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am 2. Januar 2015
Vorabinformationen:

Ich bin kein professioneller Filmproduzent, sondern lediglich jemand der seine Motorradtouren, Urlaube und Schnorchelausflüge in der Freizeit auf Video fest halten möchte. Dazu finde ich eine Full HD Auflösung als absolut ausreichend.

Ich habe mich nun seit ca. 2 Monaten intensiv mit vielen Tests und Verlgeichsvideos zur Sony und Hero GoPro 4 Silver beschäftigt und habe beide Modelle Zuhause getestet und begutachtet.

Diese Rezension bezieht sich daher auf den direkten vergleich zwischen den beiden Konkurrenten.

Beide Kameras wurden mit einer SanDisk Extreme 64 Gigabite getestet (SDSQXN-064G, Extreme). Diese wurde von beiden Kameras auf anhieb erkannt und arbeitete einwandfrei.

Auf der AS100V war bereits die neueste Firmware 2,0 installiert, die GoPro wurde vor dem Test ebenfalls auf die neueste Version aktualisiert.

Lieferumfang:
Der Lieferumfang ist bei beiden Kameras nahezu identisch:
- Die Kamera selbst
- Ein Akku
- Ein USB Anschlusskabel (Zum Laden des Akkus und zum übertragen der Daten an den PC)
- Klebepads (Jeweils ein gebogenes und ein gerades)
- Halterungen (Bei der GoPro ist noch eine modulare Halterung enthalten, welche die Anbringung im 90° Winkel oder gerade erlaubt)
- Die Virtual Remote (Nur bei der Sony, sticht positiv hervor)
- Die Bedienungsanleitungen
- Aufkleber

Ersteindruck und offensichtliche Unterschiede:

Beide Kameras sowie das Zubehör sind sehr gut Verarbeitet.

Zunächst einmal unterscheiden sich die beiden Kameras hinsichtlich ihrer Bauform. Die GoPro kommt im Querformat daher, die Sony hingegen im klassischen CamCorder Design.
Die bringt eineige Vor- bzw. Nachteile mit sich:
Die Sony ist aerodynamischer und auch ohne Case gut in der Had zu halten (eben wie ein Camcorder), die GoPro muss man irgendwie zwischen die Finger klemmen (dieses Problem kann man mit dem reichhaltigem Zubehör aus dem GoPro Fundus lösen, dies kostet aber Geld und treibt den ohnehin schon hohen Preis der GoPro weiter in die Höhe.).

Zudem ist die Sony bereits im Ausgangsstadium -also ohne Case- bereits vor Staub und Spritzwasser geschützt, die GoPro ist dies nicht.

Bei der Sony ist ein Stereomikrofon verbaut welches nach vorne, also parallel zur Linse, ausgerichtet ist. Bei der Hero 4 Silver Edition ist das Mono Mikrofon an der Gehäuseoberseite angebracht.

Wenn man das USB Kabel an die beiden Kameras anschließen möchte, fällt auf, dass die Sony einen Eingang für ein externes Mikrofon besitzt, während die GoPro diesen Anschluss nicht zur Verfügung stellt. Bei der Sony sind alle Abdeckungen noch einmal am Gehäuse gesichert, das kleine Plastikteil bei der GoPro hingegen nicht und ist damit ein idealer Kandidat um bei Unachtsamkeit schnell verloren zu gehen.

Einrichtung/Bedienung:

Die erste Einrichtung ging bei beiden Kameras leicht von der Hand. In vielen Tests wird über die kryptischen Abklürzungen auf dem Display der Sony gesprochen, aber ich als Leihe hatte damit keine Probleme.

Sehr gut funktioniert die Bedienung der AS 100 V mit der beiliegenden Virtual Remote Fernbedienung. Mit dieser kann man das Motiv kontrollieren und die Aufnahmen starten und stoppen, den Videomodus einstellen, sowie zwischen Foto, Video und Time Lapse wechseln.

Die GoPro Hero 4 Silver überzeugt ihrerseits mit einem eingebauten Touch Display. Hier lassen sich alle Einstellungen vornehmen. Videos können angeschaut sowie gelöscht werden und alle Einstellungen der Kamera können ebenfalls angepasst werden. Die Touch Erkennung funktionierte hierbei immer einwandfrei.

Das Problem beim Touch Dispaly ist jedoch, dass ich mich hinter der GoPro befinden muss um diesen zu nutzen, dies ist nicht immer gegeben, insbesondere wenn man die Kamera z.B. am Helm befestigt hat. Mit der Remote von Sony ist man hier wesentlich flexibler. Mir ist auch unklar warum GoPro als Marktführer nicht ebenfalls eine Remote mit Sucher anbietet.

Beide Kameras verfügen über eine App für das Smartphone und einem Computerprgramm zum schneiden und erstellen von Videos. Bei GoPro heisst dieses GoPro Studio, Sony taufte ihre Software Play Memories Home.

Viedoqualität:

1) Farben
Bei diesem Thema scheiden sich die Geister und auch ich tuhe mich hier sehr schwer ein abschließendes Urteil zu fällen.
Zunächst sei einmal folgendes gesagt: Die Sony verfügt über 2 Farbmodi: 1. ViVid und 2. Neutral.
Ich bevorzuge ViVid da hier die Farben deutlich lebhafter sind. Der Neutral Mode ist wohl für Leute gedacht, welche die Farben am Computer zuhause nachbearbeiten und optimieren.
Ich schreibe dies, da die Sony in vielen Videos, welche im Internet verbreitet werden auf "Neutral" gestellt wurde und die Farben dementsprechend blass aussehen. Dies verzerrt meines Erachtens die Verlgeichbarkeit mit der GoPro, welche dann natürlich die lebhafteren Farben besitzt. Im ViVid Modus (Also lebhaftere Farben), hat mich die Sony durchweg mehr durch ihre bessere Farbtreue überzeugt.
Auch bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen überzeugte die Sony durchgängig.

Der Punkt Farbtreue geht also an die Sony.

2) Bildschärfe
Hier punktet die Hero 4 Silver mit knappen Vorsprung. Sie bietet durchgehend das schärfere Bild und spielt hier ihre Stärke aus.
Jedoch ist dieser Unterschied wirklich nur zu bemerken wenn man direkt nebeneinander ein Vergleichsvideo der beiden Kameras betrachtet. Die Sony bietet ebenfalls ein sehr scharfes Bild.

Knapper Punkt für die GoPro

3) Bildstabilität
Im direkten vergleich habe ich gemerkt wie wichtig dieses Feature für mich persönlich ist. Ich möchte insbesondere im Urlaub auch einmal über die Anlage, den Strand oder das Schiff laufen und Eindrücke einfangen. Was bei der GoPro wirklich unangenehm auffiel ist, dass Bewegungen nicht ausgeglichen werden. Dazu reicht es schon aus wenn ich ganz normal die Straße auf und ab gehe. Bei der Sony lbliebt das Bild hingegen angenehm ruhig.
Dies ist kein Problem wenn man die Kamera am Helm oder Körper befestigt, da hier der Körper ein Großteil der Vibrationen abfängt. Wird die Kamera jedoch in der Hand gehalten oder am Motorrad selbst befestigt fällt dies unangenehm auf.
Denn auch ein sehr scharfes Bild nützt mir relativ wenig wenn es verwackelt ist.

