Die hilfreichsten Kundenrezensionen
178 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Oberklasse im Kompakt-Format, 14. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-V1 Digitalkamera (5,0 Megapixel) (Elektronik)
Das Fazit zuerst: Ich habe mir nach Monate langer Überlegung und Recherche die V1 zugelegt. Sie ist die Kompaktkamera, die bei allen Anforderungen den besten Kompromiss gefunden hat, wobei das immer persönliche Argumente sind (siehe unten). Das Zeiss-Objektiv und ISO 800 sind Oberklasse, d.h. eine merklich (!) bessere Bildqualität + Schärfe. Der optische 4x Zoom ist Luxus. Die V1 ist beim Anschalten und Auslösen schnell - gut für Schnappschüsse. Wer das perfekte Bild einer SRK sucht, muss auf eine "Große" umsteigen, und wer eine wirkliche Hosentaschen-Kamera haben will, braucht einen der Winzlinge - dabei muss man aber insbesondere bei Dämmerung/Kunstlicht deutliche Abstriche akzeptieren. In Bezug auf die Bildqualität nimmt es die V1 mit allen Großen auf. Sie ist zur Zeit Testsieger fast aller Kompakt-Rankings, wenn sie nicht durch ihren Preis :-( rausfällt. Qualitätiv ist sie zur Zeit die beste kompakte Digitalkamera der Welt und ihren Mehrpreis meiner Meinung nach wert! Die anderen Rezensionen äußern sich alle über die wunderbaren Vorzüge. Um die nicht zu wiederholen, grenze ich als Entscheidungshilfe "meine" DSC-V1 gegen die aktuellen Wettbewerber/ Alternativen ab. Wem's also nicht zu lang ist... Kompaktheit vs. Bildqualität: Kompaktheit war Voraussetzung für mich als Hobby-Fotograf, da ich die Kamera nach Möglichkeit immer dabei haben will. Schließlich sind die schlechtesten Bilder die, die man nicht macht, weil man die Kamera nicht dabei hatte. Wem das kein Argument ist, der kann sich direkt eine Sony F717, eine Canon G5 oder den neuen Star Canon EOS 300d anschauen, die erste digitale Spiegelreflex unter 1000 Euro. Diese Geräte wiegen aber alle >500gr, die V1 dagegen nur 300gr. Leider ist die V1 für die Hosentasche noch einen Tick zu dick. Die flacheren Ultra-Kompakten haben aber entweder weniger Pixel oder eine schlechtere Bildqualität oder beides. Prinzipiell haben alle Kompakten, insbes. die günstigeren unter 400 Euro, ein schwächeres Objektiv und damit bei Dämmerung/ Kunstlicht eine merklich schlechtere Bildqualität/ Schärfe/ Rauschen. Typisch für die Kompakten ist leider auch noch, dass sie beim Drücken des Auslösers leichter verwackeln - eine ruhige Hand ist gefragt. Wegen dieser zwangsläufigen Kompromisse muss man Kompaktheit schätzen. Das tolle an der V1 ist nun, dass man gegenüber den "Großen" auf fast nichts verzichtet! Die DSC-V1 ist die einzige (!) Oberklasse-Kamera im Kompaktformat. 5 Megapixel: ist der für den Amateur aktuell bezahlbare Stand. Wichtiger als Zoom war mir jedoch der Weitwinkel, den ich für viele Nah- und Innenaufnahmen nutze. Die V1 hat eine Blende von 34-136. Das menschl. Auge und die meisten kleinen Kameras starten bei 38 - man sieht also deutlich mehr im Sucher. Störend ist bei der V1 u.a. die relativ kurze Akkulaufzeit: nach 85 Minuten oder ca. 100 Bildern ist Schluss. Wer den LCD ausschaltet, kann natürlich überall länger, aber wer will auf dieses spektakuläre Feature verzichten? Die Akku-Laufzeit ist für viele der größte Kritikpunkt an der V1 (!), man kann ggfs. ein 2.Akku mitbestellen. Schließlich die Extras: als Taucher hätte ich gern ein Unterwassergehäuse gekauft - und musste bei der V1 darauf verzichten. Die V1 setzt jedenfalls den Nightframe-Modus dagegen: wer sich schon mal geärgert hat, dass er im LCD nachts nichts sieht, kann hier per Infrarot das vom Militär bekannte grünliche Nachtbild erzeugen und bequem und scharf (!) fotografieren. Kommt wahrscheinlich öfter vor als das Tauchen... Man kann sogar einen Infrarot-Aufsatz anbauen und damit in absoluter Dunkelheit kleine NightShot-Video-Filme drehen. Bei Kunstlicht können Bilder wie bei allen Digicams rot/gelbstichig werden, doch das kann man manuell einstellen. Das "Rote-Augen-Syndrom" kriegt man bei Kompaktkameras, also auch der V1, nicht ganz weg, weil dazu der Blitz weiter vom Objektiv entfernt sein muss. Immerhin kann man bei der V1 einen fetten Blitz (HVL-F32X) auf den Blitzschuh aufsetzen und das Problem lösen. Soweit so gut. Der Markt ist komplex, die Kamera Spitze - und jede Rezension eine Stichtagsbetrachtung. Da zur Zeit fast wöchentlich neue Modelle auf den Markt kommen, lohnt sich immer ein Marktvergleich und dringend auch Preisvergleich. Ich hoffe jedenfalls, dass ich Euch ein Stück weiterhelfen konnte!
