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Sonik Kicks

Paul Weller Audio CD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. März 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B0077YTQ7A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.492 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Green 3:03EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. The Attic 2:15EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Kling I Klang 3:14EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Sleep Of The Serene 2:00EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. By The Waters 3:29EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. That Dangerous Age 2:30EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Study In Blue 6:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Dragonfly 3:41EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. When Your Garden's Overgrown 3:11EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Around The Lake 2:11EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Twilight0:20EUR 0,99  Kaufen 
Anhören12. Drifters 3:07EUR 0,99  Kaufen 
Anhören13. Paperchase 5:01EUR 0,99  Kaufen 
Anhören14. Be Happy Children 2:45EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Hat das Potenzial zum neuen Lieblingsalbum für alle Fans des Modfathers: psychedelisch durchsetzt, souverän abwechslungsreich, mit einigen Hits bestückt aber nicht anbiedernd und sowieso wohltuend gelassen. Man muss das mit einer gesunden Portion Distanz nehmen, wenn Paul Weller erklärt, er würde in neue Gebiete vorstoßen. Psychedelica und Krautrock hätten ihn inspiriert und das mit dem Ausruhen auf den Lorbeeren der Vergangenheit wäre nichts für ihn. Tatsächlich legt das neue, elfte Album mit einem gehörig mäandernden "Green" los, dessen wabernde Space-Rock-Gitarren auf Reise durch die Stereokanäle geschickt werden, es ist weniger ein Song als ein Statement und auch keiner Songstruktur verpflichtet. Gut klingt dieses Intro allerdings schon, vor allem natürlich, wenn man eine gewisse Grundsympathie für die weniger schwerlastig gedopten Momente von Genregrößen wie Hawkwind oder Monster Magnet hegt. Paul Weller – "That Dangerous Age" (Live in der Jonathan Ross Show) Dieses flächige Flimmern der Gitarren, die psychedelische Verwaschenheit findet sich denn auch in den Folgesongs wieder – die gehen allerdings durchaus konventionellere Wege, soll heißen, sie klingen, wie Paul Weller klingt, auch wenn er zwischendurch, wie mit "Sleep Of The Serene" plötzlich mal einen Zwei-Minuten-Syd-Barrett-Gedächtnis-Break hinlegt, der mit ziellos irrlichternden Streichern und Flöten nicht geizt. Konterkariert wird das von einem ebenfalls mit Streichern veredelten aber deutlich folkig-akustischen "By The Waters", das eher an den Gestus des – immer noch formidabel anzuhörenden – Früh-Solowerks "Wild Wood" anknüpft und mal eben wieder beweist, dass ein Paul Weller, dessen Stimme keinerlei Kriterien moderner Casting-Vorgaben auch nur im Ansatz gerecht würde, immer noch einer der denkbar besten Balladen-Performer ist – gerade weil er bei allem Willen zum Herzschmerz den Bogen nie überspannt, sondern einfach das tut, was einem Song am meisten nützt: mit wenigen, sorgsam ausgesuchten Mitteln zu agieren und sich einen Dreck darum zu scheren, wo da noch herumoptimiert werden könnte. "Study In Blue" liefert allerdings auch eine komplett andere Herangehensweise, die sich nur im übersichtlichen Mitteleinsatz gleicht, eine wunderschöne Duett-Song-Idee jedoch mal eben in eine sechsminütige, Wobble-Bass-lastige Dub-Hymne verwandelt. Seine allerbesten Momente hat Paul Weller aber immer noch, wenn er das Tempo ein wenig anzieht, ein klassisches Riff auspackt und einen markanten Chor- oder Instrumental-Akzent dahintersetzt, wie beim mitreißend gutlaunigen "The Attic" oder beim unwiderstehlichen "That Dangerous Age" mit seinen Doo-Wop- und Bubblegum-Anleihen. (Foto: Dean Chalkley.) "Sonik Kicks" ist ein starkes Album, das – auch wenn wir natürlich wissen, dass es nie im Leben ein schlechtes Paul Weller-Album geben wird – dem eh schon hochgeschätzten Vorgänger "Wake Up The Nation" noch ein gehöriges Stück enteilt und so etwas wie ein spätes Lieblingsalbum im Paul Weller-Kosmos werden könnte. Es ist trotz seiner psychedelischen Grundstimmung wohltuend abwechslungsreich, spielt mit den Erwartungen, ohne die sicher weiten Grenzen dessen zu sprengen, was man dem Modfather an Glaubwürdigkeit und musikalischem Horizont zugesteht. Es ist ein Album, das ganz gewiss nicht das beste Album aller Zeiten ist und auch keines, dass Audiolith- oder Casper-Fans bekehren wird. Es ist einfach ein verdammt gutes Stück Musik, dem man die überlegene Gelassenheit eines einflussreichen Musikerlebens in jedem einzelnen Moment anhört. Schlicht und einfach: Paul Weller at his best. Augsburg VÖ: 23.03.2012 Label: Cooperative / Universal Tracklist: 01. Green 02. The Attic 03. Kling I Klang 04. Sleep of the Serene 05. By the Waters 06. That Dangerous Age 07. Study in Blue 08. Dragonfly 09. When Your Garden’s Overgrown 10. Around the Lake 11. Twilight 12. Drifters 13. Paperchase 14. Be Happy Children

