Leaaander Hausmann, selbsternannter Filmemacher, Berufs-Ostdeutscher, Kritiker und nun, ja nun auch noch ein (Un)vermeidbares Buch. Herr H. lebt gut von der (N)ostalgie, er kittet was zu kitten ist, verklärt dies dann noch in aller dargebotener Frechheit als Kritik (an wem auch immer), aber vor allem: Er kultiviert den Verlierer, versucht eine svermeintliche lebenswerte(re) Darstellung anderer Werte. Was ihm aber leider völlig fehlt, ist literarisches Gespür. Dies mag der Grund für die Suche nach Zielgruppen sein, welche sich nach Gefühlen sehnen und dafür auch dünne schriftstellerische Gaben vergeben. Dieses Buch ist flach, ohne jedweden Witz und ohne diese Nische wohl auch kaum verkäuflich- ein Comic welcher sich als Literatur getarnt hat.