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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
guter Thriller, 28. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Eine amerikanische Sopranistin fällt während einer Probe der Zauberflöt in Ohnmacht und wacht im Wien 1791s wieder auf. Zur Zeit Mozart. Schon bald werden Menschen um sie herum ermordet und sie selbst schwebt in Lebensgefahr. Doch sie kann auch ihren Lieblingskomponisten Mozart kennen lernen, der in wenigen Monaten sterben wird. Kastner versteht es geschickt eine Mischung aus den Theorien die sich um den Tod Mozarts ranken zu finden. Obwohl diese Theorien nicht der Wahrheit entsprechen, zeichnet sich der Roman durch eine gute Rechereche aus. Sowohl das Bild der Wiener Gesellschaft, sowie Fakten, welche er aus der Mozartbiographie einfließen lässt sind gut fundiert. Dabei findet Kastner aber auch seinen eigenen Weg, wie er Mozart, der bekanntlich ein Mitglied einer Freimaurerloge, in eine Verschwörungstheorie einbaut. Wie es Verschwörungstheorien nuneinmal so ansich haben, werden sie sehr schnell unrealistisch. Dennoch tut dies dem Lesegenuß keinen Abbruch. Der Schreibstil Kastners ist sehr flüßig zu lesen und hilft mit, dass jeder Leser sich auf einige spannende Lesestunden freuen darf. Ein passendes Buch für das Mozartjahr 2006, aber auch danach immer noch gut zu lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zeitreise ins Wien von 1791, 21. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Vorweg eine allgemeine Information: Der als "Mozartzauber" in gebundener Form erschiene Roman, heißt in der Taschenbuchausgabe "Der Sonnenkreis". Wenngleich er doch einen anderen Titel trägt so ist es inhaltlich das idente Werk. Die gefeierte amerikanische Sopranistin Pamela Morton soll in Wien die Pamina geben. Bei einer Probe fällt sie in Ohnmacht und erwacht im Wien anno 1791. Irgendwie ist sie in den Körper der Luise Heusler gesprungen und diese erlebt gerade die Ermordung ihrer Schwester Josefine mit. Noch weiß sie nichts darüber wer sie ist, erst der als Scharlatan verrufene Doktor Mesmer hilft ihrem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. Während sich Pamela also langsam die Erinnerungen von Luise Heusler aneignet nehmen die Ereignisse ihren Lauf. Luise lernt Mozart und Schikaneder kennen (ein Wunsch für den Pamela wahrscheinlich einen Arm gegeben hätte), sie beobachtet Blanchard bei seinem erfolgreichen Ballonflug, wird selbst überfallen, ihre Kollegin wird ermordet, sie nimmt an einem feministischen Zirkel teil - und so geht es weiter. Für meinen persönlichen Geschmack ist Kastner in diesem Roman zu unstet. Springt zu viel zwischen unerheblichen Erlebnissen (die wohl seine Kenntnisse über die Zeit unterstreichen sollen) und treibt die Geschichte zu langsam weiter. Vor allem kommt er erst viel zu spät auf die eigentliche Thematik zu sprechen. Natürlich muss man ihm hierbei zu Gute halten, dass der Roman in der Ichform durch Pamela/Luise erzählt wird, und ihr natürlich viele Dinge lange verborgen bleiben. Sprachlich ist dieses Werk bestimmt nicht das Beste das Kastner geschaffen hat, aber es ist dennoch flüssig zu lesen und Kastner leistet sich keine Schnitzer. Die Entwicklung der Figuren ist sehr gut gelungen. Die Icherzählerin macht eine sehr interessante Entwicklung durch, die anderen Figuren entwickeln sich ebenfalls einer Icherzählung angepasst. Insgesamt ein interessantes Werk, das die Zeit des ausklingenden 18. Jahrhunderts sehr interessant darstellt. Allerdings ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss. Der Stoff bietet viel mehr Potential als Kastner nutzen konnte. Dennoch hat es mir als Zwischendurchlektüre gut gefallen und ich bereue nicht es gelesen zu haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wow-gute Lektüre zwischen zwei anstrengenden büchern, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
vorab: ich wollte innerhalb von einer woche ein buch lesen und fand dies buch in meinem Schrank Als ich das Buch in die Hand nahm wusste ich gar nichts von dem Inhalt und hatte mich nur auf den Klappentext verlassen. Obwohl es mir am Anfang schwer fiel den roten Faden in dem Buch zu finden, machte der Stil und der flüssige Gedankengang mir so viel Spass, dass ich das Buch kaum weglegen konnte und so lass ich den Sonnenkreis innerhalb von nur 5 Tagen durch - ich lese normalerweise langsam und habe für Sakrileg, welches in etwa die gleiche Leichtigkeit in Sachen Verdaulichkeit hat, mehr als 3 Woche gebraucht, da ich eine 50 Stunden Woche habe. Mir hat die Leichtigkeit des Ich-Erzählens unglaublich gut gefallen und ich wusste vorher nicht, dass ich einen Roman mit historischem Bezug lese. Die Thematik Zauberflöte habe ich ebenfalls noch nie so betrachtet, wie hier beschrieben. Eine klassische Liebesgeschichte sehe ich nicht in diesem Roman, wohl aber die Passion der Protagonistin für die Musik und Mozart, was einem ständig entgegen strömt. Bei den Beschreibungen in Wien zu Mozarts Zeit dachte ich: wie möge zu diesem Buch wohl die cineastische Umsetzung aussehen. Ich finde des Titel deutlich passender als der Titel von der gebundenen Ausgabe "Mozartzauber", denn ich war positiv überrascht als ich auf einmal einen historischen Roman in Händen hielt. Viel Spass beim Lesen! - gute Urlaubslektüre
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