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Sonnenallee [VHS]

3.8 von 5 Sternen 105 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Alexander Scheer, Alexander Beyer, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, Teresa Weißbach
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Arcade / CIC
  • Erscheinungstermin: 3. Oktober 2000
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 105 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004XN7I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.410 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während Wessis ihre Ost-Nachbarn von Aussichtsplattformen begaffen, versuchen die Bewohner des östlichen Abschnitts der Sonnenallee, ein halbwegs normales Leben zu führen. Der 17jährige Micha übt sich in Alltagsrebellion, die Alten wagen ihre eigene Mini-Subversion, wenn sie eingeschmuggelten Kaffee trinken oder von Flucht träumen.

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Das burleske Filmdebüt des Theaterregisseurs Leander Haußmann nach einem Drehbuch von Thomas Brussig (Helden wie wir) spielt in den 70er Jahren der DDR.

Treffpunkt Kinderspielplatz; im Schatten der Berliner Mauer und des Grenzübergangs Sonnenallee teilen sich die Jungs um Micha Ehrenreich die Träume, Sehnsüchte und Pleiten ihres Teenagerdaseins. Was gibt es weltbewegenderes als die Jagd nach einer Originalpressung des letzten Stones-Albums, die Eroberung der Schulschönsten Miriam, das Glöckchen der echten Jinglers-Jeans und die richtige Zubereitung der ultimativen Partydroge "Asthmakraut Halle"? Wer ist Satre? Soll man zur Armee gehen oder zur Revolution schreiten? Sitzen Haar und Kamm an der richtigen Stelle? Haben die im Westen wirklich keine Pickel?

Treffpunkt Wohnzimmer; Mutter Ehrenreich (Katharina Thalbach) hat andere Sorgen: Der Nachbar ist vielleicht bei der Stasi, da ist strategisches Handeln gefragt, Vater Ehrenreich will ein Telefon auf Rezept, Tochter Sabine tritt abwechselnd in die Partei, ins Kloster oder in die Schauspielschule ein. Westonkel Heinz schmuggelt fintenreich Dinge, die niemand braucht und insgeheim probt Mutter Ehrenreich die Flucht mit einem gefundenen Westausweis.

Zur Aufrechterhaltung staatlicher Macht und Ordnung steht hier der Abschnittsbevollmächtigte, kurz ABV (Detlev Buck, Männerpension) seinen Mann und verliert dabei ständig seine Hosen.

Episodisch erzählt, reihen sich in einer liebevoll pointierten und detaillierten Ausstattung Perlen der Situationskomik aus dem Alltag der DDR aneinander. Die bis in die kleinste Nebenrolle exzellente Besetzung führt den Zuschauer mit Leichtigkeit und Witz durch die allgegenwärtigen Repressalien des Regimes im Arbeiter- und Bauernstaat.

Ein Film, der ruft: "Wir hatten trotzdem unseren Spaß!" Entgegen des Vorwurfs der Verharmlosung hat er sich einen Platz als Kultfilm in Ost und West erobert. --Michaela Klein

