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Die Sonne schickt uns keine Rechnung: Neue Energie - neue Arbeitsplätze
 
 
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Die Sonne schickt uns keine Rechnung: Neue Energie - neue Arbeitsplätze [Taschenbuch]

Franz Alt
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Taschenbuch, Mai 2007 --  

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»Atommanager beten jeden Tag, dass nichts passiert. Franz Alt weist den Weg zur Energiewende.« Berliner Zeitung

Kurzbeschreibung

Wußten Sie, daß die Sonne an dem Tag, an dem Sie dieses Buch lesen, 15 000mal soviel Energie zur Erde schickt, wie die Menschen täglich weltweit verbrauchen? In der aktualisierten Neuausgabe seines programmatischen Klassikers zeigt Franz Alt, wie wir mit einer solaren Energiepolitik die Klimakatastrophe verhindern und zugleich neue Arbeitsplätze schaffen können. Denn Sonnenstrahlen, Wind, Biomasse und solarer Wasserstoff sind eine echte Alternative zu Atomkraft, Erdöl und Kohle.

»Atom-Manager beten jeden Tag, daß nichts passiert. Franz Alt weist den Weg zur Energiewende.« Berliner Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch ist nur zu empfehlen, da es ausschließlich um unsere Zukunft geht. Jeder auf diesem Planeten sollte sich bewusst machen, was Franz Alt hier schreibt. Das Buch ist einfach geschrieben und man kann es sich so sehr gut aneignen. Das Buch ähnelt sehr stark dem zweiten Teil seines Buches "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne". Einziger Haken ist, dass sich Franz Alt viel auf die Bergpredigt bezieht, was ich persönlich für völlig unnötig halte. Trotzdem unbedingt lesen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
„Jede Minute verhungert ein Mensch; Jede Minute zerstören wir 30 Hektar Regenwald; Jede Stunde stirbt eine Tierart aus; Jeden Tag sterben 40 Pflanzenarten aus; Jede Woche blasen wir Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft; Jeden Monat dehnen wir die Wüsten um eine halbe Million Hektar aus; Jedes Jahr wird die Ozonschicht um 2% dünner. Wie lange kann dies noch gut gehen?" FRANZ ALT

