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384 von 392 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Viel Licht, wenig Schatten, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-HX5V Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz (Elektronik)
Ich besitze die HX5V nun seit ca. 3 Wochen, habe sie mit im Urlaub gehabt und konnte mir nach > 1000 Fotos und diversen Videos einen, wie ich finde, guten Eindruck verschaffen. Mein Fazit ist ausgesprochen positiv: Gute Bildqualität, nützliche Funktionen und einige "boah, das geht doch eigentlich gar nicht" - Momente. Trotzdem gibt's auch das ein oder andere Defizit, weswegen die Kamera bei mir knapp an den 5 Sternen vorbeigeschrammt ist. Die meisten hier geschriebenen Rezensionen geben schon ein gutes Gefühl für die Leistung der Kamera, daher möchte ich nur einige Punkte ansprechen: Bildqualität: Die Bildqualität ist in Ordnung, wenn auch nicht phänomenal. Vergleiche ich Aufnahmen, die bei Tageslicht und den minimal möglichen ISO 125 aufgenommen wurden mit denen meiner IXUS 80, gewinnt letztere. Die Unterschiede sind gering und nur bei 100% Skalierung erkennbar, aber da bringt die IXUS noch eine Winzigkeit zusätzlicher Schärfe mit. Ein weiterer Punkt, der an die IXUS geht, ist der automatische Weißabgleich: Z. B. zieht die HX5V ein Foto, das im Schatten unter blauem Himmel aufgenommen wurde manchmal etwas ins Blaue hinein. Das ist zwar objektiv korrekt, der Weißabgleich der IXUS gleicht hier aber besser aus, so dass das Bild subjektiv neutraler wirkt. Die Qualitätsunterschiede sind aber insgesamt gering und in den meisten Aufnahmesituationen nicht sichtbar. Der Eindruck dreht sich deutlich, sobald Aufnahmen mit wenig Licht gemacht werden: Fotos, die mit ISO 800 aufgenommen werden, sind normalerweise mit Kompaktkameras nicht mehr schön. Auch dann, wenn ich sie passend zu meinem 24" Monitor herunterskaliere, sind sie spürbar verrauscht. Mit der HX5V geht das noch. Natürlich ist auch hier bei 100% Skalierung eine reduzierte Qualität sichtbar, schaut man sich das ganze auf 24" an, sieht es aber noch sehr ordentlich aus. Das gilt im Besonderen für Bilder, die in einem der entsprechenden Spezialprogramme aufgenommen wurden Programme: Sehr praktisch ist der Modus "Intelligente Vollautomatik". In den meisten Situationen ist diese Automatik sehr hilfreich. So wird z. B. eine Makro-Situation automatisch erkannt, das bei anderen Kameras notwendige manuelle Umschalten entfällt. Ansonsten erkennt die Kamera noch so einiges, z. B. auch spezielle Aufnahmesituationen wie "Dämmer-Portrait". In dem Fall fokusiert sie auf das Gesicht, dreht die Blitzhelligkeit herunter und die Empfindlichkeit hoch, so dass auch die Umgebung noch sichtbar ist. Optional kann man darüberhinaus eine Funktion aktivieren, die in Aufnahmesituationen, die von der Kamera als "schwierig" angesehen werden (z. B. Dunkelheit, Gegenlicht etc.), für die automatische Aufnahme von zwei Fotos mit unterschiedlichen Einstellungen sorgt. So wird dann beispielsweise direkt hintereinander ein Foto mit Blitz und niedriger Empfindlichkeit sowie eins ohne Blitz, aber mit hoher Empfindlichkeit aufgenommen. Praktisch. Hier gibt es noch einige Modi mehr, eine manuelle Einstellung von Blende und Belichtung ist aber auch möglich. Dabei finde ich die Möglichkeit, die Belichtungsdauer bis auf 30 Sekunden hochzusetzen, perfekt für Stativfotos in der Dunkelheit. Ist kein Stativ vorhanden, kommen wir zu einem der "boah..." - Momente: Im Modus "Handgehalten bei Dämmerung" nimmt die Kamera bis zu 6 Aufnahmen hintereinander auf und kombiniert sie zu einem vergleichsweise rauscharmen Bild. Und das klappt erstaunlich gut: Wieder auf 24" skaliert sind damit ISO 3200 (!) Aufnahmen noch durchaus ansehbar und liegen auf einem ähnlichen Niveau wie die IXUS 80 bei ISO 400 - 800. Der Bildstabilisator der HX5V erlaubt auch noch handgehaltene Aufnahmen mit 1/4 Sekunde Belichtung, so dass in Kombination "eigentlich unmögliche" Aufnahmen noch machbar sind. Schöner wird's natürlich mit kleinem ISO und Stativ, aber als zusätzliche Option ist das großartig. GPS: Tut's im Wesentlichen. In der Regel ist nach 5 - 10 Sekunden ein Signal da. Also einschalten, zielen, Zoom einstellen und dann ist auch das GPS Signal da. Ich gehöre zwar zu den Leuten, die manchmal mit einem Geologger durch die Welt laufen und in dem Fall kein GPS in der Kamera brauchen. Trotzdem finde ich die (abschaltbare) GPS Funktion nützlich, da ich den Logger nicht bei jedem Schritt dabei habe und es durchaus Situationen gibt, in denen ich ein paar Fotos machen möchte, ohne gleich meine Route aufzeichnen zu wollen. Der Kompass ist eigentlich praktisch, zeigt bei mir aber manchmal eine deutlich falsche Richtung an. Es gibt zwar ein Kallibrierungsprogramm, bei dem man die Kamera "wie eine liegende Acht" drehen soll, mir ist aber nicht ganz klar, was das genau bedeuten soll. Ich hoffe hier noch auf ein YouTube Video... Videos: Ein weiterer "boah..." - Moment. Wenn man sich das Video aus der "Kompaktknipse" mal auf einem 42" Fernseher anschaut, stellt man fest, wie scharf es ist und wie gut der Bildstabilisator funktionert. Das Stereomikrofon ist leider oben links platziert, wo zumindest ich automatisch meinen linken Zeigefinger drauflege. Aber nach ein paar Wochen denke ich mittlerweile daran, den Finger bei Videoaufnahmen auf eine andere Stelle zu legen. Die von einigen Stimmen hier beklagte Kissenverzerrung/Barrel Distortion ist bei Aufnahmen mit vollem Weitwinkel sichtbar, allerdings stört sie mich nicht sehr. Mein Camcorder, der nun übrigens verkauft wird, hat nicht einmal Weitwinkel. Etwas verwirrend mag aber sein, dass die Kamera beim Einschalten einen Zoomfaktor von "1.0" anzeigt, dabei jedoch auf minimaler Brennweite und damit größtem Weitwinkel steht. Das mag für jemanden, der sich die Kamera nur mal eben schnell anschaut, nicht auf Anhieb ersichtlich zu sein. Weitere Funktionen: Das Sweep-Panorama, bei dem man die Kamera schnell um ihre Achse dreht und damit ein Panorama-Foto erzeugt, ist großartig, einfacher geht's nicht! Da hier die Video-Funktion verwendet wird, haben die Bilder zwar "nur" 1080 Zeilen und, bei wenig Licht, ein höheres Rauschen. Aber auch das sehe ich nur als Option, die häufig, aber nicht immer sinnvoll ist. Wenn ich optimale Qualität haben möchte, kann ich immer noch, so wie bei anderen Kameras, viele einzelne Fotos aufnehmen und diese per Software mergen. "Selbstauslöser bei Gesichtserkennung" ist eine sehr praktische Funktion für alle "Langarmfotographen". Die Kamera löst aus, sobald sie (je nach Einstellung) ein oder zwei Gesichter erkennt. Fazit: Wie oben bereits angesprochen begeistert mich die Sony HX5V. Trotzdem ist sie nicht perfekt, weswegen ich nur 4 Sterne gebe. Die für mich störendste Einschränkung ist der manchmal etwas orientierungslose Weißabgleich. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, ich würde die HX5V definitiv weiterempfehlen.
