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Sonnenallee (Langspielfassung)

Alexander Scheer , Alexander Beyer    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Rezensionen

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Das burleske Filmdebüt des Theaterregisseurs Leander Haußmann nach einem Drehbuch von Thomas Brussig (Helden wie wir) spielt in den 70er Jahren der DDR.

Treffpunkt Kinderspielplatz; im Schatten der Berliner Mauer und des Grenzübergangs Sonnenallee teilen sich die Jungs um Micha Ehrenreich die Träume, Sehnsüchte und Pleiten ihres Teenagerdaseins. Was gibt es weltbewegenderes als die Jagd nach einer Originalpressung des letzten Stones-Albums, die Eroberung der Schulschönsten Miriam, das Glöckchen der echten Jinglers-Jeans und die richtige Zubereitung der ultimativen Partydroge "Asthmakraut Halle"? Wer ist Satre? Soll man zur Armee gehen oder zur Revolution schreiten? Sitzen Haar und Kamm an der richtigen Stelle? Haben die im Westen wirklich keine Pickel?

Treffpunkt Wohnzimmer; Mutter Ehrenreich (Katharina Thalbach) hat andere Sorgen: Der Nachbar ist vielleicht bei der Stasi, da ist strategisches Handeln gefragt, Vater Ehrenreich will ein Telefon auf Rezept, Tochter Sabine tritt abwechselnd in die Partei, ins Kloster oder in die Schauspielschule ein. Westonkel Heinz schmuggelt fintenreich Dinge, die niemand braucht und insgeheim probt Mutter Ehrenreich die Flucht mit einem gefundenen Westausweis.

Zur Aufrechterhaltung staatlicher Macht und Ordnung steht hier der Abschnittsbevollmächtigte, kurz ABV (Detlev Buck, Männerpension) seinen Mann und verliert dabei ständig seine Hosen.

Episodisch erzählt, reihen sich in einer liebevoll pointierten und detaillierten Ausstattung Perlen der Situationskomik aus dem Alltag der DDR aneinander. Die bis in die kleinste Nebenrolle exzellente Besetzung führt den Zuschauer mit Leichtigkeit und Witz durch die allgegenwärtigen Repressalien des Regimes im Arbeiter- und Bauernstaat.

Ein Film, der ruft: "Wir hatten trotzdem unseren Spaß!" Entgegen des Vorwurfs der Verharmlosung hat er sich einen Platz als Kultfilm in Ost und West erobert. --Michaela Klein

Kurzbeschreibung

Während Wessis ihre Ost-Nachbarn von Aussichtsplattformen begaffen, versuchen die Bewohner des östlichen Abschnitts der Sonnenallee, ein halbwegs normales Leben zu führen. Der 17jährige Micha übt sich in Alltagsrebellion, die Alten wagen ihre eigene Mini-Subversion, wenn sie eingeschmuggelten Kaffee trinken oder von Flucht träumen.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein etwas knappes "Gut", technisch. Inhaltlich wären wir großzügiger, Genossen, aber das steht hier nicht zur Diskussion. Mit den 90 Minuten Bonusmaterial wird die ohnehin schon lohnende DVD noch reizvoller. Der Film leidet nur wenig unter der etwas theatralischen Regie und bietet ansonsten deutsches Kino von Feinsten.

Bild: Die anamorphe Abtastung leidet unter auffälligem Bildgrieseln, das als Schleier über allen Szenen der 20 Minuten des zur Verfügung gestellten Materials liegt. Dieser Schleier vermindert die Schärfewerte und läßt Details bereits in kleinen Einstellungsgrößen recht unrein wirken (00.16.45, Offiziersuniformen). Auch Gesichter liegen unter leichtem Grieseln (00.04.35). Auf einfarbigen Flächen führt dieses zuweilen zu einer sanften, aber merklichen Klötzchenbildung (00.08.24, Uniform). Artefakte werden auch bei Kamerabewegungen augenscheinlich und äußern sich in starkem Ruckeln (00.02.38, Fahrt über Mauer etc.) oder dem Auftreten eines Mattscheibeneffektes, der das Bild in Teilen eingefroren erscheinen läßt (00.11.08, Schrankwandmaserung im Hintergrund). Die Farben sind gesund, ihre Formtreue allerdings leidet ein wenig unter dem Grieseln. Die Kontrastwerte sind unproblematisch und zeigen gute Helligkeitsabstufungen. Hier und da treten an hellen Kanten Konturenschatten auf (00.04.50, weißer Pullover). Insgesamt ansehnlich, aber doch mit kleineren Fehlern behaftet.

Ton: Das Tonbild ist von sehr gutem Stimmvolumen und einer eher zurückhaltenden Kulisse geprägt. Atmosphärische Geräusche werden recht zurückhaltend wiedergegeben, etwa das Stimmengewirr auf dem Spielplatz bei 00.06.08, das nur wenig lebendig wirkt. Die Songmischung ist dagegen von nachvollziebarer Räumlichkeit und Breite (00.07.33), wodurch hierbei auch eine recht hohe tonale Transparenz erreicht wird. Einzelne Effekte sind von angedeuteter Ortbarkeit, etwa der hechelnde Hund bei 00.09.31, der vom Center nach rechts zu verfolgten ist oder der Mercedes, der bei 00.02.41 ebenfalls dem Kameraschwenk von der Mitte nach rechts akustisch folgt. Besonders die Erzählerstimme besitzt eine große Natürlichkeit in der Wiedergabe, was auch auf den gesunden Obertonbereich zurückzuführen ist (00.02.20). --movieman.de

VideoMarkt

Micha Ehrenreich und seine Freunde leben in der DDR der 70er Jahre, in einer Straße, die im Westen beginnt und deren Ende im Osten liegt - die Berliner Sonnenallee. Die Wohnung ist eng, der Nachbar bei der Stasi. Der West-Onkel schmuggelt Nylons und ein grüner Pass läßt Michas Mutter um Jahre altern. Osten hin, Westen her: Das Wichtigste für Micha ist Miriam, die ihrerseits aber einen Wessi will. Trotzdem legt Micha ihr sein Leben zu Füßen und lernt dabei, es in die eigenen Hände zu nehmen.