Klarer Punkt für die Sony.

4) Audioqualität
Zunächst einmal fiel auf, dass beide Kameras sehr anfällig für Windgeräusche sind.
Während die GoPro über ein Mono Mikrofon verfügt ist bei der Sony AS 100 V ein Stereomikrofon verbaut.
Hier geht der Punkt ganz kloar an die Sony, der von ihr aufgezeichnete Ton ist durchweg klarer und lauter als der der Hero 4 Silver.

Klarer Punkt für Sony.

5) Akkulaufzeit
Der Akku der GoPro Hero 4 Silver hielt im Aufnahmemodus 1080p bei 30 fps ca. 2 Stunden durch, bevor sich die Kamera abschaltete (Das Touch Display war hierbei ausgeschaltet). Die Sony hielt im gleichen Modus ca. 2 Stunden und 30 Minuten.
Jedoch sollte jeder innerhalb von zwei Stunden eine Möglichkeit finden einen Ersatzakku einzulegen.

Knapper Punkt für Sony.

6) Zubehör und Mounts
Das Zubehör der GoPro ist unbestritten das beste und vielfältigste derzeit. Die Halterungen und Klebepads sind alle sehr gut verarbeitet und in zahllosen Variationen und von einer Vielzahl an Herstellern erhältlich.
Jedoch lässt sich dieses Zubehör auch mit der Sony nutzen, da es Adapter gibt womit man die Sony Kamera auch mit dem GoPro Zubehör nutzen kann.

Klarer Punkt an die GoPro.

Fazit:
Somit steht es 4 zu 2 für Sony und dies ist meiner Meinung nach auch richtig so. Bezieht man noch die Preisgestaltung von GoPro mit ein, ist die Sony sogar noch die günstigere Kamera der beiden.
Die Sony AS 100 V ist ebenfalls Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen. Beide Kameras sind sehr gut und eignen sich um Actiongeladene Szenen festzuhalten, jedoch überzeugte mich die Sony mehr. Insbesondere der Bildstabilisator ist ein Feature das ich nicht mehr missen möchte!
GPS benötige ich nicht zwingen, ist jedoch eine nette Beigabe um einmal damit herum zu spielen oder die Geschwindigkeit einzublenden.
Außerdem ist die Sony weniger Windanfällig bei hohen Geschwindigkeiten von 160 km/h oder mehr.
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am 6. August 2014
Sony's Produktphilosophie wirkt auf mich zunächst einmal verwirrend. Derzeit werden von Sony unterschiedliche Actioncam-Modelle in diversen Ausstattungspaketen angeboten. Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, daß das Modell HDR-AS100 mit den allerbesten technischen Spezifikationen aufwartet. Als gestandener Videofilmer sprach mich das Paket bestehend aus der Kamera, der Fernbedienung RM-LVR1 und dem LCD-Bildschirm AKA-LU1 an. Dieses Set kostet allerdings rund 400 Euro. Zu diesem Preis kann man bereits einen Mittelklasse-Camcorder erwerben, der letztlich über ein wesentlich besseres Leistungsspektrum verfügt!

Im Praxistest der HDR-AS100 stellte sich schnell heraus, daß noch weitere Zubehöranschaffungen nahezu unumgänglich sind. Da die Actioncam lediglich über einen Spritzwasserschutz verfügt, legt Sony ein Unterwassergehäuse bei. Nur was nützt mir diese kostenlose Zugabe, wenn damit (außer im unmittelbaren Nahbereich) die Bildqualität sichtbar beeinträchtigt wird? Die für 39 Euro angebotenen Ersatzgehäusefronten (AKA-RD1) passen leider nicht an das Gehäuse SPK-AS2 der HDR-AS100!!! Erst die flache, nicht gewölbte, Front aus dem Ersatzset würde nämlich die gravierenden Schärfeeinbußen beseitigen. Kann Sony nicht gleich beide Frontrahmen beilegen? Ähnlich verhält es sich mit den Anschlüssen (externes Mikro, USB und HDMI) unterhalb der HDR-AS100. Durch die Montage des beiliegenden Stativadapters werden nämlich sämtliche Anschlüsse verdeckt und sind nicht mehr zugänglich. Wenn ich jedoch nochmals 27 Euro für den als Sonderzubehör erhältlichen Plastikrahmen AKA-SF1 investiere, können endlich die externen Anschlüsse jederzeit benutzt werden. Unwillkürlich drängt sich mir der Verdacht auf, daß das lukrative Zubehörgeschäft seitens Sony bereits bei der Entwicklung der Kamera berücksichtigt wurde. Da paßt es ins Bild, daß Sony allein für einen winzigen Ersatzakku NP-BX1 stattliche 33 Euro verlangt. Ich habe mir mehrere China-Kopien zum Preis von etwa 7,50 Euro gekauft. Diese Akkus funktionieren ebenfalls. Nur die Akkulaufzeit reduziert sich jeweils um rund zehn Minuten. Unter dem Strich lag letztlich der Gesamtpreis mit dem Zubehör bei immerhin knapp 500 Euro. Das ist meiner Meinung nach schon ganz schön happig. Ich habe diese Investition letztlich nur durchgeführt, um die Actioncam mit der höchsten Aufzeichnungsqualität zu bekommen.

Meine Testaufnahmen (auch mit professionellen Testbildgrafiken) haben mich überzeugt. Actionfilme beinhalten ja letztlich fast immer schnelle Bildwechsel mit hohem Detailreichtum. So etwas verlangt nach einer extrem hohen Datenrate. Sonst treten zwangsläufig unschöne Artefakte in Form von Klötzchenbildung auf. Die HDR-AS100 übertrifft mit ihren 50 Mbit/s selbst die ansonsten hochgelobte GoPro Hero 3+ (45 Mbit/s). Die Auswertung meiner Testaufnahmen der HDR-AS100 belegte eine sehr moderate elektronische Nachschärfung, eine Bildschärfe knapp über dem bisherigen Spitzenniveau der GoPro Hero 3+, eine tiefgreifende Detailreproduktion, wahlweise eine ziemlich gesättigte Farbgebung in der "Vidid-Einstellung" oder eine relativ neutrale Farbreproduktion in der "Neutral-Einstellung". Der elektronische Bildstabilisator arbeitet vorzüglich, führt aber leider auch zu einem geringfügigen Bildbeschnitt. Unter LowLight-Bedingungen verringert sich zwangsläufig die Bildschärfe. Das dann vorhandene Bildrauschen hängt maßgeblich vom Aufnahmemodus ab. Man kann zwischen MPEG4-AVC oder dem PRO-Modus (50 Mbit/s) wählen. Die geringere Datenrate des MPEG4-AVC-Modus führt offensichtlich dazu, daß die Bildverarbeitung unter Mindestlichtbedingungen speziell berechnet wird und dadurch etwas weniger Bildrauschen offenbart. Eine Zeitlupe mit 100 oder 200 Bildern pro Sekunde wird übrigens auch angeboten, ist aber nur unter deutlichem Bildqualitätsverzicht im Modus 720p oder bei 800x480 Pixel möglich. Die HDR-AS100 verfügt über eine Weitwinkelbrennweite von 17,1 mm. Dementsprechend tonnenförmig sieht die Bildreproduktion aus. Im späteren Videoschnitt sollte eine weitgehende, elektronische "Begradigung" durchgeführt werden. In herkömmlichen Camcordern werden solche Bildfehler inzwischen weitgehend vom Bildprozessor herausgerechnet.

