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Sonnenallee [Verleihversion] [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: Alexander Scheer, Alexander Beyer, Leander Haußmann
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: HIGHLIGHT
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2000
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008VCJI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.580 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während Wessis ihre Ost-Nachbarn von Aussichtsplattformen begaffen, versuchen die Bewohner des östlichen Abschnitts der Sonnenallee, ein halbwegs normales Leben zu führen. Der 17jährige Micha übt sich in Alltagsrebellion, die Alten wagen ihre eigene Mini-Subversion, wenn sie eingeschmuggelten Kaffee trinken oder von Flucht träumen.

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Das burleske Filmdebüt des Theaterregisseurs Leander Haußmann nach einem Drehbuch von Thomas Brussig (Helden wie wir) spielt in den 70er Jahren der DDR.

Treffpunkt Kinderspielplatz; im Schatten der Berliner Mauer und des Grenzübergangs Sonnenallee teilen sich die Jungs um Micha Ehrenreich die Träume, Sehnsüchte und Pleiten ihres Teenagerdaseins. Was gibt es weltbewegenderes als die Jagd nach einer Originalpressung des letzten Stones-Albums, die Eroberung der Schulschönsten Miriam, das Glöckchen der echten Jinglers-Jeans und die richtige Zubereitung der ultimativen Partydroge "Asthmakraut Halle"? Wer ist Satre? Soll man zur Armee gehen oder zur Revolution schreiten? Sitzen Haar und Kamm an der richtigen Stelle? Haben die im Westen wirklich keine Pickel?

Treffpunkt Wohnzimmer; Mutter Ehrenreich (Katharina Thalbach) hat andere Sorgen: Der Nachbar ist vielleicht bei der Stasi, da ist strategisches Handeln gefragt, Vater Ehrenreich will ein Telefon auf Rezept, Tochter Sabine tritt abwechselnd in die Partei, ins Kloster oder in die Schauspielschule ein. Westonkel Heinz schmuggelt fintenreich Dinge, die niemand braucht und insgeheim probt Mutter Ehrenreich die Flucht mit einem gefundenen Westausweis.

Zur Aufrechterhaltung staatlicher Macht und Ordnung steht hier der Abschnittsbevollmächtigte, kurz ABV (Detlev Buck, Männerpension) seinen Mann und verliert dabei ständig seine Hosen.

Episodisch erzählt, reihen sich in einer liebevoll pointierten und detaillierten Ausstattung Perlen der Situationskomik aus dem Alltag der DDR aneinander. Die bis in die kleinste Nebenrolle exzellente Besetzung führt den Zuschauer mit Leichtigkeit und Witz durch die allgegenwärtigen Repressalien des Regimes im Arbeiter- und Bauernstaat.

Ein Film, der ruft: "Wir hatten trotzdem unseren Spaß!" Entgegen des Vorwurfs der Verharmlosung hat er sich einen Platz als Kultfilm in Ost und West erobert. --Michaela Klein

