Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Treffen mit den Toten, 20. Februar 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Es ist schon einen Moment her, dass ich FOLKLORE zu Ende gebracht habe.
Das Erlebnis musste ich erstmal sacken lassen.
Gleich, als ich das Menue das erste mal zu Gesicht bekam war ich überwältigt von Stil und Soundtrack. Als ich dann das erste mal durch Doolin lief, war ich von der Atmossphäre angetan; und das nicht wenig.
FOLKLORE ist ein Spiel das fesselt. Eine sehr gut gestrickte oder verstrickte Story, präsentiert in feinster Comic Sprechblasen-Manier, wunderschön gestaltete Ortschaften und ein niemals aufhörend packendes, actionreiches Gameplay sorgen für ein Spielerlebnis, das man sich nie zu Ende wünscht.
Kritik über die fehlende Sprachausgabe kann ich nicht nachvollziehen, da dies der Atmossphäre des Spiels durchaus eher schaden würde. Die Kämpfe um die ID's(übersetzten wir es mal mit Seelen) haben mir besonders Spass gemacht, weil sie die SIXAXIS Funktion der PS3 voll ausnutzen. Die künstlerischen Ideen (Effekte/Orte/Figuren) fand ich besonders anprechend.
Das man eine Geschichte aus der Sicht von 2 Charakteren spielt ist ebenso eine packende Sache; wie erlebt die eine Figur, die Handlungen der anderen?
Rund um, für mich: absolut überraschend gut, da ich relativ selten diese Form von "Rollenspiel" spiele und auch nicht vorher wusste was mich erwartet.
Also auch für Genre Neulinge und Action Fans die Parole: Geht nach Doolin, wo man die Toten trifft.
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Folklore: Sekt oder Selters..., 19. Januar 2008
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Es gibt Spiele, die sind so erfrischend anders, dass sie auf dem heutigen Spielemarkt mutig als Gegenprodukt den ellenlangen Fortsetzungs-Reihen entgegentreten. Gespannt bestellte ich mir daher 'Folklore', einen unkonventionellen Genre-Mix aus Adventure und Action. Das Ergebnis hat mich leider eher enttäuscht. Doch schon ein Blick auf diese Seite zeigt, dass 'Folklore' sehr polarisiert. Wie bei kaum einem anderen Spiel für Sonys Konsole spaltet sich die Spielerschaft in zwei Lager.
Dabei sind eigentlich alle Zutaten beisammen, um aus dem Spiel ein Erlebnis zu machen. Der Spieler steuert zwei Figuren durch das mysteriöse irische Dorf Doolin. Ellen kehrt nach 17 Jahren zurück, auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte und ihrer vermissten Mutter, während der Reporter Keats auf der Suche nach einer guten Story einem geheimnisvollen Anruf folgt. Stück für Stück tauchen die beiden Figuren in eine mysteriöse Handlung ein und erforschen, was vor 17 Jahren am Samhain in dem Dorf passierte.
Die Liste der Unzulänglichkeiten wird schon beim Spielen des Prologs deutlich. Eine Sprachausgabe (nur in den wenigen Videosequenzen) sucht man vergeblich und die Dialoge laufen Comic-artig geschnitten in Sprechblasen ab. Zwar ist die Inszenierung recht apart ausgefallen, aber der Spieler muss schon schmunzeln, wenn Sätze wie "Aah! Hilfe!" erscheinen, denn die fehlende Vertonung schlägt sich in Puncto Atmosphäre nieder und zieht das Spiel auch durch die stümperhafte Synchronisation (die Lippen öffnen und schließen sich völlig unmotiviert) ein wenig ins Skurril-Lächerliche. Wenn man den Titel schon auf einer Next-Gen-Konsole herausbringt, erscheint die fehlende Sprachausgabe schon nicht mehr ganz zeitgemäß. Ebenfalls zu bemängeln sind die häufigen und relativ langen Ladezeiten (unverständlich: Der Titel sieht zwar nett aus, ist aber graphisch keine Wucht), nämlich immer dann, wenn der Spieler einen neuen Abschnitt verlässt und einen neuen betritt. Da dies sehr häufig passiert, erscheint das Gameplay sehr abgehackt.
