134 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leichtes Schwergewicht, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-XR500VE HD-Camcorder (12-fach optischer Zoom, 120 GB interne Festplatte, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Bildstabilisator, Touchscreen, Geotagging) schwarz (Elektronik)
Die Suche nach dem richtigen Camcorder kann schon recht zeitaufwändig sein.
(Wer keine Vergleiche sucht, sondern nur einen Bericht über die XR500, möge bitte unten im Benutzertest weiterlesen.)
Vorgeschichte:
In meinem Fall musste ein Ersatz für einen Sony HDR-SR8 her - der Camcorder war bei einem Bootsunfall ins Wasser gefallen und spielte seither nur noch gespeicherte Videos ab, nahm aber nicht mehr auf.
Der erste Versuch, zumindestens die alte, aber solide Bildqualität zu übertreffen, scheiterte kläglich: Eine Canon Legria HFS10 konnte im direkten Vergleich meiner subjektiven Einschätzung nach nicht mit der defekten Sony mithalten, entgegen diverser Kritiken in der Fachpresse und im Internet.
Ernüchtert bestellte ich daher ein Sony Auslaufmodell, die HDR-SR11. Doch auch hier stellte sich schnell leichte Enttäuschung ein: Der SR8 war schon nicht gerade klein, der SR11 jedoch war deutlich breiter, lag daher nicht mehr so gut in der Hand und die Videoqualität schien sogar eher schlechter geworden zu sein (im Vergleich zur alten SR8).
Im dritten Anlauf versuchte ich dann mein Glück mit einer Canon 5D Mark 2, deren Videomodus hochgelobt und aufgrund unzähliger Footage im Internet auch bestens belegt ist. Nach anfänglicher Begeisterung schied aber auch dieser Kandidat aufgrund elementarer Unzulänglichkeiten wie Framerate und Jelly-Effekt bei Schwenks aus. Kurzum: Die Canon macht wunderschöne Photos, und auch die Videos sind erstklassig - aber nur solange, wie man die Kamera nicht bewegt und keine in Europa üblichen 25 Frames benötigt.
Aller guten Dinge sind 4: Ich beschloss daher, reumütig zu Sony zurückzukehren und bestellte die XR 500.
Benutzertest __________________________
Design:
/Handling:
' Der Camcorder ist trotz höherer Festplattenkapazität als SR-8 oder SR-11 deutlich schmaler und auch leichter und liegt dabei recht gut in der Hand.
Dafür gibt's ein "+".
Als ehemaliger SR-8 User fand ich mich zwar recht schnell mit dessem Enkel zurecht., allerdings gibt es folgende Kritikpunkte:
' Ein gut reagierender Touchscreen auf dem scharfen Ausklappdisplay führt einen durch die teilweise doch recht unlogisch verschachtelten Menüs.
Nach einiger Sucherei war ich dann sogar in Lage, den besten Videoaufzeichnungsmodus zu finden ... dieser ist nämlich nicht die Grund- einstellung! Hier sollte Sony nachbessern, denn wer kauft sich schon einen Consumer-Camcorder in dieser Preisklasse, um dann im zweitbesten Bildmodus ab Werk aufzunehmen?
Ein klares "-"
' Wie schon erwähnt: Das Display gehört zu den schärfsten seiner Klasse, ist ausreichend gross und wie üblich in alle Richtungen drehbar. Schärfe, Helligkeit und Farbe sind gut und schnell zu beurteilen, hier gibt sich Sony keine Blösse.
Auch der Sucher gefällt mir, besonders im hellen Sonnenschein. Auf jeden Fall ist er im Gegensatz zur Legria und der MK2 vorhanden und eine sehr sinvolle Option.
Die XR500 hat ja vielleicht wenig Einstellmöglichkeiten, aber einen Sucher muss man einfach haben. Sony hat das verstanden, Canon nicht.
Dafür ein gerechtes "+"
Der Rest im Schnelldurchlauf:
' Die typische Sony-Zoomwippe spricht gut an, lässt sich fein dosieren, kann aber - wenn im Dolly-Modus (mit der Hand von oben gehalten) - versehentlich betätigt werden (Selbstfilmer beim Skifahren aufgepasst!)
