Eine faszinierende Geschichte über die Erlebnisse einer sehr wagemutigen jungen deutschen Frau, es ist schön Nicole direkt auf ihrern Reisen zu begleiten, vor allem ihrer bisher letzte Reise nach Indien wo sie sich Ihren Traum vom eigenen Kinderheim erfüllt. Unglaublich wie stark ein einzelner Mensch sein kann. Wie sich Steine die man in den Weg gelegt bekommt einfach durch Mut und Wille wegschieben lassen können. Die Erlebnisse von Nicole ermöglichen uns Leser, sich vorzustellen, was leider so viele Kinder in Indien erleben müssen. Die Geschichten sind tragisch, zum Teil schockieren, ohne dramatisch zu sein und stimmten mich sehr nachdenklich, dennoch kann man dabei auch weinen, lachen, mitfühlen, mitfreuen und dabei immer wieder staunen wie man diese Kinder mit wenig Dingen so glücklich machen kann.
Ich finde es toll wie sie von ihrem Mann Juma dabei unterstützt wird. (Dessen Geschichte kann man in ihrem ersten Buch Sternediebe lesen.)
Nicole zeigt uns mit diesem Buch die Dinge wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu erkennen wie gut wir es alle haben, wie gut es uns doch eigentlich geht und wie wenig wir dies oft schätzen.
Nicole ist eine fazinierende Persönlichkeit und sie hat mich wirklich sehr beeindruckt, vor allem mit ihrem Mut wie sie ihr eigenes Leben umgekrempelt hat und für die Kinder in Indien so viel gibt. Ohne ihren Mut und ihren Verein wäre dieses Kinderheim nie entstanden und ohne dieses Kinderheim wären vielleicht diese voll pflegebedürftige Kinder nicht mehr am Leben.
Warum nur gibt es nicht mehr Menschen von dieser hilfsbereiten Art. Ich sage nur: 1000 Euro sind für 100 Menschen nur 10 Euro. Wie oft kaufen wir etwas was eigentlich kein Mensch benötigt, vielleicht sogar einfach irgendwann ungeachtet weggeworfen wird.
Das Buch ist einfach nur empfehlenswert aber man sollte es auf alle Fälle selbst gelesen haben um zu urteilen.