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Meine vorbestellte RX100M3 ist vor ein paar Tagen angekommen und hat die ersten Einsätze mit einigen Hundert Bildern hinter sich (einen Ersatzakku hatte ich zum Glück schon vorgeladen…).

Ich möchte hier die wesentlichen Eigenschaften der Sony RX100M3 beschreiben und besonders den Vergleich mit drei anderen Kameras ziehen, die für viele von uns direkte Konkurrenten sein dürften: Der Sony A6000 und den Fujis X100s sowie X20. Auf der A6000 habe ich zum Vergleich das Zeiss-Zoom 16-70/4.0 verwendet. Alle vier hier erwähnten Kameras habe (bzw. hatte) ich selbst. Da ich im Moment mit der RX100M3 noch nicht so vertraut bin, werde ich in den kommenden Tagen dieser Rezension sicherlich weitere Infos hinzufügen und möglicherweise auch noch einiges korrigieren. Ich bin für alle Hinweise in den Kommentare dankbar.

Bildqualität

Die Bildqualität ist vermutlich ähnlich wie bei den Vorgängern, die ich aber nicht selbst besessen habe. Ich vergleiche sie daher mit den anderen mir bekannten Kameras, nicht mit den Vorgängern.

Bei der Bildqualität muss man zwei Gruppen von Ergebnissen unterscheiden: 1. Die Fotos, die technisch gut genug sind, dass man sie behalten will und 2. Alle Fotos, also auch die, die man wegen technischer Mängel aussondert. Bleiben wir zunächst bei der ersten Gruppe:

Wenn man nur die Fotos betrachtet, die technisch korrekt geworden sind (also richtig fokussiert und richtig belichtet), dann ist die M3 einfach genial. Ich kann zwischen der kleinen RX100M3 und der A6000 praktisch keinen Unterschied sehen. Ich spreche hier nicht von messbaren Unterschieden, die man vielleicht im Labor nachweisen kann, sondern von Resultaten in der Praxis unter alltäglichen Betrachtungsbedinungen. Ich habe bei unterschiedlichem Licht mit beiden Kameras parallel fotografiert und danach die Bilder vermischt und am Bildschirm betrachtet. Egal ob bei Dunkelheit oder hellem Licht, Portrait oder Landschaft, ich kann so gut wie keine Unterschiede sehen, selbst dann nicht, wenn ich bis auf 1:1-Darstellung hochgehe. Man sollte meinen, dass der kleinere Sensor der RX100 bei schwachem Licht schlechter ist – das wird aber teilweise ausgeglichen, weil das Objektiv lichtstärker ist als das von mir zum Vergleich verwendet Zeiss-Zoom mit Lichtstärke 4.0. Auch die Schärfentiefe ist ähnlich, weil sich größere Blendenöffnung und kleinerer Sensor weitgehend aufheben.

Die Fuji X20 wird von der Bildqualität her völlig deklassiert: Feine Strukturen verschwinden im Vergleich fast völlig. Die X100S dagegen kann schon mithalten, hat aber für meinen Geschmack die schlechteren Farben. Das ist aber sehr subjektiv und man muss sich das selbst ansehen. Die größere Auflösung der RX100M3 mag für Landschaftsaufnahmen eine Rolle spielen, für Personenaufnahmen halte ich sie für irrelevant (es sei denn, Sie wollen sich wandgroße Portraits in die Wohnung hängen).

Bei Available-Light hat die X100S die Nase vorn, besonders weil sie eine unerreicht gute Abstimmung zwischen Aufhellblitz und Umgebungslicht hinbekommt. Da tut sich die RX100M3 nach wie vor schwer, weil der Blitz das Motiv erschlägt und die Farbabstimmung mit dem Umgebungslicht unnatürlicher aussieht. Hier ist sie sehr ähnlich wie die A6000.

Kommen wir jetzt zur Trefferquote, also dem Anteil der scharfen und richtig belichteten Bilder. In der Disziplin AF hat erwartungsgemäß die A6000 die Nase sehr weit vorn und hängt die drei anderen Kameras deutlich ab. Die RX100M3 trifft für eine Pocketkamera den AF recht gut, aber sie tut es viel langsamer als die A6000 und sie lässt sich leichter durch einen kontrastreichen Hintergrund ablenken: Wenn ein schwach beleuchtetes Gesicht im Vordergrund ist und dahinter eine heller beleuchtete Bücherwand oder Hausfassade, dann stellt sie oft auf den Hintergrund scharf, obwohl das Messfeld ganz klar auf dem Gesicht lag. Sie teilt diesen Effekt mit der X100S, dafür ist die RX100M3 nach meinem ersten Eindruck etwas schneller und beide sind besser als die X20. Die Belichtung der beiden Sonys ist etwas weniger konstant als bei den Fujis, d.h. bei Bildern unter fast gleichen Bedingungen kurz hintereinander schwanken Belichtung und Weißabgleich manchmal recht stark. Die meisten verwertbaren Bilder erhalte ich ganz klar mit der A6000, die drei anderen liegen deutlich dahinter, und zwar hauptsächlich wegen des Unterschieds beim AF. Nur bei Available Light ist die X100s die Königin, weil sie die Belichtung besser hinbekommt als die Sonys und viel mehr Detailreichtum zeigt als die X20.

Jetzt noch ein paar weitere Beobachtungen zur RX100M3:

Die Kläppchen für die Anschlüsse sind ziemlich fummelig und sehen nicht sehr haltbar aus.

Im Gegensatz zur A6000 hat sie einen künstlichen Horizont. Den halte ich bei Kameras dieser Art auch für sehr wichtig.

Die RX100M3 hat nach wie vor keine Möglichkeit, eine Taste mit AF-Lock zu belegen. Das ist sehr bedauerlich und macht sie oft viel schwerfälliger als es sein müsste, denn man muss nun entweder den flexible Spot ohne einen Touchscreen auf die bildwichtige Stelle manövrieren oder hat nur einen Schuss, wenn man nach dem Scharfstellen neukomponiert. Ich vermute, dass sich Sony diese Funktionen für die RX100M4 aufgehoben hat.

Der elektronische Sucher ist ein super Feature. Davor habe ich mir immer eine X100s mit Zoom gewünscht, jetzt habe ich sie sozusagen. Ich finde das Ausklappen etwas fummelig (weil es zwei Handgriffe erfordert) und hätte lieber ein etwas größeres Gehäuse mit allzeit bereitem Sucher, aber das Konzept ist trotzdem spitze. Ein Vorteil des wegklappbaren Suchers ist auch, dass man verhindern kann, dass sich der Monitor versehentlich ausschaltet (was mich beider A6000 manchmal etwas nervt). Anfangs hat mich bei der RX100M3 gestört ist, dass sich die Kamera beim Einklappen des Suchers ausschaltet, inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt und verwende den Sucher wie einen zweiten An-Aus-Schalter. Die Qualität des Suchers ist schlechter als von der A6000 und der X100s, aber er geht völlig in Ordnung. Leider verstellt sich die Dioptrien-Korrektur recht leicht.

Der Zoombereich ist mit 24-70 (KB) ok, obwohl ich die Brennweite bis 105 im Gegensatz zur X20 vermisse. Aber für Portraits reichen mir die 70 recht gut aus, weil ich eher nahe ans Motiv herangehe. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das viele als Manko empfinden werden. Sicherlich ging es Sony darum, als schwächste Lichtstärke 2,8 angeben zu können, was natürlich auch wirklich toll ist. Wissen muss man allerdings, dass die Lichtstärke 2,8 schon ab 35 mm aufwärts zum Tragen kommt, man eine Lichtstärke besser 2.0 also nur in einem winzigen Zoombereich zur Verfügung hat. Gut ist auch, dass beim Verstellen des Zooms im Sucher die Brennweite in KB-Äquivalent angegeben wird; damit findet man sich sehr schnell im Zoombereich zurecht.

Der Zoom wird leider durch einen Motor betätigt. In diesem Punkt gefällt mir das Konzept der X20 deutlich besser, bei der man den Zoom manuell verstellt.

