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5.0 von 5 Sternen
Spitzen-Spiegelreflexkamera von Sony !!!, 25. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Sony DSLR-A700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, EXMOR Sensor, BIONZ Bildprozessor) nur Gehäuse (Elektronik)
Nach ca. 1000 Fotos und einigen Wochen der Spiegelreflex-Fotografie bin ich sehr zufrieden mit der Alpha700. Hier meine Eindrücke:
Look and Feel:
Sie liegt satt und griffig in der Hand, ist genau richtig dimensioniert, und der Griff ist so geformt, dass auch der kleine Finger nicht überflüssig oder im Weg ist.
Es ist genug Platz für den Daumen vorhanden und durch die zusätzliche Ausformung der oberen rechten Ecke ergibt das ein sehr sicheres Griff-Gefühl.
Die Bedienknöpfe und Schalter sind sehr gut erreichbar und haben einen guten Druckpunkt.
Der 3-Zoll Bildschirm ist fantastisch klar, hell und unglaublich detailiert, so dass man das Foto nach der Aufnahme wirklich sehr gut beurteilen kann, was Belichtung,Schärfe und Bildausschnitt angeht.
Die Kamera fühlt sich sehr solide an, nichts rappelt oder klappert, das kann man aber auch für über 1300 Euro erwarten.
Der eingebaute Blitz muss von Hand hochgestellt werden.
Bedienung und Einstellungen:
Mit der FN-Taste erscheint ein Einstellungsbildschirm, in dem man mit dem direkt neben dem Daumen liegenden Bedien-Stick sehr schnell und komfortabel alle Aufnahmeeinstellungen vornehmen kann.
So z.B. ISO, Weißabgleich, Bildauflösung, Komprimierungsstufe bei Jpeg, RAW-Modus, Belichtungkorrektur -3 bis +3 EV, Blitzkorrektur -3 bis +3 EV, Wahl des Autofokus-Punktes, Dynamik-Range (erweiterte Dynamik-Anhebung, um bei sehr kontrastreichen Motiven mehr Durchzeichnung in Schatten-Patien zu erhalten), und Zugriff auf die so genannten Kreativprogramme, wie z.B.:
1.Standard, 2.Vivid (Lebhaft=etwas kräftigere Farben und gesteigerter Kontrast), 3.Neutral, 4.AdobeRGB, 5.Portrait, 6.Landscape, 7.B+W (Schwarz-Weiß).
Zu diesen, ich nenne sie mal Farb-Programme, lassen sich jeweils Kontrast-, Farbsättigungs- und Schärfeeinstellungen speichern.
Die letzten drei Programme (5.-7.) lassen sich auch ändern auf Sepia, Night, Autumn, Sunset, Light, Deep und Clear, auch jeweils mit separaten Einstellmöglichkeiten wie oben beschrieben.
Da sollte für jeden und jede Situation etwas dabei sein. Ich habe allerdings nach den ersten Testtagen den ganz großen Teil meiner Fotos im Standard-Programm erstellt, ohne an Kontrast, Schärfe usw. zu drehen. Diese Einstellung ergibt einen hervorragenden Gesamtbildeindruck.
Die zwischen der FN-Taste und dem Stick befindliche C-Taste (Custom) kann im Menü mit einer Wunsch-Funktion belegt werden, dass heißt: Direktzugriff auf eine der folgenden Einstellungen: DynamikbereichOptimierung, Kreativmodus, Bildauflösung (Größe), Qualität (Komprimierung Jpeg), AF-Feld, Blitzmodus, Speicherkartenwahl, AF-Speicher, AF-MF-Steuerung usw.
Wo andere DSLR`s oben einen zweiten, Schwarz-Weiß-LCD-Bildschirm haben, hat die Alpha700 ihre separaten Knöpfe zur direkten Einstellung von ISO, Weißabgleich, Bildfolge (z.B. Einzelbild, Serienbilder, Selbstauslöser, Belichtungsreihen für Belichtung/Weißabgleich/DynamikOptimierung,
und Fernbedienung) und Belichtungskorrektur.
Bei Anwahl der Fernbedienung lassen sich nicht nur Fotos zur Anzeige am Fernseher (übrigens mittels HDMI-Ausgang) steuern, sie dient auch als Fernauslöser. Klappt in der Praxis prima und ist auch von hinter der Kamera auszulösen, obwohl der Empfänger auf der Front ist.
Die beiden Einstellräder vorne und hinten lassen sich auch nach eigenen Wünschen belegen zur Belichtungskorrektur und Belichtungs-Shift-Funktion(gleichzeitiges Verschieben der Blende und Zeit, ohne die Belichtung selbst zu verändern, für z.B. kürzere Zeit bei schnellen Motiven, oder Anpassen der Schärfentiefe z.B. durch das Verschieben zu einem größeren Blendenwert (kleinerer Öffnung).