Sony unterstreicht die Professionalität der HDR-AS100 nicht nur durch den PRO-Aufnahmemodus im Format XAVC-S sondern auch mit den integrierten Funktion Timecode und GPS. Zur Aufzeichnung der PRO-Modus-Aufnahmen verlangt Sony eine hochwertige Micro-SD-Karte mit mindestens 64GB der Class 10. Ich habe mir daraufhin (sicherheitshalber) die Lexar-Speicherkarte mit 64GB, 633x und UHS-1 für nahezu 60 Euro angeschafft. Zum Vergleich stand dann noch eine deutlich langsamere SanDisk-Karte mit 64GB in der Ultra-Version nach Standard UHS-1 (also mit 30 Mbit/s) zur Verfügung. Mit beiden Speicherkarten traten im PRO-Modus-Test keinerlei Probleme auf. Der mitgelieferte Akku ermöglichte übrigens eine durchgängige Aufnahmezeit von 114 Minuten. Der leider fest eingebaute Akku in der Uhr-Fernbedienung (RM-LVR1) schaffte eine durchgängige Betriebszeit (mit ständiger Sichtkontrolle) von lediglich 260 Minuten. Bedenklich erscheint mir die Erhitzung der HDR-AS100 auf bis zu 48,2 Grad (gemessen mit einem Profi-Laser-Temperaturmesser). Zunächst vermutete ich den heißen Akku als Verursacher. Im Versuch mit einer externen Stromversorgung stellte sich dann heraus, daß offenbar der Prozessor derart hohe Temperaturen erzeugt, die über das hermetisch abgeschlossene Plastikgehäuse natürlich nur unzureichend abgegeben werden kann. Ich möchte lieber gar nicht wissen, wie hoch die Temperatur der Prozessoren im Betrieb ist und wie sich diese massive Hitzeentwicklung auf die Lebensdauer der verbauten Komponenten negativ auswirkt. Um so schneller kaufen sich die Kunden dann wohl ein neues Gerät...

Ich war ziemlich erstaunt, daß das Klettband der Fernbedienungsuhr derart knapp bemessen war, daß es mir (Handschuhgröße 10) gerade so eben paßte. Wenn man die Uhr mit dem winzigen Display im Format 1,5" nicht unbedingt zur Bildkontrolle nutzen möchte, muß man sich das separate Gehäuse AKA-LU1 mit dem größeren, ausklappbaren Display anschaffen. Damit sieht die Kamera dann fast wie ein normaler Camcorder aus. Leider verringert sich dadurch die durchgängige Akkubetriebszeit auf 98 Minuten und es ist nur eine Livebild-Aufnahmekontrolle möglich. Man kann sich damit also keineswegs ältere Aufzeichnungen zur Kontrolle ansehen! Diese unnötige Einschränkung hätte ich nicht vermutetet. Außerdem erweist sich das Gehäuse AKA-LU ergonomisch ungünstig. Die glatte Oberfläche bietet keine große Rutschsicherheit. Immerhin kann die Kamera auch via HDMI-Anschluß als Abspielgerät genutzt werden. Mit den wenigen Tasten am Gehäuse ist die Menü-Bedienung durchaus gewöhnungsbedürftig. Über die Uhr-Fernbedienung oder eine Smartphone-App können übrigens bei weitem nicht alle Funktionen verändert werden.

Optische Komponenten sind stets empfindlich. Deshalb wäre es dringend geboten, das Sony zukünftig einen preiswerten Objektivschutzdeckel offerieren würde. Den momentan verlangten Preis von 30 Euro ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Wegen einiger, vermeidbarer Einschränkungen vergebe ich lediglich vier Sterne. Immerhin hat es Sony, als erfahrener Entwickler und Produzent von Camcordern endlich geschafft, der übermächtigen GoPro-Konkurrenz Paroli zu bieten. JVC ist mit dem preiswerten und durchaus guten Konzept der GC-XA2 wohl auf der Strecke geblieben. 50 Bilder pro Sekunde mit 22 Mbit/s sind gut, aber nicht ebenbürtig zur Sony HDR-AS100 im PRO-Modus oder der GoPro Hero 3+. Während die Preise der Camcorder trotz deutlich gesteigertem Leistungsumfang immer weiter fallen, erfreuen sich vergleichsweise einfachst ausgestattete Actioncams großer Beliebtheit bei einem letztlich oftmals nicht zufriedenstellendem Preis/Leistungsverhältnis. Eigentlich müßten die Actioncams wesentlich billiger angeboten werden. Meine Kaufentscheidung der HDR-AS100 beruhte in erster Linie auf der extrem guten Bildqualität und der Steueruhr RM-LVR1 mit Fernauslösung und Sichtkontrolle.
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Stil: Wearable Mount Kit|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
(Bitte Update vom 15.08.14 beachten; s.u.)

Eines sei in dieser Rezension vorweg erwähnt: Die Testreihen und praktischen Tests habe ich selten bei einem Gerät in dieser Ausführlichkeit vorgenommen - und bei dieser Action-Cam hat das sogar richtig Spaß gemacht!

Das Gerät selbst kommt in einem schicken Karton samt Zubehör gem. Zubehörliste, die dem jew. gewählten Ausstattungspaket entspricht. Die Inbetriebnahme selbst ist unproblematisch, bei den ersten Tests war ungewohnt, dass man kein Farbdisplay hat. In der Praxis empfindet man dies jedoch weit weniger als Mangel, als man zunächst annehmen möchte.

Insgesamt ist die Cam kleiner, zierlicher und vor allem glücklicherweise auch leichter als man aufgrund der Produktfotos annehmen würde.
Micro SDHC Karten werden bis 32 GB problemlos verarbeitet, für den "Pro-Modus" mit 50 MB/Sec wird aber zwingend eine SDXC mit 64 GB benötigt.

