Ich lebe seit Juli 2006 in Vietnam und werde bis Mitte 2008 bleiben. Dieses Buch, spiegelt einwenig, die Vietnamesische Kultur wieder. Aber im Großen und Ganzen ist es eher eine Beleidigung für das Vietnamesische Volk, als eine Liebkosung.
Das Buch wird in manchen Vietnamreiseführern empfohlen. Warum auch immer.
Die Vietnamesische Autorin beschreibt ihr Land so wie sie es sieht, und man bekommt einen kleinen Einblick auf die oft, für uns Europäer, verwirrende Denk und Handelsweise der Vietnamesen.
Es besteht aus Kurzgeschichten, über verschiedene Menschen. Die nicht besonders unterhaltsam sind.
Die Geschichte über die Enkelin, die ihrer Oma, jede Woche Essen bringt, ob wohl diese bereits Tot im Bett liegt und verwest, lässt einen einwenig am Verstand der Enkelin zweifeln.
Bei der Story über die Garküche, wo der Sohn regelmäßig in die Gemüsebrühe pinkelt, macht nicht gerade Lust auf die Vietnamesische Küche. Die eigentlich sehr gut ist.
Und so geht es weiter. Je weiter man im Buch vordringt umso schlechter werden die Geschichten. Oder interessiert es sie wirklich, warum eine Schneiderin sich immer wieder auf die Schienen legt um ihre Chefin zu erpressen, und dann eines Tages glücklich vom Zug überrollt wird?