Zudem missfiel mir die extreme Linearität des Spiels. Die Adventure-lastige Tageshälfte des Spiels beschränkt sich meist darauf, mit einer Person zu sprechen und sich ein Totenandenken zu besorgen, um mit dessen Hilfe nachts das Tor zu Unterwelt aufzustoßen. Dummerweise führt die Figur zu Beginn des Kapitels immer einen Monolog und spricht sich und dem Spieler immer den nächsten Schritt vor, so dass selbständiges Kombinieren größtenteils wegfällt. Schauplätze, die übrigens im Spielfortschritt noch keine Rolle spielen, sind auch nicht begehbar.
In der Nacht, in der Unterwelt entwickelt 'Folklore' seinen größten Reiz, es gilt sich bis zu den Folklore durchzukämpfen. Erst nachdem man dieses größere Monster besiegt hat, ist der Weg zum Toten frei, der nun nach den Geschehnissen vor 17 Jahren in Doolin befragt werden kann. Auf dem Weg dorthin gefällt das Kampfsystem. Man lässt die Seelen (Der Seeleraub funktioniert mit der SIXAXIS-Steuerung) eingefangener Folks für sich kämpfen, es gibt eine Fülle von Wesen, die auch alle gegen einen bestimmten Gegnertyp nützlich sind. Besonders schön wurde der Bildband implementiert. Gleich einem Bilderrätsel muss man herausfinden, welche Kreatur gegen den neuen Folk beschwört werden muss.
Man kann sogar die eingefangenen Seelen hochleveln, indem man ganz bestimmte Aufgaben erfüllt, etwa 5 oder 10 Folks des gleichen Typs besiegen oder liegengelassene Gegenstände opfern. Mittels der L2-Taste lässt sich die Tastenbelegung der Folk-Angriffe festlegen (maximal nur 4) und hier offenbart sich eine weitere Schwäche des Spiels. Da man gezwungen wird, die Angriffs-Folks immer wieder aufgrund der Immunität zu ändern (etwas, was ich grundsätzlich begrüße), verbringt man sehr viel Zeit damit, die Tastenbelegung zu ändern. Das ist weder besonders komfortabel noch trägt das zur Flüssigkeit des Spiels bei. Zudem muss man ab einem gewissen Punkt des Spiels mit beiden Figuren relativ weit sein, damit es weiter geht und hier liegt wieder mal der Hase im Pfeffer. Ellen und Keats spielen das gleiche Kapitel nur mit minimalen Unterschieden, da ist viel Wiederholung dabei.
Fazit
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Gerade bei einem so polarisierenden Titel wie 'Folklore' lohnt es sich, die Demo aus dem PSN Store anzuspielen. Schlägt einen die zugegeben gute Story in den Bann und kann man über die vielen, vielen technischen Mängel in Sachen Atmosphäre und Bedienung hinwegsehen, ist das Spiel einen Blick wert. Auf andere Spieler wirkt der Titel jedoch bei allem Potential schlichtweg nicht ausgereift und teilweise nicht mehr zeitgemäß.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schaurig schönes Spiel (4,5* Sterne), 5. August 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Folklore ist definitiv kein Kinderspiel, auch wenn es durch sein wunderschönes, liebevoll gestaltetes Cover sehr den Anschein erweckt.
Es geht um ungeklärte Dinge, die vor 17 Jahren zu mysteriösen Todesfällen in einem abgeschiedenen Dorf geführt haben. Nun ist es an Ellen bzw. Keats, herauszufinden, was damals wirklich geschah und wie sie selbst in diese Geschichte passen.
Ich liebe beide Charaktere und spiele sie auch wirklich parallel, um zeitnah beide Sichtweisen zu erfahren. Mich hat dieses Spiel regelrecht süchtig gemacht. Es ist wie bei einem Krimi, wo man wissen will, was als nächstes passiert.
Minimaler Kritikpunkt: zu wenig gesprochene Sequenzen.
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