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen That dangerous Age 23. März 2012
Von ROTT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
... die Leadsingle setzt den Referenzpunkt. Wer dachte nach 'Wake up the Nation' geht es jetzt wieder in vertrautere Britpop Gefilde sollte sich sehr langsam an das neue Album des unbestritten einflussreichen und unbestritten schrägen Paul Weller heranwagen. Mir fällt immer wieder diese eine Geschichte ein, mit der die britischen Musikpresse vor Jahren mal auf den Sockel stellen und lächerlich machen wollte: besoffen durch den Garten tanzend und sich immer wieder im Mantra vorsagend, dass er grossartig ist. Well, genauso ist es, dieser Mensch ist einfach anders und in seiner Andersartigkeit kreativ und charmant.

GREEN eröffnet das Album, das mit einer gewissen Spannung erwartet wurde. Über einen mechanischen, ups meckanischen, Beat breitet Weller seine Interpretation von Krautrock aus. Eigen, aber spannend und vor allen mit einer grossen Melodie.

THE ATTIC. Bitte zweimal nachlesen, wer in diesem Song die Gitarren bedient. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, keine Namen, nur soviel: 1995 hätten sich diese beiden Herren im Studio mit ihren Gitarren vermöbelt. Hier bringt der Modfather mit ruhiger väterlicher Hand sie fast zwanzig Jahre später an einen Tisch. Zum Niederknien, was die sehr psychedelische Musik betrifft und auch was die Rahmengeschichte betrifft.

KLING I KLANG auch wieder meckanisch aber auch irgendwie aufgesetzik. Komisches Stück.

SLEEP OF THE SERENE ist ein instrumental aus einem 60er Jahre B-Movie, schräg aber liebenswert.

BY THE WATERS ist eine klare Verneigung vor den eigenen Soulpop Wurzeln, die er mit Style Council erkundete. Schön, einfach schön. Man sagt auch leise danke, endlich mal ab dem 5. Song etwas durchatmen zu können.

THAT DANGEROUS AGE. Nur ein Wort, Bowie! Was für eine knackige Singel, was für ein Händchen für die eigene musikalische Evolution und die des gesamten Vereinigten Königreichs. Ein unglaublich knackiger Kaugummi Song der es irgendwie schafft, den Spagat über vier Jahrzehnte zu machen.

STUDY IN BLUE bringt ' wiedermal ' neue Elemente in den Weller'schen Kosmos, diesmal ist es Dub. Der werte Britpop Diehard Fan sollte bei dem Wort nicht kreidebleicher als die Küste bei Dover werden, sondern so mutig sein, einmal über den Tellerrand zu springen. Es lohnt sich. Und wer es gar nicht akzeptieren kann, was sein Held da anstellt, der schiebe es bitte einfach auf seine viel zu junge neue Frau, die hier mit singt. Hätte aber auch irgendwie auf die letzten Momente von Style Council gepasst.

DRAGONFLY wabbernde Hammond Orgeln und jaulenden Gitarren. Springt nicht sofort an und ich weiss nicht so recht, ob es das jemals tun wird.

GARDEN OVERGROWN versinkt in den 60ern, diesmal schimmert sogar noch etwas Syd Barrett durch den wabernden Gitarrennebel.

AROUND THE LAKE, siehe Dragonfly, nur mit einer etwas hübscheren Melodie und schwer rockend.

TWILIGHT ... metalisches 18 sekündiges (!) Stück.

DRIFTERS. Uiui, genau das wo von die fleissigen PR und Presseleute vorher unisonen schwärmten. Es wird psychodelisch und spacig.

PAPERCHASE ist ein schöner knackiger Indiepop, wie er auf ein Blur Album der 90er Jahre gepasst hätte.

Mit BE HAPPY CHILDREN endet das Album gediegen und soulfull. Eine der schönsten Melodien auf dem gesamten Album.

