"Sonic und der Schwarze Ritter" ist der Nachfolger von "Sonic und die geheimen Ringe" und spielt wie der Vorgänger in einer Märchenwelt. Anstelle von den Welten aus Tausend-und-einer-Nacht rennt der blaue Igel diesmal durch die Artus-Sage. Die größte Neuerung hierbei: Das Schwert.
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GRAFIK:
Grafisch wird in den verschiedenen Levels viel Abwechslung geboten: Von einem nebligen See, über die Mauern von Schloss Camelot bis hin zu verschneiten Wäldern ist alles dabei. Alle diese Orte sehen wirklich gut aus. An manchen Stellen ist die Optik zwar etwas trist, aber im Großen und Ganzen kann sich die Grafik des Spiels wirklich sehen lassen.
(4/5)
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SOUND:
Die große Stärke des Spiels: In SudSR werden gekonnt mittelalterliche Klänge mit rockigen Songs vermischt. Die Stücke passen stets nahezu perfekt zu den einzelnen Levels bzw. Bosskämpfen und tragen maßgeblich zur Atmosphäre bei. Für die Lieder "Knight of the Wind", "Fight the Knight" und "Through the Fire" wurde die Stammband "Crush 40" angeheuert, für den Song "With Me" durfte "All Ends" ran.
(5/5)
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GAMEPLAY:
Typisch für Sonic rennt man mit Hochgeschwindigkeit durch die einzelnen Abschnitte, bis man das Ziel erreicht hat. Das ist auch in SudSR nicht anders, nur gibt es hier noch das bereits angesprochene Schwert. Dieses wird durch Schwingen der Wii-Fernbedienung benutzt und dient neben dem Besiegen von zahlreichen Gegnern auch dem Klettern an Wänden oder dem Blocken von Angriffen.
Die Geschwindigkeit ist bekanntlich in fast allen Sonic-Spielen der Hauptfaktor, wodurch sich die Frage stellt, wie sehr sie vom Einsatz des Schwertes gebremst wird. Die Antwort lautet: Nicht so sehr, wie vielleicht erwartet. Tauchen Gegner vor Sonic auf und schwingt man das Schwert im richtigen Moment, so schneidet sich der Igel durch die Feinde und rennt ungebremst weiter. Das klappt bei wenigen Gegnern fast immer, später wird es bei mehreren aber etwas schwieriger. Die Kämpfe dauern zwar in der Regel nicht sonderlich lange, aber etwas mehr Zeit zum Rasen und etwas weniger Feinde wären doch wünschenswert gewesen. Im Grunde passt das Gameplay aber.
Abgerundet wird das Ganze noch durch diverse Bosskämpfe, bei denen man die Schwachstellen des Gegners ausfindig machen und dann im richtigen Moment sein Schwert schwingen muss.
(4/5)
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STORY:
Wie bereits erwähnt verschlägt es Sonic in die Geschichte von König Artus. Dieser hat nämlich von der Dame des Sees ein magisches Schwert bekommen, wodurch sich seine gutmütige und gerechte Persönlichkeit leider um 180 Grad gedreht hat. Die Magierin Merlina wird gerade von seinen dunklen Schergen attackiert, als sie einen Hilferuf in den Himmel schickt und plötzlich Sonic vom Himmel fällt. Natürlich erklärt sich dieser bereit, das Königreich vor seinem wahnsinnigen König zu retten.
Auf seiner Reise trifft Sonic zahlreiche Charaktere, die zwar die Namen von Figuren aus der Artus-Sage tragen, jedoch wie Sonic's Freunde aussehen (unter anderem die drei Ritter der Tafelrunde, die man im späteren Spielverlauf auch spielen kann). Zudem findet Sonic gleich am Anfang des Spiels das sprechende, heilige Schwert "Caliburn", dass ihn durch sein Abenteuer begleitet und mit dem er sich des Öfteren in die Haare kriegt. Die vielen Zwischensequenzen präsentieren sich im Stil eines Märchenbuchs, ähnlich wie in "Sonic und die geheimen Ringe".
Die Story ist zwar nichts Weltbewegendes, präsentiert sich aber ganz nett und unterhält den Spieler gut (vorallem, wenn Sonic und Caliburn einmal wieder miteinander streiten).
(3,5/5)
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UMFANG:
Der Umfang ist ein zweischneidiges Schwert: Die Handlung lässt sich in 4-5 Stunden recht schnell beenden, allerdings gibt es noch zahlreiche Objekte zu finden und Musikstücke, Grafiken und anderes freizuspielen, womit man wesentlich länger beschäftigt ist. Dennoch wäre eine längere Handlungsdauer erwünscht gewesen.
(3/5)
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FAZIT:
Sonic und der Schwarze Ritter ist alles in allem ein gutes Spiel. Fans von klassischen Sonic-Games werden zwar wieder einmal enttäuscht sein, doch wer sich auf das neue Schwert einlassen kann und mit der etwas kurzen Spieldauer kein Problem hat, der sollte zuschlagen (mir hat das Spiel jedenfalls den Morgen und den Nachmittag versüßt).