Die Menüs sind ähnlich wie bei der A6000, sodass man beide Kameras gut gleichzeitig verwenden kann. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind für eine so kleine Kamera hervorragend. Leider sind die Dateinamen nicht änderbar, sodass es beim Archivieren Probleme geben wird, wenn man mehrere Sonys parallel im Einsatz hat.

Es gibt zwei Punkte, die an den Sonys oft kritisiert werden:
1. Dass man den Monitor nur um die waagerechte Achse kippen nicht aber seitlich klappen kann. Tatsächlich gefällt mir das aber viel besser, weil man hiermit die Kamera mit Einblick von oben verwenden kann und dabei viel weniger seitlich verkippte Bilder bekommt.
2. Viele ärgern sich, dass Sony kein externes Ladegerät beilegt. Dafür kann man aber den Akku in der Kamera laden, was bei den meisten anderen Herstellern nicht geht. Wenn man nicht mehr als 200 Bilder am Tag macht, dann ist das Laden in der Kamera ideal, weil man dann den Akku praktisch nie auszuwechseln braucht: Nach dem Übertragen der Bilder auf den Computer ist der Akku wieder voll (vorausgesetzt natürlich, man schlatet sie nach dem Übertragen der Bilder wieder aus, denn im angschalteten Zustand wird sie nicht geladen). Anfangs habe ich die Kontrollleuchte für die Akkuladung an der Kamera vermisst, bis mir ein netter Mensch in den Kommentaren gesagt hat, dass die kleine Leuchte im An-Aus-Knopf leuchtet, solange der Akku lädt.

Falls ich jetzt nach dem Sieger gefragt werde:

1. Immer wenn es um schnelle Motive geht, ist die A6000 die Kamera der Wahl. Wenn Sie als Haupteinsatzzweck haben, Ihre Kinder zu fotografieren, dann werden Sie mit der A6000 die mit Abstand meisten verwertbaren Bilder bekommen. Ich verwende sie als Back-up- und Zweitkamera neben meiner Spiegelreflex, wenn ich reportageartig fotografiere. Für Architektur-Aufnahmen hat sie meine Spiegelreflex inzwischen verdrängt.

2. Wenn man eher langsame Motive fotografiert, dann ist der Unterschied zur RX100M3 sehr klein, was die RX zur optimalen Immer-dabei-Kamera macht. Zu langsamen Motiven zähle ich z.B. die typischen Urlaubs-Sehenswürdigkeiten, aber auch den sprichwörtlichen Wanderclub, sofern die Wanderskameraden einigermaßen geduldig das Foto abwarten. Da Kinder das nicht machen, empfehle ich dringend, diesen Hinweis ernst zu nehmen. Dass man im Gegensatz zur A6000 bei den Brennweiten eingeschränkt ist, ist ja ohnehin klar.

3. Die Fuji X100s ist die Königin der Nacht und nach wie vor die optimale Available-Light-Kamera. Sie hat mir tagsüber aber zu blasse Farben (auch mit der Velvia-Einstellung, die zudem noch ein paar andere Probleme verursacht) und ich habe mich mit der 35-mm-KB-Festbrennweite nie recht anfreunden können. Dafür hat die X100s ein grandioses Design, das zugleich sehr funktional ist, weil man wichtige Einstellungen von außen im ausgeschalteten Zustand sehen kann. Sie ist allerdings auch wesentlich größer und schwerer als die RX100 und damit kaum noch wesententaschengeeignet.

4. Die X20 ist ziemlich langsam und fällt in der Bildqualität so deutlich ab, dass ich an ihr inzwischen den Spaß verloren habe. Allerdings ist sie die Siegerin der Ergonomie, weil man bei ihr den Zoom manuell bedient.

Wahrscheinlich sprechen am Ende Taten lauter als Worte: Ich habe die beiden Fujis verkauft und die beiden Sonys behalten.

Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Wenn Ihnen die Rezension hilft, dann freue ich mich immer über einen Klick auf den Hilfreich-Knopf; falls die Rezension nicht hilft, dann schreiben Sie mir einfach etwas in die Kommentare, damit ich das verbessern kann.
6363 Kommentare|2.082 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Zur RX100 M2 hatte ich bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben. Nun habe ich mir die RX100 M3 angeschafft und möchte Besitzern einer RX100 M2 die Unterschiede aufzeigen um ein wenig Hilfestellung zu leisten, ob sich ein Upgrade lohnt oder nicht.

► Gehäuse, Haptik und Verarbeitungsqualität:
Dass die RX100 M3 deutlich mehr Technik beinhaltet, sieht man ihr keinesfalls an. Sie wirkt auf den ersten Blick wie das Urmodel, die RX100. Gegenüber der RX100 M2 fällt das Fehlen des Multifunktions- oder Blitzschuhs auf. Die RX100 M3 ist 10 Gramm schwerer als die M2 und das Objektiv steht ca. 2,5 mm weiter heraus.

Große Teile der Kamera sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, insgesamt ist die Haptik auf hohem Niveau. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann allenfalls die etwas billig wirkenden seitlichen Plastikteile. Bei der ersten Generation der RX100 waren diese noch aus Metall gefertigt.

Ihren Charme hat die RX100 M3 auf jeden Fall behalten, es gibt nach wie vor keine vergleichbare Fotoqualität in einem so kleinen Gehäuse.

► Technische Neuerungen gegenüber der RX100 M2:
Auch die RX100 M2 besaß bereits einen Klappmonitor. Bei der M3 ist dieser jetzt allerdings um 180° schwenkbar und auch zur Aufnahme von Selbstporträts geeignet. Der Entfall des Blitz- oder Zubehörschuhs ist meiner Meinung nach verschmerzbar, zumal die RX100 M3 nun einen ausfahrbaren elektronischen Sucher enthält. Dieser ist an exakt der gleichen Stelle, wo sich bei der RX100/RX100 M2 der ausfahrbare Blitz befunden hat. Dennoch verfügt auch die RX100 M3 über einen eingebauten Aufhellblitz. Dieser ist nun in die Gehäusemitte gewandert und befindet sich zentriert über dem Objektiv. Ein großer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen ist, dass der Blitz mechanisch über einen Schiebeschalter aktiviert werden kann.

Der elektronische Sucher wird ebenfalls über einen mechanischen Schiebeschalter aktiviert und dieser fährt dann nach oben aus dem Gehäuse. Um ihn nutzen zu können, bedarf es noch eines zusätzlichen Handgriffs, man muss den Bildschirm des Suchers noch ca. 7 mm weit nach hinten herausziehen. Oberhalb des Sucherbildschirms ist ein kleiner Hebel zur Dioptrienkorrektur. Des Weiteren verfügt der Sucher über einen Augensensor. Nähert man sich dem Suchermonitor bzw. blickt hindurch, schaltet das LCD-Display automatisch ab. Der elektronische Sucher erreicht zwar nicht das Niveau einer Alpha 7, ist aber gemessen an der kompakten Größe der RX100 M3 groß genug und auch die Auflösung ist mehr als befriedigend.

Das eigentliche Highlight und für mich der Hauptgrund, die RX100 M2 zu ersetzen ist jedoch das neue Objektiv. Dieses deckt nun mit 24 mm mehr Weitwinkel ab. Die maximale Blendenöffnung im Weitwinkel liegt noch immer bei 1,8. Der Telebereich ist von 100 mm auf 70 mm reduziert worden, dafür steht allerdings eine maximale Blendenöffnung von 2,8 zur Verfügung. Dies ermöglicht nun sehr viel bessere Möglichkeiten zur Freistellung von Objekten bzw. einer selektiven Unschärfe des Hintergrundes.

Die Naheinstellgrenze ist von 50 cm auf 30 cm gesunken. Auch dies erweitert die Möglichkeiten der Sony RX100 M3 beträchtlich. Ebenfalls deutlich verbessert wurde das Autofokus-System. Die Vorgängerinnen hatten speziell in abendlich beleuchteten Innenräumen so ihre Probleme auf ein bestimmtes Objekt scharf zu stellen. Das gelingt mit der M3 nun meist absolut problemlos.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass die Abbildungsleistung des neuen Objektivs grundsätzlich besser ist, als bei den Vorgängern.