Auf der Oberseite links neben dem Blitz ist das Haupt-Einstellrad für die Belichtungsprogramme: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell, Portrait, Landschaft, Makro, Sport, Nacht, sowie der "grüne Knipsautomatik-Modus". Mit dem Programm MR lassen sich drei verschiedene FN-Tastenbelegungen abspeichern und aufrufen.
Bei diesen sehr detailierten Einstellmöglichkeiten, die diese Kamera bietet, braucht man schon Wochen, eher Monate, um sich an alles zu wagen und vor allem, diese dann auch im richtigen Moment zu nutzen. Davon bin ich ehrlich gesagt noch weit weg.
Allgemeiner Betrieb:
Der Autofokus arbeitet mit dem Kit DT 18-70 sehr schnell und präzise, mit Aktivierung des Eye-Start-AF ist dieser schon fertig, bevor ich das Auge komplett am Sucher habe. Diese Funktion lässt sich auch abschalten. Das ist auch gut so, denn mit einem nicht so schnellen Objektiv wie dem Tamron 18-250mm DI nerven die doch relativ langen Fokusfahrten dann sehr, so dass man damit lieber erst den Bildausschnitt und Fokuspunkt wählt und dann fokussiert. Abgesehen von anderen technischen Problemen mit diesem Objektiv war der langsame AF der Grund für die Rückgabe des Tamron.
Eine Auslöseverzögerung nach dem Fokussieren ist praktisch nicht vorhanden, und die Kamera löst mit einem satten Klack des Spiegels aus.
Mit einer CF Extreme lll 4GB von SanDisk habe ich testweise eine Bildfolge von 35 Fotos mit 12MP und Qualität Fine ausgelöst, und das in ca. 7 Sekunden.
Da ich kein Sportfotograf bin, ist mir das aber nicht so wichtig. Aber beeindruckend ist es schon.
Der eingebaute Bildstabilisator (Sensor-Shift-System) arbeitet wirklich zuverlässig bei Verschlusszeiten, die man sonst nicht mehr "aus der Hand" ruhig halten könnte. Belichtungen ab 1/4 sec. gelingen relativ häufig, natürlich aber auch nicht jedesmal und bei jeder Zoomeinstellung im Telebereich. Aber bei sich nicht bewegenden Motiven ist es eine gute Alternative zu hohen ISO-Einstellungen (oder in Kombination mit diesen) bei schlechten Lichtverhältnissen.
Das Rauschverhalten der Sony ist sehr gut. Es kann bei Auto-ISO ein Bereich mit mindest (ab 200) und maximal (1600) vorgegeben werden. Manuell kann man die ISO-Zahl zwischen ISO 100 und ISO 6400 frei wählen.
Die Automatik kann man bedenkenlos bis ISO 800 einstellen. Es ist dabei kaum Rauschen festzustellen. Ab ISO 1600 wird das Rauschen sichtbarer, man kann die Fotos aber ohne nachzuarbeiten gut verwenden, wenn man nicht gerade vor hat, ein Poster von 100 cm x 150 cm zu entwickeln. Ab ISO 3200 wird das Rauschen deutlicher sichbar und ein Paar sehr feine Details werden beeinträchtigt. Wie auch ISO 6400 ist ISO 3200 eigentlich nur mit einer Begründung einsetzbar: Besser ein rauschiges, etwas detailarmes Foto noch gemacht, als den Moment nicht mehr einzufangen und kein Foto davon zu haben.
Die Bildqualität der Alpha700 hat mich ehrlich total begeistert, es ist aber keine Kamera für den "grünen Automatik-Knips-Modus". Das ist aber wahrscheinlich bei keiner DSLR der Fall, dafür bieten diese halt dieses Ausmaß an manuellen und halbautomatischen Einstellungen, um nach und nach zu immer besseren Resultaten zu kommen. Man muss schon mal vor dem Auslösen über die eine oder andere Einstellung nachdenken, aber das macht für mich persönlich auch den Reiz des Fotografierens aus.
Wer das nicht möchte, sollte sich doch eher im Lager der Kompaktkameras umsehen.
Den nicht vorhandenen Live-View vermisse ich absolut nicht (hatte vorher eine Canon S3IS mit dieser Funktion), aber: Wie wichtig einem dieses ist, muss jeder für sich entscheiden.
Dagegen wäre ein zweiter Monitor auf der Oberseite schon etwas Schönes, da diese auch kaum Strom verbrauchen beim täglichen Einsatz.
Die Alpha700 hat zwei Karteneinschübe, 1 x Compactflash und 1 x Memorystick Pro Duo, die separat ausgewählt werden können wenn beide Karten im Gehäuse sind. Wenn nur eine Karte steckt wählt die Kamera diese automatisch.