Nicht so dolle, "-"
' Gleiches gilt für den Fotoauslöseknopf: Versehentliches Fotografieren ist zwar nicht schlimm, weil der Camcorder beides gleichzeitig kann. nervt aber später beim späteren Sichten mit ungewollten und/oder unbrauchbaren Schnappschüssen
Eher ein "-"
' Alle Anschlüsse des Camcorders sind leicht zugänglich, leicht zu finden und im Falle der Videoanschlüsse inklusive HDMI durch einen wertigen Schiebemechanismus statt des sonst gerne verwendeten klapprigen Gummideckels erreichbar.
Ein "+"
/Innere Werte:
' Zebra im Display zur Kontrolle eventueller Überbelichtung von Bildbereichen wurde ersatzlos gestrichen, dafür gibt es ein manuelles Einstellrad, dass wahlweise Fokus, Helligkeit, Weissabgleich u.A. benutzerkonfigurierbar im schnellen Zugriff hält. Ein Schärfering wäre mir zwar lieber gewesen, aber naja ...
Eher ein "-"
' Die Akkulaufzeit ist für den mitgelieferten Standardakku ok, aber nicht bahnbrechend länger als bei älteren Modellen. Im Displaybetrieb kann man ca. 95 Minuten aufnehmen, da lohnt sich eventuell auch ein zweiter Akku, damit dem Nachwuchsregisseur nicht mittendrin die Puste ausgeht.
Akku eher "+"
' HDMI. Das ausgegebene HDMI-Signal scheint problemlos konform der Richtlinien und ohne versteckten Kopierschutz zu sein: Eine angeschlossene Blackmagic Intensity Pro erkannnte den Camcorder ad hoc und das Bild liess sich augenblicklich capturen - ein Umstand, der nicht selbstverständlich ist, denn mit der SR8 funktionierte die Intensity Pro zumindestens bei mir kein einziges Mal.
Ein "+".
' Der Autofokus könnte subjektiv manchmal etwas schneller sein, werkelt aber unter halbwegs anständigen Lichtbedingungen unauffällig und souverän.
Ein "+"
' Die neue Optik scheint sehr gut zu sein - zumindestens den bisher von mir geschossenen Bildern nach zu urteilen - und sie hat immer noch ein 37 mm Filtergewinde.
Das sollte alle Besitzer älterer Weitwinkelkonverter/Fisheye/Telekonverter mit passendem Gewinde sehr freuen, denn diese nicht gerade billigen Zubehörprodukte passen auch auf Sonys neuestes Modell. Ausserdem findet man in den Tiefen des Menüs eine Kompensation/Entzerrung für einen aufgeschraubten Weitwinkel - klasse Feature!
Dickes "+".
' Gleiches gilt für den intelligenten Zubehörschuh: Altes Equipment kann bedenkenlos weiter verwendet werden, wie z.B. das gute ECM-HST1. Was uns direkt zum Ton bringt ...
Auch ein "+".
' Das eingebaute Mikro ist recht Griffgeräuschunabhängig, bietet Dolby Digital in 5.1 (was ein Macintosh - User beim capturen mit iMovie nicht übertragen bekommt - nur Stereo) und - last not least - klingt ganz ordentlich.
Wer auf Surround verzichten kann und/oder mehr Richtwirkung braucht, greift aber besser zum vorher genannten Mikro, dass nicht nur 2 Öffnungswinkel der Stereobreite bietet, sondern auch mit einem äusserst wirksamen Windschutz daherkommt, alles ohne herum baumelnde Kabel.
Für den Sound und die Produktkontinuität ein deutliches "+".
' Ein Kopfhörerausgang ist zwar ein nettes Feature, aber ohne regelbare Tonaufnahmekontrolle eigentlich eher sinnentleert, ausser man nimmt mit einem externen Vorverstärker auf und schleift dieses Signal dann in den Mikroeingang.
