God Of War war das erste Spiel dieser Art von Actionspiele, das ich gespielt habe. Ich war sofort gefangen von der interessanten Geschichte des Kratos in einer fiktiven, von Göttern beherrschten Welt und hatte sehr viel Spaß, mich gegen viele Gegner zu beweisen durch Schwertschwingen und sogenannten "Quick-Time-Events". Auch die Art und Anzahl der Rätsel sind ausgewogen. Viele Punkte sind bereits in den Rezensionen meiner Vor-Rezendenten angesprochen, weshalb ich ein paar Punkte meiner persönlichen Einschätzung betrachte:
Sei es das Kämpfen, die Rätsel, die Story, ich finde das Spiel klasse, weil es einfach besonders ist mit seiner eigenen Atmosphäre. Doch ich habe ein paar negative Kritikpunkte, die mich in meiner Entscheidung beeinflusst haben statt 5 Punkte "nur" 4 zu vergeben:
- manche Rätsel frustrierend
- Kamera oft in ungünstigem Winkel/in ungünstiger Blickrichtung (macht sich besonders bei Kämpfen und Jump'n'run-Einlagen bemerkbar)
- nicht selten hakelige Jump'n'run-Einlagen
- an manchen Stellen zu viele Gegner bzw. zu viel Rumgehacke (ist bald nicht mehr schön!)
- Finale ist meines Erachtens eine Enttäuschung!
--> (an dieser Stelle nicht weiterlesen, wenn Sie von diesem noch nicht hören wollen!)
Das Finale ist in drei Teile aufgeteilt, bestehend aus dem Kampf mit beiden Schwertern gegen Ares sowie dem Beschützen der Familie gegen eine Angriffswelle, und finalem Kampf mit einem großen Schwert der Götter gegen Ares. Bevor man in die Schlacht geht, speichert man ab und sammelt dann noch benötigte Orbs, was man bei Nichtbestehen des ersten Kampfes immer wiederholen muss. Auch wird zwischen den drei Kämpfen nicht gespeichert, was frustrierend ist, wenn man das selber schon frustrierende FInale inmitten der Kämpfe ausstellt und später den Kampf wieder aufnehmen möchte. Frustrierend sind die Kämpfe insofern, dass beim Ersten und Dritten die Kampfschemen ständig gleich bleiben und bei manchen Aktionen kaum eine Chance bleibt zu gewinnen. Beim Dritten ist das Schlimme, dass man mit einem schweren Schwert kämpft und sehr, sehr langsam ist gegen einen eh viel zu schnellen Gegner Ares, der nervige Eigenschaften besitzt wie z.B. mehrere metallene Arme auf dem Rücken, die ziemlich stark sind. Es wird dem Spieler ein sehr mühevoller Kampf dargeboten, der bei meiner eigentlich ruhigen Person schnell zur Frustration wird. Und an dieser Stelle macht sich die Eigenschaft bemerkbar einfach mal das Spiel ausschalten zu wollen, weil man eine Pause oder Ruhe haben will, aber wieder vom Anfang des Finales beginnen muss. Der zweite Kampf gegen die Gegner-Horden ist insofern nervenaufreibend, als dass man einfach auf engstem Raum rumhackt und die eigene Familie beschützen muss, die von den Monstern angegriffen wird. Der Kampf mündet schnell in eine sehr stupide Metzelei, bei der wild auf dem Gamepad rumgehämmert wird. Oft springen die Gegner einem noch auf den Rücken und nerven, bis man sie (oder umgekehrt) auf den Boden wirft.
Zwar ist die Story wie schon erwähnt super, aber das Finale wird emotions-und lieblos dargestellt.
--> (weiter:) Alles in allem enttäuscht mich einfach das Finale - nicht aber das Spiel! Dieses kann ich jeden Actionfan empfehlen, der über die beschriebenen Mankos hinwegsieht. Dieses Spiel darf in keinem Action-Game-Regal fehlen!