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Produktinformation
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Das Spiel gliedert sich grob in zwei große Teile: die Oberwelt (hier unterhält man sich mit Leuten und baut die Welt wieder auf) und die Dungeons (zufallsgeneriert). In den Dungeons besiegt man buchstäblich Horden von Gegnern, die natürlich stetig stärker werden und je nach Umgebung anders aussehen: so greifen in der Seehöhle Skelettpiraten an, während in den Abwasserkanälen fiese Ratten unsere Helden annagen wollen. Ebenfalls sollte man in den Dungeons jede Schatzkiste öffnen und auch die herumliegenden Steine aufheben und zertrümmern, um hilfreiche Gegenstände zu erhalten. Wichtig: In jedem Dungeon gibt es einen so genannten "Geostone" einzusammeln; dieser enthält Informationen über den Wiederaufbau der Welt. Verlässt man den Dungeon und begibt sich in der Oberwelt in den "Georama"-Modus, kann man mit diesen Informationen und den nötigen Baumaterialien die Welt wieder aufbauen, und zwar genau so, dass sich die gewünschten Effekte in der Zukunft einstellen. Dieses Aufbauprinzip wurde aus Dark Cloud übernommen und weiterentwickelt. So muss man nun auch Personen aus seiner Heimatstadt mit auf die Reise nehmen und dazu bringen, dass sie sich in den neu aufgebauten Teilen der Welt häuslich niederlassen, was natürlich wieder neue Aufträge für Max und Monica nach sich zieht.
Grafisch ist Dark Chronicle im schönsten Cell-Shading-Stil gehalten. Es macht schon Spaß, sich die wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Welt einfach nur anzusehen. Auch der Soundtrack ist sehr gelungen und die eingängigen Melodien werden auch nach mehrstündigem Spielen nicht langweilig (und die Stunden verfliegen nur so bei diesem Spiel!). Ein absolutes Highlight ist die Story, die konsequent fortgeführt wird und nie unlogisch wirkt (trotz der ständigen Zeitreisen). Recht lustig ist auch die Möglichkeit, bestimmte Dinge in der Spielwelt zu fotografieren und Max daraus Ideen kombinieren zu lassen, die dann zu neuen Erfindungen führen. Weiterhin kann man seine Waffen kontinuierlich verbessern, dem Angeln frönen, ein Golf ähnliches Spiel namens "Spheda" spielen, seinen Lieblingsfisch im Fischewettschwimmen antreten lassen -- nein, langweilig wird es hier nun wirklich nicht. Eher hat man ein ganz anderes Problem: Man kann sich nur schwer von Dark Chronicle losreißen! --Ines Heidrich
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Neben den für Rollenspiele üblichen Kämpfen tragen aber auch viele andere Aufgaben zum Spielgenuß bei. So muß man Dörfer, die zerstört wurden wieder aufbauen, wobei man sowohl Vorgaben hat, als auch selber kreativ werden kann. Weiterhin muß man Leute finden, die einen auf der Reise begleiten, was diese natürlich nicht ohne eine Gegenleistung tun. So muß man die unterschiedlichsten Wünsche erfüllen, bevor man Reisebegleiter findet. Auf seiner Reise kann man auch fotografieren und durch verschiedene Kombinationen der Fotos neue Dinge erfinden, die einem das Leben erleichtern. Ebenso kann man Waffen oder auch den Roboter aufwerten und verbessern.
Dazu kommen noch weitere Spielmöglichkeiten, wie eine Art Golf oder Angeln. Die gefangenen Fische können dann hochgezüchtet werden und an Fischrennen teilnehmen, bei denen tolle Preise winken.
Spielspaß pur also und dazu eine hervorragende Grafik. Dadurch, daß es so viele unterschiedliche Aspekte im Spiel gibt, tritt auch nie langeweile auf, denn wer gerade keine Lust zum kämpfen hat, beschäftigt sich eben damit, seine Waffen zu verbessern, seine Fische zu trainieren oder Efindungen zu machen.
Was mir auch noch im Gegensatz zum ersten Teil "Dark Cloud" positiv aufgefallen ist,ist daß auch die Kämpfe mit den einzelnen Hauptgegnern durchaus zu schaffen sind und sich weder zu leicht, noch zu schwer gestalten. Also tritt auch kein Frust auf, weil man an einer Stelle im Spiel einfach gnadenlos hängenbleibt. Für mich ein absolut perfektes Spiel und ich kann es nur empfehlen. Viele Stunden Spielspaß pur!
Die (englische) Sprachausgabe ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, auch wenn die deutsche Übersetzung dazu nicht immer ganz passig ist. Die Stimmen sind gut gewählt und verleihen den Charakteren noch den letzten Schliff und die Sprecher geben sich hörbar Mühe, den Figuren gerecht zu werden.
Zur Geschichte möchte ich an dieser Stelle nur sagen, dass sie interessant und vielschichtig ist, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheint. Man kommt allerdings eher langsam voran, denn es gibt so viele Dinge, die man noch nebenher tun kann! Da wäre als erstes das Fotografieren, bei dem man Bilder zu Ideen macht und die besten Schnappschüsse später auch in ein Fotoalbum übernehmen kann. Dann natürlich das Erfinden neuer Gegenstände und Bauteile für den eigenen Roboter, wofür das Fotografieren hauptsächlich gut ist. Aber es gibt noch viele andere Dinge, wie Angeln, das Erledigen von kleinen Aufträgen oder einfach das Ausbauen der Waffen und Beschaffen von Baumaterial. Man entwickelt einen richtigen Sammlertrieb, während man sich in den - immer wieder anders aufgebauten - Dungeons bewegt, und damit wären wir auch bei dem Teil des Spiels, der mir persönlich mit am meisten Spaß macht: Dem Städtebau! Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Städte und Dörfer neu aufzubauen und es macht riesigen Spaß, sich die Ergebnisse in der Zukunft anzusehen. Außerdem ist das Bausystem leicht verständlich und das Herumprobieren und Experementieren mit neuen Gebäuden etc. ist immer wieder eine spannende und lustige Angelegenheit.
Dark Chronicle ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert, sowohl für Rollenspieler als auch für Strategiefreunde!
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