Das macht aber wohl niemand aus der avisierten Zielgruppe.
Als Consumerstandard ok, aber nix dolles, daher weder ein "+" noch "-" ...
' Der Mikroinput ist nicht regelbar. Dieses kleine Detail verhindert im Alleingang die Nutzung des Camcorders im professionellen Umfeld. Eigentlich schade, denn die Bildqualität würde in der Tat dafür mehr als ausreichen. Ein Centartikel, und absolut unverständlich, dass Sony hier aus welchen Gründen auch immer gespart hat.
Absolut ein "-" !
/Bildtest:
' Erste Testaufnahmen innen wie aussen bei guter Beleuchtung lassen keinerlei Schwächen erkennen: Farben werden sehr natürlich abgebildet, die Schärfe der Bilder kann man nur als ausserordentlich bezeichnen und der neuentwickelte Steadyshot ist in der Tat äusserst wirksam. Selbst bei maximal 12-fachem Zoom und einhändiger Kamerhaltung bleibt der Bildausschnitt erstaunlich ruhig und entspannt. Die Schärfe bleibt aber dennoch erhalten. Die Bilder wirken sehr plastisch, fast schon "hyperreal" in ihrer Auflösung.
Ein dickes "++"
' Der nächste Test fand bei extremen Low-Light am Abend statt.
Auch hier gab sich die XR500 keine Blösse, ganz im Gegenteil. Wer schon einmal mit der Canon 5D MK2 in Dunkelheit gefilmt hat, wird wahrscheinlich der Versuchung erliegen zu glauben, dass es nicht besser geht.
Die Sony schafft aber genau dies: Wo die Canon sehr rauschfrei und hell zu Werke geht, bildet die Sony wesentlich natürlichere Graustufen ab. Und wo die MK2 die Farben - speziell das Rot - bei Dunkelheit zu stark betont und das Bild anfängt in den Farben auszubluten , bleibt die Sony nüchtern, ohne zu wenig Farbe ins Spiel zu bringen und sehr exakt. Umso erstaunlicher, wenn man die Grösse beider Sensoren mit in die Rechnung einbezieht
' Das Eigenrauschen der Bilder hält sich dabei mehr als im Rahmen und deklassiert sogar deutlich teuere, professionelle Videokameras aus dem gleichen Haus mit Bravour. Dieses Kunststück verdankt die XR500 dem aus der Pro-Linie entliehenen CMOS Exmor Sensor sowie der neu entwickelten Optik.
Zumindestens sagt das so Sony :)
Mir als User ist das egal, aber die Rechnung geht auf: Konkurenzlos gut und dafür ein "+++"
/Bemerkungen zum Low-Light-Verhalten:
Natürlich sind auch dieser Technik Grenzen gesetzt: Der ohnehin schon etwas gemütliche Autofokus fängt bei extremen Low-Light-Bedingungen an zu pumpen, das Resultat sind dann manchmal sekundenlange Sequenzen ohne Fokus.
Allerdings muss man der Fairness halber feststellen, dass dieses Pumpen unter wirklich unrealistischen Bedingungen auftrat - nämlich unter dem Küchentisch einer nur in der Ecke...
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Einsatzbericht unter Extrembedingungen, 6. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-XR500VE HD-Camcorder (12-fach optischer Zoom, 120 GB interne Festplatte, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Bildstabilisator, Touchscreen, Geotagging) schwarz (Elektronik)
Ich verwende diese Cam rein beruflich und möchte vorausschicken, dass ich sie gekauft habe, um auf meinen Recherchereisen - mitunter auch versteckt - zu filmen.
Wer also allgemeine Beschreibungen möchte, ist bei anderen Rezensionen sicher besser aufgehoben. Ich widme mich ausschließlich den realen Einsatzbedingungen:
GPS:
Ein überzeugendes Argument für die Cam war das eingebaute GPS. Ich besitze ein Sony Ericsson C-905 Handy (ebenfalls mit Geo-Tagging) und bin davon lähmend lange Satellitensuche gewöhnt. Die XR500VE arbeitet im Vergleich dazu atemberaubend schnell! Raus aus dem Flugzeug - Motiv suchen - und schon weiß die Cam, wo wir sind. Hier macht es sich bezahlt, dass die Cam permanent GPS-Kontakt hält (auch im ausgeschalteten Zustand). Vermutlich wirkt sich dieses GPS-Standby über die Wochen auf den Akku aus, aber wenn man sie ständig im Einsatz hat, merkt man davon nichts.
