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Produktinformation
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Treffpunkt Kinderspielplatz; im Schatten der Berliner Mauer und des Grenzübergangs Sonnenallee teilen sich die Jungs um Micha Ehrenreich die Träume, Sehnsüchte und Pleiten ihres Teenagerdaseins. Was gibt es weltbewegenderes als die Jagd nach einer Originalpressung des letzten Stones-Albums, die Eroberung der Schulschönsten Miriam, das Glöckchen der echten Jinglers-Jeans und die richtige Zubereitung der ultimativen Partydroge "Asthmakraut Halle"? Wer ist Satre? Soll man zur Armee gehen oder zur Revolution schreiten? Sitzen Haar und Kamm an der richtigen Stelle? Haben die im Westen wirklich keine Pickel?
Treffpunkt Wohnzimmer; Mutter Ehrenreich (Katharina Thalbach) hat andere Sorgen: Der Nachbar ist vielleicht bei der Stasi, da ist strategisches Handeln gefragt, Vater Ehrenreich will ein Telefon auf Rezept, Tochter Sabine tritt abwechselnd in die Partei, ins Kloster oder in die Schauspielschule ein. Westonkel Heinz schmuggelt fintenreich Dinge, die niemand braucht und insgeheim probt Mutter Ehrenreich die Flucht mit einem gefundenen Westausweis.
Zur Aufrechterhaltung staatlicher Macht und Ordnung steht hier der Abschnittsbevollmächtigte, kurz ABV (Detlev Buck, Männerpension) seinen Mann und verliert dabei ständig seine Hosen.
Episodisch erzählt, reihen sich in einer liebevoll pointierten und detaillierten Ausstattung Perlen der Situationskomik aus dem Alltag der DDR aneinander. Die bis in die kleinste Nebenrolle exzellente Besetzung führt den Zuschauer mit Leichtigkeit und Witz durch die allgegenwärtigen Repressalien des Regimes im Arbeiter- und Bauernstaat.
Ein Film, der ruft: "Wir hatten trotzdem unseren Spaß!" Entgegen des Vorwurfs der Verharmlosung hat er sich einen Platz als Kultfilm in Ost und West erobert. --Michaela Klein
Dieser Titel wird für Sie nach Bestellung auf DVD-R Disc produziert, die von den meisten DVD-Spielern abgespielt wird. Ob Ihr DVD-Spieler das DVD-R-Format abspielen kann, entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanweisung.
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Ein sehenswerter "Ostalgie"-Film ist Regisseur Leander Haußmann mit "Sonnenallee" gelungen. Der Film, der auf einem Roman von Thomas Brussig basiert , stellt das fröhliche Leben in der DDR da, das es neben Entbehrungen und der Sehnsucht nach Freiheit scheinbar auch gab. Freilich übertreibt "Sonnenallee" ein wenig, dafür macht es aber richtig Spaß, sich 90 Minuten lang in die DDR entführen zu lassen.
Viele lustige Szenen entschädigen für einige Längen und die Schauspieler liefern großartige Darbietungen ab. Vor allem Alexander Scheer als sympathischer Loser Micha und Detlev Buck als sehr genauer Volkspolizist überzeugen auf voller Linie.
Selten hat eine Komödie aus deutschen Landen so viel Spaß gemacht wie "Sonnenallee". Sehr sehenswert.
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