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Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz
 
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Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz

von Sony
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)


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Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 3 x 25 cm ; 168 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 322 g
  • Modellnummer: PRS-T1BC
  • ASIN: B005ME1L1G
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 10. Oktober 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25 in Elektronik (Siehe Top 100 in Elektronik)

Produktbeschreibungen

Reader Wi-Fi PRS-T1BC - eBook-Lesegerät - 1.3 GB

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93 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Schelli TOP 500 REZENSENT
Stil:DE Version
Wer einen Ebook-Reader kauft, kauft sich heute auch in einen Onlineshop ein. Und hier sind wir nun bei einer der wenigen Schwächen des neuen Sony Gerätes:

Liest man auch fremdsprachige Ebooks, v.a. englische und spanische, dann ist der Kindle mit dem Amazon-Shop punkto Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit derzeit kaum zu schlagen.

Ich habe mich das gesamte Weihnachstwochenende herumgeschlagen, eine einfache Alternative zum Amazon-Shop zu finden. Bei deutschen und englischen Ebooks geht das ja recht gut. Aber bei spanischen wird es unübersichtlich. Der Höhepunkt war ein spanischer Anbieter, wo man sein Buch nicht einmal downloaden kann (Online Leseprogramm...). Auch hier ist Amazon gefühlsmäßig derzeit der kompletteste Shop (z.B. J.R.R. Tolkien "El Hobitt", HP Kerkeling "Bueno, me largo"), was ich durchaus als Kompliment aufgefasst haben will, aber auch als Ansporn für andere Anbieter.....

Warum eigentlich Alternative zu Kindle? Der Kindle ist als Gerät toll und sein Zusammenspiel mit Amazon ist nahezu unschlagbar. ABER die fehlende Kompatibilität zu EPUB, etc. ist eher mühsam. Auch Konvertierungsprogramme wie Calibre funktionieren hier aufgrund von DRM-Sperren nicht.

Es geht hier aber um den Sony Reader, also:

+ Leichtes, formschönes Gerät
+ Alle fahren derzeit auf Alu-Gehäuse ab. Das Sony Plastik ist dennoch sehr schön!
+ Einfache Bedienbarkeit (ich bin Technik-Laie; also ein wichtiges Kriterium!)
+ Toller und sauberer Kontrast, keine Ghost-Schemen
+ Webbrowser funktioniert sehr gut
+ Touch-Funktion ist eine der besten auf dem Markt
+ Stylus/Stift ist ebenfalls recht angenehm
+ USB-Kabel wird mitgeliefert (USB-MicroUSB)
+ Sensationelles Gewicht
+ Speichererweiterung mit MicroSD
+ Einfacher Download, wenn man mal die DRM-Authorisierung hat (siehe unten)
+ Viele Formate wie Epub,Txt, Pdf, etc.
+ Wifi funktioniert super (hier: mit 3WebCube)
+ Originaltasche von Sony mit Leselampe (nicht inkludiert, dafür schweineteuer, aber immer noch günstiger als die Kindle-Hülle) passt perfekt, edel, robust!

~ Wörterbücher: Es gibt grundsätzlich zwei Arten (1. Bedeutung englischer Wörter in englischer Sprache; 2. für Übersetzungen), wobei man immer recht gut Englisch können sollte, da die meisten Wörterbücher auf Englisch basieren z.B. Spanish-English, English-Spanish. Positiv ist beim Sony die bereits vorhandene Installation mehrerer Wörterbücher (besser als Kindle!). Die Qualität der Wörtebücher ist allerdings nicht besser als beim Kindle (z.B. Collins Concise Spanish-English Dictionary mit gerade mal 230.000 Begriffen). Hier steckt der Markt im Umbruch, also wird es sicher noch besser werden. Genial ist jedoch das pädagogische Potential, wenn meine Kids englische Bücher lesen und einzelne Wörter durch bloßes Anklicken übersetzen lassen können! So macht das Lesen fremdsprachiger Texte plötzlich Spaß!!!

