilden. Ich kann diese Kamera absolut empfehlen!! Und mir fällt tatsächlich nichts ein, was ich zu kritisieren hätte!! Die Möglichkeit, hervorragende Minolta-Linsen zu verwenden rundet alles zum Positiven ab!
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am 18. Mai 2016
Zu allererst:
Wer eine detaillierte Beschreibung zur technischen Ausstattung und den Werten braucht oder sucht, sollte sich auf Testseiten kundig machen.
Dort findet man dann Seitenweise nützliches Infomaterial. Z.B.: [...]
Ich persönlich habe Erfahrungswerte nur im Vergleich zu meiner Vorgängerin, der Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (20,1 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) LCD-Display, APS HD CMOS-Sensor, HDMI, USB 2.0) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz. Diese habe ich nach wenigen Wochen zurückgegeben um mit der Alpha 77II mehr Möglichkeiten in der Fotografie zu haben.

Das Gehäuse zusammen mit dem SAL1650:
- Die Verarbeitung ist Top und das Gehäuse liegt sehr gut in der Hand.
- Die Nahtstellen sind an jeder Stelle gleichmäßig und sauber Verarbeitet.
- Die Klappen für die Anschlüsse, wie Multi, Mini HDMI-Out, DC in und Remote lassen sich leicht öffnen und sicher wieder verschließen.
- Die Multischuhabdeckung sitzt gut und dichtet den Schuh gut ab.
- Die Knöpfe und Räder sind wertig verarbeitet und lassen sich gut tasten. Der Druckpunkt ist gut spürbar und gibt ein passendes Feedback. Ich persönlich finde die Anordnung sehr gut, da man alle Knöpfe zu jeder Zeit gut erreichen kann. Zudem sind sie alle individuell belegbar.
- Der Joystick ist meiner Meinung nach sehr gut bedienbar und nicht zu leichtgängig.
--> Viele Vorrezensenten beschreiben eine versehentliche Bedienung des zu leicht gängigen Joysticks. Ich sehe das nicht so.
- Der Programmwahlknopf hat einen festen Sitz, muss allerdings jedes mal per dauerhaften Druck auf den Sicherungsknopf auf seiner Oberseite entsperrt werden.
--> Meines Erachtens bedarf es bei einer Semi-Profi Kamera diesen Preises keines Sicherungsknopfes zur Programmwahl. Vielleicht erschließt sich mir aber auch einfach nicht der Sinn dahinter.
- Das Batteriefach befindet sich an der Unterseite und wird auch durch die Stativbasis nicht verdeckt.
- Das Gewicht ist entsprechend des massiven Gehäuses zusammen mit dem sehr guten Objektiv höher als bei Einsteigergeräten und sorgt somit für einen stabilen halt beim Knipsen

Das Display:
... ist mit seinen 3" für meine Ansprüche absolut ausreichend groß. Es lässt sich um 360° wenden und auch für Selfies nach vorne ausrichten. Um Batterie zu sparen lässt es sich auch ausschalten und zum Schutz mit der Sichtseite zur Kamerarückseite ausrichten. Schade ist nur, dass es kein Touchdisplay ist. Selbst günstigere Kameras können mit einem solchen auftrumpfen.

Der Sucher:
...ist für mich der absolute Wahnsinn. 100% elektronischer Sucher mit Anzeige der wichtigsten Einstellungen.
---> Und Live-View des zukünftigen Bildes.

Ein Wort zur Technick:
Meine Kaufentscheidung zu Sony statt zu anderen, qualitativ mit Sicherheit genauso guten Herstellern, war der Halbdurchlässige Spiegel.
Die live-view Ansicht erlaubt es auch weniger professionellen Fotografen das passende Bild in einer kurzen Zeit eingestellt zu haben.
---> Jede Einstellung wird original des zukünftigen Bildes auf das Display und in den Sucher übernommen. Lassen meine Einstellungen das Bild am Ende zu dunkel werden, sehe ich das schon auf dem Display und im Sucher und kann diesbezüglich Veränderungen machen.
---> Will ich mit Effekten arbeiten, sehe ich diese im Live-View auf dem Bild und kann schon vor dem Abdrücken entscheiden ob es der passende Effekt ist.
---> Der AF arbeitet wahnsinnig schnell und präzise. Auch das schnelle Hochreißen der Kamera lässt noch scharfe Bilder zu.

Die Einstellungen:
...muss ich zugeben überfordern mich an mancher Stelle immer noch. Das Menü ist in fünf große Überpunkte unterteilt, die sich wiederum in mehrere Unterpunkte gliedern. Optisch auf jeden Fall überschaubar. Die "Überforderung" entsteht eher durch die Wahnsinnig diffizilen Einstellmöglichkeiten. Die Anleitung gibt hier aber an den meisten Stellen eine ausreichende Hilfestellung. Wer einfach nur knipsen will kann auch das tun. Viele Einstellungen müssen nicht zwanghaft verändert werden und lassen sich bei Bedarf immer noch belesen.