Der Exmor-R Sensor der M2 wurde auch in die M3 übernommen. Allerdings wurde die Grundempfindlichkeit des Sensors von ISO 160 (RX100 M2) auf ISO 125 gesenkt und befindet sich damit wieder auf dem Level der ersten RX100.

Dafür erhielt die RX100 M3 den neuen BIONZ X Prozessor, der bereits in der RX10 und Alpha 7 für deutlich mehr Geschwindigkeit sorgt. Die damit verbundene Bildverarbeitungsengine umgehe ich, da ich grundsätzlich im RAW-Modus fotografiere.

Im Zusammenhang mit dem neuen Prozessor erhielt die RX100 M3 auch das Menü der RX10 bzw. Alpha 7. Es werden nun auch hier Kamera Apps unterstützt, die über Playmemories heruntergeladen und installiert werden können.

Last but not least wurden die Möglichkeiten der Videoaufnahme mit dem neuen Dateiformat XAVC S erweitert, die höhere Bitraten ermöglichen. So sind jetzt bis zu 100 Bilder pro Sekunde realisierbar, was brauchbare Zeitlupenaufnahmen ermöglicht.

► Bildqualität im Vergleich zur RX100 M2:
Die Bildqualität ist hinsichtlich Rauschverhalten identisch, d.h. auf sehr hohem Niveau. Allerdings beruhen meine Erfahrungen ausschließlich auf dem RAW-Format. Es ist gut möglich, dass sich die Ergebnisse bei JPEG aufgrund geänderter interner Bildverarbeitung und neuem Prozessor unterscheiden. Hinsichtlich der optischen Qualität hat die RX100 M3 deutlich gewonnen. Die Schärfe und Detailauflösung ist deutlich besser. Insofern trauere ich dem alten Objektiv mit 30 mm mehr Brennweite nicht nach.

► FAZIT:
Die RX100 M3 ist die meiner Meinung nach beste Variante aller RX100 Modelle. Allerdings liegt auch der Preis auf deutlich höherem Niveau. Die größten Vorteile gegenüber den älteren Modellen stellen meiner Meinung nach das abbildungsstärkere Objektiv, die geringere Naheinstellgrenze und der optimierte Autofokus dar. Die Akkulaufzeit ist allerdings schlechter als bei den Vorgängermodellen.

Abschließend noch eine kleine Bitte: Hat Ihnen meine Rezension in irgendeiner Art und Weise weitergeholfen? Falls ja, würde ich mich über die Nutzung des Abstimmungs-Buttons freuen. Falls nein, hinterlassen Sie doch bitte einen kurzen Hinweis über die Kommentarfunktion. So habe ich die Chance, es zukünftig vielleicht besser zu machen. Falls Sie ergänzende Fragen zum Produkt haben, beantworte ich diese gerne, sofern ich kann.
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1414 Kommentare|1.079 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2015
Meine alte Superzoom-Kompaktkamera hat jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel und es musste was neues her. Eigentlich wollte ich mir wieder eine mit großen Zoom kaufen habe mich dann aber aufgrund des größeren Sensors für die Sony entschieden.

Was soll ich sagen! Ich bereue den Kauf nicht.
Natürlich bleibt es immer noch eine Kompaktkamera und man kann sie nicht wirklich mit einer DSLR Vergleichen aber in 95 Prozent der Fälle reicht mir diese Kompakte locker aus. Die Fotos sind gestochen scharf. Mit den 20 MPixel kann man auch noch einigermassen Croppen und so eventuell weiter weg liegende Objekte nochmal leicht ranholen.
Die Bildqualität ist bis Iso 1600 sehr gut. Weiter hoch würde ich aber nur im absoluten Notfall gehen (besser ein verrauschtes Bild als gar keines) Die Automatikprogramme bei Blendenpriorität, Verschlusspriorität und die Programmautomatik selber machen gute Arbeit!
Zu den kompletten Automatikmodi wie überlegene Automatik kann ich nicht wirklich viel sagen die nutze ich eigentlich gar nicht.
Im Manuellen Modus kann man dann alles selber einstellen! Leider ist bei diesem Modell kein Blitzschuh verbaut das die Verwendung eines externen Blitzes leider ausschliesst. Den internen Blitz kann man aber mit der Hand in andere Richtungen lenken um ein indirektes Licht zu erzeugen!
Der eingebaute ND-Filter ist bei hellem Wetter eine Notlösung. Langzeitbelichtungen kann man aber komplett vergessen. Mein absoluter Rekord bei komplett geschlossener Blende Iso80 mit dem integrierten ND-Filter war an einem bewölktem Tag 1 Sekunde Verschlusszeit! Da helfen dann nur noch Adapter weiter ;-)
Videos in Full HD bei 60 frames sind toll nutze ich allerdings ebenfalls nicht. Darum hier auch kein Urteil.
Alles in allem eine wirklich gelungene Kamera deren Bildqualität seinesgleichen in dem Segment sucht!
Ich bin begeistert und kann sie nur jedem empfehlen der bereit ist soviel Geld für eine Kompaktkamera auszugeben!
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2014
Im Frühjahr 2014 wurden mit der Canon PowerShot G1 X Mark II und der Sony Cyber-shot RX100 Mark III zwei interessante Neuauflagen von bewährten High-End-Kompaktkameras vorgestellt. Beide Hersteller haben ihr Modell jeweils mit einer stattlichen Preisempfehlung von 849 Euro versehen. Der ambitionierte Hobby-Fotograf, der sich als Alternative zu seinem kiloschweren DSLR-Equipment eine neue kompakte Fotokamera für unterwegs wünscht, die trotzdem hohen Ansprüchen an Bildqualität und Bedienung genügen soll, muss hier einfach genauer hinschauen. Insbesondere, da die drei Großen im Markt (Canon, Nikon und Sony) für diesem Preis zum Einstieg durchaus auch ernst zu nehmende digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) anbieten.

Hier wurde einige Tage lang mit beiden Kameras probiert und fotografiert: neben der Canon PowerShot G1 X Mark II (kurz: G1XM2) wurde die Sony RX100 Mark III (kurz: RX100M3) vom Rezensenten ausführlich getestet (zum Teil durch vergleichende Testaufnahmen mit EOS5DM3, G1XM2 und RX100M3). Zur Erfahrung von "Fotograf" und "Fotolabor" siehe Abschnitt "Testumgebung" am Ende.

=== Fazit ===
Am Ende des subjektiven Einzel- und Vergleichstests wird die Sony RX100M3 wegen des hochwertigen und kompakten Kamera- und Ausstattungsdesigns und der überzeugenden Bildergebnisse die neue Edelkompakte der Wahl. Das war nicht vorhersehbar, soll aber erläutert werden. Dies ist eine Rezension vor allem der RX100M3, die daher beim Vergleich zuerst genannt wird.