- Bildschirmaufbau teils flatterhaft, vor allem beim Webbrowser; da wird man nervös.
- Reader-Store von Sony nicht im Betrieb
- Meine Kindle-Bücher kann ich.... (aber das wusste ich ja vorher)
- eReader muss mittels PC und USB-Kabel aufgeladen werden. Kein reguläres Ladekabel im Lieferumfang.

Fazit:

Mit dem Sony PRS-T1 baut Sony auf der Technik vorangegangener Generationen von eReadern auf. Somit haben wir ein kleines, robustes und zuverlässiges Gerät, das man guten Gewissens kaufen und empfehlen kann. Für meine Probleme mit spanischsprachigen Büchern bzw. die größere Benutzerfreundlichkeit von Kindle und den Amazon-Shop ziehe ich aus heutiger Sicht einen Wertungsstern ab.

4 Sterne

PS: Ohne DRM-Authorisierung funktionieren die Downloads von eBooks in der Regel nicht. Als Laie musste ich das erst lernen. Am besten auf dem PC (nicht eReader!) die Sony Reader-Software installieren (z.B. von deutschen Sony-Homepage). So nicht schon geschehen, als nächstes Adobe DRM installieren (inklusive Authorisierungsschlüssel/key) und den Sony eReader mit USB-Kabel an den PC anschließen. Mit der DRM-Authorisierung des PCs erfolgt automatisch die Authorisierung des eReaders. Das Downloaden klappt somit.

PPS: Die Sony Reader-Software ist nicht gerade genial, aber sie hilft beim Synchronisieren des eReaders und des PCs. Das ist auch gut, da das Downloaden von eBooks über den PC komfortabler ist, und man ja die Bücher dann auf den eReader übertragen will.

PPPS: Die Sony Reader-Software am PC kann auch (siehe Punkt Einstellungen) automatisch nach neuen Firmware-Versionen suchen und installiert diese am eReader. Hat problemlos funktioniert.

PPPPS: Meinen Vergleich zum Kindle 4 und zum Kindle Touch habe ich dieser Rezension als Kommentar beigefügt.
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134 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein erster Sony Reader 18. Dezember 2011
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Stil:DE Version
Ich bin kein eBook Neuling und verwende den Reader vor allem für DRM freie Klassiker, die es kostenlos gibt. Bisher hatte ich den Bookeen Cybook Opus, der zwar leicht und schnell ist, aber eben nicht viel kann, außer Bücher darzustellen. Vor allem die Notizfunktion habe ich beim Bokeen zu schmerzlich vermisst und mich daher für den Sony Reader in ROT entschieden.

1. Lieferumfang:
+ Der Reader (eher pink als rot, würde ich sagen). Fingerabdrücke machen sich bei dieser Farbe nicht bemerkbar. Mit 161g definitiv nicht der leichteste Reader, das ist immer noch das Cybook Opus von bokeen mit 142g.
+ USB Kabel: Eine echte Überraschung, kaum einer macht sich heutzutage noch die Mühe ein USB Kabel beizulegen (USB-Micro-B/USB-A).
+ Bedienstift (für handschriftliche Notizen, habe ich bisher nicht gebraucht)
+ Kurzanleitungen in 10 Sprachen (DE, EN, F, D, NL?, ES, IT,...)