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Micha (Alexander Scheer), Mario (Alexander Beyer) und Wuschel (Robert Stadlober) haben es nicht einfach. Die drei Teenager und ihre Freunde wachsen im Berlin der späten 70er Jahre auf, und zwar am "falschen Ende" der Sonnenallee - im Ostteil der Stadt. Dort müssen sie nicht nur mit den Tücken des Erwachsenwerdens zurechtkommen, sondern auch mit den Entbehrungen des DDR-Systems. So ist es für Stones-Fan Wuschel schier ein Ding der Unmöglichkeit, an LPs seiner Lieblinge heranzukommen und ein Telefon gilt als höchster Luxus. Und dann sind da noch die ewigen Ausweiskontrollen des Volkspolizisten (Detlev Buck)...
Ein sehenswerter "Ostalgie"-Film ist Regisseur Leander Haußmann mit "Sonnenallee" gelungen. Der Film, der auf einem Roman von Thomas Brussig basiert , stellt das fröhliche Leben in der DDR da, das es neben Entbehrungen und der Sehnsucht nach Freiheit scheinbar auch gab. Freilich übertreibt "Sonnenallee" ein wenig, dafür macht es aber richtig Spaß, sich 90 Minuten lang in die DDR entführen zu lassen.
Viele lustige Szenen entschädigen für einige Längen und die Schauspieler liefern großartige Darbietungen ab. Vor allem Alexander Scheer als sympathischer Loser Micha und Detlev Buck als sehr genauer Volkspolizist überzeugen auf voller Linie.
Selten hat eine Komödie aus deutschen Landen so viel Spaß gemacht wie "Sonnenallee". Sehr sehenswert.
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Von Ein Kunde am 10. Oktober 2000
Format: DVD
Sonnenallee ist ein fantastischer Film. Er zeigt die lustigen Seiten dieser Zeit, aber auch wenige eher traurige Seiten. Trotzdem ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute ein Lacher. Die gute musikalische Unterstützung schafft Atmosphäre und unterstreicht die DDR Zeit in Ostberlin. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nur Ostler wie ich einer bin, sich richtig amüsieren können bei Sonnenallee, da man entweder in der DDR gelebt haben muss oder sich zumindest in der Geschichte der DDR auskennen sollte.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Sonnenallee spiegelt ein Teil des Lebens im damaligen Berlin wieder. Besonders, auch wenn nur im Ansatz, daß Freizeitverhalten der Jugendlichen in Ostberlin. Er dokumentiert das Leben in der DDR was für die Jugendlichen "normal" verlief mit allen Freuden, Sehnsüchten und der Traurigkeit eines jungen Menschen in jeder Zeit. Besonders gelungen ist die Deteiltreue zu den Alltagsgegenständen, vom Lichtschalter bis zum Kassettenrecorder. Ich habe herzlich gelacht und kann den Film nur empfehlen.
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Von Ein Kunde am 26. September 2000
Ein ebenso guter wie seltener Film. Kenntnisreich und mit einem Augenzwinkern wird eine Gesellschaft vorgeführt, die mir als Wessi bizarr erscheint. Das ist nicht nur Komödie, es macht auch nachdenklich. Schon als Micha am Anfang erzählt: "Sie verbieten hier gern", nicht etwa im Anklage-Ton, sondern ganz ruhig, ist klar, das ist nicht etwa bemitleidenswerte Ostalgie, sondern ein schlichtes "So ist es eben" und spätestens als seinem Freund die West-Schallplatte unter dem Arm zerschossen wird, bleibt mir persönlich das Lachen im Halse stecken. Der beste deutsche Film seit Jahren!
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Etwas verständnislos musste ich hier den Verriss eines enttäuschten Sonnenalleeguckers lesen. Für mich ist dieser Film einer der besten Filme, die es gibt, der Humor ist endlich mal nicht so fürchterlich flach, wie man das aus der deutschen Comedyszene leider viel zu häufig mitbekommt. Natürlich lässt sich über Geschmack im Endeffekt nicht streiten, aber meiner Meinung nach ist dies einfach der beste deutsche Film, der seit langem gedreht wurde (mit einem göttlichen Soundtrack obendrein).
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Format: DVD
Dieser Film ist vom Anfang bis zum Ende lustig. Hinzu kommt ein sehr guter Soundtrack und die Kritik, die hier an diesem Film geäußert wird kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich ein wenig mit der DDR auskennt sieht man alle "Vorurteile" bestätigt und man kann sich herrlich amüsieren.(Wobei die "Wessis" natürlich auch ihr fett abbekommen)

Alleine das "offizielle" Vokabular des Arbeiter- und Bauernstaates was im Film benutzt wird lässt einen immer wieder lachen. Einige Zitate aus dem Film haben für mich persönlich schon lange Kultstatus.

Die lustigsten Szenen aufzuzählen würde den Rahmen dieser Rezension sprengen und ich empfehle wirklich jedem sich diesen Film anzuschauen. Als die wirklich erste "Ossi-Komödie" von 1999 hat Sonnennalee definitv Kultstatus und Good Bye Lenin konnte mich bei weitem nicht so begeistern und zum lachen bringen.

Vielleicht sollte man sich ein wenig historisches Hintergrundwissen über die Deutsche Demokratische Republik aneignen um den Film wirklich genießen zu können.

Der große Diktator ist schließlich auch nur halb so witzig bzw. man versteht die Anspielungen auch nicht wenn man keine Ahnung über den geschichtleichen Hintergrund bzw. die menschliche Vorlage hat...

Sonnenallee stellt vielleicht diese gewissen "Anforderungen" an den Zuschauer und begeistert deswegen nicht so die breite Masse wie Good Bye Lenin aber genau deswegen finde ich Sonnenallee auch besser und lustiger!
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