Ich verwendete folgende Testszenarien:
- Montage am Helm (Sonnenschein, außen) beim Radfahren, Klettern
- Montage an der Schulter (Sonnenschein, außen) beim Klettern und Wandern
- Montage am Handgelenk (Sonnenschein, außen) Schießen von Bogen und Kurzwaffe
- Fahrradlenker, Fahrradrahmen (Sonnenschein, außen)
- Am FatGecko innen/außen am Auto (Sonne, Nacht)
- Seilbahn-Schlitten (Sonnenschein, außen)
- Unter DSLR für Video parallel zu Fotos (Kunstllicht, Innenraum)
- Auf dem Stativ für Zeitrafferaufnahmen (Kunstlicht innen, Sonnenlicht außen)

Zu den Ergebnissen:

Pro:
--------------------------------------------------------------------------------------
- Montageplatten sehr massiv, Verriegelung sicher
- Spritzwasserfest ohne Gehäuse
- Montagezubehör wie z.B. die Dreh-/Hebe-Platte ist durchdacht
- Bauform praktischer als Garmin Virb, z.B. für flache Montage seitlich am Helm/Rahmen/Handgelenk etc.
- Bildschärfe (auch am Rand bei 170° Bildwinkel)
- Farbwiedergabe sehr natürlich
- Dynamic Range / Kontrast sehr gut
- Low Light Fähigkeit (m.E. besser als Garmin Virb und GoPro)
- Weißabgleich bedeutend besser gelöst und präziser als bei der Garmin Virb
- Stabilisator extrem stark und wirkt jeder Erschütterung und zum Teil Drehung entgegen
- Sehr gutes Weitwinkel ohne Stabi (beides geht halt nicht, bedingt durch das Funktionsprinzip... dafür gleich der Stabi Sachen aus, die ein optischer nicht könnte)
- Pro Modus bietet hervorragende Bildqualität (setzt 64 GB SDXC Kate voraus!)
- Stereomikrofon mit sehr gutem Ton außerhalb des Unterwassergehäuses.
- Wifi Steuerung mit erfreulich wenig Verzögerung
- Kopplung über NFC problemlos (Test mit Androidgeräten: Z1 Compact, Nexus 7 und Nexus 5)

Neutral:
--------------------------------------------------------------------------------------
- Gerät wird während der Aufnahme recht warm
- 13 MP Fotos sind ca. auf Handyniveau, es reicht aber für saubere Bilder bei kleineren Drucken (Pixelpeeping a la DSRL ist nicht angebracht).
- Kein Vorschaudisplay (dafür anderes Modell, also kein echter Minuspunkt)
- Zeitrafferaufnahmen nur als Einzelbilder, die Virb rendert automatisch ein Video... kann aber auch besser sein, weil man so flexibler ist.
- Akkulaufzeit wie üblich relativ gering, ca. 2h Aufnahme sind das Limit. Wechselakkus bieten sich an.
- Wenn man den Pro-Modus einmal einschaltet, geht man nicht mehr auf stärker komprimierte Formate zurück :)
- Im Unterwassergehäuse kein brauchbarer Ton, was aber normal ist.

Con:
--------------------------------------------------------------------------------------
- Bei seitlich einfallendem Licht starke Flairbildung mit Kontrastverlust über das ganze Bild (In der Praxis wenig relevant, weil es nur ein bei wenigen Grad Abweichung nicht mehr auftritt)
- Kein 720p (30/60/120) im Pro Modus
- Größter Kritikpunkt: Kein Laden während der Aufnahme über USB (Netzeil erforderlich, keine Powerbank möglich!) (s. dazu aber Update vom 15.08.14!)

Dringender Tipp: Direkt eine 64 GB SDXC mit bestellen und einsetzen, denn dann steht einem der "Pro-Modus" zur Verfügung, und dessen Qualitär ist über jeden Zweifel erhaben. "Sparen" und stattdessen nur eine SDHC Karte einsetzen ist daher überhaupt keine gute Idee.

Fazit: Tolle Action-Cam, die mit einer SDXC-Karte zur Höchstform aufläuft und in der Oberliga dieser Produktkategorie mitspielt.

-------------------
Update 15.08.14:
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Die neue Firmware 2.0 ist veröffentlucht und ich habe sie installiert.

Neue Features der Firmware 2.0:
Selbstauslöser 2s/10s: Top, zählt mit Beep und Blinken runter
Burst Photo: automatische Serienbildaufnahme (10 Stück): Funktioniert und ist praktisch
Motion Photo: Besteht auch aus 10 Bildern und wird nach einem kurzen "wait" im Display zusammengefügt und als ein Bild gespeichert.

Wichtigste Änderung, die aber nicht in den Changelogs steht (!!!!):
Laden über USB während der Aufnahme ist jetzt möglich. Ich hab gestern 4 Stunden Video am Stück gemacht, während die Cam am Handynetzteil hing :)
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am 8. November 2014
Ich benutze die Kamera zum Motorradfahren und zum Skifahren.
Diese Bewertung bezieht sich auf das Motorradfahren, der Winter
kommt ja erst noch. Der Vorteil der Kamera ist das sie schon einen Spritzwasserschutz hat.
Die Sony macht auch Kopf über Aufnahmen. Ich benutze die Kamera immer ohne Unterwassergehäuse. Die Sony übersteht auch einen kurzen Regenschauer. Ich habe mir eine SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 Speicherkarte gekauft
um im Pro Modus zu filmen, in der Sony XAVC S-Aufzeichnung. Dies geht nur mit einer
64GB Micro SDXC Karte. Der Pro Modus bietet die Beste Video Qualität dieser Cam.
Auch die Verbindung zum Smartphone per WIFI zu der Cam klappt prima
mit der App Play Memories Mobile. Mit dieser App kann man die Camera starten stoppen und den Aufnahmebereich der Cam sehen.

Die Kamera filmt in super Qualität. ich schaue mir die Videos auf meinem neuen
Samsung UE55HU7200 4k Fernseher an. Die Videos haben eine atemberaubende Tiefenschärfe und Farben in Verbindung mit dem XAVC S Modus und Vivid Farbmodus.
Der Akku hält nur ca. eine Stunde, ich habe mir daher noch zwei weitere Akkus gekauft.

Einzig zu bemängeln ist das wenn man vom Dunkel ins Helle kommt zum Beispiel bei der
Tunnelausfahrt kommt es zu einer kurzen Überblendung. Dies scheint aber wohl bei allen Action Cams zu sein. Ein tolles Feature hat auch die kostenlose Software Play Memories Home zu bieten.
Dank GPS in der Kamera kann man in das Video die Geschwindigkeit einblenden.

Die beiliegenden Sony Klebehalterungen sind für ein Motorrad nicht zu gebrauchen. Ich habe daher die Sony mit 3M Dual Lock Klettband an der Verkleidung meines Motorrades und seitlich an meinem
Klapphelm befestigt. Das 3 M Dual Klettband hält Bombenfest, kann man überall am Motorrad befestigen und ist eine sehr preiswerte Lösung um die Kamera variabel überall zu befestigen. Ein Foto Cam mit Klettband habe ich hier mit eingefügt.
Anleitung zur Befestigung der Sony gibt es bei You toube unter Sony HDR-AS100V REVIEW FINAL PT 6 - Good or Bad Camera von cycle Cruza

Es gibt diese Sony auch als Sony HDR-AZ1. Diese ist um 30% kleiner, aber Achtung das GPS Modul
ist nicht in der Kamera intrigiert man braucht dafür extra noch extra das Armband mit Fernbedienung. Ich hatte vorher die Rollei Bullet HD Pro. Die Sony ist in der
Videoqualität um Welten besser.