2. Allgemeines:
+ 15,2 cm große, gestochen scharfer eInk Touchscreen (mit Infrarottechnik, die meiner Erfahrung nach eher im Sommer Stress macht, wenn Außen- und Körpertemperatur identisch sind, da muss man dann mit einem kühlen Tuch drüberfahren)
+ Formate: EPUB, PDF und Text
+ W-LAN fähig (mir nicht sonderlich wichtig, werde es aber irgendwann mal testen). W-Lan kann ganz einfach durch klicken auf das Symbol angewählt und ausgeschaltet werden.
+ 1,4 GB interner Speicher
+ MicroSD Cards, bis 32 GB können verwendet werden
-/+ Wörterbücher: New Oxford American Dictionary, Oxford Dictionary of English, Oxford-Hachette French Dcitionary (EN-FR / FR-EN), Collins English German and German English Dictionary, Oxford Spanish Dictionary (EN-ES / ES-EN), Collins English-Italian / Italien-English Dictionary, Van Dale Pocketwoordenboeck Engels.Nederlands / Nederland Engels - > Ja, es ist schön, dass so viele Wörterbücher mitgeliefert werden, aber leider hat man sich nicht die Mühe gemacht, die deutsche Version für die Spanisch, Italienisch oder NL Wörterbücher aufzuspielen. Das ist eine Unverschämtheit. Wer nicht gut Englisch kann, kann nur mit zweien wirklich was anfangen. Das Oxford Dictionary of English ist sehr gut, enthält auch viele eher exotische Ausdrücke, die Fantasy Leser wie ich öfter mal nachschlagen, da macht das Collins English-German and German-English Dictionary eher mal schlapp. Hier fehlt mir leider auch ein Polnisches Wörterbuch, das hätte ich wirklich gebraucht und ich weiß nicht, ob man die Wörterbücher nachistnallieren kann.
+ Akkulaufzeit: Abhängig von dem, was man macht. eInk verbraucht nur beim Blättern Strom, wenn man viel im Menü unterwegs ist somit mehr als beim Lesen. Zudem auch temperaturabhängig, da Akkus sich vor allem im Winter wegen der Kälte schneller entladen. Die Akkuanzeige jedenfalls hätte ich gerne ganeuer mit Prozentangabe gehabt.
+ mp3 Funktion (OK, wer's braucht)

3. Vorinstallierte Bücher:
Rotkehlchen: Harry Holes dritter Fall
Ballaststoff: Angermüllers sechster Fall
Betriebsanleitung

4. Bedienung:
+ Touchfunktionen (tippen, halten, ziehen) inkl. Wischfunktionen (blättern Zoom und Verkleinern durch Spreizen/Zusammenführen) reagieren schnell und genau, auch mit Fingerbedienung, der Stift ist nicht notwendig.
+ Bedienelemente im Text: Seitennavigation, Notitzen, Schriftarten (Original, Amasis, Frutiger Neue, Palatino nova, Really No 2, Unvers Next, Verdana)
+/- Notizfunktion: Wichtig und funktioniert. Ruft man seine Notizen jedoch auf und hat mehrere Seiten davon, springt der Reader immer auf die erste Seite der Notizen, und man muss wieder blättern, um zu den späteren Notizen zu kommen, das nervt.
+ 8 Schriftgrößen (hier kann man auch einfach zoomen)
+ Ansicht kann angepasst werden: Seitenodus (Spalten Panoramabreite), Seitenbeschnitt, Ansicht einstellen (Original, Gesättigt, Details, Heller, Dunkler, Anpassen)
Handschriftliche Notizen können eingefügt werden
+ Wortsuche im Text
+ Ausrichtung (Hoch- und Querformat) über Menü, das macht der Sony gottlob nicht automatisch, das hat mich beim Bokeen rasend gemacht, besonders wenn sich der Zug gerade mal wieder in eine Kurve legte.

5. Das Blättern:
Das Blättern ist die mit Abstand wichtigste Funktion eines Readers. Man kann beim Sony entweder mit den Pfeiltasten unten oder mit Wischfunktionen blättern. Der Reader reagiert sehr schnell, jedoch blinkt es einmal schwarz, um das Nachbild zu entfernen, bevor die neue Seite angezeigt wird.

7. Laden über USB:
+ Großer Pluspunkt, man kann laden und lesen, muss das dem Reader nur beim Einstecken des USB Kabels mitteilen indem man Laden statt Datentransfer anklickt.