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152 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sony HX5: Gute Foto- und Video-Hosentaschen-Kamera für alle Gelegenheiten, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-HX5V Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz (Elektronik)
Nachdem ich mit einer Fuji F70 schon recht positive Foto-Erfahrungen mit einer Hosentaschensuperzoom gemacht habe, wollte ich sehen, ob dieser Formfaktor nicht eventuell auch noch zusätzlich gute HD-Video-Funktion bieten kann. Die HX5 schien mir hierzu am geeignetsten: Full-HD mit optischem Zoom und Stereo-Ton und kompakter als z.B. Panasonic TZ10. Und nachdem Sony jetzt endlich SD-Karten-fähig ist, konnte ich die HX5 einfach mal ausprobieren, ohne gleich in Memory Sticks investieren zu müssen. Zum Vergleichen hatte ich die Fuji F70 und eine Panasonic TZ5 zur Verfügung. Generell sollte jedem klar sein, dass eine solche Kamera mit Mini-Sensor und lichtschwachem 10-fach Zoom-Objektiv nicht an die Bildqualitäten einer guten Bridge- oder DSLR-Kamera herankommen kann. Die HX5 ist vollgestopft mit allen möglichen fotografischen Entmündigern, die aber allesamt hervorragend funktionieren. Man bekommt fast immer das Bild, das man haben wollte, auch wenn man befürchtet hat, dass die Kamera das niemals packen würde. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten sind sehr begrenzt vorhanden, aber (bis auf Weißabgleichsanpassung) bei dieser Kamera auch nicht nötig, selbst die Empfindlichkeit kann getrost auf AUTO bleiben: bei ISO 400 macht die Kamera in den allermeisten Fällen Schluss. Programmautomatik, Blendenautomatik, Bildparametereinstellungen, Entfernungseinstellung? Fehlanzeige, gibt's nicht. Es gibt diverse Szenen-Modi, einen HDR-Mode und zwei Modi für wenig Licht (einer für bewegte, einer für statische Objekte), die aus einer schnellen Folge von 6 Bildern ein scharfes, rauscharmes Bild berechnen. Dieser von mir bisher immer etwas belächelte "digitale Bildstabilisator" funktioniert hier zum ersten Mal wirklich richtig gut, da scheint die Geschwindigkeit des CMOS-Sensors zu helfen. Scharfe, rauscharme Fotos mit erstaunlicher Detailwiedergabe in Museen oder Kirchen ohne Blitz oder Stativ sind mit der HX5 problemlos machbar. So etwas hat nach meiner Erfahrung bisher noch keine Kompaktkamera so gut hinbekommen (vielleicht die gute alte Fuji F30/31, aber nicht mit 250 mm Brennweite). Serienaufnahmen sind, dank CMOS-Sensor, mit bis zu 10 Bilder/sec möglich (3 Bildraten wählbar), nach 10 Bildern ist aber Schluss und dann gibt's erstmal einige Sekunden Speicherzeit. Den Panorama-Mode habe ich bisher noch kaum ausprobiert. Wer sich darauf einlassen kann, dass zwar über Motiv und Auslösezeitpunkt immer noch hinter der Kamera entschieden wird, alles Andere aber dann die Kamera übernimmt, wird in den allermeisten Fällen mit guten Bildern belohnt. Wer um jeden Preis alles unter eigener Kontrolle haben möchte, liegt mit der HX5 falsch. Und die Bildqualität? Nun ja, insgesamt ist die Bildqualität