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67 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DSC-V1, d.h. kompakt, vielseitig und brilliante Bilder, 8. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-V1 Digitalkamera (5,0 Megapixel) (Elektronik)
Die DSC-V1 bietet bei kompakten Abmessungen und geringem Gewicht (knapp 300 Gramm) enorm viele Einstellmöglichkeiten für ambitionierte Fotografen. Dabei sieht sie gut aus und ist prima verarbeitet (Metallgehäuse, kein Plastikbomber!). Neben den bekannten Eckdaten (5 MP, 4fach optisch Zoom, lichtstarkes Zeiss-Objektiv) bietet sie so manches Detail größerer Kompakt- und SLR-Digicams. Besonders hervorzuheben sind m.E. der externe Blitzschuh, Hologramm-Autofocus, die Nighshot-/Nichtframing-Funktion und der sehr gute Videomodus (640x480 Pixel, 15 fps, Länge nur limitiert durch Speichermedium). Die Bedienung ist definitiv sehr durchdacht; das Display von exzellenter Schärfe. Hält man die DSC-V1 wie eine große Spiegelreflex, d.h. linke Hand unter (!) das Kameragehäuse, ist auch die Position des (gelegentlich kritisierten) eingebauten herausspringenden Blitzes kein Thema. (Für Menschen mit sehr großen Händen sind alle extrem kompakten Kameras nicht immer optimal; daß ist aber kein spezielles Problem der V1). Am wichtigsten aber: die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben und hält jeden Vergleich mit analogen und digitalen Spiegelreflexkameras stand (mein persönlicher Vergleich ist eine analoge Contax 167MT mit Zeissoptik!). Bin höchst zufrieden und kann diese Sony nur wärmstens empfehlen!!! Mein Empfehlung: mindestens 256 MB Memory Stick Pro (gut für ca. 110 JPEG-Bilder in 5 MP-Qualität oder gut 10 Minuten VGA-Video) und Ersatzakku gleich mitkaufen. Eine kompakte Kameratasche ist sicher auch kein Fehler.
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60 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Die Kleine in der Liga der Großen, 30. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-V1 Digitalkamera (5,0 Megapixel) (Elektronik)
Die Sony V1 gleicht auf den ersten Blick den Digitalkameras der Mittelklasse, sie ist jedoch ein Kleinwagen mit der Ausstattung eines Sportautos. Was aber auch Nachteile hat. Alle Bedienungselemente sind dicht beieinander, beim Fotografieren muss man aufpassen, dass der Sensor nicht mit einem Finger abgedeckt wird oder dass man den eingebauten Blitz nicht behindert. Die Sony V1 ist das direkte Nachfolgemodell der Sony DSC S-85. Leider wurde die V1 so klein gebaut, dass nur noch dünne leistungsschwache Akkus verwendet werden können; bei der größeren DSC-S 85 waren es deutlich stärkere Akkus. Für die V1 habe ich gleich einen zweiten Akku mitgekauft, was auch notwendig ist. Zu den großen Vorteilen der V1 zählen für mich folgende: Sie hat eine schnelle Auslöseverzögerung. Die Scharfstellung ist immer aktiv- wenn abgedrückt wird, zeichnet die Kamera (bei guten Lichtverhältnissen) blitzschnell das Foto auf. Bei älteren Digitalkameras hat das immer gedauert, was oft verwackelte Fotos zur Folge hatte. Die Bildqualität ist hervorragend, die Farben sind nicht überzeichnet, wobei das Geschmackssache ist. Für alle, denen farbinetnsivere Bilder mit mehr Sättigung besser gefallen, bietet die V1 eine Aufnahmefunktion mit verstärkter Sättigung an. Ein wirklicher Hit ist die Kamera in Kombination mit dem externen Blitz, den man dazu kaufen kann. Er ist hervorragend abgestimmt, hat eine gute Reichweite und schnelle Aufladezeit, die Bilder sind genau richtig belichtet. Die V1 enhält viele Extras und manuelle Einstllungsmöglichkeiten. Im Betrieb mit der Vollautomatik geht aber alles von selber und es gelingen gute Fotos. Die Kamera bietet aber auch Möglichkeiten zum Experimentieren. So hat sie eine kürzest-Belichtungszeit von 1/1000 Sekunden für scharfe Fotos von Bewegungen z. B. im Sport. In der Praxis kann man so eine kurze Belichtungszeit aber nur bei sehr sehr guten Lichtverhältnissen verwenden, weil sonst zu wenig Licht ins kleine Objektiv kommt. Um dieses Problem auzugleichen, kann man den ISO- Wert auf maximal 800 stellen- das entspricht einem extrem lichtempfindlichen herkömmlichen Foto-Film. Bei dem Wert tritt dann allerdings das "Bildrauchen" auf, die Fotos sind grobkörnig. Die Night-Shot Funktion ist nett, die Fotos entsprechen dann aber Bidern, die Nachtsicht-Geräte machen (grün-grau). Fazit: Die ausgezeichnete V1 spielt in der Liga der großen Digitalkameras. Wenn auch mit kleinen Schwächen in der Kondition (Akku) in brenzligen (dunkeln) Gegebenheiten (Bildrauschen bei hohen ISO-Werten). Im Zusammenspiel mit dem externen Blitz erzielt sie hervorragende Ergebnisse.
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