Die Bildqualität:
... ist einfach nur der Hammer. Ich glaube zu toppen nur noch durch einen Vollformatsensor. Da mir für die passende Kamera allerdings eindeutig das Budget fehlt reicht mir persönlich der APS-C Sensor der 77II.
Mit dieser Hochwertigen Kamera in Kombination mit dem Set-Objektiv ( Sony SAL1650, Standard-Zoom-Objektiv (16-50 mm, F2,8 SSM, A-Mount APS-C, geeignet für A77/ A58 Serien) schwarz ) lassen sich meines Erachtens fast von selbst tolle Bilder machen.

Features:
---> Mein Top-Feature ist auf jeden Fall WLAN und NFC und die unproblematische Kopplung mit dem Handy. Hiermit können sowohl Bilder in wenigen Sekunden auf das Mobilgerät verschoben werden als auch der Live-View auf dem Handy angezeigt werden (nette Selfie Funktion).
Ich nutze dieses Feature regelmäßig um Bilder schnell mit der Familie zu teilen.
Kein GPS ---> Ich kann damit leben, da ich eh nicht verstehe für was mein Foto wissen muss wo ich bin?

Fazit:
Bis auf den fehlenden Touchscreen und den meines Erachtens überflüssigen Sicherungsknopf zur Programmwahl ein absolutes Spaßgerät.
Für mich war die Entscheidung von der A58 auf die A77II zu wechseln in keinster Weise zu bereuen.
Ich hab die Kamera bei jedem Ausflug dabei und für meine Ansprüche immer zügig die richtigen Einstellungen.
Die Qualität ist spürbar und der Preis meines Erachtens gerechtfertigt.
---> Wer auf Wlan und verschiedene andere Features verzichten kann ist mit dem neuen Einsteigergerät vielleicht auch ganz gut bedient: Sony Alpha 68 A-Mount Digitalkamera (24 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, 79-Phasen AF-Messfelder) schwarz
---> Allerdings nicht mit dem Kit-Objektiv!!!
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am 25. Juni 2014
... auch wenn ich mit dieser Überschrift jetzt sämtliche Canonianer und Nikonianer vermutlich laut aufstöhnen lasse.

Ich betreibe Fotografie als Hobby und habe vor ca. 4 Jahren mit einer Sony Alpha 550 begonnen, habe dann zur Sony SLT 65 gewechselt. Danach dann noch mal gewechselt zur Sony SLT 77, welche ich bereits verkauft habe, denn ich kann nur sagen, dass ich den Wechsel zur Sony SLT 77 MK2 in keinster Weise bereue.

Positiv:
- Das Gehäuse sowie die Tasten haben sich bis auf den Drehregler nicht verändert, so findet man sich sofort zurecht
- Der Autofokus ist sensationell - schnell und treffsicher und eine beinahe Fokussierung bis an den Rand hinaus ist möglich
- Das Rauschverhalten hat sich gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbessert
- Der elektronische Sucher ist meiner Meinung nach einem optischen Sucher mit all seinen Möglichkeiten der Infoeinblendung usw. weitaus überlegen

Neutral:
- Dass das GPS-Modul durch das WiFi-Modul ersetzt wurde ist mir ziemlich egal, habe da bereits eine perfekte Lösung dafür gefunden
- Die Arretierung des Drehreglers hätte es nicht unbedingt gebraucht, ist aber auch nicht wirklich störend

Negativ:
- eventuell das fehlende Hilfslicht, wobei es sich hier dann aber schon um "Nörgeln auf höchstem Niveau" handelt

Ich habe mit der Sony ILCA Alpha 77 II im Zusammenspiel mit dem Sony SAL 16-50 2,8 die für mich perfekte Kamera gefunden und möchte dieses "Dream-Team" keines Falls mehr hergeben.

All jene, die wegen dem fehlenden GPS rummeckern und der Kamera deswegen schlechte Bewertungen geben kann ich zum Einen nicht verstehen bzw. nachvollziehen und zum Zweiten folgenden Tipp geben:

iPhone oder Android App "Ultra GPS Logger" und auf dem PC "GeoSetter".
Die vom Smartphone erstellte Datei mit den gemachten Fotos in GeoSetter verknüpfen und schon ist es, als ob das GPS-Modul in der Kamera gar nicht fehlen würde. Dies ist die bereits angesprochene perfekte Lösung, zumindestens für mich. In meiner Augen funktioniert diese Variante sogar einen Tick besser als das verbaute GPS-Modul in der Kamera. Denn ich starte den GPS-Logger einfach am Smartphone bevor ich meine Wanderung, Fototour oder was auch immer starte. So kann ich mir sicher sein, dass ich sämtliche GPS-Daten auch habe. Bei der Sony SLT 77 habe ich einige Fotos, die keine GPS-Daten haben, da es ja immer etwas dauert, bis die Kamera auch den nächsten Satelliten gefunden hat.

Fazit:
Für mich die perfekte Kamera, in meinen Augen auch wohl die zur Zeit beste APS-C Kamera auf dem Markt und ich kann nur den Daumen nach oben geben und sie jedem, der am Überlegen ist, sich diese Kamera zu kaufen, wärmstens empfehlen!!!
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