gut, aber nicht überragend. Bei niedrigen Empfindlichkeiten zeigt die HX5 eine deutlich stärkere Rauschunterdrückung als z.B. F70 und TZ5, mit entsprechenden Detailverlusten (Haare, Gras, Zweige etc.), allerdings bei Weitem nicht so brutal wie z.B. bei der Casio HX10. Bei ISO 400 scheint sich das eher umzudrehen, hier liefert die HX5 bei vergleichbarer Detailwiedergabe sichtbar rauschärmere Bilder als die F70 und insbesondere die TZ5. Bei mehr als ISO 800 ist allerdings, wie bei allen anderen Kompaktkameras auch, kein brauchbares Ergebnis mehr möglich. ISO 400 Bilder der HX5 sehen als DIN A4 Ausdrucke noch richtig gut aus. Farbwiedergabe und Kontrast sind in Ordnung, die Farbsättigung ist eher kräftig (ohne Einstelloptionen). Für meinen Geschmack sind die Bilder teilweise etwas überschärft. In Verbindung mit der stärkeren Rauchunterdrückung eignen sich die Bilder nicht besonders gut für Nachbearbeitungen. Das Objektiv hat mich dann aber fast umgehauen: Im Weitwinkelbereich sind heftigste, fast schon Fisheye-ähnliche, tonnenförmige Verzeichnungen zu sehen. Bei Fotos werden diese extremen Verzeichnungen offenbar erfolgreich herausgerechnet, bei Videos reicht die Rechenleistung des Bildprozessors hierfür aber wohl nicht aus. Man kann das leicht in der Vorschau auf dem Display sehen: In den Foto-Einstellungen (z.B. "P") ist alles schön gerade, während in der Video-Einstellung die gruselige Abbildungsleistung des Objektivs ungeschönt sichtbar wird. Ab Zoom-Faktor 2 (entspricht also 50 mm KB-äquivalent) ist das Problem dann aber verschwunden und alle Kanten und Linien werden auch im Video-Modus gerade. Wem Weitwinkel-Video wichtig ist kann die HX5 vergessen. Ansonsten sind die Full-HD Videos im AVCHD-Format für eine Taschenknipse dieser Preisklasse wirklich erstaunlich gut. Der Unterschied zum 1280*720 Video der TZ5 auf einem Full-HD-Fernseher ist unerwartet groß. Wie bei allen anderen Digitalkameras auch, wird, zur Vermeidung von EU-Einfuhrzöllen für Camcorder, die Länge der einzelnen Videos auf 29:59 Min begrenzt. GPS? Wer Europa in 4 Tagen komplett aber ohne Kleindetails bereisen möchte wird das GPS sicherlich ganz praktisch finden. Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert. Ich versuche, die Akkukapazität lieber zum Fotografieren oder Filmen zu nutzen. Die Akkulaufzeit scheint akzeptabel zu sein: bisher ca. 250 Bilder, davon bestimmt 1/4 mit Mehrfachbelichtung, wenig Blitzeinsatz, ca. 20 Min Full-HD Video und der Akku ist laut Balken-Anzeige noch halb voll. Alles aber ohne GPS. positiv: - Bildqualität weniger von der Empfindlichkeitseinstellung abhängig als z.B. bei Fuji oder Panasonic - Gute (Software-)Korrektur des abenteuerlichen Objektivs bei Fotos: wenig Randunschärfe/Verzeichnungen/Farbsäume/Abschattungen über den gesamten Brennweitenbereich. - Sehr guter Bildstabilisator (Foto und Video), ermöglicht längere Belichtungszeiten und geringere Empfindlichkeiten, Videos aus der Hand gelingen wackelfrei - Schneller Autofokus - Erträgliche Einschaltzeit, Ausschalten