Fazit: Top Camara mit bester Videoqualität im Pro Modus
Für zur Zeit 240 Euro ( ohne Armband mit FB)
Super Preis Leistungsverhältnis.
Mit Klettband seitlich an der Kamera ideal variabel überall zu befestigen.
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am 6. August 2014
Ich möchte mich kurzfassen, die wesentlichen Eigenschaften wurden hier mehrfach angesprochen.
Im Vergleich zu GoPro sehe ich die Sony in Bild- und Tonqualität leicht vorne. Mir gefällt das schlanke Gehäuse besser und der Bildstabilisator ist ein Riesenvorteil! Auch die Bedienung ist meiner Meinung nach etwas praxistauglicher als bei der GoPro.
Ein weiteres Kaufargument pro Sony war für mich das GPS. Leider funktioniert die Synchronisation sehr schlecht, war zur Folge hat, dass die angezeigte Geschwindigkeit im Video nicht zur realen Geschwindigkeit passt. Die GPS-Daten hinken um mehrere Sekunden hinterher! Wenn also ein Fahrzeug abrupt zum Stillstand kommt, wird im Video noch sekundenlang hohes Tempo angezeigt. Sieht natürlich extrem blöd aus. Ich dachte natürlich an eine Fehlfunktion, aber der Sony-Service belehrte mich eines besseren: "Die Verzögerung der GPS-Übertragung bezüglich der Geschwindigkeit ist normal. Diesbezüglich gibt es auch keine Einstellungsmöglichkeiten." Ich konnte es nicht glauben und hakte nach, aber: "Derzeit steht diesbezüglich keine Lösung zur Verfügung."
Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Problem irgendwann mit einem Update der Firmware oder von PlayMemories behoben wird. Ich bin wirklich sauer auf Sony - der einzige Grund weshalb ich die Cam nicht sofort zurückschicke ist, dass sie selbst ohne nutzbares GPS besser als die Konkurrenz ist.
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Stil: Wearable Mount Kit|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich habe bis auf die GoPro zahlreiche Cams getestet, besitze aktuell die Garmin Virb Elite und halte nun die Sony HDR-AS100VW in den Fingern. Deswegen bezieht sich diese Rezension auf den direkten Vergleich dieser beiden Modelle. Aber wie bei der Garmin ist auch bei der Sony alles Gute eben nicht beisammen. Üblicherweise verwende ich Action Cams zum Mountainbiken, für schnelle unterwegs-Aufnahmen mit Hund oder wenn ich für Aufnahmen eine zweite oder dritte Kamera-Position neben dem klassischen Camcorder benötige. Der Einsatzbereich ist also vielfältig.

Nachdem ich hier in anderen Rezensionen gelesen habe, dass das Bike-Kit nichts taugt, habe ich von dessen Anschaffung erst einmal abgesehen. Da hat Garmin wohl scheinbar die Nase vorn. Auch die Einrichtung gestaltete sich bei der Virb einfacher, denn diese erfolgte mehr oder weniger intuitiv. Bei der Sony ist man aufgrund des kleinen Displays und den teils kryptischen Abkürzungen von Menüpunkten gezwungen, Punkt für Punkt in der Anleitung abzuarbeiten. Aber o.k., so etwas macht man üblicherweise nur einmal.

Die Bedienung hingegen ist simpel: Drehregler von Sicherheitsmodus gegen die versehentliche Bedienung nach rechts gedreht, Aufnahmeknopf gedrückt und schon startet die Aufnahme. Da überlegt die Virb erst einmal mehrere Sekunden, ob sie denn nun starten möchte oder ob das System mal wieder abgestürzt ist. Von der Betriebssoftware hat hier die Sony klar die Nase vorn.
Hat man dann einige Aufnahmen im Kasten, möchte man diese auf dem PC betrachten. Und hier wird es richtiggehend albern. Was sich die Sony-Entwickler wieder einmal dabei gedacht haben, wird deren Geheimnis bleiben. Ich bin schon seit meinem Sony-Camcorder kein Fan der Sony-eigenen Software Play Memories Home, sondern kopiere mir meine Videos gern allein auf den PC. Hat der PC dann die Cam gefunden, staunt man erneut, denn die Filme befinden sich nicht wie bei bisher jedem Gerät im Ordner DCIM, sondern in einem Unterordner von MP-ROOT. Und natürlich findet man da nicht nur Filme, sondern wie üblich Sony eigene THM-Dateien zu jedem Clip.

Das an sich wäre auch noch zu verschmerzen, wenn sich Filme aus diesem Ordner einzeln löschen ließen, aber das geht nicht. Man kann einzelne Clips nur löschen, wenn man die SD-Karte entfernt und diese mit einem Adapter direkt in den Kartenleser des PC steckt. Erst dann hat offensichtlich das Betriebssystem der Kamera keinen Einfluss mehr auf die Speicherkarte. Und beim Einstecken der Karte zurück in die Kamera sind beide Seiten möglich. Man sieht erst nach dem Einschalten der Cam, ob die Karte richtig herum eingelegt ist.

Aber letztendlich ist entscheidend, was die Kamera an Qualität abliefert und hier ist die Sony so richtig gut. Es gibt zwei Farbmodi, mir persönlich war der Modus "natürlich" jedoch ein wenig blass. Aber das ist Geschmackssache. Zum mitgelieferten Zubehör gehört die Plastikhülle für Unterwasseraufnahmen bis 5 Meter, dieses Teil schützt jedoch das empfindliche Objektiv auch beim losen Transport in der Jackentasche. Bei Aufnahmen ist dann der Ton in einer Entfernung von mehr als ca. 3 Metern aber schon viel zu leise. Hier muss man wissen, ob man den Originalton benötigt oder ob man ohnehin nachvertont.

Die Kopfhalterung ist o.k., aber ist auf Dauer unbequem. Die Handgelenkhalterung ist m.E. nicht zu gebrauchen, da die Kamera hier wackelt wie ein Lämmerschwanz. Nicht jeder hat Unterarme wie Stallone. Die Sony HDR-AS100VW ist von den Aufnahmen top, aber das mitgelieferte Zubehör, das unübersichtliche Menü, die Verwendung von Play Memories Home (für Ungeübte) und die fehelende Möglichkeit einzelne Videos direkt von der Cam zu löschen trüben letztendlich den Spaß. Wer damit aber leben kann, bekommt klasse Aufnahmen für sein Geld.
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TOP 500 REZENSENTam 3. August 2014
Stil: Wearable Mount Kit|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Meine Rezi erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da ich sicherlich nicht zu der typischen Zielgruppe von Actioncam- Herstellern gehöre; ich betrachte sie deshalb lediglich als Ergänzung zum schon Gesagten.

Ich verwende die Kamera vor allem, um mit möglichst wenig Equipment möglichst beeindruckende Aufnahmen von Livekonzerten anzufertigen, außerdem dazu, um auf Wanderungen oder Fahrradfahrten mal schnell die Umgebung einzufangen. Fallschirmspringen, Bungeejumpen und Tiefseetauchen fallen bei mir aus.