=== Kamera-Kurzportraits ===

== RX100M3 ==
Bei der Sony fällt sofort das elegante und kompakte Design ins Auge, das bereits von der RX100 und RX100M2 bekannt ist. Besonderes Ausstattungsmerkmal ist das neue 2,9-fach Zoomobjektiv vom deutschen Qualitätsoptik-Hersteller Zeiss (der bis zuletzt als "Carl Zeiss" firmierte), das eine hohe Ausgangslichtstärke f1,8 (W) bis f2,8 (T) hat, aber nur einen begrenzten Zoombereich von 24-70 mm umfasst. Diese Beschränkung wird aber belohnt mit hoher Bildqualität und durchgehend großer Blendenöffnung.
Schlagendes Alleinstellungsmerkmal der RX100M3 ist jedoch der eingebaute elektronische Sucher, der bei der RX100M2 und auch bei der G1XM2 nur als externen Aufsatz für den Blitzschuh (zum Aufpreis von 250-300 Euro) erhältlich ist. Der neue OLED-Sucher erlaubt dezentere Aufnahmesituationen, wenn die Kamera (verwacklungssicherer) dicht am Kopf gehalten wird und nicht demonstrativ an ausgestreckten Armen vor dem Körper gehalten werden muss.
Wenn man etwas Wesentliches bei der RX100M3 vermisst, dann sicher der fehlende Zoombereich von 70 bis etwas über 100 mm, der fehlende Blitzschuh für ein Zusatzblitzgerät und das Fehlen der Touchbedienung auf dem 3-Zoll-Display. All dies ist aber - wegen der erreichten Kompaktheit - verschmerzbar. Fehlendes Telezoom kann man durch Veränderung der Aufnahmeposition häufig kompensieren - unzureichende Ausgangsöffnung jedoch nicht.
Begrüßenswert aus Sicht des Rezensenten ist auch der bei Sony seit Längerem vollzogene Verzicht auf einen externen Akkulader - unterwegs benötigt man jetzt nur noch das Micro-USB-Ladekabel, wie man es von fast allen aktuellen Smartphones gewohnt ist (der Sony-Lader kann gleich im Karton bleiben). Und es gibt Universalstromversorgungen (z.B. das Sony Akkupack CP-ELS), mit dem die RX100M3 auch völlig ohne Kamerabatterie betrieben werden kann.

== G1XM2 ==
Die Canon bietet in der Neuauflage der bisherigen G1 X nun endlich ein hochwertiges Gehäusedesign, das auf den ersten Blick auch vom Äußeren den Status einer Edel-Kompakten unterstreicht. Nimmt man die G1XM2 in die Hand, beeindruckt die hohe Verarbeitungsqualität des relativ großen und schweren Gehäuses. Eine unglaublich solide Kamera: Metallgehäuse, zwei Drehringe um den Objekivtubus, von denen der eine satt klickt, der andere still drehbar ist. Ein wirklicher Edel-Kompakt-Bolide. Aber: bei Größe, Gewicht und Preis stellt sich unmittelbar die Frage, ob das wirklich "kompakt" genug ist. Das 5-fach Zoomobjektiv (Kleinbild-Äquivalent 24-120 mm) bietet beeindruckende Linsenmasse und ein Versprechen auf hohe Bildqualität.

=== Die Highlights im Vergleich ===

== Sony RX100 III ==
- Sony EXMOR CMOS Sensor-Typ 1,0 Zoll (13,2 x 8,8 mm2)
- Sony BIONZ X Prozessor
- 20,1 MP (effektiv)
- f1,8-2,8/24-70 mm (KB) ZEISS Vario-Sonnar T* Objektiv,ein völlig neu entwickeltes Zoomobjektiv mit hoher Ausgangslichtstärke aber reduziertem Zoomfaktor (2,9-fach, 10 Linsen in 9 Gruppen)
- elektronischer OLED-Sucher (ELV) eingebaut und wahlweise ausfahrbar
- JPEG, RAW
- Video: XAVC S, AVCHD, MP4
- Aluminium-Gehäuse, Formfaktor der RX100M2 und RX100 weitestgehend beibehalten, jedoch kein Blitzschuh mehr
- WiFi-/NFC-Funktionalität der Kamera mit der Sony-App "Play Memories Mobile" erlaubt unmittelbare Übertragung von Fotos auf das Smartphone und minimale Fernbedienung der RX100M3 (Auslösen, Zoomen)
- dem Kamerapaket liegt ein dickes vielsprachiges (und daher unhandliches) Handbuch in A6 bei (Kurzanleitung), aber keine Software-/Handbuch-CD. Ein PDF-Handbuch (deutsch) kann mit "DSC-RX100M3 German Help Guide" gegoogelt werden
- B x H x T: 101,6 x 58,1 x 41,0 mm3
- ca. 290 g (einschließlich Akku und Speicherkarte)

== Canon G1 X Mark II ==
- Canon CMOS-Sensor 1,5 Zoll (18,7 x 14,0 mm2)
- Canon-Prozessor DIGIC 6 mit iSAPS-Technologie
- 12,8 MP (effektiv bei 3:2), 13,1 MP (effektiv bei 4:3)
- f2,0-3,9/24-120 mm (KB) 5-fach Zoomobjektiv (14 Linsen in 11 Gruppen)
- 3-Zoll-Display: PureColor II G Touchscreen-LCD (TFT), 3:2 Seitenverhältnis, ca. 1.040.000 Bildpunkte
- minimale Nahaufnahmeentfernung: 5 cm (statt 20 cm bei G1X)
- statt optischem Sucher nun ein elektronischer Sucher als Extra verfügbar (EUR 299)
- JPEG, RAW, RAW+JPEG
- Video: Full-HD (1.080p, 30 B/s)
- WiFi-/NFC-Funktion der Kamera mit der Canon-App "Camera Mobile" erlaubt unmitelbare Übertragung von Fotos auf das Smartphone und minimale Fernbedienung der G1XM2 (zur Schnellverbindung gibt es eine Extrataste oberhalb der rechten Daumenablage)
- völlig neues Gehäusedesign (Metall)
- B x H x T: 116,3 x 74,0 x 66,2 mm3
- ca. 558 g (einschließlich Akku und Speicherkarte)

=== Display, Sucher und Blitz ===
Beide Kameras haben ein ausklappbares und um 180 Grad nach oben herumschwenkbares 3-Zoll-Display. Drehbewegungen zur Seite sind nicht möglich. Der elektronische Sucher bei der RX100M3 ist zwar eingebaut, aber insgesamt etwas "fummelig" - beim Herausspringen muss er ggf. noch einen Millimeter in die Endposition rastend gezogen werden und dann muss das Okular herausgefummelt werden - die Dioptrienverstellung kann dabei leicht verstellt werden. Das Herausziehen und Einschieben des Suchers schaltet die RX100M3 ein bzw. aus - manchen nervt das (wie ein Blick in diverse Foren belegt). Bei der G1XM2 ist ein hochwertiger und schwenkbarer Sucher zusätzlich lieferbar - aber das treibt das Gesamtbudget für die G1XM2 auf über 1000 Euro und vernichtet den Anspruch auf Kompaktheit vollends.

Beide Geräte haben einen hoch ausklappbaren Blitz. Die G1XM2 erlaubt wegen des vorhandenen Blitzschuhs zusätzlich auch den Anschluss von externen Blitzgeräten - eine sicher gelegentlich sehr sinnvolle Option - jedoch, dies ist eine Kompaktkamera und keine Mittelklasse-SLR. Völlig vertrauenserweckend mit Blick auf die mechanische Stabilitätist der Ausklappblitz nicht - aber interessant ist, das sowohl Canon wie auch Sony hier eine vergleichbare Technik benutzen, um den Blitz relativ hoch über des Gehäuse auszufahren.

=== Autofokus und Belichtung ===
Der Canon-Kenner legt im Zweifelsfalls den Autofokus-Punkte durch Fingerberührung auf dem Touch-Screen der G1XM2 fest, wie er es z. B. von der PowerShot S-Serie schon kennt. Bei den Testaufnahmen draußen trat häufig die Situation auf, dass ein entfernteres Gebäude durch Baumeinrahmungen im Vorder- oder Mittelgrund eingefasst wurde - schnell springt der AF dann auf die näher liegenden Zweige. Mit einer Berührung auf dem Touchscreen der G1XM2 ist das schnell behoben, bei der RX100M3 muss dafür ein wenig mit den Aufnahmemodi gespielt werden. Grundsätzlich finden aber beide Kameras schnell einen Fokuspunkt für ein scharfes Bild.

=== Funktionalität und Bedienung ===
Die Bedienung beider Kameras ist insgesamt ohne wirkliche Überraschungen. Man findet sich schnell zurecht. Beide Kameras haben auf der Oberseite ein gut rastendes Multifunktionsbedienrad, den Ein- und Ausschalter, und den Auslöser, um den herum von vorn die Zoomfunktion zu bedienen ist. Eher ungewohnt ist die Tatsache, dass der Bildwiedergabe-Knopf bei der Canon nun auf der Oberseite nahe des Ein-/Ausschalters zu finden ist. Das überzeugt nicht vollständig.