Fazit:
Die Alpha700 ist eine wirklich toll verarbeitete digitale Spiegelreflexkamera mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten, sehr gutem Handling, solidem Auftritt, durchdacht strukturierten Menus und richtig guter Bildqualität. Wenn man dann noch ein Objektiv der Spitzenklasse (leider entsprechend teuer) dazu nimmt, ist die Bildqualität aber sicherlich noch steigerbar. Der vielleicht etwas begrenzende Faktor ist hier höchstens das Kit-Objektiv DT 18-70 (dieses wird in Online-Shops ab 79 Euro gehandelt).
Fakt ist: Ich bin total begeistert und kann über den fehlenden Live-View nur schmunzeln, und über den fehlenden zweiten LCD-Monitor locker hinweg sehen. Volle Kaufempfehlung für Leute, die sich selbst als ambitionierter Amateur (wie ich mich) oder darüber hinaus einstufen würden.
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Tolle Semiprofi Kamera - Objektiv Tips & More, 12. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony DSLR-A700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, EXMOR Sensor, BIONZ Bildprozessor) nur Gehäuse (Elektronik)
Habe fast 3 Wochen lang die Sony Alpha 350 getestet und mich dann doch für die qualitativ hochwertigere und professionllere Alpha 700 entschieden. Zum Fotografieren benötigte ich keinen Live View (das spiegelt eh in der Sonne) und ausserdem kann man nur durch den Sucher richtig scharf stellen (und der ist bei der Alpha 700 besser). Mittlerweile bekommt man diese Kamera zu einem akzeptablen Kurs und sollte anstatt des Standard Objektivs besser in qualitativ hochwertigere Gläser investieren.
Nach Durcharbeiten diverser Publikationen in Fachzeitschriften und des entsprechenden Sony Userforums habe ich mir nun 3 Objektive zugelegt, die ich gerne weiterempfehlen möchte:
- als "Immerdrauf" das Sigma DC 17-70mm, 1:2.8-4.5
- ein super Objektiv (mit Macrofunktion) ist auch das Sigma 50mm 1:2.8 DG Macro
- und für den Tele (und Makro) Bereich das Tamron SP AF Di 90mm 1:2.8 Macro
Jetzt macht das Fotografieren richtig Spaß - eine auch für den Einsteiger toll zu bedienende Kamera ohne viel Schnickschnack. Live View ist immer Geschmackssache und ich benötige auch keine Videofunktion oder ähnliche Spielereien, die neuere Kameras im gleichen Preissegment zu bieten haben.
Noch ein Literaturtip für Einsteiger oder Umsteiger: das Buch von Frank Späth mit dem "Sony a700 - Das Buch zur Kamera" aus dem Point of Sale Verlag kann ich empfehlen. Die Kamera und diversen Funktionen sind sehr übersichtlich und gut beschrieben; mit vielen Abbildungen, Funktionserklärungen und Tips.
Ich würde jedem Interessenten empfehlen, sich eine Kamera vor dem Kauf ganz genau anzusehen und auch zu testen - besonders im Vergleich zu Mitbewerber Angeboten - denn wenn die Bedienung kompliziert und aufwändig ist dann macht das Fotografieren auch keinen besonders großen Spaß. Und bei der einfachen und logischen Bedienung sehe ich eindeutige Vorteile bei der Alpha 700 - einfach ein geniales Stück Technik...!
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Einfach sehr gut!!!, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony DSLR-A700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, EXMOR Sensor, BIONZ Bildprozessor) nur Gehäuse (Elektronik)
Eine tolle Kamera!
Sehr durchdachtes Bedienkonzept, spitzen-Bildschirm, treffsicherer und schneller Autofocus, großer/heller Sucher, tolle Ergonomie.
Der Bildstabilisator im Gehäuse arbeitet sehr gut und ermöglicht ein bis zwei Blendenstufen mehr Freiraum.
Zum Thema "Rauschen" und Bildqualität hatte die "Fotomagazin" die Alpha Ende 2008 im Test und gab den Gleichstand mit der Nikon D300 an Platz 1 bekannt!
Die Alpha ist derzeit auch noch erheblich günstiger (ca. 750,- Euro) als die Nikon.
Also zugreifen!
Wer weniger ausgeben möchte sollte sich mal die Alpha 200 genauer ansehen (ca. 300,- Euro).
Die Bildqualität ist "gut" bis fast "sehr gut" bei Verwendung guter Optik.
Ich bin nun von der 200 auf die 700 gewechselt.
Aber nur aufgrund des besseren Display, noch höherwertigerer Verarbeitung und anderer Einstellmöglichkeiten.
Der Mehrpreis lohnt sich meiner Meinung nach!
Wie gesagt reicht aber die 200 für den Einsteiger aber auch Fortgeschrittenen ebenfalls aus.
Es ist halt immer die Frage was man ausgeben möchte und kann und was man erwartet.
Ich bin einfach begeistert! Sehr zu empfehlen!
Hier ein Link zu den Testberichten:
http://www.testeo.de/produkt_test/sony-alpha-700-605996.html
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