Die erfreulich unauffällige und überraschend niedlich kleine Kamera kommt mit einer überschaubaren Menge an Zubehör - man könnte auch sagen: Wünsche offen lassenden. Neben ein paar Halterungen, deren Zweck nicht ohne Weiteres einsehbar ist, sind vor allem das wasserdichte Gehäuse zu nennen sowie eine Fernsteuerungseinheit.

Das wasserdichte Gehäuse läßt sich ohne viel Aufwand öffnen und schließen; das wirkt durchdachter als bei den Gehäusen anderer Hersteller, wenn sie denn überhaupt eines mitliefern.

Die Fernsteuerung verbindet sich automatisch über WiFi mit der Kamera, sobald man beide Geräte einschaltet, und ist zwar zum Aufnehmen und Wiedergeben nicht unbedingt notwendig, dafür aber unerläßlich, wenn man Einstellungen vornehmen oder die Aufnahmen kontrollieren will.

Ein deutlicher Pluspunkt der Kamera ist neben ihrer Handlichkeit und Unauffälligkeit (keine Signalfarben, keine während der Aufnahme unentwegt blinkenden LEDs, nur wenige akustische Signale) ihre Fähigkeit, aus dem ausgeschalteten Zustand heraus innerhalb weniger als drei Sekunden die Videoaufnahme zu starten. Man drückt einfach auf der Rückseite auf den Aufnahmeknopf, und los gehts. Das habe ich bisher bei noch keiner einzigen Video- oder Fotokamera geschafft. Es ist auch möglich, die Fernbedienung nachträglich während der schon laufenden Videoaufnahme einzuschalten und zu gucken, was man eigentlich gerade aufnimmt. Ebenso kann man die Fernbedienung wieder abschalten, ohne daß das den geringsten Einfluß auf die laufende Aufnahme hat.

Neben dem Aufnahme- (bzw. Auslöse-)Knopf auf der Rückseite gibt es direkt an der Kamera noch zwei Knöpfe, die mit "Prev" und "Next" beschriftet sind. Sie dienen der Navigation zwischen den Betriebsmodi und möglicherweise innerhalb der Übersicht der aufgenommenen Dateien.

Ich schreibe "möglicherweise", weil es mir nicht möglich war, die Playbackfunktion zu testen. Um sich aufgenommene Videos und Fotos von der Kamera anzeigen zu lassen, braucht man ein HDMI-Kabel und ein entsprechendes Wiedergabegerät. Beides befindet sich nicht in meinem Haushalt. So muß ich darauf verzichten, aufgenommene Dateien zu überprüfen, und muß immer erst die Kamera an einen Computer anschließen oder die Speicherkarte entfernen und in ein Smartphone legen, um zu sehen, was ich da alles aufgenommen habe, oder auch, um einfach mal nur ein paar Fehlversuche zu löschen. Ich finde dieses Bedienkonzept sehr fragwürdig und ziehe deshalb einen Stern ab.

Man kann direkt an der Kamera zwischen Foto- und Videomodus wechseln. Den Fotomodus habe ich aber gar nicht ausprobiert, weil ich mit Fotos in Fisheye-Optik nichts anfangen kann.

Ist die Kamera mit ihrer Fernbedienung verbunden, die man sich mithilfe eines an ihr angebrachten, sich etwas unangenehm anfühlenden Gummibandes am Handgelenk befestigen kann, wird sofort auf dem Fernbedienungsteil das aktuell von der Kamera "gesehene" Bild angezeigt. Das heißt, die Kamera selbst hat keinen Monitor, sondern nur ein Display, auf dem der aktuelle Betriebszustand angezeigt wird - für alle weiteren Informationen braucht man die Fernbedienung. Man braucht sie nicht unbedingt, wenn man die Kamera in ihr Unterwassergehäuse gezwängt hat, denn dieses verfügt über wasserdichte Knöpfchen, mithilfe derer man die Kamera ebensogut steuern kann, als wäre sie nicht in dem Gehäuse.

Auf der Fernbedienung befindet sich neben anderen sehr schwergängigen Bedienelementen auch der "Menu"-Knopf, der das Kameramenü aufruft. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Man sucht vergebens nach einer Möglichkeit, Dateiformat oder Bildwechselrate des aufgenommenen Videos oder auch nur den Zoomfaktor einzustellen. Es ist nicht vorgesehen. Man kann den Stabilisator an- oder ausschalten, Standard- oder Hochqualität auswählen sowie in den Zeitlupen- oder Zeitraffermodus wechseln, und das wars. Aber immerhin sind diese praktischen Videofunktionen gegeben, was bei anderen Cams keine Selbstverständlichkeit ist.

Wenn man die Kamera einmal grundlegend eingestellt hat, kann man auch die Fernbedienung zu Hause lassen, denn die Kamera läßt sich mit der App Playmemories mobile auch prima vom Smartphone aus steuern und kann von da aus auch gleich die Aufnahmen übertragen und ansehen bzw. in die Welt verteilen.

Die Qualität der aufgenommenen Videos ist sehr brauchbar, die Farben halbwegs naturgetreu. Der Stabilisator arbeitet sehr überzeugend, auch dies ein Vorteil gegenüber so mancher anderen Kamera.

Der Ton wird in Stereo von zwei kleinen an der Vorderseite der Kamera angebrachten Mikrofonen aufgenommen. Ich weiß noch nicht, wie er von innerhalb des Gehäuses klingt, aber ohne Unterwassergehäuse ist er beeindruckend gut: Klar, ausgewogen und direkt. Diese Eigenschaft prädestiniert die Kamera geradezu dafür, zu Musikaufnahmen verwendet zu werden.

Man kann sie übrigens auf ein handelsübliches Stativ schrauben, mit oder ohne Gehäuse (ohne Gehäuse vermittels einer unauffälligen kleinen Halterung).

Aufgeladen werden Kamera sowie Fernbedienung über die von zeitgenössischen Smartphones bekannten Mini-USB-Anschlüsse. Man braucht also für die Kamera nicht immer ein Extrakabel mitzuschleppen. Das macht die Sache überaus bequem.

Allerdings habe ich eine ganze Weile gebraucht, um herauszufinden, wie das mit dem Aufladen jetzt eigentlich geht. Die Bedienungsanleitung meldet: Wenn aufgeladen wird, leuchtet die LED an der Rückseite bernsteinfarben. Um das zu erreichen, soll man die Kamera an einen Computer anschließen (ein Scmartphoneladegerät tut es auch).

Verbindet man die angeschaltete Kamera mit dem Rechner, werden sogleich drei Laufwerke erkannt und installiert. Eines ist nicht ansprechbar, eins enthält den Inhalt der Speicherkarte, und auf einem befinden sich Bedienungsanleitung und ähnliche Dokumentationen incl. des Kennworts für das kameraeigene WiFi, daß man braucht, um das Smartphone mit der Kamera verbinden zu können.

Der Akku wird jedoch nicht geladen. Sondern das geschieht erst, wenn man die Kamera ausschaltet, was nicht ganz einfach ist. Man muß nämlich die Betriebsmodus-Wahlschalter so lange drücken, bis "PwrOff" im Display erscheint, und dann zur Bestätigung den Aufnahmeknopf drücken. Alsdann kann der Akku der Kamera über das USB-Kabel geladen werden.