Angenehmer Zusatznutzen der GPS-Funktion: Man kann sich auf der Karte zeigen lassen, wo man gerade ist bzw. schon war. Mit etwas Talent und gutem Willen lässt sich damit auch navigieren.
Akku:
Der Akku reicht bei Festplattenbetrieb ca. 90 Minuten (Displaymodus). Den Sucher habe ich nicht lange genug verwendet, weil ich sehen muss, wo ich hinsteige. Laut der Anzeige hält der Akku dann aber ca. 10 Minuten länger. Warum Sony den schwächsten Akku dazulegt, dürfte klar sein: "Wir wollen Zubehör verkaufen." Das habe ich getan und festgestellt, dass der größere Akku deutlich länger hält, aber weder größer noch merklich schwerer ist. Der Originalakku ist also eine "halbleere Mogelpackung".
Foto/Film - Dualer Betrieb:
Die Cam kann gleichzeitig filmen und Fotos machen. (Dualer Betrieb) Die Fotos haben dann eine Auflösung von ca. 8 MPX. (Im reinen Fotomodus sind es 12 MPX.) Man merkt, dass die Cam nach 3-4 Fotos im dualen Betrieb irgendwann nicht mehr mit dem Speichern auf die HD nachkommt - dann wird die Fotofunktion vorübergehend deaktiviert.
Memory-Stick:
Zwecks Backup habe ich mir einen besonders schnellen Memory Stick Extreme III zugelegt. (Falls mit der Festplatte etwas sein sollte wenn ich irgendwo in der Wüste stehe, kann ich zumindest noch weiterfilmen / fotografieren). Zudem schien es mir sinnvoll, Videos auf die HD zu speichern, Fotos aber auf den Stick, um die Speichergeschwindigkeit bei dualem Betrieb zu erhöhen. Dieser Plan ging leider nicht auf. Hier stellt eindeutig der Cache der Cam den Flaschenhals dar. Nur im reinen Fotobetrieb lässt sich das Tempo vom schnellen Stick nutzen - dann aber anständig :-)
Touch-Screen:
Extrem dämlich finde ich den Touch-Screen. Das mag Geschmackssache sein, aber für mich sind Fingertapser auf dem Bildschirm absolutes Tabu. Hier geht es allerdings nicht anders: Entweder dreckiger Bildschirm / ständiges Putzen oder keine Einstellungen im Menü vornehmen. Da rächt es sich dann, dass man die Blitz Ein/Aus - Funktion nur über drei Untermenüs erreicht. Und wieder putzen...
Man fühlt sich, als wäre man zu Besuch in der supertollen Teletubby-Welt. Alles darf- nein muss angetapst werden - allerdings macht Mutti es nicht wieder sauber.
Was kommt als nächstes? Displays zum Abschlecken?
Lichtstärke:
Der schlichte Wahnsinn ist die Lichtstärke der Videofunktion. So einen Umgang mit Dunkelheit hatte ich bisher noch nicht gekannt. Keine Ahnung wie die Cam die Farbe aus dem Dunkel in das Bild zaubert - mit freiem Auge sieht man sie jedenfalls nicht mehr - aufgenommen wird sie trotzdem. Meine Hochachtung an die Techniker - das ist konkurrenzlos gut!
Blitz:
Der eingebaute Blitz schlug im Vergleichstest sogar noch eine Nikon samt Sklavenblitz. Für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten - da merkt man nämlich gnadenlos, wo die Putzfrau schlampt :-)
Zum Glück lässt sich die Stärke über das Menü herunterregeln: Für Räume bis 20 Quadratmeter reicht "Normal" völlig aus.