Video.de

Das überaus überzeugende Spielfilm-Debüt des berühmt-berüchtigten Theater-Zampanos Leander Haußmann, der seinen Erstling als Burleske über Stasi-Ängste und Blockwart-Mentalität anlegt, die in bisweilen grotesk überzeichneten Bildern eine gute Vorstellung von der Realität des ehemaligen DDR-Alltags vermittelt. Zwischen schwarzem und plakativem Humor pendelnd, bestechen besonders die erfrischend aufspielenden Darsteller, darunter Katharina Thalbach als Michas Mutter und Kult-Regisseur Detlev Buck als Deutscher Volkspolizist. Mit über zwei Millionen Kinobesuchern der deutsche Überraschungs-Hit 1999.

Blickpunkt: Film

Spielfilm-Debüt des Theaterregisseurs Leander Haußmann und Überraschungshit des Jahres 1999: Bisweilen ins Groteske überzeichnete Bilder des Heranwachsens im Ost-Berlin der 70er Jahre, exemplifiziert an den Bemühungen von Micha Ehrenreich und seinen Freunden ums andere Geschlecht.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ironische, bewußt überzeichnete Burleske über den DDR-Alltag in den 70er Jahren und die kleinen und großen Sehnsüchte der Ossis.

Synopsis

Die DDR in den 70er-Jahren. Eine Zeit, in der es noch Abschnittsbevollmächtigte gibt, die Sowjetunion der große Bruder, der Klassenfeind der Rest der Welt, der Antifaschistische Schutzwall die Mauer und die DDR das Land ist, in dem Micha Ehrenreich lebt. Er wohnt in einer Straße, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten liegt: die Sonnenallee. Micha ist 17, er liebt Pop-Musik und Coca Cola, sein Berufsziel ist es, Pop-Star zu werden und darum kleidet er sich für den Abschnittsbevollmächtigten eine Spur zu modisch. Die Wohnung ist eng, der Nachbar bei der Stasi und auch die Erwachsenen lassen nichts unversucht, sich ein paar Annehmlichkeiten anzueignen: Man schlürft den Kaffee von West-Onkel Heinz, einem ewigen Besserwisser und Schmuggler vor dem Herrn, genießt die Nylons aus selbiger Quelle und ein grüner Pass lässt Michas Mutter um Jahre altern und sogar von einem Leben “jenseits der Mauer“ träumen? Osten hin, Westen her: Das Wichtigste für Micha ist Miriam, die unbeschreibliche, sagenhafte, unerreichbare Miriam. Micha legt ihr sein Leben zu Füßen und lernt dabei, es in die eigene Hand zu nehmen.

Rezension

Michael Ehrenreich ist 17 und will Popstar werden. Er lebt in der DDR, "ansonsten hat er keine Probleme". Direkt hinter seiner Zimmerwand, auf der die Beatles neben bunten Indianerbildern und Eierkartons hängen, steht die Mauer, die Berlin in zwei Hälften teilt. Mit seiner Clique hängt er täglich in der Sonnenallee ab, der Straße die im Westen beginnt und im Osten endet. Musik und Mädchen, das sind ihre großen Themen. Michas großer Schwarm heißt Miriam, doch sie ist sehr begehrt und er muss sich schon ganz schön ins Zeug legen, um die Konkurrenz aus dem Westen auszustechen. Leander Haußmann schafft in seinem Filmregiedebüt eine groteske, mitreißende Komödie, mit einer detailgetreuen und liebevollen Ausstattung, tollen Songs aus den 70ern und fantastischen Darstellern. Einer der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre; unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis gekrönt. Empfohlen ab 12 Jahren. -- Kinder- und Jugendfilmzentrum Remscheid

Produktbeschreibungen

Die DDR in den 70er Jahren, in einer Zeit, in der es noch Abschnittsbevollmächtigte gibt, die Sowjetunion der große Bruder, der Klassenfeind der Rest der Welt, der Antifaschistische Schutzwall die Mauer und die DDR das Land ist, in dem Micha Ehrenreich lebt.
Er wohnt in einer Strasse, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten liegt: die Sonnenallee. Micha ist 17, er liebt Pop-Musik und Coca-Cola, sein Berufsziel ist es, Pop-Star zu werden und darum kleidet er sich für den Abschnittsbevollmächtigten eine Spur zu modisch.

Die Wohnung ist eng, der Nachbar bei der Stasi und auch die Erwachsenen lassen nichts unversucht, sich ein paar Annehmlichkeiten anzueignen: Man schlürft den Kaffee von West-Onkel Heinz, einem ewigen Besserwisser und Schmuggler vor dem Herrn, geniesst die Nylons aus selbiger Quelle und ein grüner Pass lässt Michas Mutter um Jahre altern und sogar schon von einem Leben "jenseits der Mauer" träumen...

Osten hin, Westen her: Das Wichtigste für Micha ist Miriam, die unbeschreibliche, sagenhafte, unerreichbare Miriam. Micha legt ihr sein Leben zu Füssen und lernt dabei, es in die eigene Hand zu nehmen.

Sonnenallee: das sind junge Leute - damals wie heute, hier wie dort. Das sind verbotene Songs und Träume. Und eine grosse Liebe, die die Welt verändert.
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