Insgesamt ist das trotz der für mich fehlenden Wiedergabemöglichkeit meiner Meinung nach eine sehr gute und einsatztaugliche Actioncam mit vielen Vorteilen gegenüber anderen Actioncams.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2014
Stil: Bike Mount Kit|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Verpackung des Sony Bike Mount Kits ist randvoll gepackt mit Zubehör, so dass man erst mal das Ganze sortieren muss.
Für die Kamera selbst liegen mehrere Faltblätter mit verschiedenen Sprachen als Anleitung bei, ein Akku, ein USB-Ladekabel, leider kein Ladegerät.
Weiter sind Klarsichtbeutel mit verschiedenen Gurten für Helmmontierung, Fahrradhalterung mit Riemen in zwei Längen und dem zweiachsig einstellbaren Grundmodul, jeweils mit kurzer weiterer Faltanleitung enthalten.

Nach Laden der Kamera und Einsetzen eines schnellen Speicherchips, stellt man erstmalig die Uhrzeit/Datum ein, schon kann man loslegen.
Die flache Menüstruktur und die einfache, fast selbsterklärende Bedienung über wenige Tasten sind ein Traum.
Ganz im Gegensatz zur erbärmlichen Anleitung, deren einzig Gutes das komplett abgedruckte Kameramenü ist.

Die Vielzahl an Videomodi, 1080p50 bzw. Aufnahmen mit bis zu 240fps, um nur zwei herauszuheben, entschädigen schnell dafür.
Die Bildqualität ist für eine Actioncam erstaunlich gut, vor allem Objekte im zwei Meter Umkreis zeigen beeindruckend viele Details.
Sie ist gut bei Dunkelheit, Zwielicht und schwierigen Lichtsituationen, reagiert schnell, wenn es zum Beispiel beim Biken von Hell in den Wald geht und dort zwischendurch die Sonne durchblitzt.
Sie hat hier eine wesentlich bessere Dynamik und geringere Streulichtanfälligkeit als zum Beispiel die Garmin Virb.
Ich bevorzuge Colormodus NUTRL, der wie der Name schon sagt, sehr neutrale, natürliche Farben liefert.

Zwei andere Punkte sind es aber, bei denen die Sony an anderen Kameras vorbeizieht:
* Bildstabilisator. Aktivierter Steadymodus reduziert die Sichtbreite von 170 auf 120 Grad, hat dafür aber das beste Ergebnis, das ich kenne.
* Ton. Schon der normale Ton der Kameramikros ist ordentlich. Mit dem Mikroanschluss unten und Codecs, die Details nicht wegcrunchen, hat man viele Reserven und kreative Freiheiten.

Im Betrieb wird sie selbst bei 1080p50 nur leicht warm. Ebenso kam es selbst bei längeren Fahrradpassagen mit direkter Sonneneinstrahlung nicht zu Überhitzungsproblemen.

Im Lieferumfang des Bikekits ist das Schutzgehäuse SPK-AS2.
Es ist mehr ein Schutz gegenüber Staub, Sand, Schmutz und Spritzwasser als ein richtiges Tauchgehäuse - wobei es für Strand, Segeln etc. durchaus tauglich ist.
Braucht man mehr, gibt es das optionale richtige Unterwassergehäuse MPK-AS3, dessen besserer Schutz aber stark auf Kosten der Akustik und Bedienbarkeit geht.

Wenig überzeugend ist für mich die Fahrradhalterung.
An meiner Ritchey Pro Lenkstange war die Halterung nicht so stabil anzubringen, dass die Kamera während der Fahrt nicht verrutscht wäre.
Die Schelle ist dafür viel zu starr und nicht gut genug arretierbar.
Besser war es unten an der dickeren Magura Menja Federgabel.
Allerdings, da die Kamera dort zu frei steht, wackelt die Aufnahme durch den größeren Schwingweg so stark, dass selbst die gute Stabilisierung nicht genug ausgleichen kann.

Überzeugender ist das Helmset. Wenn man die ganzen Gurte sortiert und trotz mäßiger Anleitung zugeordnet bekommen hat, ist man für die meisten Situationen gerüstet.
Ein umspannendes Gurtsystem für den Kopf, eines für den Helm, eines, das an eine Skibrille geklippt werden kann und eines, das in den Belüftungsöffnungen fixiert wird.
Letzteres schaffte, trotz der dafür nicht gerade vorteilhaft gelegenen Löcher meines POC Helmes, einen strammen Sitz.
Wenn man den Dreh raus hat, ist es auch schnell angebracht und gelöst.
Mit 92g (178g mit Lochgurtsystem) ist sie bemerkenswert leicht. Das einseitige Gewicht merkt man im Stehen ein bisschen, während des Fahrens geht es unter.
Auch die Aerodynamik leidet wenig, da stört die Kastenform der GoPro mehr.

Bei Helm- oder Fahrradmontierung ist das Feature WLAN-Livestreaming auf das Handy sehr geschickt.
Man benötigt dazu die kostenlose App Playmemories (iOS und Android), das WLAN-Passwort ist in der englischen Anleitung eingeklebt.
Sie kann zwar hauptsächlich nur Aufnahmemodus einstellen und die Aufnahme starten/stoppen, zur Ausrichtung der Kamera ist sie aber extrem hilfreich
und zeigt das Bild fast verzögerungsfrei.

Fazit. Die Kamera selbst ist erste Sahne. Die Zusätze des Bike Mount Kits zeigen ein durchwachsenes Bild und sorgen für einen Abzug.
Wenn man mehr als die Hälfte des Zubehörs nutzen kann, lohnt sich das Kit preislich gegenüber Einzelkauf dennoch.
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am 24. April 2014
Ostern:
Die angedachten Actionaufnahmen der Jugendlichen am Chiemsee mit dem Tretboot enden in einem Desaster.
Die GoPro ist zwar wasserdicht, aber leider nicht schwimmfähig.
Eines Tages werden vielleicht Taucher eine Gopro mit leerem Akku auf dem Grund des Sees finden.
Vom Boot aus war jedenfalls nichts mehr zu machen.
Die Jungs waren sehr enttäuscht ob ihres Unglücks. Abhilfe war gefragt.

Eine Netzrecherche ergab, es gibt von Sony wieder neuere Actioncams..
Ein Exemplar gab es tatsächlich als gebrauchtes Testexemplar bei Amazon .

Von der georderten HDR-AS100 bin ich auf das Angenehmste überrascht.
Zumal ich bereits ein Vorgängermodell im Einsatz habe.
Sehr gute Videoaufnahmen dank des Bildstabilisators,
zügige Verbindung mit dem Live-View-Modul und eine Übertragung ohne merklichen Zeitversatz
Den Live-View-Monitor ist kompakt, mit der Kamera am Helm hat man ein Live-Bild und die Bedienknöpfe im Blick.