Konsequente Querdenker scheinen im heutigen Deutschland rar. Die moderate Anpassung an den Strom des Zeitgeistes erweist sich als salonfähiger. Franz Alt wendet sich mit seinem Buch „Die Sonne schickt uns keine Rechnung" energisch gegen den Status quo. Seine negative Prognose: Wenn wir weiter täglich 100 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft pulvern wird dieser Weltkrieg gegen die Natur mehr Todesopfer fordern als die ersten beiden zusammen. Noch aber kann eine Flucht aus dem Treibhaus gelingen, meint Alt. Dies erläutert er unter anderem an Zeitsprüngen in die Jahre 2005 und 2020. Die Energiewirtschaft soll vollständig auf dezentralen Solarstrom, Energie aus Schilfgras und Wind- und Wasserenergie umgestellt werden. Die Stromgiganten, die Anfang der 90-er Jahre jährlich 150 Millionen Mark zur Werbung gegen die Solarenergie ausgaben, müssen in die Schranken gewiesen werden. Zum Jahr 2020 hin soll sämtliche Mobilität neben Fahrrädern über öffentliche Verkehrs- und Transportmittel geleitet werden, wie Niederflurstraßenbahnen, Solarschiffe usw. Privater Autoverkehr existiert dann nicht mehr. Solche Visionen erscheinen manchem als überzogen. Da man von den fatalen Folgen unseres Weiter-so noch nicht betroffen ist oder aus Altersgründen nie betroffen sein wird, läßt sich die Problematik so erfolgreich verdrängen, wie viele SED-Funktionäre die DDR-Realität nicht mehr zur Kenntnis nahmen. Doch riskieren wir einen Blick hinter die schillernden Kulissen, die uns Franz Alt präsentiert. Z.B. die Stromerzeugung mittels schnellwachsender Schilfgraspflanzen stellt mit Sicherheit eine Kohlendioxidsenke dar, nur entstehen bei der Verbrennung des weißen Pflanzenpulvers außer CO2 sicher auch andere Reaktionsprodukte, die etwa die Waldschadensberichte nicht überflüssig machen. Zudem ist die Landfläche zum Anbau von Lebensmitteln und solaren Rohstoffe begrenzt - global gesehen - und man muß sehr genau prüfen, wie man sie nutzt. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, große Teile der Weltbevölkerung können sich nicht ausreichend ernähren. Nicht wenige Flächen in „Dritte-Welt"-Ländern dienen über die Schuldenfalle vermittelt, den Bedürfnissen der reichen Industriestaaten. Generell blüht uns folgendes Dilemma: Die komplexen Systemzusammenhänge, auf denen die Naturgleichgewichte der Erde beruhen sind bisher nur sehr lückenhaft erforscht. Zwar kristallisierten sich bestimmte Grundtendenzen heraus, für die Franz Alt in jedem Falle nachdenkenswerte Perspektiven entwirft, jedoch besteht die Gefahr, daß die menschlichen Wirkungen auf die Biosphäre zu oberflächlich wahrgenommen werden, zu viele Aspekte außer Acht bleiben. Sehr gewagt scheint mir auch Alts These, die Autoindustrie könne sich innerhalb der nächsten fünfundzwanzig Jahre dann auf den Bau von Straßenbahnen, Solarbussen etc. umstellen. Jeder siebte Arbeitsplatz hängt von der Autoproduktion ab, und von diesem Grundstock wird sehr wenig übrigbleiben können. Der noch verbleibende Fahrzeugpark sollte eine viel längere Betriebsdauer haben als heute. Aus dieser konkreten Überlegung stellt sich die Frage: Wer darf was wie weiterproduzieren? Welches Werk von welcher Unternehmensgruppe muß dann zuerst dicht machen? Ergibt das nicht ein höllisches Marktgemetzel, weil die Möglichkeiten, sich auf dem Markt zu halten, für viele Firmen immer aussichtsloser werden? Da sich diese Fragekonstellation nicht auf die Autoindustrie und deren Zulieferer beschränkt, ist das eine sehr zentrale Stelle, an der sich sehen läßt, zumindest die konventionelle Marktwirtschaft würde hier ihr unweigerliches Ende finden. Franz Alt will sein Buch auch als programmatischen Wink für die Politik verstehen. So kann man nur hoffen, es wird dafür Sorge getragen, daß die Forschungsmilliarden von den fossilen Energien und der riskanten Kernkraft in die solaren Alternativen umgelenkt werden. Überdies muß die Massenproduktion von Solartechnik angeschoben werden, damit die Kosten gesenkt werden können, der Einsatz rentabel wird.

***

HINWEIS auf eine Neuerscheinung: FRANZ ALT, RUDOLF BAHRO, MARKO FERST; Wege zur ökologischen Zeitenwende (2001)

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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Franz Alt beschreibt anschaulich und mitreißend die Möglichkeiten einer solaren Energiewende. Er verknüpft den bereits stattfindenden Klimawandel mit der falschen Ressourcenbasis, die ironischerweise ebenfalls ein ursprünglich solarer Rohstoff ist: Kohle und Erdöl. Durch die Alternative der regenerativen Energien bietet Alt in diesem Buch jeder Leserin und jedem Leser die Möglichkeit, selbst die Potentiale der Sonnenenergie nachzuvollziehen. Die Behauptung, sie sei nicht energiereich genug, ist lächerlich und wird auch durch dieses Buch wiederlegt.
Jedes Jahr schickt die Sonne das 10.000 bis 15.000fache an Energie zur Erde, wie die Menschheit im gleichen Zeitraum verbraucht. Statt diese Energie gratis zu nutzen, werden immer höhere Stromrechnungen fällig. Wir zerstören so den Planeten und mit ihm die Lebensmöglichkeiten unserer Kinder. Das Buch bietet eine leicht verständliche, aber umfassende und differenzierte Darlegung der Alternative. Ich empfehle, es zusammen mit "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne", ebenfalls von Franz Alt, zu lesen!
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