Dieser Titel wird für Sie nach Bestellung auf DVD-R Disc produziert, die von den meisten DVD-Spielern abgespielt wird. Ob Ihr DVD-Spieler das DVD-R-Format abspielen kann, entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanweisung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Walter am 5. Oktober 2004
Format: DVD
Micha (Alexander Scheer), Mario (Alexander Beyer) und Wuschel (Robert Stadlober) haben es nicht einfach. Die drei Teenager und ihre Freunde wachsen im Berlin der späten 70er Jahre auf, und zwar am "falschen Ende" der Sonnenallee - im Ostteil der Stadt. Dort müssen sie nicht nur mit den Tücken des Erwachsenwerdens zurechtkommen, sondern auch mit den Entbehrungen des DDR-Systems. So ist es für Stones-Fan Wuschel schier ein Ding der Unmöglichkeit, an LPs seiner Lieblinge heranzukommen und ein Telefon gilt als höchster Luxus. Und dann sind da noch die ewigen Ausweiskontrollen des Volkspolizisten (Detlev Buck)...
Ein sehenswerter "Ostalgie"-Film ist Regisseur Leander Haußmann mit "Sonnenallee" gelungen. Der Film, der auf einem Roman von Thomas Brussig basiert , stellt das fröhliche Leben in der DDR da, das es neben Entbehrungen und der Sehnsucht nach Freiheit scheinbar auch gab. Freilich übertreibt "Sonnenallee" ein wenig, dafür macht es aber richtig Spaß, sich 90 Minuten lang in die DDR entführen zu lassen.
Viele lustige Szenen entschädigen für einige Längen und die Schauspieler liefern großartige Darbietungen ab. Vor allem Alexander Scheer als sympathischer Loser Micha und Detlev Buck als sehr genauer Volkspolizist überzeugen auf voller Linie.
Selten hat eine Komödie aus deutschen Landen so viel Spaß gemacht wie "Sonnenallee". Sehr sehenswert.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Oktober 2000
Format: DVD
Sonnenallee ist ein fantastischer Film. Er zeigt die lustigen Seiten dieser Zeit, aber auch wenige eher traurige Seiten. Trotzdem ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute ein Lacher. Die gute musikalische Unterstützung schafft Atmosphäre und unterstreicht die DDR Zeit in Ostberlin. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nur Ostler wie ich einer bin, sich richtig amüsieren können bei Sonnenallee, da man entweder in der DDR gelebt haben muss oder sich zumindest in der Geschichte der DDR auskennen sollte.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "timerocker@t-online.de" am 26. Juli 2001
Format: DVD
Sonnenallee spiegelt ein Teil des Lebens im damaligen Berlin wieder. Besonders, auch wenn nur im Ansatz, daß Freizeitverhalten der Jugendlichen in Ostberlin. Er dokumentiert das Leben in der DDR was für die Jugendlichen "normal" verlief mit allen Freuden, Sehnsüchten und der Traurigkeit eines jungen Menschen in jeder Zeit. Besonders gelungen ist die Deteiltreue zu den Alltagsgegenständen, vom Lichtschalter bis zum Kassettenrecorder. Ich habe herzlich gelacht und kann den Film nur empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Greta Röhl am 16. Juni 2003
Format: DVD
Über mehrere Schulstunden habe ich den Film Sonnenallee zusammen mit meiner Klasse angeschaut. Für mich ein Highlight gegenüber den meist trockenen Schulstunden und zurecht : Ich fand den Film einfach klasse! Dadurch ,dass der Regisseur den Film im komödiantischen Stil produzierte ,weckte das Video bei uns schnell große Interesse ,nicht zuletzt ,da wir uns als Jugendliche mit Personen wie Micha Ehrenreich und Miriam gut identifizieren können . Als 15 jährige habe ich vom Leben in der DDR nichts bewusst mitbekommen und so ist es für mich schon interessant eine richtig schöne Wohnung zu DDR Zeiten mit Ausziehtisch und allem drum und dran bewundern zu dürfen. Der Film gibt schöne Einblicke in das Leben eines Jugendlichen innerhalb der DDR mit seinen Höhen und Tiefen (ob es allerdings so war bleibt für mich fraglich...) Für Leute die das Buch , das als Vorlage für den Film diente ,gelesen haben . Wird der Film wahrscheinlich eher enttäuschend sein ,da viele im Buch erwähnte lustig gestaltete Szenen einfach weggelassen wurden , so zum Beispiel der peinliche Auftritt der Quatiergäste Olaf & Udo am Grenzübergang. Alles in Allem , fand ich den Film lustig und informativ zugleich . Ein nicht sehr anspruchsvoller Film, dafür aber Entertainment pur !
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bob Ross Is King am 13. März 2002
Etwas verständnislos musste ich hier den Verriss eines enttäuschten Sonnenalleeguckers lesen. Für mich ist dieser Film einer der besten Filme, die es gibt, der Humor ist endlich mal nicht so fürchterlich flach, wie man das aus der deutschen Comedyszene leider viel zu häufig mitbekommt. Natürlich lässt sich über Geschmack im Endeffekt nicht streiten, aber meiner Meinung nach ist dies einfach der beste deutsche Film, der seit langem gedreht wurde (mit einem göttlichen Soundtrack obendrein).
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. September 2000
Ein ebenso guter wie seltener Film. Kenntnisreich und mit einem Augenzwinkern wird eine Gesellschaft vorgeführt, die mir als Wessi bizarr erscheint. Das ist nicht nur Komödie, es macht auch nachdenklich. Schon als Micha am Anfang erzählt: "Sie verbieten hier gern", nicht etwa im Anklage-Ton, sondern ganz ruhig, ist klar, das ist nicht etwa bemitleidenswerte Ostalgie, sondern ein schlichtes "So ist es eben" und spätestens als seinem Freund die West-Schallplatte unter dem Arm zerschossen wird, bleibt mir persönlich das Lachen im Halse stecken. Der beste deutsche Film seit Jahren!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Eberhardt am 25. März 2006
Format: DVD
"... Köstlich ... Schrill ... Schräg und Megawitzig ...".
Ja, das ist der Film und als Halbstarker in den 70er finden ich den Film sehr Gut und Unterhaltend.
"Ein Panorama des Ostens, erzählt von Leuten, die dabei waren ...".
Hier irritiert mich eher, das von Leuten die dabei waren, in unzähligen Leserbriefen bei erscheinen des Films in den Kinos immer wieder geschrieben wurde, man würde sich, als die die dabei waren, nicht in diesem Film wieder erkennen.
Ich, als Wessi, war auch immer darüber erstaunt, das wir als Wessis in den 70er Jahren von den Verwandten aus dem Osten Freßpakete gesandt bekamen, weil die Ost-Propagande immer wieder berichtete das es den Menschen im Westen so schlecht geht.
Genauso wie man uns damals berichtete, das es den Leuten im Osten so schlecht geht.
Zur Maueröffnung war auf jeden Fall die Schere im Wohlstand zwsichen Ost und West weit offen, das stimmt.
Deswegen will ich nicht weiter lästern.
Aber es dauerte nach "Sonnenallee" noch Jahre (bis 2006) bis der erste anerkannt aufrichtige und neutrale Film über die DDR erschien, der die DDR als mehr zeigte wie wie Zircus voller Clowns, so wie es Sonneallee oder die Trabi-Filme zeigten.
Für die Schrille Unterhaltung mit köstlicher Komik also 5 Punkte und für die Glaubwürdig mal 2 Punkte vorsichtshalber, also 4 Punkte im Mittel.
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