8. Übertragen von Bücher über USB von PC
Gerät wird sofort vom Rechner erkannt. Sehr schneller Datentransfer.
- Es können Unterverzeichnisse angelegt werden, leider übernimmt das System diese Unterverzeichnisse nicht, sondern lädt alle Bücher ohne Rücksicht auf deren Verzeichnisse, so dass man sich überlegen sollte, wieviele Bücher man auf dem Reader speichert. Man kann zwar nach Autoren suchen und einschränken, irgendwann wird es aber dennoch unübersichtlich. Das war beim Bookeen Cybook Opus besser gelöst. Die Bücher können nach Datum, Titel, Autor und Dateiname sortiert werden, hier sollte also mit Calibre für eine saubere Datensammlung gesorgt werden. Autoren und Titel können über die Suchfunktion gefunden und eingeschränkt werden.

9. Gehäuse aus Plastik ist in diesem Fall ein Vorteil, da Kunststoff Temperaturen schlechter leitet als Aluminium oder andere Metalle, das erhöht vor allem im Winter die Akkulaufzeit, da sich Akkus bei Kälte schneller entaden. Zudem ist Kunststoff leichter als ein Metallgehäuse.

10. MADE IN CHINA (leider)

11. Mit bisher untergekommene Bugs
- Abstürze, bei denen das Buch einfach beendet wird und man wieder im Menü landet. Dabei merkt er sich nicht, wo er abgestürzt war, sondern nur, wo man das letzte Mal in den Schlafmodus ging, da heißt es Blättern und Suchen.
- Verblättern: Plötzlich ist man an einer ganz anderen Stelle, obwohl man nur eine Seite weitergeblättert hat. Sucht man dann seine alte Stelle wieder, ist die plötzlich unter einer anderen Seitennummer. Setzt man da an, blättert man bei der nächsten Seite sonstwohin. Da bleibt nur eines: Zurück ins Menü, wieder ins Buch und Seite direkt anwählen.
- Touchscreen reagiert nicht mehr, passierte mir auch bei einem normalem 300 Seiten epub.

Fazit: Immer noch der beste und schnellste Reader auf dem Markt ABER Sony hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht, den Reader wirklich für Deutschland anzupassen. Das Einzige Zugeständnis sind die deutsche Menüführung und ein DE-EN/EN-DE Wörterbuch. Die installierten Wörterbücher haben bis auf zwei alle EN als Basissprache und derzeitig stürzt er nach eienr Weile recht häufig ab, wenn man ihn nicht ab und an ganz ausschaltet, sondern nur immer schlummern schickt, auch bei normalen, kleinen Klassiker epubs ohne DRM.

Aktuell (28.10.11) möglicherweise noch interessante Informationen:
Bei großen pdf Dateien kann es dazu kommen, das das Touchpad irgendwann nicht mehr will und nur noch die Hardwaresteuerung reagiert.

Aktuell scheint es bei diesem Reader noch Probleme mit ADE zu geben:
"The T1 does not work yet with Adobe Digital Editions and it does come with Reader Software used to easily manage your device." - "To get Adobe Digital Editions to work on your Sony T1, you need to first install the new Reader App that is loaded on the device, install it to your PC. To get your Sony Reader working on Calibre you have to download the new BETA BUILD."
Oder
Die Sony Readersoftware auf dem Rechner installieren und da den Reader für DRM authorisieren.

