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Sonne, Mond und Stimme. Atemtypen in der Stimmentfaltung
 
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Sonne, Mond und Stimme. Atemtypen in der Stimmentfaltung [Taschenbuch]

Romeo Alavi Kia , Renate Schulze-Schindler
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Taschenbuch, 1. Januar 1996 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 158 Seiten
  • Verlag: Aurum; Auflage: 1. (1. Januar 1996)
  • ISBN-10: 3591083496
  • ISBN-13: 978-3591083492
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 15,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.484 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Romeo Alavi Kia
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist eine Offenbarung für alle, die im musikpädagogischen Bereich nach neuen Möglichkeiten suchen - in erster Linie nach der Möglichkeit, sich selbst in einem musikalischen Kontext neu zu entdecken. Und das erste, was es da zu entdecken gibt, ist, daß wir nicht alle gleich sind und nicht alle gleich funktionieren. Es gibt zwei Atemtypen - Einatmer oder lunare Typen und Ausatmer oder solare Typen - und die brauchen unterschiedliches, wenn es um die Entfaltung ihrer Stimme geht. Einatmer und Ausatmer sind wir von Geburt an, und wir bleiben das eine oder andere unser ganzes Leben lang. Zwar können wir uns eine andere Art zu atmen "angewöhnen", aber in der Regel wird das dazu führen, daß wir "irgendwie Probleme mit dem Singen" haben. Hier erfahren Sie nicht nur, zu welchem Atemtyp Sie selbst gehören, sondern auch, welche Übungen zu Ihrem Typ passen.

Über den Autor

Romeo Alavi Kia studierte Gesang, Gitarre und Komposition. 2000 gründete er das Institut für Integratives Stimmtraining, wo er seine eigenständige Methode zur Entwicklung von Sing- und Sprechstimmen weiter gibt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ob esotherisch oder nicht... hauptsache es hilft!, 19. August 2005
Ich arbeite nun schon seit längerer Zeit nach der Methode dieses Buches und hatte auch die Möglichkeit an einem Workshop bei der Autorin Renate Schule-Schindler teilzunehmen.

Zu dem eher philosophisch/esotherischen Teil dieser Methodik kann ich persönlich nur sagen:"Ich glaube nicht dran!"
Aber ich habe nunmal am eigenen Körper und an der eigenen Stimme erfahren, dass ich mich als lunarer Atemtyp einfach wohlfühle und mir diese Übungen helfen. Und das sogar nicht zu knapp.

Ich kann jedem nur empfehlen sich mal einen Ruck zu geben und es auszuprobieren! Man muss ja nicht daran glauben, es reicht, wenn's hilft. oder?

Das war's schon zu dem Buch.Wer noch interessiert ist kann ja noch weiterlesen ;)

Ich finde das Konzept zweier verschiedener Atemtypen gerade deswegen so genial, da man nun nicht mehr mit dem Problem konfrontiert wird, dass der eine Dozent sagt "Der Bauch muss rein" der andere aber vongenau dem Gegenteil predigt, man selber aber nicht mehr weiß, was man glauben soll!
Vielen Gesangsschülern fällt es einfach schwer (ging mir genauso!) die Übungen vom Gesangslehrer so umzusetzen, dass dabei ein Kennenlernen des eigenen Körpers und der eigenen Atmung entsteht.
Hat nun der Schüler die Möglichkeit zwei verschiedene Wege zu probieren, so ist er schlicht gezwungen, sich mit seiner Atmung auseinander zu setzen. Und es wir klappen!
Ob man jetzt vorher schaut, was bin ich ? Einatmer oder Ausatmer?
Oder ob man Übungen probiert und selbst versucht zu schätzen... das ist Geschmackssache.

Zu dem Geburtsthema, dem Punkt der viele skeptisch werden lässt, und vor dem viele zurückschrecken kann ich nur sagen, ich glaube auch nicht alles. Besonders nicht die Vorschläge über Verhaltensmuster wie dem Unterschied zwischen Kaffee- und Teetrinkern, den Nacht- und Tagaktiven, der Sache mit dem Mond- und Sonnengemüse..... mit Verlaub ... was soll mir da gesagt werden?
Aber die Polarität scheint es ja wirklich in allen Bereichen zu geben. Ich habe im Netz von einem Erklärungsversuch gelesen, dass dieser Unterschied sich auf einen konträren Stoffwechsel von Ausatmern und Einatmer bezieht. Da wird es medizinisch, da fängt mein Glaube an ;) ...

Viel Spaß beim Ausprobieren bleibt da nur zu wünschen!

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Keine Ideologie, 25. April 2005
Von Ein Kunde
Als erfahrener Gesangspädagoge kann ich nur sagen: wer die Leistung dieses Buch allein auf die "esoterischen" Aspekte reduziert, tut den Autoren absolut unrecht.

Die physiologischen Wahrheiten sind unbenommen!!!, obzwar sie bei genauerem Hinsehen von sorgfältigen Gesangslehrern in ihrer Methodik schon im Grunde schon seit jeher beherzigt werden, wenn auch oft nicht eigens benannt und eher intuitiv, im unbestimmten Gefühl, dass nicht jedem Schüler dasselbe guttut.

