Seit gut 8 Wochen besitze ich jetzt den MDR AS-40. Es ist mein dritter echter Sony Kopfhörer, den ich parallel zum MDR-EX85, der im Lieferumfang meines Walkmans enthalten war und zum MDR NC-22, einem Noise-Cancellation Kopfhörer besitze.
Lieferumfang
Der Kopfhörer wird gut ausgestattet ausgliefert. Zusätlich zum Kopfhörer selbst, werden die abnehmbaren Ohrklipse, ein Kabelhalter, eine Transportbox, ein Verlängerungskabel sowie verschiedene In-Ear-Aufsetzte mitgeliefert. 5 Sterne.
Komfort
Der Tragekomfort des Kopfhörers ist sehr gut. Die sehr weichen Gummiaufsätze sitzen gut und bequem im Ohr. Außengeräusche werden bei den größeren Aufsetzen gut reduziert, Kabelgeräusche kommen nicht bin ins Ohr. Dank der flexiblen Ohrklipse zerrt zudem die Schwerkraft nicht am Kabel im Ohr, was den Komfort beim Joggen deutlich erhöht. Durch den Kabelhalter kann zudem die Last auf die Ohrmuscheln reduziert werden, da das Kabel flexibel am T-Shirt befestigt werden kann. Leider ist dieser Kabelhalter etwas unglücklich konzipiert und fällt vom Kabel ab. Man muss also immer etwas aufpassen, damit man ihn nicht verliert. Insgesamt kommt der Kopfhörer seiner Bestimmung schon sehr nahe und hätte in dieser Kategorie 5 Sterne bekommen.
Klang
Klanglich muss sich dieser Kopfhörer den beiden bereits verhandenen Kandidaten stellen. Beide sind preislich etwas höher angesiedelt und spielen in einer besseren Liga. In den ersten Stunden war ich vom Klang des AS40 schwer enttäuscht: die Mitten waren blechern und Bässe sehr schwach. Nach einigen Stunden Einspielzeit ist der Klang deutlich besser geworden. Der Kopfhöhrer ist jetzt recht präzise. Mit den richtigen In-Ear-Aufsetzen kommt der Bass ganz gut. Insgesamt ist das Klangbild für die sportliche Aktivität absolut ausreichend. Klanglich kann er sich jedoch nicht mit den Wettbewerbern messen, dazu fehlt es an Transparenz in den Mitten und klaren Bässen. 3 Sterne, zumal viele andere (nicht Sony) Kopfhörer in dieser Preisliga viel schlimmer klingen.
Fazit: guter und ordentlicher Sportkopfhörer, der seinen Zweck sehr gut nachkommt. Als Multitalent für klanglich Ambitionierte ist er jedoch nicht zu empfehlen.