Rückstellen auf Werksfunktionen, wenn man bei irgendwelchen Eingaben einen Fehler gemacht hat oder der Reset Knopf auch nicht reagiert (scheint sehr selten vorzukommen) oder wenn das Akku sich aus unerfindlichen Gründen zu schnell entlädt:
1 Wenn der Reader angeschaltet ist, sollte er komplett heruntergefahren werden:(POWER)-Knopf 3sec drücken und Frage mit JA bestätigen)
2 Drücken Sie den (POWER)-Knopf. Der Reader wird gestartet.
3 Während der Ladebalken angezeigt wird, drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten Vorblättern und Zurück und halten Sie die beiden Tasten gedrückt
4 Sobald die Startseite angezeigt wird (Achtung: warten, bis das Wort "Lädt..." am oberen linken Rand nicht mehr blinkt und verschwindet) lassen Sie den Knopf Zurück los und drücken ihn erneut, während Sie den anderen Knopf (>) Vorblätter nnoch gedrückt halten. Dann lassen Sie zuerst den Knopf Zurück los und danach den Knopf (>) Vorblättern. (Achtung: nicht gleichzeitig loslassen)
5 Tippen Sie im Dialogfenster auf JA. Der Hard Reset wird durchgeführt. Lesen Sie weiter... ›
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stil:DE Version
...Ich jedenfalls vor noch wenigen Monaten gar nicht. Meine Meinung war immer: Brauch ich nicht, will ich nicht, ich liebe meine Bücher, wie sie sind. Nun bin ich aber zu dem Schluß gekommen, daß ein Reader meine Bücher zwar nie ganz ersetzen wird, sie aber wunderbar ergänzt und mich ganz generell seeehr happy macht. Ich habe mir vor dem Kauf einige Testberichte durchgelesen und mich dann ganz klar für den Sony PRS T1 entschieden, da er einfach der beste zu sein schien. Und dem ist meiner Meinung auch so. Hier die Dinge, die ich an ihm liebe (und ein paar verbesserungswürdige Aspekte, die mich aber nicht nennenswert weniger happy machen), dazu noch ein paar Tips zum Thema Zubehör:

1. Klein, leicht, überall dabei: Ich lese erstens gerne, viel und schnell, daher ist es zB im Urlaub sicher leichter, so ein Teil mitzunehmen, als 10 "echte" Bücher. Zweitens habe ich Probleme mit den Händen und Fingern, sie schmerzen schnell ' da hält sich so ein kleines Ding auch viel leichter ' v.a. nächtens im Bett (außerdem raschelt nix beim Umblättern). Und einen leichteren als den Sony gibt es meines Wissens nach auch noch gar nicht ;o)
Eine Schutzhülle ist meiner Meinung nach ein Muß. Zum einen zerkratzt sonst sicher schnell das Display beim Transport, zum anderen finde ich den Reader (v.a. wenn es ums Lesen im Liegen od. in der Badewanne geht) so angenehmer zu halten. Absolut empfehlen kann ich die "Embrace" von Tuff-Luv (auf Amazon erhältlich). Sie ist für das, was sie bietet, preiswert: Außen angenehm weich, man kann sie, ohne daß sie brüchig wird, umbiegen. Ein Bedienstift findet darin Platz und Lämpchen kann man gut befestigen (mehr zu Stift und Lämpchen weiter unten). Sie hat außerdem auf der linken Innenseite eine Art Griff, wo man seine Finger, wenn mans nach hinten geklappt hat, reinschieben kann, sodaß der Reader beispielsweise nicht in die Badewanne fallen kann ;o) Und das Bändchen, das das Mäppchen zu hält, kann man, wenn man es aufmacht und umklappt, auch wieder wunderbar zum Festmachen verwenden. Ich hoffe, das ist verständlich, würde ja gerne Bilder einfügen, aber scheint ja nicht zu gehen... Es gibt aber auf der Amazonseite des Produkts eh ein paar Bilder. Jedenfalls kann man mit dem Mäppchen ganz lässig in jeder Position lesen ' einhändig oder beidhändig, fest im Griff oder locker an einem Finger eingehängt, da gibt es viele Möglichkeiten...Hauptsache, man muß man nicht wie bei einem Buch immer was offenhalten odgl.