Beide Kameras haben auf der Rückseite eine gummierte Halterung für den rechten Daumen. Daneben befindet sich jeweils der Aufnahmeknopf für den Video-Modus. Auch bei der etwas kleineren Baugröße der RX100M3 ist die Bedienung des Menürads mit Drehrad/Mittentaste und Klickfunktion nach oben, unten, rechts und links auch mit größeren Daumen flüssig und zuverlässig.

=== Bildqualität ===
Die Bildqualität beider Kameras im Nahbereich und bei kontrastreichen Außenaufnahmen ist ausgezeichnet. Wenn man sich in die Testaufnahmen hineinzoomt, die in einigen Aufnahmesituationen vom Rezensenten mit drei Kameras gemacht wurden (EOS 5DM3, G1XM2, RX100M3) dann fällt auf, dass die G1XM2 im Grenzbereich deutlich bessere Detailzeichnung aufweist als die RX100M3. Hier spiegelt sich also die simple Größe von Sensor (1 Zoll, 1,5 Zoll, Vollformat) und tatsächliche Linsenbaugröße in qualitativ immer besserer Abbildungsleistung und Auflösung wieder.
Insgesamt überzeugen beide Kompaktkameras mit brillianten Bildern und differenzierter Schattenzeichnung. Natürlich ergeben die EOS-SLR-Aufnahmen deutlich mehr Detailzeichnung und Auflösung als die Kompakten. Aber die Aufnahmen von G1XM2 und RX100M3überzeugen , selbst bei DIN-A4-großen Bildern (Abzug oder Bildschirmansicht) oder Ausschnittsbetrachtungen.

=== Zubehörempfehlung ===

o Kameratasche. Erhöhte Griffigkeit und besseren Schutz vor Kratzern und Stößen bietet die neue verschraubbare Sony-Tasche LCJ-RXF (Sony LCJ-RXF Kameratasche für DSC RX100, RX100 II und RX100 III), die sich bis auf den Gehäuseschutz schnell abnehmen lässt.

o Stromversorgung. Der Kamera-Akku wird immer in der Kamera geladen (keine extra Ladeschale nötig, sehr praktisch!). Dazu wird das Ladekabel in den Micro-USB-Anschluss oben rechts an der Kamera eingesteckt. Mit einer beliebigen externen Stromversorgung, z. B. dem universellen micro-USB-Ladegerät vieler moderner Smartphones, geht das auch. Noch besser geht das mit einem mobilen PowerPack, z. B. der kompakten Li-Ion-Akkubatterie Sony CP-ELS (Sony CP-ELS tragbares USB-Ladegerät für Smartphone). Wird dazu ein etwas längeres Micro-USB-Ladekabel benutzt, hat man eine externe mobile Stromversorgung (die auch im Winter in der Jackentasche warm gehalten könnte). Festzuhalten ist hier, dass die Kamera RX100m3 auch ohne eingelegten Akku, nur mit externer Stromversorgung, funktioniert!

=== Testumgebung ===
Der Rezensent, seit vielen Jahren ambitionierter Hobbyfotograf mit aktuell u.a. einer Canon EOS 5D (Mark III, davor Mark II) und Canon Wechselobjektiven in der Fototasche, hat in den vergangenen Jahren zusätzlich zur kleinen und leichten Familien-DSLR (die schmerzfrei durch viele Hände geht) unterwegs - vor allem auf Reisen - auch diverse hochwertige Kompaktkameras fotografisch eingesetzt: Canon PowerShot S110, Leica D-Lux 4 (bauähnlich: Lumix DMC-LX 3) und Leica D-Lux 3.

Zur Bildbetrachtung wird ein "virtuelles Fotolabor", bestehend aus einem 17-Zoll-Sony-Notebook mit Adobe Photoshop CS 6 und Lightroom 5, eingesetzt. Für die Beurteilung wurden die "gleichen" Aufnahmen der drei Kameras, die an einem Standort innerhalb weniger Minuten nacheinander aufgenommen wurden, als unbearbeitete JPEG-Bilder (wie sie von den jeweiligen Kameras gespeichert wurden) angezeigt und nebeneinander verglichen, zum Teil mit maximalen Ausschnittvergrößerungen relevanter/kritischer Bereiche.

=== Mehr als Spielerei: Smartphone-Bedienung via WiFi ===
Beide Kameras können per WLAN/WiFi vom Mobiltelefon aus fernbedient werden (Auslöser, W-/T-Zoom). Dazu muss WLAN an der Kamera aktiviert werden (die G1XM2 hat dazu einen eigenen Funktionsknopf) , das Smartphone via WiFi mit der Kamera verbunden, Passwort oder Kameraname (wird von Kamera angezeigt) beim ersten Verbinden am Smartphone eingegeben und die relevante App am Mobiltelefon aufgerufen werden: "Play Memories Mobile" von Sony oder "Camera Mobile" von Canon. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Benennung der WiFi-Fernsteuerung bei der RX100M3: die Funktion in der Kamera heißt "SmartRemote eingebettet" und die zugehörige Original-Sony-Kamera-App heißt "Play Memories Mobile" (ohne Sony im Titel, so dass z.B. im Apple-Store der Suchbegriff "Sony" nicht weiterhilft...). Übrigens: die G1XM2 kann mit Mobiltelefon auch eingeschaltet werden - jedoch verliert die Kamera dann ihr Gleichgewicht und bei Ausfahren des Objektiv nach vorn und liegt dann auf dem vorderen Einstellring auf. Nicht schlimm (und die App warnt pflichtbewusst davor), aber dem Nutzer zur Warnung...

=== Profi-Tests (zur Info) ===
Offensichtlich war nicht nur der Rezensent gespannt auf die beiden neuen Kompaktkameras, sondern auch die Testprofis in den Redaktionen einschlägiger Fotozeitschriften.
* Die Fotozeitschrift ColorFoto hat in ihrem Labor beide Kameras ausführlich getestet und in großen Einzeltests besprochen.
> Der Test der G1XM2 findet sich im ColorFoto-Heft 7/2014 (Seiten 30 bis 34). Fazit: "ein generalüberholtes Gesamtpaket, das in vielen Details überzeugt".
> Der Test der RX100M3 findet sich im ColorFoto-Heft 8/2014 (Seiten 32 bis 35). Fazit: "für ihre Ausstattung hat die RX100 III klar einen Kauftipp verdient. Eigentlich könnte man mit ihr auch wunschlos glücklich sein."
* Die Fachzeitschrift CHIP Foto-Video (Heft 8/2014) setzt die RX100M3 auf Platz 1 des Tests von kompakten Allroundern. Fazit: "Überraschend gut, erstaunlich innovativ: der DSLR-Ersatz in Hosentaschengröße."
* Die Fotozeitschrift FOTO-Hits nimmt die RX100M3 im Heft 9/2014 (Seiten 74-78) ausführlich unter die Lupe und gibt ein "sehr gut" für die Bildqualität. Fazit: "Hohe fotografische Qualität im Taschenformat - das gelingt Sony mit der RX100 III auf überzeugende Weise."
* Die European Imaging and Sound Association (EISA) hat Mitte August 2014 bekanntgegeben, dass die Sony RX 100 III Kompaktkamera des Jahres ist ("European Compact Camera 2014-2015"): "Mit der Cyber-shot DSC-RX100 III hat Sony ein Kameramodell verbessert, das bereits zu den besten des Marktes zählte."

=== Kauftipps ===
- Kauftipp: RX100M3 für die Fotografin/den Fotografen auf der Suche nach einer edlen Kompakten, aber mit noch einer anderen Kamera im Haus (DSLR - für Tele-Situationen, für Aufnahme-Situationen mit Zusatzblitz). (Gefunden!).

- Kauftipp: G1XM2 für die Fotografin/den Fotografen auf der Suche nach einer fast vollständigen Kompakten, die solide in der Hand liegt, ggf. erweitert werden kann (Aufsatzsucher, Aufsatzblitz, nicht jedoch Wechselobjektive).