Die grosse Leistung der Autoren ist es allerdings, diese Unterschiede nun konkret zu benennen und Ansatzpunkte für die methodische Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse zu geben. Didaktisch gut aufbereitet und mittels Übungen auch durchaus zum Selbststudium geeignet, macht es dem rein intuitiven Fischen im Trüben ein Ende und lässt den Sänger im besten Sinne des Lohmannschen Buchtitels endlich zum wissenden Sänger werden.

Was man vom philosophischen Überbau nun annehmen möchte, bleibt hingegen jedem Leser selbst überlassen; und zur Ideologie darf sie natürlich nicht werden... in der sängerischen Praxis jedoch hat die Methode ihre Berechtigung.

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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aus eigener Erfahrung als stimmig erlebt, 11. Juni 2007
Von 
Alexander Gottwald "Transformativer Coach & R... (Sucre, Bolivien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Da diesem Buch und der vertretenen Lehre vorgeworfen wird, "esoterisch" (als wäre "geheimes Wissen" - und nichts anders heißt Esoterik - an sich verwerflich) oder "unwissenschaftlich" (da sich orthodoxe Wissenschaftler bislang nicht mit diesem seit über 50 Jahren dank Erich Wilks Forschungen wieder vorhandenen Wissen befasst haben) zu sein und die Vorwürfe darin gipfeln, man müsse daran glauben, dass der Geburtszeitpunkt für die physiologischen Grundfunktionen eine Rolle spiele, sonst wirke es nicht, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, meine eigenen Erfahrungen mit der Terlusollogie (wie der Arzt Dr. Christian Hagena diese Atemtypenlehre inzwischen auch in seinem zum Thema publizierten Fachbuch nennt) zu berichten:

Es war im Jahre 1993, ich hatte zu dieser Zeit klassischen Gesangsunterricht bei mehreren international erfolgreichen Sängern gehabt, mit dem Ergebnis, dass meine Stimme ziemlich ramponiert war. Ich hatte sowohl die Freude am singen verloren, als auch den Glauben daran, jemals wieder etwas höheres als ein G singen zu können (zuvor ging es leicht hinauf bis zum D oder gar E über dem berühmten "hohen C" der Tenöre).

Mir fiel dann das Übungsbuch "Stimme, Spiegel meines Selbst" von Romeo Alavi Kia in die Hände, was mich dazu inspirierte, zu versuchen, auf diesem Wege meine Stimme zu regenerieren. Ich begann also nach einem Lehrer zu suchen, der nach dieser Methode unterrichtet. Da ich zu dieser Zeit in Bremen wohnte, stieß ich bald auf Renate Schulze-Schindler, die Co-Autorin dieses Buches, das zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erschienen war. Bevor ich Einzelstunden bei ihr nahm, besuchte ich eines ihrer Wochenendseminare. Dort teilte sie den Teilnehmern mit, welcher Atemtyp sie seien und leitete jeweils eine grundlegende Atemübung für jeden Atemtyp an. Mir sagte sie, ich sei vom Geburtszeitpunkt her ein ?-Typ, es sei also nicht klar, welchem Atemtyp ich zugehörig sei. Sie sagte mir daher, ich solle mir die beiden Übungen anschauen und mit der beginnen, zu der ich mich mehr hingezogen fühlte.

Da ich zu Hause gelernt hatte, Fleiß und Anstrengung seien Tugenden, fühlte ich mich spontan zu der "solaren" Atemübung (kräftiges aktives Ausatmen durch die Nase in Bauchlage, passives Einatmen durch den Mund) hingezogen. Ich legte mich also auf den Bauch und begann kräftig auszuatmen. Als Renate nach ein paar Minuten kam und mich fragte, wie ich mich fühlte, erwiderte ich sinngemäß: "Ich hab Kopfschmerzen, da muss ich durch. Das ist ein kraftvoller Prozess" und war völlig erstaunt, dass Renate mir empfahl, die "lunare" Atemübung (kräftiges aktives Einatmen durch die Nase in Rückenlage, passives Ausatmen durch den Mund) zu versuchen. Sie musste mich regelrecht dazu überreden, von meinem schmerzhaften Tun abzulassen und etwas anderes auszuprobieren.

Das Resultat war einfach wundervoll: Die Kopfschmerzen verschwanden wie sie gekommen waren und ein unendliches Gefühl von Leichtigkeit und organischer Lebensfreude durchströmte meinen Brustraum und erfüllte meinen ganzen Körper. Für mich war auch das folgende Wochenende stimmlich sowie von der Atemtechnik eine große Hilfe, mich beim Singen zu entspannen und meinem Körper und seinem Atemtyp entsprechend zu singen.

Das Buch ist eine wunderbare Arbeitsgrundlage für jeden Sänger oder Musiker, der seinen Horizont erweitern will. Ich kann jedem raten, eigene Erfahrungen mit den Übungen beider Typen zu machen und erst dann in die Tabelle zu schauen, ob die eigenen Erfahrungen mit den Angaben in den Datumstabellen übereinstimmen.

Fazit: Ein neuer Ansatz, der jedem verantwortungsbewussten Stimmpädagogen vertraut sein sollte und der für jeden Sänger (aber auch sonstigen Künstler) sehr hilfreich sein kann, um seine Resultate zu optimieren und den üblichen Sängerleiden, wie Knötchen auf den Stimmbändern, vorzubeugen oder sie nachhaltig zu beseitigen.
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