2. Ein super Display, das aussieht, als würde man von richtigem Papier lesen. Sehr augenfreundlich! Zudem kann man die Schrift verstellen, wie es einem paßt ' abends mache ich mir die Schrift also schonmal etwas größer. Man hat alle Vorteile eines Touchdisplays und dazu ein paar wichtige Knöpfe, die das Handling sehr einfach und intuitiv machen. Ich empfehle den Kauf eines sog. Bedienstiftes für kapazitive Displays (gibts auch auf Amazon). Damit kann man das Display ganz wunderbar bedienen, ohne es zu beschädigen ' beim mitgelieferten Plastikstäbchen hätte ich immer Angst, es zu zerlratzen. Meist reichen auch die Finger, aber wenn mal mehr zu tun ist, ist es mit dem Stift leichter ' bzw auch genauer, wenn man nicht grade ganz dünne Finger hat.
Wenn es dunkel wird und man nicht in einem erleuchteten Raum sitzt oder zB der Partner schlafen will, braucht man ein Leselämpchen. Ich empfehle hierzu, nachdem ich erst 2, die ich bereits vorher für normale Bücher hatte, ausprobiert und für nicht ausreichend gut befund habe, allerwärmstens entweder die "Kandle by Ozeri II" oder "Kandle by Ozeri Flex" (beides auf Amazon erhältlich). Ich habe beide, empfand aber letztlich die Flex als noch etwas angenehmer, da mir die Kandle II fast ZU hell ist. Die Flex kann ich so verbiegen, daß das Licht rel. weit weg und oben ist, dann blendet nix und es ist mir hell genug. Aber auch die Kandle II ist gut. Beide sind sehr leicht und leuchten das Display gut aus (2 Helligkeitsstufen). Beide kann man entweder direkt auf dem Reader oder auf dem Reader samt Hülle in den verschiedensten Positionen befestigen.

3. Eine schier endlose Akkulaufzeit. Ich habe das Teil zu Weihnachten bekommen und seither nur 1x, beim Erhalt, aufgeladen. Er ist noch nichtmal ansatzweise leer (nach 1,5 Monaten und vielen Lesestunden)! Man kann per USB laden (gleichzeitig entweder lesen oder Dateien raufladen), man kann aber auch günstig einen Ladestecker kaufen, in den man das USB-Kabel reinsteckt und dann ab in die Steckdose damit.

4. Nützliche Lese-Funktionen: Umblättern per Fingerwischer oder Tastendruck. Mit 1 Klick kann ich ein "Eselsohr" in einem Buch machen (er merkt sich aber auch so, wo ich stehengeblieben bin und macht das Buch beim erneuten Öffnen genau dort wieder auf), ich kann Notizen anfertigen ' handschriftlich (schreiben, zeichnen ' direkt auf die Seite im Buch oder in einer neuen Datei) oder mit Touchscreen-Tastatur, die bei Bedarf aufscheint. Verstehe ich ein Wort in einem englischen Buch nicht ' 1x draufdrücken, schon geht das Wörterbuch auf. Wahlweise kann ich es auch googeln oder bei Wikipedia nachschlagen lassen. Die Bücher kann man (empfehlenswert, wenn man viele hat) in Sammlungen ordnen und ansonsten nach Datum oder alphabetisch anzeigen lassen, als Liste oder im Raster. Selbstverständlich gibt es auch eine Suchfunktion für Stellen im Buch bzw. für Notizen.
Übrigens kann man den Bildschirm auch jederzeit zwischen horizontal und vertikal umstellen, ich bevorzuge aber die klassische senkrechte Ansicht ' wie bei einem Buch halt auch.