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Töne, Texte, Bilder - kritisch, unabhängig, oft "on the run" - unser Motto. Sollten diese Zeilen hilfreich bei der Orientierung und möglichen Kaufentscheidung sein, dankt der Rezensent für einen anerkennenden Klick auf "hilfreich". Für Ergänzungen, Fragen und Kommentare steht der Kommentar-Kanal zur Verfügung.
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am 17. Dezember 2014
Eines gleich vorneweg: Hut ab davor, was die Entwickler aus der Größe einer Zigarettenschachtel ausgequetscht haben!

Natürlich darf man die RX100M3 nicht ganz mit einer guten Systemkamera vergleichen, aber... meine Nikon DSLR bleibt immer öfter daheim im Schrank! Und ich glaube, das liegt u.a. an der tollen Videofunktion, da kann meine Nikon einfach nicht mithalten.

Eine der Neuerungen dieser Kamera ist es, dass der (für FullHD viel zu hoch aufgelöste 20MP-) Sensor während der Videoaufnahme komplett ausgelesen und erst danach auf FullHD herunterskaliert wird, während es sich andere Kameras einfacher tun und nur Bildzeilen auslassen.

Einer der Rezensenten schrieb, dass im Videomodus der Weitwinkelbereich nicht zu Verfügung steht. Das liegt an der Einstellung des Videostabilisators und lässt sich natürlich ändern.

Aber es gibt auch Minuspunkte.
- Die Kamera ist mit ihren Einstellungsmöglichkeiten sehr komplex und erfordert eine viel bessere und ausführlichere Anleitung, als die von Sony mitgelieferte.
- Im Weitwinkelbereich neigt der Autofokus zum Scharfstellen kurz VOR dem Objekt. Da es aber beim Kontrast-AF keinen Frontfokus geben kann, ist es entweder so gewollt (damit das Bokeh gleich hinterm Objekt beginnt) oder durch das ganz spezielle Objektiv bedingt.

Außerdem schwankt wohl die Verarbeitungsqualität. Folgende kleine "Macken" hat mein Exemplar:
- Die OK-Taste wackelt und klappert laut
- Der Sucher sitzt schief im Gehäuse (im versenkten Zustand)
- Ausgefahrener Objektivtubus zeigt Schleifspuren

Gerade bei dem Preis sehr ärgerlich und gibt einen Stern Abzug.
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am 3. Dezember 2015
Das ist nicht meine erste Kamera. Ich habe desweiteren noch eine sehr umfangreiche und komplette Fotoausrüstung als Body die Sony alpha slt 99. Eine sehr gute Vollformat Kamera. Da ich meine gesamte Ausrüstung auf dem Motorrad nicht transportieren kann wollte ich eine kleine "Knippse" für unterwegs kaufen. Kriterium war dabei Gewicht und Platz sparen und dennoch ansehnliche Aufnahmen auf meinen vielen Fahrten machen. Eigentlich waren meine Erwartungen hinsichtlich der Qualität nicht besonders groß.
Inzwischen etwa 600 Aufnahmen später kann ich es manchmal nicht glauben das diese Fotos mit diesem Winzling entstanden sind.
Gründe warum ich mir die DSC RX 100III gekauft habe waren einmal die Möglichkeit im RAW Format fotografieren zu können um so in der Bildbearbeitung mehr Handlungsspielraum zu haben und zum anderen möglichst viele manuelle Einstellungen wählen zu können.
Wer, wie ich, bereits eine Sony besitzt wird sich sehr schnell mit den Funktionen und Möglichkeiten zurecht finden. Und dies war der zweite Punkt wo man nicht genug staunen kann im Prinzip kann diese kleine Kamara fast alles was meine große SLT 99 auch kann.
Natürlich sind Grenzen , bedingt durch die Größe des Sensors gesetzt. Rauschen setzt früher ein, die Auflösung ist nicht ganz so hoch wie bei einem Vollformat Sensor. Aber der Fokus ist gut und die 20MP reichen aus um auch ansehnliche Poster drucken zu lassen.
Ich denke hauptverantwortlich für die überragende Qualität in diesem Segment ist auch das Objektiv von Zeiss. Es war sicher eine gute Überlegung von Sony den Zoombereich rel. klein zu halten aber mit einer Abdeckung bis ca. 70mm KB Format ist man für die meisten Aufnahmen gut gerüstet.
Das Blitzlicht leuchtet Aufnahmen gut aus kann auch nach oben geklappt werden um einen Bouncer zu immitieren und ist für die meisten Räumlichkeiten ausreichend.
Abschließend noch zur Kritik einiger Käufer bezüglich der mageren Bedienanleitung. Auf der Sony Webseite kann man sich eine sehr ausführliche fast 300 Seiten lange Bedienanleitung herunterladen in der die Kamera ausführlich und detailliert erläutert wird so dass man sich weiterführende Bücher wie sie derzeit auf dem Markt sind sparen kann.
Kritik
der Preis für eine kompakte ist heftig
was mir am meisten fehlt ist GPS- da ich selber viel auf Reisen bin und weite STrecken zurück lege fällt es im Nachhinein schwer tausende Aufnahmen zu zuordnen.
Die Übertragung auf PC oder Smartphone mittels W-Lan ist langwierig so langsam das man es am Ende sein läßt.
27.01.2016
Nach einigen tausend Bildern und einigen Monaten Gebrauch ein Nachtrag.
Ich selber mache gerne Nachtaufnahmen. Dabei zeigt sich ein Nachteil der Sony. Im Bulb Modus hat man keine Möglichkeit einen kabel oder Fernauslöser anzuschließen. Man müsste also dauerhaft auf den Auslöser drücken. Was auch mit einem Stative zu Verwacklungen führt. Kein Mensch kann nachts beispielsweise 3 Minuten den Auslöser drücken. So hat man nur die Möglichkeit die Blende zu vergrößern und die ISO Zahl zu erhöhen. Was aber beides zu Qualitätsverlusten führt. Schade eigentlich. wie macht ihr das ??
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am 27. Februar 2015
Lange habe ich gezögert, ob das die richtige kompakte Kamera für mich ist. 24 mm Weitwinkel fand ich gleich super. Aber nur 70 mm im Tele? Reicht das?

Weil das wahrscheinlich die Frage ist, die viele bewegt, will ich mal ein wenig Entscheidungshilfe geben. Und da ist ein Blick in die bisher gemachten Fotos ganz hilfreich. Das setzt jetzt allerdings voraus, dass man schon eine Weile digital fotografiert und auch Kameras mit mehr Zoom im Telebereich besitzt oder besaß.

An dieser Stelle hilft Software, mit deren Hilfe man die Exif-Daten der bisher gemachten Fotos durchforsten lassen kann und dann eine Statistik bekommt, welche Brennweite wie oft eingesetzt wurde.

Leider habe ich so was für meinen Mac nicht gefunden. Zum Glück läuft hier aber auch Windows 7 auf Parallels Desktop. Und dafür fand ich dann direkt die kostenlose Software Exposure Plot. Einfach mal nach googeln, finden Sie dann schon.

Exposure Plot braucht eine Weile zur Analyse und zeigt dann eine übersichtliche Grafik an, der man unter anderem entnehmen kann, mit welchen Brennweiten man so fotografiert.

Und da war in meinem Fall eindeutig, dass ich mich hauptsächlich im Bereich von 28 bis 70 mm aufhalte. Mit ganz, ganz großem Vorsprung. Wenn ich tatsächlich mal mehr Tele brauchte, dann war das immer bei Bühnenveranstaltungen in der Schule, wenn ich keinen Platz ganz vorne hatte. Das waren dann zu einem Drittel 85 mm und zu zwei Dritteln 105 mm. (Mehr brachte meine bisher genutzte Canon S 90 nicht.)

Insofern war für mich dann klar, dass ich bei der RX 100 M3 absolut richtig bin.

Denn hier kann man auch nachträglich am Computer noch "zoomen", indem man sich einfach Ausschnitte aus der Bildmitte nimmt. Da das Objektiv in der Bildmitte sehr scharf abbildet und die Kamera mit ihren 20 Megapixeln ordentlich Crop-Potenzial bietet, kann man durchaus Ausschnitte wählen, die einer Brennweite von 100 oder vielleicht auch 120 mm entsprechen.