PC-Verbindung:
Die Verbindung mit dem PC ist kinderleicht: USB-Kabel anstecken - auswählen, ob man Zugriff auf den Stick oder die HD will und eine Sekunde später wird selbiges als Laufwerk angezeigt - die Bilder als JPG, Videos als MTS. (Diese Files lassen sich mit Corel Video Studio problemlos bearbeiten bzw. mit Cyber Link Power DVD auch "nur" betrachten.)
TV-Verbindung:
Für den Anschluss an den TV gilt ähnliches: HDMI-Kabel (Achtung! Mini-HDMI) anstecken - abspielen - fertig.
Bedienbarkeit:
Wenn die Grundfunktionen im Menü einmal eingestellt sind, lässt sich die Cam sehr gut einhändig bedienen. Sie liegt auch sehr gut in der Hand (ich habe große Hände) und auch nach zwölf Stunden Dauerbetrieb schlafen die Finger nicht ein.
Festplatte:
In voller HD-Qualität gehen ca. 14 Stunden Video auf die 120 GB Festplatte. Wer sich mit weniger als der vollen Qualität zufrieden gibt, wird sich diese Cam vermutlich gar nicht erst kaufen - da gibt es deutlich billigere :-)
Kontrollleuchte:
Gut und unerlässlich ist es, dass man die rote "Ich filme dich gerade"- Kontrollleuchte ausmachen kann. Ich erwähne das, weil es noch immer Cams gibt, die für heikle Einsätze im Ausland genau deshalb nicht geeignet sind.
Steady-Shot:
Der Steady-Shot 10 macht seinem Namen alle Ehre. Leichtes Zittern gleicht er völlig aus. Gegen richtiges Wackeln hat er freilich keine Chance, aber wer ein ruhiges Händchen hat, kann das Stativ künftig daheim lassen.
Beschreibung:
Die Kurzbeschreibung kommt in 30? Sprachen und liefert Brennmaterial für den Winter. Hier spart Sony eindeutig am falschen Fleck. Ein Handbuch zum Mitnehmen wäre klar von Vorteil - leider muss man sich das selber basteln, nachdem man die Komplettanleitung (auf beiliegender CD-Rom) ausgedruckt hat. Mein Vorschlag an Sony: Kopiert die Anleitung künftig mit auf die Cam - die paar Megabyte tun nicht weh und zur Not hat man sie immer dabei.
Smile Shutter:
Für mich sinnlos, aber dennoch ein nettes Spielzeug ist die automatische Auslösung beim Lächeln. Den sogenannten Smile Shutter gibt es zwar schon länger, aber die Kombination ist neu: Stell dir vor, du hast Familienfeier oder Hochzeit etc. und filmst permanent die gesamte Runde der Anwesenden ab für dein Video. Und jedes Mal wenn einer der Gäste dich anlächelt, speichert die Cam völlig automatisch auch noch ein Foto ab. Ja, das kann sie :-)
Autofokus:
Noch eine Anmerkung zum Autofokus: Ja, er pulsiert/pumpt/schwächelt bei schlechten Lichtverhältnissen. ABER! Wir reden hier von so schlechten Lichtverhältnissen, bei denen anderen Cams längst kein Bild mehr darstellen könnten - geschweige denn Farben.
Staub:
Speziell wenn man den Blitz verwendet, macht sich Staub in der Luft (Wüste, alte Treppen, archäologische Stätten) extrem stark bemerkbar. Man hat dann weiße Flecken, die ich zunächst auf der Linse gesucht habe - da sind sie aber nicht :-)
Fazit:
Die mit Abstand beste Videokamera, die ich je in Händen hatte - und das waren einige.
Die Qualität der Fotos überzeugt noch nicht restlos (z.b. wenn man sie mit der legendären Sony DSC-F828 vergleicht), schlägt aber die Produkte der Mitbewerber um Längen.
Wer Fotos sehen will, bzw. noch Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren. (Meine Mailadresse findet ihr im Profil - einfach auf meinen Namen klicken)
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