5. Internet: Ich bin kein Fan von Tablet-PCs. Ich brauche nicht immer und überall online zu sein. Aber mit dem Reader kann man auch ins Internet (zuhause oder an einem Hotspot odgl., per W-LAN) und wenn man eben schnell was nachschauen oder ein E-Mail beantworten will, so geht das recht gut. Zwar nur in s/w, aber es reicht für meine Bedürfnisse vollauf. Dafür, daß es ein E-Book-Reader ist, geht der Browser noch recht schnell, wie ich finde. Und ein Tablet ist teurer, schwerer und hat ein glänzendes Display, das einen Akku ungleich schneller verbraucht. Und wenn mein Reader unscheinbar im Mäppchen rumliegt, klaut den eher keiner, glaub ich ;o)

6. Audio: Kann er auch ' ob Audiobooks oder Musik (Kopfhörer notwendig). Dafür sollte man dann aber mit einer zusätzlichen Micro-SD-Karte (bis 32 GB) Platz schaffen. Der integrierte Speicher reicht für über 1000 Bücher, aber solches Zeug braucht halt mehr Platz.

7. Formate: Der Reader kann EPUB, was anscheinend das gängigste Format ist (ich würde mir nie einen Kindle kaufen - erstens kann er nicht soviel, ist weniger handlich, zweitens ist man dann an diesen einen Anbieter gebunden). Dazu noch PDF und TXT. Hier kommt dann schon ein kleiner Nachteil ' man muß erstmal rausfinden, wo man seinen Lesestoff herbekommt. Wenn man, wie ich, gerne Englisch liest und das in einem nicht grade Mainstream-Genre, dann muß man sich erstmal gut umsehen. Einfach aus anderen Ländern bestellen geht zB aufgrund von Lizenzen meistens nicht. Aber dann findet man doch zB einen Verlag in den USA, die ihre E-Books international ganz ohne Aufriß verkaufen. Und wenn man sich ein bißchen schlaumacht, findet sogar ein Mensch, der wie ich am PC nicht grade ein Super-Ass ist, eine Möglichkeit, Kindlebooks auf Amazon zu kaufen und dann auf das Gerät zu transportieren...
Auf alle Fälle empfehle ich, sich das gratis Programm Calibre runterzuladen. Es ist viel besser als das zum Gerät gehörige "Reader for PC". Man kann damit sehr übersichtlich seine Sammlung verwalten und auch auf den Reader übertragen. Des weiteren kann man Formate umwandeln ' etwa MOBI in EPUB odgl. Allerdings nur bei DRM-freien E-Books (also die man ohne DRM kaufen konnte oder wo irgendwie das DRM plötzlich weggekommen ist...;o))

8. Sonstiges: Bemängeln würde ich bei den Wörterbüchern, daß es nur eine E-D-Übersetzung gibt und ansonsten nur von der jeweiligen Sprache auf Englisch. Macht mir persönlich zwar nix, ist aber verbesserungswürdig. Und wenn man schon mit einem Sony-Shop für E-Books angibt, sollte es auch einen für nicht-USA-Nutzer geben. Kommt aber angeblich bald. Mal sehen. Bis dahin gibts ja auch andere Anbieter, ob zum Kauf oder aber auch gar nicht so wenige gratis Bücher ' v.a. "Klassiker" gibts haufenweise gratis.
Würde ich selbst so ein Gerät bauen, würde ich die Ränder vlt. einen Tick breiter machen, dann könnte man es auch ohne Schutzhülle besser halten, ohne unabsichtlich auf die Tastatur zu tatschen. Und ich würde eine matte Oberfläche für den Rahmen nehmen, dann müßte man, wenn man wie ich recht blendempfindlich ist, nicht so auf den richtigen Winkel der Leselampe achten (ich habe den schwarzen, bei dem roten und dem weißen Modell ist das eh nicht so). Aber das sind wirklich nur kleine Mankos, die man alle ' je nach Bedürfnissen ' irgendwie ausgleichen kann.

Fazit: Ich liebe meinen Sony, ich finde, er ist jeden Cent wert (er ist nur wenig teurer als vergleichbare Modelle, kann aber eigentlich immer einiges mehr als der jeweils andere), ich hoffe, er hält lange, und ich wünsche mir, daß es bald viel mehr oder noch besser ALLE Bücher auch als E-Book gibt. Auf alle Fälle würde ich mich aber immer wieder für dieses Gerät entscheiden! =)
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