Das allerdings mit dem Unterschied, dass viele Kompaktkameras bei 100 oder 120 mm nur Blenden von 4.9 oder schlechter anbieten. Bei der Sony RX 100 M3 habe ich bei 70 mm dagegen Blende 2.8, was gerade bei Bühnenveranstaltungen, bei denen man keinen Blitz einsetzen möchte, um die Atmosphäre des Bildes nicht zu zerstören, einen großen Unterschied macht. (Dennoch ist das hier sicher keine Kamera für Bühnenveranstaltungen, da wäre was mit größeren Sensor mit einer lichtstarken Festbrennweite besser …)

Die Bildqualität der Kamera ist für die Größe natürlich absolut top. Pixelpeeper werden im 100 % Modus bemängeln, dass die Ecken unscharf werden, speziell im Weitwinkel. Das stimmt, wenn die größte Blendenöffnung genutzt wird. Bereits nach zwei Blendenstufen sind die Unschärfen aber fast weg. Außerdem reden wir hier von Unschärfen, die man im Normalfall in den Bildern kaum sieht bzw. die kaum auffallen, da man selten wichtige Bildelemente in die äußersten Ecken platziert. Und: Eine 100 % Ansicht ist für mich keine normale Bildansicht.

Insofern muss man mit den Eckenunschärfen leben oder sich eben eine größere Kamera am besten mit Festbrennweiten zulegen. Und selbst da sind die Ecken meist unschärfer als die Bildmitte.

Ebenfalls überzeugend finde ich Zuverlässigkeit und Schnelligkeit des Autofokus. Ja, die Sony A6000 kann es noch schneller, aber auch mit dem hier gebotenen kann ich durchaus leben.

Großartig ist auch die Videoqualität. Das liegt daran, dass diese Kamera auch im Videomodus den kompletten Sensor ausliest und keine Zeilen auslässt. Da steht diese Kleine ziemlich alleine da, sieht man eindeutig an den Videos. Schade, dass man kein externes Mikro anschließen kann. Wer trotzdem eine bessere Tonqualität möchte, kann sich mal das Tascam DR-07MKII ansehen, das man zum Beispiel unten am Stativgewinde befestigt. (Da das Mikro dann auf dem Kopf steht, muss man später dran denken, links und rechts zu tauschen.) Ist eine Notlösung, mit der man durchaus leben kann.

Ebenfalls großartig ist das ausklappbare Display. Das ermöglicht es, wesentlich bessere Fotos von Menschen zu machen, da man nicht sofort als störender Fotograf erkannt wird, wenn man die Kamera etwa in Bauchhöhe hält und von oben aufs Display guckt. Auch kleine Kinder kann man so besser fotografieren, ohne sich ständig bücken zu müssen.

Was ein bisschen stört, ist die extrem schlechte Dokumentation. Das Handbuch ist saudick, enthält aber praktisch keinen nutzwertigen Inhalt, den dafür gleich in zig Sprachen. Auch online gibt es bei Sony keine vernünftigen Infos. Da hilft nur entweder durch Foren googeln oder eines der diversen Bücher zu dieser Kamera kaufen. Denn ganz ohne Hilfe wird man viele der zahllosen Einstellmöglichkeiten nicht so ohne weiteres durchschauen.

Auf jeden Fall sollte man diese Kamera nicht kurz vorm Urlaub kaufen und dann sinnvoll nutzen wollen. (Ok, in P oder Automatik klappt auch das.) Wer alles verstehen will, sollte schon mal viele Stunden lernen einplanen.

Unterm Strich für mich eine absolut empfehlenswerte Kamera.

Noch ein Nachtrag: Hatte noch nie auf einer meiner Digitalkameras einen Displayschutz, hier habe ich eine Ausnahme gemacht. Der Grund: Ich habe jetzt in der Ausstellung eines großen Händlers gesehen, dass die viel befingerten Sony RX 100 III (auch I und II) dazu tendieren, die Beschichtung des Displays zu verlieren, beginnend vom Rand her. So habe ich das noch bei keiner anderen Kamera gesehen. Also lieber rechtzeitig schützen, bevor es später lange Gesichter gibt ... (Habe die "3 x atFoliX Sony DSC-RX100 III Displayschutzfolie - FX-Clear kristallklar", die es hier bei Amazon gibt und die passt gut.)

Und noch ein Nachtrag: Bei den Objektiven der RX 100 III scheint es eine gewisse Streuung zu geben. Während man erwartet, dass zu den Ecken hin die Schärfe relativ gleichmäßig abnimmt, ist das bei einzelnen Exemplaren stärker zu einer bestimmten Ecke oder Seite hin ausgeprägt. Das kann dann dazu führen, dass es Ecken- oder Randzonen mit soviel Unschärfe gibt, dass diese bei bestimmten Bildern auch bei verkleinerter Ansicht - z.B. auf einem Full-HD-Monitor – zu sehen ist. Das fiel mir jetzt beim Versuch auf, ein zweites Exemplar dieser Kamera zu kaufen. Man sieht diese Unterschiede auch auf manchen Testbildern im Internet – Stichwort Dezentrierung. Ein bisschen mehr Qualitätskontrolle wäre hier sicher keine schlechte Idee ...
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am 10. März 2016
Meine Eltern haben seit vielen Jahren eine Casio Exilim Kamera die zu ihrer Zeit auch ein super Gerät war, aber von der modernen Technik einfach mittlerweile abgehängt wurde.
Da ein Urlaub vor der Tür stand war es eine super Gelegenheit sich eine neue Kamera anzuschaffen.

► Vor dem Kauf

Was mich im Vorfeld von dieser Kamera überzeugt hat war der große Bildsensor (super für Fotos mit wenig Licht), der zusätzliche Sucher, der einklappbare Blitz und das schwenkbare Display, welches das heutzutage so beliebte Selfie zum Kinderspiel macht. Ich hatte die Kamera länger auf der Merkliste und bei einem Preis von 640 € habe ich dann zugeschlagen. Dazu gab es noch eine Lowepro Dashpoint 10 Kameratasche grau und eine Transcend Ultimate-Speed SDXC Class 10 UHS-1 64GB Speicherkarte (bis 90MB/s Lesen, 600x) [Amazon frustfreie Verpackung]. Dazu aber später mehr.

► Der erste Urlaub und das Bilder anschauen danach

Insgesamt sind meine Eltern keine besonders guten Fotografen und die Technik macht ihnen immer mal wieder Probleme. Mit dieser Kamera haben sie weder beim Umgang mit dem Gerät noch beim Erstellen von schönen Fotos Schwierigkeiten gehabt. Die Blumen und Landschaftsaufnahmen sind im Automatikmodus sehr ansprechend und farbenfroh geworden. Wenige verwackelte Fotos sprechen ebenfalls für die gute Bildstabilisation bzw. das (für eine Kompaktkamera) lichtstarke Objektiv. Den Blitz braucht man kaum, da selbst am Abend noch gute Fotos ohne Blitz möglich sind. Das Gehäuse des Kamera ist hochwertig verarbeitet. Viel Metall die Schalter und Knöpfe fühlen sich stabil und langlebig an. Die Kamera passt sehr gut in die o.g. Kameratasche von Lowepro und wird perfekt geschützt. Die 64 GB Speicherkarte reicht für mehrere tausend Fotos in voller Auflösung, so das sie nicht ständig geleert werden muss
Wieder zu Hause angekommen hat sich der volle Funktionsumfang der Kamera gezeigt. Verbunden mit dem heimischen W-Lan fand die Kamera umgehend den BluRay Player Sony BDP-S5500 Blu-ray Player (Super Quick Start, 3D und verbessertem Super WiFi ) schwarz im Netz und man konnte seine Bilder in eine akzeptablen Geschwindigkeit auf dem Fernseher darstellen. Ein echter Wow-Moment für meinen Vater. Die Bedienung im Menü der Kamera ist intuitiv genug, dass er das auch selbst hinbekommt.

