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Sonntagsgeld
 
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Sonntagsgeld [Taschenbuch]

Philip Snijder , Eva Schweikart
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (1. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548609376
  • ISBN-13: 978-3548609379
  • Originaltitel: Zondagsgeld
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 963.446 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Snijder
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der klare, präzise Stil des Romans ruft im Leser eine Welt wach, in der man alles sieht, hört und riecht.« De Volkskrant

»Ein humorvoller und warmherziger Roman« tz/ 02.12.08

»Atmosphärischer Entwicklungsroman.« PLAYBOY/ Februar 2009

»Ein liebevoller holländischer Abgesang auf das Milieu seiner außergwöhnlichen Kindheit.« RHEINISCHER MERKUR/29.01.09

PLAYBOY/ Februar 2009

»Atmosphärischer Entwicklungsroman« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Philip Snijder Sonntagsgeld claassen
ISBN 3546004345

Ein Leben in Armut, Geborgenheit und Zugehörigkeit!

In einem Armenviertel Amsterdams lebt Ende der sechziger Jahre der namenlose elfjährige Icherzähler. Er hört zu, was die Erwachsenen tratschen, bekommt einiges mit und versteht anderes nicht.
Sonntagsgeld: das bekommt man von den Tanten und Onkeln, die nach der Geburt eines jeden Kindes in dieser abgeschotteten Armeleutewelt eine Art Patenschaft für jedes Neugeborene in der Nachbarschaft übernehmen. Jeder hat so zu den eigenen Eltern noch die Pateneltern, von denen man etwa ab dem sechsten Lebensjahr das Sonntagsgeld bei einem Besuch mit langweiligem Wohlverhalten und lieben Ausharren in Empfang nehmen darf.
In den Stuben riecht es nach Schweiß und abgestandenem Essen und nach den gedrängten Menschenhaufen, die sich zum Tratsch und Kaffeeklatsch hier versammeln.
Originell und drastisch beschreibt der Icherzähler den Mief der kleinen Leute, die Armut, den Suff und die Arbeitslosigkeit, in der man sich hier vereint fühlt. Seit Generationen wohnen die Familien hier und schauen kritisch auf alles, was anders ist als sie. Mit dieser Insel Bickerseiland am Rande Amsterdams hat es eine besondere Bewandtnis: sind doch die kleinen engen Häuser erst nach und von der gesamten Familie in Besitz genommen worden, als sich die Ahnen der jetzigen Bewohner vermehrten und vermehrten, bis sie eine riesige große Ansammlung von Familie bildete. Hier kennt jeder jeden, und der Außenseiter wird nicht gerne gesehen. Zu ihnen gehört der Vater von unserem Helden. Er gab sich als etwas Besseres aus, und auch sein Sohn ist klug und fleißig in der Schule. Er soll es einmal weiter bringen, was ihn ein wenig zum Außenseiter der großen Familie stempelt.
Kuriose Ereignisse bieten Anlass zum Schmunzeln. Gutmütig und auch zum Schabernack aufgelegt halten die Menschen zusammen. Zwischen Lachen und Weinen fühlt man sich in dieser Welt der Armut, in der warmherzige Geschlossenheit herrscht. Die Verwandtschaft und ihr Zusammenhalt bietet am Ende doch alles, was der Mensch braucht!
Atmosphärisch nahe am Menschen ist die Schilderung des holländischen Autors Philip Snijder. Er trifft die Stimmung, die Gerüche und den Ton, mit der man hier lebt, atmet und sich wohl fühlt. Für Außenseiter ist das nichts! Hier muss man geboren sein und sich zu Hause fühlen! Das ist das gelungen Debüt eines neuen holländischen Schriftstellers!
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