Einzigen Punktabzug gibt es dafür, dass dieses wilde Gebräu an manchen stellen einfach 'too much' ist. Garnicht mal wegen des Songwritings, sondern wegen der vielen musikalischen Brüche, die manchmal eine gewisse Hektik erzeugen. Da wünscht sich die konservative Seite in mir, ein Stück 'Wild Wood' zurück, um wenigstens einmal in Ruhe durchatmen zu können. Es kann aber gut sein, dass sich dieser Eindruck legt. Dann gebietet es die Fairness, diese Rezension nochmals zu öffnen, und diesem Werk noch einen Punkt dazu zugeben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Never trust a man with a Fönfrisur... 30. März 2012
Format:Audio CD
...auch wenn er noch so artig vom Cover blickt...
...schon gar nicht, wenn dieser Mann Paul Weller heisst.

Ein Mann wie Paul Weller geht nicht als verschnarchter Akustik-Gitarren-Singer/Songwriter in Frühpension. Auch die schon eher ausgetretenen Mainstream-Pfade von Clapton/Winwood & Co. hat er bereits längst wieder verlassen - zum Leidwesen aller, die doch noch auf eine stilistische Fortsetzung in Richtung "Wild Wood" oder "Stanley Road" gehofft haben.
Stattdessen geht Workaholic Weller nach seinen Alben "22 Dreams" und "Wake Up The Nation" mit "Sonik Kicks" konsequent und unbeirrt wieder einmal einen anderen, schwierigeren und für manche vielleicht einen etwas gewöhnungsbedürftigen Weg.
Er hat sich weiterentwickelt, hat musikalisch allerlei ausgetüftelt und scheint nun in einer Art "Low/Heroes/Lodger"-Phase angekommen zu sein. Nicht nur einmal fühlt man sich im Laufe des Albums an Bowie erinnert. Voller Experimentierfreude und mit Hilfe guter alter Bekannter (Noel Gallagher, Graham Coxon, Steve Cradock) begibt sich Weller auf musikalische Entdeckungsreise - quer durch den Kraut-Garten.
Viel Gitarren-Einsatz unterschiedlichster Art und Stimmung, oftmals in Begleitung von mächtigen Echo-, Hall- und Verzerr-Effekten sowie Can-verdächtige Uralt-Sythies bilden den roten Faden seines, an stilistischer Vielfalt kaum zu übertreffenden Albums. Man könnte faktisch jeden Track einer anderen Musikrichtung zuordnen - grob gesagt: Ausser Free-Jazz und Klassik ist fast alles vertreten. Die teils kurzen Tracks erzeugen eines gewisse Hektik. Und trotzdem fügen sich diese recht unterschiedlichen Songs zu einem grossartigen Ganzen zusammen und ergeben in Summe sehr homogenes Album, das erst nach dem dritten oder vierten Durchlauf seine wirkliche Klasse entfaltet. Diese Chance sollte man "Sonik Kicks" geben.

Im Gegensatz zu dem eher trockenen, zornigen und 70er-Rock-mässigen Vorgängeralbum "Wake Up The Nation", zu dem ich bis heute keinen richtigen Zugang gefunden habe, konnte ich für mich "Sonik Kicks", das recht frisch, positiv, und über weite Strecken verspielter daherkommt, sehr bald begeistern. Initialzündung war das spacig-vernebelte "Dragonfly" mit tollen Gitarren und starkem Drumbeat. Weitere Highlights: Die Single-Auskopplung "That Dangerous Age", das Style Council-mässige Dub-Duett "Study In Blue", das stakkato-artige, Sixties-schwelgende "When Your Garden's Overgrown", das stark Bowie-angehauchte "Paperchase" und die wunderschöne Ballade "Be Happy Children". Einzig der seltsame Russen-Disco-Uptempo-Track "Kling I Klang" ist nicht so mein Fall.

Fazit: "Sonik Kicks", in seiner ganzen Stilvielfalt, ist sicher nicht die leichteste Kost. Es ist ein forderndes Album. Es fordert zum Zuhören. Wer sich darauf einlässt wird mit einem Werk belohnt, das zum Besten gehört, was Paul Weller bislang abgeliefert hat.

Wie schon bei Wellers vorigen Alben erscheint die Deluxe Edition im edlen Hardbook-Cover mit Booklet.
Die beiden unverzichtbaren Bonustracks "Starlite" (Paul Weller meets Kool & The Gang in outer space) und "Devotion" (eine "hingebungsvolle" Midtempo-Ballade, eine Art "Wild Wood reloaded") geben dem Album einen versöhnlichen Ausklang. Zusätzlich gibts eine DVD mit 8 Videos, einem exklusiven Interview und Track by Track-Statements mit Paul Weller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UP aus GT 27. Dezember 2012
Von Ulli
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Einmal Weller, immer Weller. Er ist einfach genial und immer wieder "Neu". An ihm komt man nicht vorbei, wenn man gute Musik genießen will.
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