► Fazit

Bei einem Preis von stolzen 640 € für eine Kompaktkamera kann man schon eine ganze Menge erwarten ... und diese Kamera liefert.
Sie ist hochwertig verarbeitet, bietet eine Menge Funktionen und ist selbst für den Einsteiger leicht zu bedienen. Das wichtigste ist, dass sie wirklich ansprechende Fotos macht und das sogar bei nicht ganz optimalen Lichtbedingungen. Der Sucher und das klappbare Display sind wirklich nette Ergänzungen zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung.

► Zum Nachfolger

Ich habe mir bei YouTube einige Vergleiche zwischen der Version III und der IV angesehen. Die Aussage so gut wie aller Rezensionen war, dass die Version IV hauptsächlich beim Thema Video eine Weiterentwicklung darstellt. Das rechtfertigt meine Meinung nach eine Preisaufschlag von ca. 300 € für den normalen Nutzer nicht. Wer jedoch mit diesem Gerät hauptsächlich Filmen möchte greift besser zur IV.

► Sollte Ihnen meine Rezension gefallen haben würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.
► Sollten Ihnen Punkte in der Produktbeschreibung fehlen, oder Ihren Erfahrungen widersprechen, hinterlassen Sie bitte einen Kommentar auf den ich zeitnah antworten werde.
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am 18. August 2014
Auf der Suche nach einer "Immer dabei"-Lösung, gerade in jenen Situationen, wo die DSLR zu schwer, zu klobig oder schlichtweg nicht erlaubt ist, habe ich es darauf ankommen lassen und dachte, ich könnte sie ja mal testen, die Sony RX 100 M3 (lag eigentlich über dem Budget).

Als ich sie ausgepackt habe, war ich erstaunt, wie winzig sie ist. Obwohl das eigentlich ein Pluspunkt ist, hab ich ihr nicht viel zugetraut. Dann bin ich gleich los, eine Runde Testfotos knipsen. Zunächst war ich ein bisschen überfordert von den vielen Einstellmöglichkeiten und mit den werkseitigen Voreinstellungen auch eher nicht zufrieden, da die Bilder teilweise zu HDR-mäßig überspitzt aussahen. Nachdem ich mich mit der Kamera ein wenig beschäftigt habe, hab ich jedoch die für mich nahezu perfekten Einstellungen gefunden.

Ich fotografiere besonders gerne in schwarz/weiß und hier punktet die Kamera für mich ganz besonders. Ich habe jetzt auf den 3 Speicherplätzen für individuelle Einstellungen, 3 verschiedene s/w- Einstellungen für unterschiedliche Belichtungssituationen. Absolut genial! Meine SLR kann das nicht, egal wie ich an den Einstellungen schraube. Die kleine Sony bietet dagegen mehrere Möglichkeiten für s/w-Einstellungen: 2 verschiedene Bildeffekt-Voreinstellungen (Hochkontrast ist richtig genial für Charakterporträts mit Sommersprossen ;-) ) und über den individuell einstellbaren Kreativ-Modus, hier kann man Kontrast, Schärfe und bei den Farbmodi auch Sättigung individuell anpassen.

Für schnelle Schnappschüsse nutze ich inzwischen doch auch die beiden Automatiken und trotz anfänglichem Frust am liebsten sogar den Automatik+ Modus. Hier kann man natürlich nicht so viel einstellen, leider auch nur mit Farbe knipsen, aber ich hab die Eistellungen jetzt so hingekriegt, dass natürliche, brilliante Bilder entstehen, die sogar tatsächlich so einen "Wow.Effekt" auslösen, Dynamik und Brillianz sind echt Hammer.

Ein Kaufkriterium war für mich die Videoaufnahme, da ich nicht mit der DSLR filmen möchte, aber auch nicht noch einen Camcorder extra mit mir rumschleppen möchte. Die Sony punktet mit einem ausgezeichneten Stabilisator, allerdings ist für mich der Aufnahmeknopf ungünstig platziert. Ich kriege es nicht hin, die Aufnahme verwackelfrei zu beenden, da ich den Knopf immer wieder suchen muss, selbst wenn ich den Daumen mehr oder weniger drauf lasse. Ist sicher noch ein bisschen gewöhnungssache, aber vorerst filme ich lieber 5 sekunden länger, die ich dann später weg schneide.
Ein Minuspunkt beim Filmen ist für mich außerdem der hörbare Zoom. Bei der ersten Testaufnahme dachte ich noch (also während des Filmens), wie herrlich leise doch der Zoom funktioniert, aber im Film ist es dann doch deutlich zu hören. Sehr schade!

Positiv überrascht bin ich vom Digitalzoom. Selbst bei größter Vergrößerung gelingen immer noch sehr scharfe Aufnahmen, für den Alltag und Erinnerungsfotos definitiv zu gebrauchen.

Ich besitze die Kamera jetzt ungefähr seit 3 Wochen und 1000 Aufnahmen. Lange hab ich überlegt, ob ich sie behalten soll, oder ob nicht auch eine deutlich günstigere Kamera (z.Bsp. die Samsung ex2f für rund 250 €) genügt. Ja, die Fotos sind klasse, aber die von der Samsung sind auch nicht übel. Am letzten Wochenende habe ich dann aber wieder mal mit der SLR fotografiert und habe plötzlich festgestellt, dass in einigen Situationen die Sony der Spiegelreflex deutlich überlegen ist. Beispielsweise habe ich einen gemütlichen Familienabend bei sehr schwachem Licht fotografiert, die Sony hat das einwandfrei aus der Hand gemeistert, meine Pentax K30 mit Sigma 18-35, f1.8 benötigte ein Stativ! Auch Gegenlichtsituationen erkennt die kleine Sony treffsicher und erzielt deutlich bessere Ergebnisse als die Pentax.

Damit war die Entscheidung gefallen: Die Sony gebe ich nicht mehr her!

Obwohl ich noch einen weiteren Negativpunkt feststellen musste: Das Gehäuse fühlt sich zwar absolut wertig an, aber hat bereits nach der kurzen Zeit eine kleine Schramme, die vom Reißverschluss meiner Fototasche kommen muss. Auch das Display hat bereits Spuren, noch keine richtigen Kratzer, aber kurz davor. Und das bei dieser Preisklasse? Da wäre "Gorillaglas" oder ein drehbares Display, welches man einklappen kann doch besser.

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Unterm Strich gibt's für das Preis-Leistungs-Verhältnis 4 Sterne.
Top sind Bildqualität, Einstellmöglichkeiten, Individualisierbarkeit, Gewicht und Größe, Kopplung mit dem Smartphone (klappt übrigens auch prima und die Bildübertragung geht super schnell!), Erweiterbarkeit über Apps, Bildstabilisator

Einen Stern Abzug für die Empfindlichkeit des Gehäuses und den zu lauten Zoom beim Filmen.

Wer vor allem bei Tageslicht fotografiert und mehr Wert auf "Sonderfunktionen" (Bild im Bild, Rahmen etc.) legt und weniger Wert auf bis ins Detail anpassbare Einstellungen, für den ist die Samsung ex2f eine gute, sehr kostengünstige Alternative.
Wer gern im Dunkeln fotografiert, die Bilder stark vergrößert und bereit ist den recht hohen Preis zu zahlen: Klare Kaufempfehlung für die Sony!
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am 24. Februar 2015
Auf der Suche nach einer neuen Kamera mit guter Qualität bin ich nach langen überlegen bei der Sony gelandet, Warum? Klein, kompakt und sehr gute Fotoqualität. Ich bin ein Hobbyfotograf der gerne Skylines fotografiert und mir war dieses ständige Wechseln des Objektive bei meiner alten Sony Alpha 6000 zu nervig, davon mal abgesehen war sie schwer und unhandlich. Wer eine Kamera sucht, die gute Fotos macht auch bei Nacht ist hier gut bedient. Das Display zerkratzt schnell also Folie ist Pflicht! Ich konnte die Kamera bei meinen 4 Wöchigen Australien Urlaub testen und muss sagen. die gebe ich nicht so schnell her!
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