braucht etwas mehr Geduld ... - Schneller Serienbildmodus (bis zu 10 Bilder/sec), so etwas geht halt nur mit CMOS-Sensoren.... - Sehr gute low-light Fähigkeiten durch schnelle Mehrfachbelichtungen. - Gute Qualität der Full-HD Videos ab Zoomfaktor 2, durch AVCHD-Komprimierung erträglicher Speicherbedarf (1 Stunde ca. 8 GB). - Auch (fast)-Full-HD Videos als MP4 möglich (1440 * 1080), qualitativ aber etwas schlechter als AVCHD, dafür ohne extra Software nutzbar. - Autofokus sowie optischer Zoom in angepasster (=langsamer) Geschwindigkeit auch bei Videos nutzbar. - Video-Ton in Stereo - HDMI-Adapter im Lieferumfang negativ: - Für meinen Geschmack zu starke Rauschunterdrückung, dadurch unnötige (?) Detailverluste bei geringen Empfindlichkeiten - Autofokus bei wenig Licht trotz Hilflicht ab und an etwas unzuverlässig - Für meinen Geschmack teilweise etwas zu starke Schärfung der Bilder - einige Sekunden Speicherzeit bei Serienaufnahmen und aus mehreren Bildern zusammengerechneten Bildern. - Serienaufnahmen auf 10 begrenzt (was aber in den meisten Fällen reicht) - Schlechter Blitz: geringe Reichweite, keine Entfernungsanpassung, recht lange Wartezeit zwischen zwei Auslösungen. Schade. - Extreme tonnenförmige Verzeichnungen bei Weitwinkel-Video. - Bei Videos Motorgeräusche von Zoom und Autofokus in der Tonaufnahme hörbar. - Display dürfte gerne eine höhere Auflösung haben (wie z.B. TZ10, oder, noch besser, Ricoh CX3 oder Nikon S8000). - Grottenschlechtes Handbuch: kaum Informationen, das aber in 19 Sprachen. Die Vollversion (nur auf CD) ist kaum besser. Zum Glück ist die Kamera weitgehend selbsterklärend .... Mein Fazit: Trotz einiger Schwächen gefällt mir die HX5 in der Summe ihrer Eigenschaften so gut, dass ich sie als immer-dabei-Kamera behalten werde. Die Bildqualität bei niedrigen Empfindlichkeiten wird wohl nicht ganz an die Bildqualität aktueller kompakter Superzoomer (z.B. Panasonic TZ10 oder Canon SX210) herankommen, das relativiert sich bei schlechteren Lichtverhältnissen aber schnell. Zusammen mit den hervorragenden low-light-modi, dem zügigen Autofokus, den schnellen Serienbildern und dem guten Full-HD Videomodus ergibt sich für die HX5 ein sehr großer Einsatzbereich. Mit dieser Kamera kann man bei fast allen Motiven und fast allen Lichtverhältnissen brauchbare bis gute Fotos UND Full-HD Videos machen. Wer das "all in one rundum sorglos für alle Fälle immer dabei Paket" für Foto und Video im Hosentaschenformat sucht und damit leben kann, den technischen Teil des Fotografierens oder Filmens der Kamera zu überlassen, macht mit der HX5 nichts falsch. Die HX5 kann fast alles, und das meist gut, allerdings nicht wirklich überragend. Wer nur bei gutem Wetter fotografieren möchte und dann aber die bestmöglichen Bildergebnisse haben möchte, wer Schnappschüsse, Serienbilder, Dämmerungsmodi und Full-HD-Video nicht braucht, wer alle Aufnahmeparameter unter Kontrolle haben möchte, oder wer auf Weitwinkel-Video nicht verzichten kann, wird wahrscheinlich mit einer anderen Kamera mehr Freude haben.