Sehr angenehmer Nebeneffekt, der zeigt, dass Sony auch noch Energie in ältere Produkte steckt:
Der Live-View-Monitor funktioniert nach Firmwareupdates
auch an meiner HDR-AS15 und an der DSC-QX100.
Die Zusammenarbeit mit meinem Android-Telefon klappt mit Play-Memories bestens,
der absolute Überflieger ist natürlich die Darstellung auf meinem IPad-Mini.

Die Software arbeitet sowohl als Android- als auch als Apple-Version schnell und fehlerfrei.

Ich würde den Artikel jederzeit wieder kaufen.
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TOP 500 REZENSENTam 4. August 2014
Stil: Bike Mount Kit|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Diese Rezension bezieht sich auf die Version der Sony HDR-AS100, die mit einem Bike Kit geliefert wird. Bevor ich zum Bike Kit komme, möchte ich ein paar Dinge über die Kamera selbst schreiben.
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DIE KAMERA

***Eigenschaften***
Das erste, was einem bei dieser Kamera auffällt, ist, dass sie unglaublich klein und leicht ist. Trotz ihrer Größe hat sie einige beeindruckende Eigenschaften, einschließlich der Zeitlupenaufnahme bei 50fps in Full HD-Qualität und bis zu 200fps bei reduzierten Auflösungen. Wenn Sie auf die neueste Firmware-Version aktualisiert haben, werden Sie auch in der Lage sein, die Kamera für Live Stream über das Internet nutzen zu können.

***Aufnahmen mit hoher Bit-Rate***
Eine weitere interessante Entwicklung ist die Aufnahme mit hoher Bitrate im XAVC-S-Aufzeichnungsformat für viel bessere Bildqualität. Die Bitrate bei Aufnahmen mit 50fps ist jedoch nicht verdoppelt, so dass sich die Qualität bei Zeitlupenaufnahmen etwas verschlechtert. Der einzige Nachteil von XAVC-S ist, dass Sie eine Class 10 Micro SDXC-Karte benutzen müssen. Die Kamera erlaubt bei diesem Format keine Micro SD-oder SDHC-Karten (auch nicht der Klasse 10). Wenn Sie jedoch in einem Format mit niedrigerer Bitrate aufnehmen wollen, können Sie auch andere Karten benutzen.

***Vergleich mit der GoPro***
Falls Sie sich noch nicht zwischen der Sony HDR-AS100 und der GoPro Hero3+ Black entschieden haben: die GoPro schlägt die Sony bezüglich Bildschärfe. Ihr Objektiv zeigt zudem weniger Verzerrung und gibt Ihnen mehr Kontrolle über die Belichtungseinstellungen. Auf der anderen Seite weist die Sony eine bessere Bildstabilisierung auf, zeigt mehr Detail in den Schattenbereichen Ihrer Bilder und bietet sehr viel bessere Audioaufnahmen für einen geringeren Preis.

***Unterwassergehäuse***
Soweit ich sagen kann, kommen alle Versionen der HDR-AS100 (inklusive der Bike Kit-Version) mit dem SPK-AS2-Unterwassergehäuse. Dieses ist jedoch unbrauchbar für Unterwasser-Videos, denn das Gehäuse ist vorn, wo es die Linse bedeckt, gewölbt. Damit verhält es sich wie eine Linse, und wenn man die Kamera mit dem Gehäuse ins Wasser eintaucht, wird alles unscharf. Es ist besser, dieses Gehäuse als Schutz vor Spritzern oder versehentlichem Eintauchen in Wasser zu sehen, statt es speziell für Aufnahmen unter Wasser zu benutzen. Falls Sie klare und scharfe Unterwasserfotos machen möchten, brauchen Sie ein Gehäuse mit einer flachen Objektivabdeckung. Sony's MPK-AS3-Gehäuse ist eine Alternative, die eine flache Objektivabdeckung hat und die zudem wasserdicht bis zu einer größeren Tiefe ist. Ich kann mir vorstellen, dass Sony irgendwann eine flache Ersatzabdeckung für die SPK-AS2 herausbringt, so wie die Firma das für das SPK-AS1-Gehäuse getan hat. Bis dahin wertet das SPK-AS2-Unterwasssergehäuse die Kamera kaum auf.

Frühere Unterwassergehäuse für GoPro-Kameras haben übrigens das gleiche Problem gehabt, bis die Firma das Design verändert hat. Sony ist allerdings nicht die einzige Firma, die GoPro's Fehler wiederholt.
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BIKE KIT

Das Bike Kit für die HDR-AS100 beinhaltet nicht sehr viel mehr als die Nicht-Kit-Version. Der einzige Unterschied scheint zu sein, dass es zusammen mit einer Überrollbügelhalterung und ein paar Kopfhalterungen geliefert wird. Es kommt nicht mit der RM-LVR1 Live-View-Fernbedienung, aber man kann ein Live-Feed von der Kamera anschauen, wenn man ein Smartphone mit der PlayMemories Mobile-App von Sony benutzt. Diese App bekommt man kostenlos für Apple- und Android-Geräte.

***Überrollbügelhalterung***
Als ich die HDR-AS100 mittels Überrollbügelhalterung an meinem Fahrrad befestigt habe, hatte ich anfangs ein paar Probleme mit starken Vibrationen. Ich habe die Überrollbügelhalterung dann so befestigt, dass sie vom Lenker nach unten hängt statt nach oben zu stehen, was viel besser funktioniert hat. Ich habe zudem eines meiner Fahrrad-Brems-Kabel um die Halterung gewickelt, was geholfen hat, die Vibrationen abzudämpfen. Wenn man auf diese Dinge nicht Acht gibt, können Vibrationen entlang der Halterung verstärkt werden, welche mit der Bildstabilisierung der Kamera nicht mehr adäquat behandelt werden können.

Die Überrollbügelhalterung ist auch nützlich für das Befestigen eines Smartphones, so dass Sie auf diesem die kabellose Übertragung von der Kamera sehen können. Wenn Sie die Kamera auf einem Verlängerungsarm befestigen, können Sie die Überrollbügelhalterung beispielsweise dafür benutzen, ein Smartphone an das andere Ende zu montieren, um zu sehen, was Sie filmen. Um dies zu tun, brauchen Sie eine Smartphone-Befestigung, die sich mit einem Stativgewinde verbinden lässt.

***Andere Halterungen***
Das Kopfband ist bequem, aber nichts, was Sie tragen möchten, wenn Sie die Straße entlang gehen. Man kann das Band auch durch einen Helm ziehen oder die Klebehalterungen für Helme ohne Löcher benutzen. Man hat dadurch viele Optionen, wie man die Kamera am Kopf befestigen kann.
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RESÜMEE

Die HDR-AS100 ist eine großartige Action-Kamera mit einigen sehr beeindruckenden Eigenschaften. Das SPK-AS2-Unterwassergehäuse ist leider wenig brauchbar, so dass Sie ein anderes Gehäuse kaufen müssen, falls Sie Unterwasservideos schießen wollen. Das Bike Kit hat ein paar nützliche zusätzliche Teile, aber angesichts dessen, wie begrenzt der Nutzen ist, ist der Preisunterschied zum Nicht-Kit schwer zu rechtfertigen.
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