Diesmal heisst das Ziel von Sonja und Heiko nicht Afrika, sondern Australien!
Die Schilderung von Land und Leuten ist faszinierend zu lesen.
Und man zittert mit Sonja mit, als Heiko einen schweren Unfall hat - da Heiko sie nicht benachrichtigen lässt, erfährt sie es aus einer zufällig herumliegenden Zeitung - es werden keine Namen genannt, aber es kann nur Heiko sein. Klar, dass alles gut ausgeht, aber trotzdem - diese Stelle ist packend geschrieben und reisst den Leser (oder wohl eher die Leserin) mit.
Verwirrt hat mich die Forderung, ein so wunderbarer Mensch wie Heiko solle Kinder zeugen, um seine tollen Eigenschaften weiterzuvererben. Tante Helene: "Heiko hat einen gefährlichen Beruf, wenn ihm etwas passierte, wäre es ein Trost, wenn er einen Sohn hinterliesse!" Himmel! Abgesehen davon, dass mich hier das Klischee vom Stammhalter geärgert hat - wer so gefährlich lebt, dass ein frueher Tod wahrscheinlich ist, der sollte meiner Meinung nach vielleicht besser KEINE Kinder bekommen, die dann ohne Vater aufwachsen muessen!
Die Geschichte von Olivia hätte nicht unbedingt sein muessen, ich fand, sie wirkte recht aufgesetzt und konstruiert, auch wenn man Mitleid mit der schönen traurigen Frau hat.
Am Ende steht fest, dass Sonja schwanger ist. Und es wird KEIN Sohn, sondern - nachzulesen in "Ich zähl die Tage im Kalender" - zwei Töchter...