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125 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tolle Kamera, gutes Preis/Leistungsverhältnis, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-HX5V Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz (Elektronik)
Ich habe die Kamera nun seit vergangenem Mittwoch (3.3.10) in der Farbe Gold. Erster Eindruck nach Auspacken des Gerätes: Wow, ist die klein und leicht. Gewundert hat mich aber, dass das Display nicht mit einer Schutzfolie versehen war. Nun ja, Akku in das Ladegerät und erst mal: warten... Die erste Ladung dauerte ca. 110 min. In der Zwischenzeit wollte ich mich mit der Kamera vertraut machen und freute mich schon richtig auf das umfangreiche Handbuch, das im Karton dabei lag. Aber herbe Überraschung: Außer einer ausführlichen Darstellung der Sicherheitshinweise und einer wirklich sehr kurzen Einführung in die Kamera findet man in diesem Büchlein nichts. Das aber in (gefühlt) 30 Sprachen. Das eigentliche Handbuch gibt es nur auf der beiliegenden CD und ist mit 164 Seiten zwar umfangreich, aber ehrlich gesagt, versuche ich nicht Stunde um Stunde vor dem Rechner zu verbringen, um eine Bedienungsanleitung zu lesen. Netter Gag: Den Handbuchschreibern bei Sony ist anscheinend noch nicht bekannt, dass diese Kamera nicht mehr mit einem MemoryStick Duo, sondern nur noch mit SD-Karten funktioniert. Die ersten Bilder mit der Kamera sind extrem gut gelungen. Die Kamera liegt trotz ihrer Leichtigkeit gut in der Hand, lediglich bei etwas größeren Fingern muss man bei den kleinen Tasten wirklich genau zielen ;-) Als alter Spieler habe ich auch versucht, gleich alle Lichtsituationen auszuprobieren. Portrait im Keller nur mit Blitz, Situationsfoto unserer Katze bei Tageslicht und eine Landschaftsaufnahme mit viel Schnee und blauem Himmel haben die Kamera nicht wirklich gefordert und bringen super gute Ergebnisse. Auch die Kelleraufnahme zeigt ein gutes Bild ohne Körnung, die Farben waren in allen Situationen kräftig und lebensecht. Spaßig ist an dieser Stelle der Smiley-Modus (Sorry, einen besseren Namen habe ich noch nicht): Will man Personen fotografieren, kann man die Kamera zur Selbstauslösung bringen, wenn alle Gesichter auf dem Bild lächeln. Überrascht hat mich aber wirklich der Video-Modus. Gestochen scharfe Aufnahmen in brillanter Farbe im HD-Modus sind absolut kein Problem, die Aufnahmen können mit meiner Canon HF100 absolut mithalten. Lediglich das Motorgeräusch des Zoom ist ganz leicht zu hören, stört mich aber nicht wirklich. Vorläufig letzter HighLight ist die GPS Ausstattung: Die Kamera hat nicht nur einen GPS Sensor, sondern auch einen eingebauten Kompass, so dass bei Aufnahmen, nicht nur die (wirklich absolut) genaue Position aufgezeichnet wird, sondern auch die Blickrichtung während der Aufnahme. Für mich besonders interessant war die Frage, wie schnell die Kamera das Sat-Signal aufnehmen kann und damit die Position bestimmt. Sony behilft sich hier eines kleinen Tricks, in dem über die mitgelieferte Software "GPS-Hilfsdaten" heruntergeladen werden können, die eine schnellere Synchronisation ermöglichen. Die geladenen Daten haben eine Gültigkeit von 30 Tagen und werden beim Anstecken der Kamera automatisch geladen. Mit diesen Daten dauert die Positionsbestimmung ca 10-15 Sekunden, der Gegentest mit gelöschten Daten erbrachte dann 45-55 Sekunden. Als absolut störend empfinde ich die Notwendigkeit, einen Kombistecker verwenden zu müssen, an dem dann USB, Video und Sound (kein HDMI) Ausgänge vorhanden sind. Mir hätte wirklich besser ein einfacher USB Anschluss gefallen, da solche Kabel mittlerweile überall zum Standard gehören. Insgesamt eine super Kamera, Abzug gibt es meinerseits wegen der fehlenden gedruckten Bedienungsanleitung und andererseits wegen des klobigen Kombisteckers.
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